Wie angelt man auf Aal? Anleitung, Tiefe & Montage

Aal angeln für Einsteiger: wo Aalangeln 2026 erlaubt ist, wie tief der Köder liegt, welche Montage fängt, wann du anschlägst und wie du den Aal versorgst.

Raubfisch Veröffentlicht am 9 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Aal angeln in fünf Schritten
  2. Erst die Regeln: wo Aalangeln 2026 erlaubt ist
  3. Wie tief auf Aal angeln?
  4. Die besten Stellen für Aal
  5. Die Grundausstattung für Einsteiger
  6. Die Montage: Laufblei in Kurzform
  7. Welcher Köder für den Anfang?
  8. Wann der Aal beißt
  9. Biss erkennen und richtig anschlagen
  10. Drill und Landung
  11. Den Aal waidgerecht versorgen
  12. Typische Anfängerfehler
  13. Fazit: Grund, Nacht und Geduld
  14. Häufige Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • So geht’s: nachts mit Grund- oder Posenmontage, Tauwurm oder toter Köderfisch auf dem Grund, an Steinpackungen, Krautkanten und Kanten.
  • Wie tief: Die Wassertiefe ist zweitrangig, Aale fressen in 20 cm bis 10 m. Entscheidend ist, dass der Köder auf dem Boden liegt.
  • Montage: Laufblei 15 bis 30 g, Vorfach 60 bis 80 cm aus 0,25 bis 0,30 mm Mono, Wurmhaken Größe 2 bis 6 (Köderfisch 1/0 bis 2/0).
  • Beste Zeit: Juni bis August, warme dunkle Nächte, Kernzeit etwa 23 bis 3 Uhr.
  • Regeln 2026: In Nord- und Ostsee samt angrenzendem Brackwasser ist Aalangeln ganzjährig verboten. Im Binnenland gilt Landesrecht.
  • Anhieb: abziehen lassen, dann nach wenigen Sekunden anschlagen, bevor der Aal den Haken schluckt.

Aal angeln in fünf Schritten

Aalangeln sieht für Einsteiger nach Geheimwissen aus, folgt aber einem klaren Ablauf. Wer diese fünf Schritte einhält, hat an einem Gewässer mit Aalbestand gute Chancen schon in der ersten Nacht.

  1. Gewässer und Erlaubnis klären. Nur Binnengewässer kommen infrage, und dort gelten Landesrecht und Gewässerordnung.
  2. Den Platz im Hellen suchen. Steinpackung, Krautkante oder Kante ausloten, Rutenhalter setzen, Wurfziel merken.
  3. Montage und Köder vorbereiten. Einfache Laufblei- oder Posenmontage, Tauwurm oder Köderfisch.
  4. In der Dunkelheit ansitzen. Die Hauptbeißzeit liegt mitten in der Nacht, eine gute Bissanzeige ist Pflicht.
  5. Richtig anschlagen und versorgen. Kurz abziehen lassen, zügig drillen, den Aal sofort waidgerecht töten oder schonend zurücksetzen.

Die folgenden Abschnitte gehen diese Schritte der Reihe nach durch.

Erst die Regeln: wo Aalangeln 2026 erlaubt ist

Der Europäische Aal ist von der IUCN als vom Aussterben bedroht eingestuft. Die EU hat den Schutz deshalb weiter verschärft. Nach der Verordnung (EU) 2026/249 ist die Freizeitfischerei auf Aal in Nord- und Ostsee ganzjährig untersagt, einschließlich der angrenzenden Brackgewässer. Das Land Schleswig-Holstein fasst die Folgen auf seiner Informationsseite zur Aalfischerei 2026 zusammen: Gezielt auf Aal angeln ist dort tabu, und ein Aal, der zufällig an den Haken geht, wird unverzüglich schonend zurückgesetzt. Wo genau die Grenze zwischen Küsten- und Binnengewässer in Flussmündungen verläuft, regelt das jeweilige Land.

In Binnengewässern bleibt das Aalangeln erlaubt. Hier gelten die Schonzeiten und Mindestmaße des Bundeslandes, dazu die Gewässerordnung des Vereins oder Bewirtschafters. Viele Vereine setzen strengere Regeln, etwa Fangbegrenzungen pro Tag. Die Übersicht der Landesbehörden ist verbindlich, für Mecklenburg-Vorpommern etwa die Zusammenstellung des LALLF.

Dazu kommt das Übliche: Fischereischein und Angelkarte für das Gewässer. Wer beides noch nicht hat, findet den Weg im Ratgeber Braucht man einen Angelschein?. Einen Überblick über die rechtliche Lage und die Köderfrage beim Aal gibt zusätzlich der Ratgeber zum besten Köder für Aal.

Wie tief auf Aal angeln?

Die kurze Antwort: so tief, dass der Köder auf dem Grund liegt. Der Aal ist ein Bodenfisch. Er frisst Würmer, Kleinkrebse, Insektenlarven und Fisch, und er findet diese Nahrung über seinen außergewöhnlich feinen Geruchssinn am Gewässerboden.

Die Wassertiefe selbst spielt eine kleinere Rolle, als viele Einsteiger denken. Je nach Gewässer fressen Aale in 20 cm bis 10 m Tiefe. Im flachen Uferbereich vor einer Steinpackung fängst du genauso wie am Fuß einer vier Meter tiefen Kante.

Schnitt vom Ufer ins Tiefe mit Tiefenskala von 0 bis 4 Meter: Vor einer Steinpackung liegt der Köder einer Posenmontage in rund 1,4 Meter Tiefe auf dem Grund, am Rand eines Krautfelds liegt ein Aal am Boden, am Fuß der Kante liegt der Köder einer Laufbleimontage in 4 Meter Tiefe. Rechts hängt der Köder einer zu flach eingestellten Pose zwei Meter über dem Grund, orange als Fehler markiert.
Ob einen Meter oder vier Meter tief: Der Köder fängt, wenn er auf dem Grund liegt.

Für die Posenmontage heißt das: loten. Miss die Tiefe am Platz, solange es hell ist, und stell die Pose etwas tiefer ein, sodass der Köder sicher aufliegt. Eine Pose, die zu flach steht, lässt den Wurm im Mittelwasser hängen, und dort sucht der Aal kaum. Bei der Grundmontage erledigt das Blei die Frage von selbst.

Die besten Stellen für Aal

Aale halten sich gern in Deckung auf und fressen in der Nähe ihrer Verstecke. Gute Aalstellen haben deshalb Struktur am Boden:

StelleWarum sie fängtSo fischst du sie
Steinpackungen, BlockwürfeVerstecke zwischen den Steinen, reichlich KleingetierKöder direkt davor, Tiroler Hölzl gegen Hänger
Krautkanten, SeerosenfelderDeckung und Nahrung dicht beieinanderKöder auf eine freie Stelle am Rand, nie ins Kraut
Kanten und AbbrücheÜbergang vom Flachen ins Tiefe, Zugweg entlang der KanteLaufblei, Köder am Fuß der Kante
Hafenbecken, Spundwände, BrückenpfeilerStrukturreich, oft schlammiger GrundKöder dicht an die Struktur
Buhnenfelder im FlussRuhiges Wasser neben der StrömungKöder in die Strömungsgrenze oder ins Buhnenfeld

An Steinpackungen und Kanalschüttungen verschwindet ein normales Blei gern zwischen den Steinen. Dort lohnt ein Tiroler Hölzl, das über den Steinen liegen bleibt. Wie es gebaut wird und welches Gewicht passt, zeigt der Ratgeber zur Tiroler-Hölzl-Montage.

Wichtig ist, den Platz bei Tageslicht vorzubereiten. Wer erst im Dunkeln ankommt, weiß nicht, wo Kraut und Hindernisse liegen, und verliert Montagen oder den ersten Fisch im Kraut.

Die Grundausstattung für Einsteiger

Für den Einstieg reicht solides Grundangelgerät. Spezielle Aalruten sind angenehm, aber keine Voraussetzung.

TeilEmpfehlungHinweis
RuteGrund- oder Aalrute, rund 2,70 bis 3,30 mkräftig genug, um den Aal aus Kraut und Steinen zu ziehen
RolleGröße 3000 bis 4000, gern mit FreilaufFreilauf lässt den Aal nach dem Biss Schnur nehmen
HauptschnurMonofil 0,30 bis 0,35 mmrobust an Steinen, verzeiht Fehler im Drill
Vorfach0,25 bis 0,30 mm Mono, 60 bis 80 cmkräftig, weil der Aal sich um Hindernisse windet
HakenWurmhaken Größe 2 bis 6, für Köderfisch 1/0 bis 2/0weit geöffneter Bogen hakt beim Einsaugen besser
Blei15 bis 30 g im Stillwasser, im Fluss schwererso leicht wie möglich, so schwer wie nötig
BissanzeigeKnicklicht an der Spitze, Glocke oder elektronischer BissanzeigerPflicht in der Dunkelheit
ZubehörKescher, Hakenlöser, Handtuch, Stirnlampe mit Rotlichtein Handtuch hilft beim Festhalten des glatten Aals

Eine typische Aalrute mit Wechselspitzen und Knicklichthalter ist die Spro Classica Aal Power, die in der Rezension mit allen drei Längen eingeordnet ist. Welche Bissanzeige im Dunkeln wie gut funktioniert, erklärt der Ratgeber mit Tipps zum Nachtangeln. Wer lieber bastelt, findet einfache Lösungen im Ratgeber Bissanzeiger selber machen.

Die Montage: Laufblei in Kurzform

Die Laufbleimontage ist für Einsteiger die beste Wahl, weil sie einfach zu binden ist und dem Aal beim Abziehen kaum Widerstand bietet.

  1. Laufblei oder Anti-Tangle-Boom mit Blei auf die Hauptschnur fädeln.
  2. Eine Gummiperle als Knotenschutz dahinter.
  3. Einen Wirbel anknoten, er stoppt das Blei und verhindert Schnurdrall.
  4. Vorfach von 60 bis 80 cm mit Wurmhaken einhängen.
  5. Köder anbringen: einen großen Tauwurm zwei- bis dreimal durchstechen und ein Ende frei beweglich lassen.

Die Alternative ist die Posenmontage mit einer schlanken Pose, einem Knicklicht an der Spitze und einer Tiefe, bei der der Köder aufliegt. Sie zeigt Bisse sehr direkt an und eignet sich für flache Uferbereiche. Wie Posen gewählt und austariert werden, beschreibt der Ratgeber Posenangeln.

Welcher Köder für den Anfang?

Für den Einstieg führt der Tauwurm. Er fängt an praktisch jedem Binnengewässer, verbindet Bewegung mit einer starken Duftspur und kostet fast nichts. Auf größere Aale fischen viele Angler mit einem toten Köderfisch von 8 bis 12 cm oder einem Fischfetzen, weil diese Köder Weißfische und kleine Aale weitgehend aussortieren.

Welche Köder sich darüber hinaus bewähren, wie viele Würmer an den Haken gehören und welcher Köder zu welchem Gewässer passt, ordnet der Ratgeber zum besten Köder für Aal im Detail ein.

Wann der Aal beißt

Der Aal ist dämmerungs- und nachtaktiv. Die stärkste Phase liegt in der tiefen Dunkelheit, grob zwischen 23 und 3 Uhr. Ein Ansitz, der erst um Mitternacht endet, lässt oft die besten Stunden liegen.

Über das Jahr gilt: Ab etwa 10 bis 12 Grad Wassertemperatur lohnt der erste Versuch, richtig beißfreudig wird der Aal in warmem Wasser. Die Kernmonate sind Juni, Juli und August. Die geschlechtsreifen Blankaale stellen im Spätsommer das Fressen ein und wandern im Oktober und November ins Meer ab, bei mildem Wetter bis in den Dezember.

Beim Wetter haben sich zwei Regeln bewährt:

  • Warm, dunkel und schwül ist die beste Mischung. Nächte nach einem Regenschauer gelten als besonders fängig, weil Regen Würmer und Insekten ins Wasser spült.
  • Bei Gewitter sofort einpacken. Eine Kohlefaserrute ist ein hervorragender Blitzleiter, kein Aal ist das Risiko wert.

Biss erkennen und richtig anschlagen

Der Aalbiss beginnt meist mit einem Zupfen, gefolgt von einem gleichmäßigen Abziehen. Der Aal nimmt den Köder, zieht damit ein Stück und frisst ihn dann.

Beim Anhieb liegt der typische Fehler in beide Richtungen:

  • Zu früh: Beim ersten Zupfen hat der Aal den Köder oft nur am Rand gepackt. Der Anhieb geht ins Leere.
  • Zu spät: Nach langem Abziehen hat der Aal den Haken tief geschluckt. Das macht das Lösen schwer und schadet jedem Fisch, der zurück muss.

Der richtige Moment liegt dazwischen: Lass den Aal einige Sekunden gleichmäßig abziehen und setz dann einen kräftigen, ruhigen Anhieb. Mit geöffnetem Rollenbügel oder aktiviertem Freilauf kann der Aal ohne Widerstand Schnur nehmen, das verhindert, dass er den Köder loslässt.

Drill und Landung

Der Aal kämpft auf seine eigene Art. Er zieht rückwärts, versucht in Steine oder Kraut zu kommen und wickelt sich dabei gern um die Schnur. Die wichtigste Regel im Drill ist deshalb: zügig vom Grund lösen. Hat sich ein Aal erst einmal in einer Steinpackung festgesetzt, bekommst du ihn kaum wieder heraus.

Zum Landen eignet sich ein Kescher mit feinem Netz. Ein trockenes Handtuch hilft beim Festhalten, weil die Schleimhaut sehr glatt ist. Den Haken löst du mit einem Hakenlöser oder einer langen Zange. Sitzt er bei einem maßigen Aal zu tief, tötest du den Fisch zuerst und löst den Haken danach in Ruhe. Bei einem Fisch, der zurück ins Wasser muss, schneidest du das Vorfach dicht am Maul ab. So bleibt die Zeit an der Luft kurz.

Den Aal waidgerecht versorgen

Wer einen maßigen Aal entnimmt, tötet ihn sofort. Grundsätzlich müssen Fische vor dem Töten betäubt werden, üblich ist ein kräftiger Schlag auf den Hinterkopf. Für Aale gibt es eine Sonderregel: Nach Paragraf 12 der Tierschutz-Schlachtverordnung dürfen bis zu 30 Aale pro Tag ohne vorherige Betäubung getötet werden, und zwar durch einen die Wirbelsäule durchtrennenden Stich dicht hinter dem Kopf und das sofortige Herausnehmen der Eingeweide einschließlich des Herzens.

Danach gehört der Aal kühl gelagert, am besten in eine Kühlbox. Wie lange Fisch frisch bleibt und bei welcher Temperatur, zeigt der Ratgeber Wie lange hält sich frischer Fisch?.

Typische Anfängerfehler

  • Zu früh einpacken. Die beste Zeit liegt mitten in der Nacht. Wer um 23 Uhr geht, verpasst sie.
  • Pose zu flach. Ohne Loten hängt der Köder im Mittelwasser.
  • Zu viel Licht. Eine Stirnlampe, die übers Wasser leuchtet, macht den Platz unruhig. Rotlicht und Lampe aus, wenn sie nicht gebraucht wird.
  • Zu dünnes Vorfach. Ein Aal im Kraut reißt ein feines Vorfach von 0,18 mm leicht ab.
  • Platz erst im Dunkeln suchen. Hindernisse, Kraut und Tiefe kennst du nur, wenn du sie im Hellen erkundet hast.

Fazit: Grund, Nacht und Geduld

Aalangeln für Einsteiger ist weniger kompliziert als sein Ruf. Such dir im Hellen eine Steinpackung, eine Krautkante oder eine Kante, lote die Tiefe aus und leg einen Tauwurm auf den Grund. Dann heißt es warten, bis es richtig dunkel ist, und beim Biss ein paar Sekunden Geduld haben.

Die Rahmenbedingungen gehören dabei zur Vorbereitung: Aalangeln ist 2026 nur im Binnenland erlaubt, und der Bestand ist bedroht. Wer die Regeln seines Gewässers kennt, schonend mit untermaßigen Fischen umgeht und nur maßvoll entnimmt, hat an diesem besonderen Fisch lange Freude.

Häufige Fragen

Wie angelt man am besten auf Aal?

Nachts mit einer Grund- oder Posenmontage, deren Köder auf dem Boden liegt. Als Köder dient ein Tauwurm am Haken der Größe 2 bis 6 oder ein toter Köderfisch am 1/0er bis 2/0er Haken. Geangelt wird an Steinpackungen, Krautkanten und Kanten, die du vorher im Hellen gesucht und ausgelotet hast. Beim Biss lässt du den Aal kurz abziehen und schlägst dann an.

Wie tief muss man auf Aal angeln?

So tief wie das Wasser an deinem Platz ist, denn der Köder gehört auf den Grund. Aale fressen je nach Gewässer in 20 cm bis 10 m Tiefe, die Wassertiefe selbst ist zweitrangig. Bei der Posenmontage stellst du die Pose etwas tiefer ein als gelotet, damit der Köder sicher aufliegt.

Darf man an der Ostsee auf Aal angeln?

Nein. Nach der Verordnung (EU) 2026/249 ist die Freizeitfischerei auf Aal in Nord- und Ostsee sowie in den angrenzenden Brackgewässern 2026 ganzjährig untersagt. Ein zufällig gefangener Aal wird unverzüglich schonend zurückgesetzt. In Binnengewässern bleibt das Aalangeln erlaubt, dort gelten die Schonzeiten und Mindestmaße des jeweiligen Bundeslandes.

Wann beißt der Aal am besten?

In warmen, dunklen Sommernächten von Juni bis August, am stärksten zwischen etwa 23 und 3 Uhr. Ab rund 10 bis 12 Grad Wassertemperatur lohnt der Ansitz, richtig beißfreudig wird der Aal bei warmem Wasser. Schwüle Nächte nach einem Regenschauer gelten als besonders fängig. Bei Gewitter wird das Angeln sofort beendet.

Welche Montage ist für Anfänger am besten?

Eine einfache Laufbleimontage: Laufblei von 15 bis 30 g auf der Hauptschnur, Perle, Wirbel und 60 bis 80 cm Vorfach aus 0,25 bis 0,30 mm Monofil mit Wurmhaken. Der Aal kann den Köder aufnehmen und abziehen, ohne das Blei zu spüren. Über Steinpackungen ersetzt ein Tiroler Hölzl das Blei, weil es seltener hängen bleibt.

Wann schlägt man beim Aal an?

Nicht beim ersten Zupfen. Der Aal nimmt den Köder, zieht damit ein Stück und frisst ihn dann. Warte, bis die Schnur gleichmäßig abläuft, und schlag nach wenigen Sekunden an. Wer zu lange wartet, riskiert einen tief geschluckten Haken, was bei einem Fisch, der zurückgesetzt werden muss, besonders schlecht ist.

Wie tötet man einen Aal richtig?

Fische müssen vor dem Töten betäubt werden, üblich ist ein kräftiger Schlag auf den Kopf. Für Aale erlaubt Paragraf 12 der Tierschutz-Schlachtverordnung eine Ausnahme: bis zu 30 Aale pro Tag dürfen ohne vorherige Betäubung durch einen Stich dicht hinter dem Kopf, der die Wirbelsäule durchtrennt, und das sofortige Entfernen der Eingeweide samt Herz getötet werden.

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