Der Po ist für viele Welsangler die eine Reise, die man einmal gemacht haben muss. Warmes Wasser, ein enormer Futterbestand und Fische, die in Deutschland als Ausnahme gelten, sind hier das erklärte Ziel einer Woche. Gleichzeitig ist der Fluss groß, unübersichtlich und in Abschnitte geteilt, die sich stark unterscheiden. Dieser Ratgeber ordnet, wo du angelst, mit welcher Methode und mit welchem Gerät.
Das Wichtigste in Kürze
- Zielgröße: Welse von 1,50 bis 2,00 m sind das realistische Ziel einer Angelwoche, darüber beginnt die Ausnahme.
- Saison: Mai bis Oktober, ab dauerhaft 18 °C Wassertemperatur. Der Mai bringt die schwersten Fische, Juli und August die meisten Bisse.
- Methoden: Vertikalangeln mit dem Klopfholz vom driftenden Boot, Abspannmontage vom Ufer und pelagisches Angeln mit großem Gummifisch.
- Gerät: Rute 2,70–3,00 m mit 300–600 g Wurfgewicht, 0,50–0,70 mm Geflecht, Vorfach 1,2–1,8 mm, Haken 6/0 bis 12/0.
- Formalitäten: Der Po trennt Lombardei und Emilia-Romagna, die Lizenz regelt die jeweilige Region. Camps organisieren das meist mit.
Warum der Po Europas Wels-Hotspot ist
Der Po ist mit rund 650 km der längste Fluss Italiens. Er entspringt am Monviso in den Westalpen und mündet östlich von Ferrara in einem weitverzweigten Delta in die Adria. Auf diesem Weg nimmt er das Wasser der halben Poebene auf, wird zum träge fließenden Strom und erwärmt sich im Sommer weit über das, was mitteleuropäische Flüsse erreichen.
Genau diese Kombination erklärt die Fischgrößen. Der Wels ist im Po eine eingeführte Art, die dort auf ideale Bedingungen traf: hohe Wassertemperaturen über viele Monate, ein riesiges Nahrungsangebot aus Weißfisch und ebenfalls eingewanderten Arten wie der Schwarzmundgrundel, dazu eine lange Wachstumssaison. Ein Wels, der in Deutschland zehn Jahre für 1,50 m braucht, schafft dieselbe Länge am Po deutlich schneller.
Für dich als Angler heißt das zweierlei. Die Chance auf einen großen Fisch ist real, und die Bestandsdichte macht auch Nächte mit mehreren Bissen möglich. Gleichzeitig ist der Fluss kein Selbstläufer: Bei Hochwasser, Algenblüte oder nach Wetterumschwüngen kann eine ganze Woche zäh laufen.
Wo am Po du angelst: die Abschnitte
Zwischen Cremona und der Mündung reihen sich die Welscamps aneinander. Die Abschnitte unterscheiden sich in Breite, Tiefe und vor allem im Angeldruck.
Oberlauf um Cremona. Der Fluss ist hier schmaler und weniger ausgebaut, es gibt Seitenarme und Überflutungsflächen. Der große praktische Vorteil: Diese Nebenstrukturen bleiben auch bei steigendem Pegel fischbar, während der Hauptstrom unbrauchbar wird. Der Angeldruck ist geringer als weiter flussabwärts.
Mittellauf zwischen Casalmaggiore, Viadana und Boretto. Der klassische Welsabschnitt mit den bekannten Camps. Der Fluss ist breit, Buhnenfelder und tiefe Rinnen wechseln sich ab, die Struktur ist gut lesbar. Die bekannten Hotspots werden seit Jahren befischt, entsprechend vorsichtiger sind die Fische.
Unterlauf und Delta ab Ostiglia. Hier wird der Po breit und tief, im Deltabereich kommt Gezeiteneinfluss dazu. Große Fische sind möglich, die Fläche ist allerdings so groß, dass Ortskenntnis über den Erfolg entscheidet.
Die praktische Konsequenz für den ersten Trip: Ein Camp mit Guide schlägt jeden Alleingang. Ortskenntnis ist am Po der Faktor, der Kolke, Kanten und die aktuell laufenden Stellen findet. Wer das eigene Boot mitbringt und ohne Führung startet, verbringt die halbe Woche mit Suchen.
Die drei Methoden am Po

Vertikalangeln mit dem Klopfholz
Die Methode, für die der Po bekannt ist. Das Boot driftet über einem tiefen Kolk, der Köder hängt senkrecht darunter, und mit dem Klopfholz erzeugst du in gleichmäßigem Rhythmus ein blubberndes Geräusch auf der Wasseroberfläche. Der Laut ähnelt dem, mit dem Welse selbst kommunizieren, und zieht Fische aus der Umgebung heran.
Entscheidend ist die Technik: Das gebogene Holz wird in einem flachen Winkel eingetaucht und wieder herausgezogen, sodass eine Luftblase kollabiert. Wer klatscht, verscheucht. Deshalb ist das Klopfen die Methode, die vom Guide am meisten profitiert. Der Köder steht dabei meist einen halben bis zwei Meter über Grund, gefischt wird mit Echolot-Kontrolle, damit du weißt, wo der Grund gerade liegt und ob Fische darunter stehen. Wie das Prinzip grundsätzlich funktioniert, steht im Ratgeber zum Vertikalangeln.
Abspannmontage vom Ufer
Die Methode für die Nacht und für alle, die mehrere Ruten gleichzeitig fischen wollen. Der Köder wird mit dem Boot in die Strömungsrinne gebracht und dort über eine Unterwasserpose in einer definierten Tiefe gehalten, die Hauptschnur läuft zurück zum Ufer, wo die Rute im Halter steht. Ein Abrisssystem sorgt dafür, dass die Verbindung beim Biss freigibt und du den Fisch direkt in der Strömung drillst.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Du fischst rund um die Uhr, kannst mehrere Stellen gleichzeitig abdecken und musst nicht bei jedem Wetter aufs Wasser. Der Aufwand steckt im Aufbau, und du brauchst trotzdem ein Boot, um die Montagen auszubringen. Am Ufer arbeitest du bei Dunkelheit, deshalb gehört eine Kopflampe mit Rotlichtmodus* zur Grundausstattung, mehr dazu im Vergleich der Kopflampen fürs Angeln.
Pelagisch mit dem Gummifisch
Die aktive Variante: großer Gummifisch von 15 bis 25 cm an schwerem Kopf, gefischt im freien Wasser über dem Grund, während das Boot langsam driftet. Das Echolot zeigt die Fische, du legst den Köder in die passende Tiefe. Der Vorteil ist die Kontrolle: Du fischst nur dort, wo du Fisch siehst, statt zu hoffen.
Diese Methode braucht die beste Elektronik von den dreien und funktioniert deshalb selten ohne Boot mit fest installiertem Geber. Sie ist zudem die anstrengendste, weil du permanent führst. Als Ergänzung an Tagen, an denen das Klopfen nicht läuft, ist sie eine echte Alternative.
Die beste Zeit für den Po
Die Saison folgt der Wassertemperatur. Ab etwa 18 °C wird der Wels dauerhaft aktiv, das ist am Po meist ab Mai der Fall. Danach unterscheiden sich die Monate weniger in der Aktivität als in den Nebenbedingungen:
- Mai und Juni: die Zeit der schwersten Fische. Die Welse fressen sich nach dem Winter voll und stehen vor der Laichzeit. Das Risiko heißt Schmelzwasser, denn ein warmer Alpenfrühling kann den Pegel innerhalb von Tagen um Meter anheben.
- Juli und August: die meisten Bisse, dafür Hitze über 35 °C, viel Bootsverkehr und niedrige Pegel. Nachtangeln ist in dieser Phase klar im Vorteil.
- September und Oktober: stabile Bedingungen, weniger Betrieb, die Fische fressen sich Reserven an. Für viele die angenehmste Reisezeit.
Wie sich Temperatur und Aktivität grundsätzlich zueinander verhalten, steht ausführlich im Ratgeber zum Welsangeln im Frühjahr. Die Stufen gelten am Po genauso, sie werden nur früher im Jahr erreicht.
Der zweite Faktor ist der Pegel. Steigendes Wasser trübt ein und verteilt die Fische, fallendes Wasser konzentriert sie in den Rinnen. Camps und Guides beobachten die Pegelentwicklung deshalb genauer als das Wetter.
Gerät für den Po: eine Nummer größer als daheim
Am Po treffen große Fische auf Strömung und auf Hindernisse, in die sie flüchten. Das Gerät ist deshalb konsequent stärker ausgelegt als an einem deutschen Fluss:
| Bauteil | Empfehlung am Po |
|---|---|
| Rute | 2,70–3,00 m, 300–600 g Wurfgewicht |
| Rolle | große Stationärrolle ab Größe 8000 oder Multirolle |
| Hauptschnur | geflochten, 0,50–0,70 mm |
| Vorfach | 1,2–1,8 mm Monofil oder Kevlar-Geflecht |
| Haken | Einzelhaken 6/0 bis 12/0 |
| Zubehör | Klopfholz, Unterwasserposen, Abrisssystem, Handschuhe |
Der Punkt, an dem Einsteiger am häufigsten sparen, ist das Vorfachmaterial. Ein Zwei-Meter-Fisch, der sich in der Strömung dreht, scheuert dünne Vorfächer über die eigene Haut und über Steine durch. 1,2 mm ist die Untergrenze, an strukturreichen Stellen sind 1,6 bis 1,8 mm die sichere Wahl.
Beim Handling gehören Handschuhe, eine Abhakmatte in Welslänge ab 180 cm und eine Zange mit langem Griff dazu. Ein Wels wird mit dem Griff ins Maul gelandet, und ohne Handschuh reibt die Bürstenzahnung in wenigen Sekunden die Haut auf.
Wer ohne Guide fährt, braucht ein Echolot
Der Po gibt seine Struktur nicht preis, solange du sie nicht siehst. Kolke, Kanten und Grundveränderungen liegen unter einer trüben, gleichförmigen Oberfläche. Wer mit dem eigenen Boot fährt oder eine Uferstelle vor dem Aufbau vermessen will, spart mit einem Echolot die halbe Suchzeit. Für die Vorerkundung vom Ufer aus genügt ein Wurfecholot, für die Arbeit vom Boot ist ein festes Gerät mit Geber die bessere Lösung.
Wenn du überwiegend mit Guide fährst, kannst du dir das sparen, denn dessen Boot ist ausgerüstet. Für die Kombination aus Uferangeln und eigenem Schlauchboot ist ein Wurfecholot die flexibelste Lösung, weil es ohne Montage auskommt. Wie das im Detail funktioniert, steht im Ratgeber zum Echolot fürs Belly Boat.
Köder am Po
Die Köderfrage ist am Po weniger kompliziert, als die Auswahl in den Camps vermuten lässt. Drei Gruppen decken fast alles ab:
- Köderfisch: Brassen, Rotaugen und Grundeln, tot angeboten. Am Po sind Schwarzmundgrundeln als Beute so präsent, dass sie ein natürlicher erster Griff sind.
- Tauwurmbündel: der zuverlässigste Köder, wenn nichts läuft. Ein Bündel aus acht bis fünfzehn Würmern an einem 6/0-Haken fängt auch kleinere Welse und sorgt für Kontakt.
- Kunstköder: Gummifische von 15 bis 25 cm fürs pelagische Angeln, dazu große Blinker und Swimbaits an Tagen mit klarerem Wasser.
Beim Vertikalangeln mit dem Klopfholz wird meist mit Köderfisch oder Wurmbündel gearbeitet, weil der Köder ruhig unter dem Boot stehen soll. Welcher Köder wann funktioniert und warum der Geruch beim Wels wichtiger ist als die Optik, klärt der Überblick zu den Ködern für Wels.
Camp, Lizenz und Formalitäten
Der Po bildet über weite Strecken die Grenze zwischen der Lombardei im Norden und der Emilia-Romagna im Süden, weiter flussabwärts zwischen Venetien und der Emilia-Romagna. Die Fischereiregelungen sind Sache der jeweiligen Region, deshalb gibt es keine einheitliche Antwort für den gesamten Fluss.
In der Emilia-Romagna existiert für Nicht-Ansässige die Lizenz Typ C mit 30 Tagen Gültigkeit, die über eine regionale Abgabe abgewickelt wird. Die Einzelheiten samt aktueller Beträge stehen bei der Regione Emilia-Romagna. Für die Lombardei gelten eigene Regeln. In der Praxis nehmen die Camps ihren Gästen diesen Teil ab, was ein weiteres Argument für die gebuchte Woche ist.
Zwei Punkte, die du trotzdem selbst klären solltest: Bootsführerschein und Versicherung, falls du mit eigenem Motorboot fährst, und die Frage nach dem Umgang mit gefangenen Welsen. Der Wels ist im Po eine eingeführte Art, und einzelne Regionen regeln den Umgang mit gebietsfremden Fischen ausdrücklich. Was an deinem Abschnitt gilt, beantwortet der Camp-Betreiber verlässlicher als jedes Forum.
Handling: der Teil, den man vorher üben sollte
Ein Wels über 1,50 m ist ein Fisch, den du nicht allein sauber versorgst. Drei Punkte entscheiden über den Zustand nach dem Foto:
Im Wasser arbeiten, wo es geht. Ein großer Wels wird im flachen Wasser am Ufer gehalten, gehakt wird dort, gemessen wird dort. Der Weg an Land ist nur für das Foto nötig, und auch dann gilt: kurz und über einer nassen Matte.
Nie senkrecht am Maul hochheben. Das Gewicht eines Zwei-Meter-Fischs hängt sonst komplett an Kiefer und Wirbelsäule. Getragen wird waagerecht, eine Hand im Maul, die andere unter dem Bauch vor der Afterflosse.
Zurücksetzen mit Zeit. Ein Wels nach langem Drill braucht Minuten, bis er von selbst wegzieht. Halte ihn gegen die Strömung, bis er mit dem Schwanz Druck aufbaut. Wer zu früh loslässt, findet den Fisch im schlimmsten Fall abgetrieben wieder.
Fazit: Camp buchen, Gerät verstärken, Pegel im Blick behalten
Der Po liefert, was er verspricht, wenn drei Dinge stimmen. Erstens die Ortskenntnis: Für den ersten Trip ist ein Camp mit Guide die Abkürzung zu den Stellen, die gerade laufen. Zweitens das Gerät: 0,50 mm Geflecht, 1,2 mm Vorfach und eine Rute mit 300 g Wurfgewicht sind die Untergrenze, nicht die Reserve. Drittens der Pegel, der über eine Woche mehr entscheidet als Köder und Methode zusammen.
Wenn du zum ersten Mal fährst, plane den September ein: stabile Bedingungen, weniger Bootsverkehr und Wassertemperaturen, die den Wels noch fressen lassen. Und arbeite dich vorher durch die Grundlagen, damit am Fluss nur noch die Feinheiten offen sind. Den Einstieg liefert der Ratgeber zum Welsangeln für Anfänger, die Nachtplanung der Überblick mit Tipps zum Nachtangeln.
Häufige Fragen
Wann ist die beste Zeit zum Welsangeln am Po?
Die Hauptsaison läuft von Mai bis Oktober, wenn das Wasser dauerhaft über 18 °C liegt. Der Mai bringt oft die schwersten Fische, weil die Welse nach dem Winter fressen und die Laichzeit bevorsteht. Juli und August liefern die meisten Bisse, dafür bei Hitze und viel Betrieb auf dem Fluss. Im Frühjahr kann Schmelzwasser aus den Alpen den Pegel innerhalb von Tagen um Meter anheben, was die Bedingungen komplett verändert.
Wie groß werden Welse im Po?
Der Po gilt als das ergiebigste Welsgewässer Europas, weil warmes Wasser und ein großer Futterbestand zusammenkommen. Fische zwischen 1,50 und 2,00 m sind das realistische Ziel einer Angelwoche, Camp-Betreiber und Angelmagazine berichten regelmäßig von Fängen über 2,20 m. Verlässliche Bestandszahlen gibt es nicht, die Angaben stammen aus Fangberichten und sind entsprechend zu lesen.
Was ist Klopfen beim Welsangeln?
Beim Klopfen schlägst du mit einem gebogenen Holz, dem Klopfholz oder italienisch Buttolo, in einem bestimmten Winkel auf die Wasseroberfläche. Dabei entsteht ein blubberndes Geräusch, das dem Laut ähnelt, mit dem Welse selbst kommunizieren. Es zieht Fische aus der Umgebung an und wird meist vom driftenden Boot aus eingesetzt, während der Köder senkrecht darunter angeboten wird. Die Technik braucht Übung, ein falscher Winkel klatscht nur und verscheucht.
Brauche ich für den Po eine Angellizenz?
Ja. Der Po bildet über weite Strecken die Grenze zwischen der Lombardei und der Emilia-Romagna, und die Regelungen sind Sache der jeweiligen Region. In der Emilia-Romagna gibt es für Nicht-Ansässige die Lizenz Typ C mit 30 Tagen Gültigkeit, die über eine regionale Abgabe läuft. Die meisten Camps organisieren die Formalitäten für ihre Gäste mit. Die verbindlichen Angaben stehen bei der jeweiligen Regionalverwaltung.
Kann man am Po vom Ufer aus auf Wels angeln?
Ja, und für viele Camps ist es die Standardmethode. Der Köder wird per Boot in die Strömungsrinne gebracht und dort an einer Abspannmontage über eine Unterwasserpose in Position gehalten, die Rute steht am Ufer. Der Vorteil: Du kannst mehrere Ruten gleichzeitig fischen und nachts durchangeln. Ganz ohne Boot geht es an den breiten Abschnitten schlecht, weil die tiefen Rinnen weit draußen liegen.
Welche Ausrüstung brauche ich am Po?
Eine Nummer stärker als in Deutschland: Ruten um 2,70 bis 3,00 m mit 300 bis 600 g Wurfgewicht, eine große Stationär- oder Multirolle, 0,50 bis 0,70 mm geflochtene Hauptschnur, Vorfachmaterial von 1,2 bis 1,8 mm und Einzelhaken der Größen 6/0 bis 12/0. Dazu Kopflampe, Handschuhe fürs Handling und eine Abhakmatte in Wels-Länge ab 180 cm.
Welcher Abschnitt des Po ist der beste?
Zwischen Cremona und der Mündung reihen sich die Camps aneinander, und der Angeldruck steigt flussabwärts. Der Oberlauf um Cremona ist schmaler und ruhiger, mit Seitenarmen und Überflutungsflächen, die auch bei Hochwasser fischbar bleiben. Der Mittel- und Unterlauf ist breiter und tiefer, dafür sind die bekannten Hotspots seit Jahren stark beangelt. Wer zum ersten Mal fährt, ist bei einem Camp mit Guide besser aufgehoben als mit dem eigenen Boot.
Darf man gefangene Welse am Po zurücksetzen?
Der Wels ist im Po eine eingeführte Art, und einige italienische Regionen regeln den Umgang mit gebietsfremden Fischen ausdrücklich. Was an deinem Abschnitt gilt, ist deshalb vor der Reise zu klären, am einfachsten über den Camp-Betreiber oder die zuständige Regionalverwaltung. Unabhängig davon gilt das übliche Handling: Fisch im Wasser lassen, wo es geht, nass anfassen, Zeit an Land kurz halten.