Angelknoten für Haken: mit Öhr und ohne Öhr binden

Clinch, Palomar und Plättchenknoten Schritt für Schritt: welcher Hakenknoten zu welcher Schnur passt, wie viele Wicklungen nötig sind und welche Fehler Tragkraft kosten.

Grundlagen Veröffentlicht am 8 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Warum der Knoten am Haken die Schwachstelle ist
  2. Haken mit Öhr oder ohne Öhr: der entscheidende Unterschied
  3. Die drei Knoten, die reichen
  4. Verbesserter Clinchknoten: der Standard für Monofil
  5. Palomar-Knoten: der Standard für geflochtene Schnur
  6. Plättchenhaken binden: der Knoten ohne Öhr
  7. Schlaufenknoten: wenn der Köder frei spielen soll
  8. Welcher Knoten zu welcher Schnur passt
  9. Fünf Fehler, die Tragkraft kosten
  10. Fazit: Zwei Knoten für alles, ein dritter für Plättchenhaken
  11. Häufige Fragen

Die Schnur hält 6 Kilogramm, der Haken ist scharf, und trotzdem kommt beim Anhieb nur ein gekringeltes Schnurende zurück. Die Verbindung zum Haken ist die Stelle, an der eine Montage am häufigsten aufgibt, weil dort auf wenigen Millimetern die volle Last liegt. Dieser Ratgeber zeigt die drei Knoten, mit denen du jeden Haken sicher anbindest, und den Unterschied zwischen Öhrhaken und Plättchenhaken.

Das Wichtigste in Kürze

  • Monofil und Fluorocarbon: verbesserter Clinchknoten, je nach Durchmesser 4–7 Wicklungen.
  • Geflochtene Schnur: Palomar, weil die doppelt geführte Schnur das Rutschen verhindert.
  • Haken ohne Öhr: Plättchenknoten mit 6–8 Wicklungen um den Schenkel.
  • Austrittsseite: Beim Plättchenhaken muss die Schnur auf der Seite der Hakenspitze herauskommen.
  • Immer nässen: Reibungshitze beim Zuziehen kostet sonst dauerhaft Tragkraft.

Warum der Knoten am Haken die Schwachstelle ist

Jeder Knoten schwächt die Schnur. Der Grund ist einfach: In einer geraden Schnur verteilt sich die Last über den gesamten Querschnitt, im Knoten wird sie an den Umlenkungen auf einzelne Fasern konzentriert. Dazu kommt Quetschung an den Kreuzungspunkten.

In Zugtests erreichen gut gebundene Hakenknoten je nach Kombination aus Schnur und Knoten etwa 80 bis 95 Prozent der linearen Tragkraft. Ein schlecht gebundener Knoten fällt dagegen schnell auf 50 Prozent und darunter. Das ist der eigentliche Hebel: Der Unterschied zwischen zwei Knotentypen ist meist kleiner als der Unterschied zwischen sauber und schlampig gebunden.

Drei Handgriffe entscheiden über diese Differenz:

  1. Nässen. Ein Tropfen Wasser oder Speichel vor dem Zuziehen schmiert die Lagen. Ohne das entsteht Reibungswärme, die Monofil und Fluorocarbon dauerhaft anschmilzt.
  2. Langsam und gleichmäßig zuziehen. Ruckartiges Festziehen erzeugt Hitzespitzen und legt die Wicklungen unsauber übereinander.
  3. Am richtigen Ende ziehen. Bei den meisten Hakenknoten wird ausschließlich an der Hauptschnur gezogen, damit sich die Wicklungen ordentlich an den Schenkel oder das Öhr setzen.

Wie sich Knoten zwischen zwei Schnüren verhalten und welche Verbindung dort am stärksten hält, steht im Ratgeber Geflochtene Schnur mit Fluorocarbon verbinden.

Haken mit Öhr oder ohne Öhr: der entscheidende Unterschied

Am oberen Ende des Hakenschenkels sitzt entweder ein Öhr oder ein Plättchen. Danach richtet sich, welcher Knoten überhaupt in Frage kommt.

Öhrhaken sind die Standardbauform und decken vom 26er-Forellenhaken bis zum 8/0-Wallerhaken alles ab. Die Schnur läuft durch das Öhr und wird um sich selbst oder um den Schenkel gesichert.

Plättchenhaken, auch Spade-End-Haken genannt, haben statt des Öhrs ein flach gepresstes Ende. Sie sind schlanker und leichter, was beim Stippen und Matchangeln mit kleinen Ködern zählt. Gebunden werden sie mit einer Wicklung direkt am Schenkel.

Bei Öhrhaken lohnt zusätzlich ein Blick auf die Öhrstellung:

ÖhrformTypischer EinsatzWas das für den Knoten heißt
gerades ÖhrAllround, Spinn- und Grundangelnpasst zu jedem gängigen Knoten
nach unten gebogenNaturköderhaken, Karpfenhakenzieht die Spitze beim Anhieb stärker ein
nach oben gebogenAalhaken, Fliegenhakenausgelegt für Schenkelknoten wie den Snell

Ein Punkt, den viele übersehen: Öhre sind gebogen und an der Stoßstelle nicht immer geschlossen. Bei günstigen Haken bleibt dort gelegentlich ein feiner Spalt oder ein Grat. Geflochtene Schnur reagiert darauf empfindlich und kann sich unter Last durchscheuern. Fahre bei einem neuen Hakenmuster einmal mit dem Fingernagel über die Stoßstelle, bevor du eine ganze Packung verbindest. Welche Größen und Bauformen es überhaupt gibt, ordnet der Ratgeber Angelhaken-Größen ein.

Die drei Knoten, die reichen

Es existieren dutzende Hakenknoten. Für die Praxis in Deutschland genügen drei, die zusammen jede Kombination aus Schnur und Hakenform abdecken.

Drei Schemazeichnungen des Schnurverlaufs an Angelhaken nebeneinander. Links der verbesserte Clinchknoten: die Schnur läuft einfach durch das Öhr, das Ende wickelt sich fünfmal um die Hauptschnur und geht zurück durch die Öhrschlaufe und die große Schlaufe. In der Mitte der Palomar-Knoten: die doppelt gelegte Schnur läuft durch das Öhr, bildet einen Überhandknoten und die Schlaufe wird über den ganzen Haken gestreift. Rechts der Plättchenknoten für Haken ohne Öhr: eine Schlaufe liegt am Schenkel, sechs bis acht Wicklungen laufen um Schenkel und Schlaufe, das Schnurende tritt auf der Seite der Hakenspitze aus. Unter jedem Schema stehen Bewertungen zur Eignung für monofile Schnur, Fluorocarbon und Geflecht.
Drei Schnurwege, drei Einsatzbereiche: Der Clinch wickelt um die Hauptschnur, der Palomar führt doppelt durchs Öhr, der Plättchenknoten klemmt gegen den Schenkel.

Verbesserter Clinchknoten: der Standard für Monofil

Der Clinchknoten ist der Knoten, den die meisten Angler zuerst lernen. Die verbesserte Variante unterscheidet sich vom einfachen Clinch durch einen letzten Durchgang, der das Ende sichert und ein Aufwandern verhindert.

  1. Fädle das Schnurende durch das Öhr und lass etwa 15 Zentimeter überstehen.
  2. Wickle das Ende um die Hauptschnur, je nach Durchmesser vier- bis siebenmal (Werte weiter unten).
  3. Führe das Ende zurück durch die kleine Schlaufe direkt am Öhr.
  4. Führe es anschließend durch die große Schlaufe, die dabei entstanden ist. Genau dieser Schritt macht aus dem Clinch den verbesserten Clinch.
  5. Nässen, dann langsam an der Hauptschnur ziehen, bis sich die Wicklungen sauber nebeneinander an das Öhr legen.
  6. Ende auf zwei bis drei Millimeter kürzen.

Die passende Wicklungszahl hängt am Durchmesser:

SchnurdurchmesserWicklungenAnmerkung
0,10–0,18 mm6–7dünne Schnur braucht mehr Reibung
0,20–0,30 mm5der Standardbereich
0,35–0,45 mm4mehr Wicklungen lassen sich kaum sauber setzen
über 0,50 mm3–4hier ist ein Uni-Knoten oft angenehmer zu binden

Wo der Clinch an seine Grenze kommt: bei geflochtener Schnur. Deren glatte Oberfläche liefert zu wenig Reibung, der Knoten wandert unter Last auf. Wer trotzdem beim Clinch bleiben will, legt die Schnur doppelt durchs Öhr und bindet den Knoten mit der Doppelschnur.

Palomar-Knoten: der Standard für geflochtene Schnur

Der Palomar ist der einfachste starke Hakenknoten, den es gibt, und er gilt in Zugtests regelmäßig als einer der festesten überhaupt. Sein Prinzip: Die Schnur läuft doppelt durch das Öhr, dadurch entfällt das Rutschproblem.

  1. Lege die Schnur zu einer Schlaufe und schiebe diese doppelt durch das Öhr. Rund 15 Zentimeter Schlaufenlänge sind angenehm.
  2. Binde mit der Doppelschnur einen einfachen Überhandknoten über dem Öhr, ohne ihn zuzuziehen.
  3. Streife die Schlaufe über den kompletten Haken, also über Bogen und Spitze.
  4. Nässen und an Hauptschnur und Ende gleichzeitig ziehen, bis der Knoten sauber am Öhr sitzt.
  5. Ende auf zwei bis drei Millimeter kürzen.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens braucht der Palomar ein ausreichend großes Öhr, weil die Schnur doppelt hindurch muss. Bei feinen Haken mit dicker Schnur wird das eng. Zweitens musst du die Schlaufe über den ganzen Haken streifen, was bei großen Ködern am Haken lästig wird.

Für Drop-Shot-Montagen wird der Palomar besonders gern verwendet, weil sich der Haken über die durchgehende Hauptschnur ausrichten lässt. Wie das im Detail aussieht, steht im Ratgeber zum Drop-Shot-Vorfach.

Plättchenhaken binden: der Knoten ohne Öhr

Beim Plättchenhaken gibt es kein Öhr, in das man einfädeln könnte. Die Schnur wird stattdessen mit Wicklungen gegen den Schenkel geklemmt. Der Knoten heißt Plättchenknoten oder Spade-End-Knot und ist mit dem Snell-Knoten eng verwandt.

  1. Lege eine lange Schlaufe entlang des Hakenschenkels, sodass das Schnurende nach unten in Richtung Bogen zeigt.
  2. Halte Schlaufe und Schenkel zwischen Daumen und Zeigefinger fest.
  3. Wickle das Schnurende sechs- bis achtmal straff um Schenkel und Schlaufe, von oben nach unten arbeitend. Die Wicklungen sollen dicht nebeneinander liegen.
  4. Führe das Ende durch die verbliebene Schlaufe.
  5. Nässen, dann am Hauptschnurende ziehen. Die Wicklungen wandern nach oben an das Plättchen und ziehen sich fest.
  6. Prüfe die Austrittsseite und kürze das Ende.

Der letzte Punkt ist der entscheidende und der einzige, an dem beim Plättchenhaken wirklich etwas falsch laufen kann: Die Schnur muss auf der Innenseite des Schenkels austreten, also auf der Seite, zu der die Hakenspitze zeigt. Dann zieht die Last die Spitze beim Anhieb nach vorn ins Fischmaul. Verläuft die Schnur außen, kippt der Haken beim Zug nach hinten weg und die Spitze dreht sich vom Fisch fort.

Dieselbe Logik steckt hinter dem knotenlosen Knoten der Karpfenangler, der zusätzlich das Haar für den Köder bildet. Er ist ausführlich im Ratgeber Boilies richtig montieren beschrieben.

Schlaufenknoten: wenn der Köder frei spielen soll

Alle bisherigen Knoten ziehen sich fest ans Öhr. Bei Kunstködern ist das gelegentlich unerwünscht, weil ein straff sitzender Knoten das Spiel eines Wobblers oder eines kleinen Jigs dämpft. Dafür gibt es Schlaufenknoten, die eine feste Schlinge vor dem Öhr stehen lassen.

Der bekannteste ist der Rapala-Knoten, in der englischen Literatur auch als Non-Slip Loop Knot geführt. Er behält seine Schlaufe auch unter Last und gibt dem Köder Bewegungsfreiheit. Der Preis dafür: Er ist etwas fummeliger zu binden und in der Tragkraft dem Palomar leicht unterlegen.

Sinnvoll ist er bei kleinen Wobblern, leichten Jigköpfen und Streamern. Bei schweren Ködern, in Hindernissen oder auf große Raubfische bleibt der feste Knoten die bessere Wahl.

Welcher Knoten zu welcher Schnur passt

KnotenMonofilFluorocarbonGeflechtHaken ohne Öhr
Verbesserter Clinchsehr gutgutschwach, rutschtungeeignet
Palomarsehr gutgutsehr gutungeeignet
Uni- oder Grinner-Knotensehr gutsehr gutgut (doppelt gelegt)ungeeignet
Plättchenknotensehr gutgutgutgenau dafür gemacht
Knotenloser Knotengutgutsehr gutungeeignet
Rapala-Schlaufenknotensehr gutgutgutungeeignet

Fluorocarbon verhält sich in fast allen Knoten etwas störrischer als Monofil, weil das Material steifer ist und weniger nachgibt. Zwei Gegenmaßnahmen helfen: großzügig nässen und eine Wicklung mehr setzen, als du bei gleich dickem Monofil nehmen würdest.

Fünf Fehler, die Tragkraft kosten

Trocken zuziehen. Der häufigste Fehler überhaupt. Die Reibungshitze beim Festziehen schädigt die Schnur an genau der Stelle, an der später die volle Last liegt.

Am falschen Ende ziehen. Beim Clinch wird an der Hauptschnur gezogen. Wer stattdessen am kurzen Ende zieht, bekommt einen Knoten, dessen Wicklungen sich nicht sauber ans Öhr legen.

Bündig abschneiden. Zwei bis drei Millimeter Rest gehören dazu. Bündig gekappte Enden können unter Last in den Knoten wandern und ihn öffnen, besonders bei steifem Fluorocarbon.

Die alte Schnurspitze weiterverwenden. Die letzten Meter an der Rolle haben Sonne, Steine und Hakenwechsel hinter sich. Vor dem Angeltag einen Meter abziehen und neu binden kostet eine Minute. Wann ein kompletter Schnurwechsel ansteht, steht im Ratgeber Angelschnur richtig aufspulen.

Über eine Kante binden. Ein Grat am Öhr oder ein Widerhaken, an dem die Schnur beim Zuziehen entlangschabt, hinterlässt eine Kerbe. Schau nach dem Zuziehen kurz auf den Knoten: Wicklungen sollen glatt und gleichmäßig aussehen, ein einzelner heller Punkt in der Schnur ist ein Warnzeichen.

Fazit: Zwei Knoten für alles, ein dritter für Plättchenhaken

Wer den verbesserten Clinchknoten und den Palomar sicher beherrscht, kommt an praktisch jedem Gewässer und mit jeder Schnur durch. Der Clinch gehört zu Monofil und Fluorocarbon, der Palomar zu geflochtener Schnur und zu allem, was besonders sicher halten muss. Der Plättchenknoten kommt dazu, sobald du mit fein gebundenen Vorfächern beim Stippen oder Matchangeln arbeitest.

Wichtiger als die Wahl zwischen diesen Knoten ist die Sorgfalt beim Binden: nässen, langsam ziehen, an der richtigen Stelle ziehen, ein paar Millimeter stehen lassen. Wer sich das angewöhnt, verliert deutlich seltener einen Fisch am Knoten. Praktische Bindeanleitungen mit Animationen zu allen genannten Knoten sammelt die Referenzseite Animated Knots.

Häufige Fragen

Welcher Knoten ist der beste für Angelhaken?

Für monofile Schnur und Fluorocarbon ist der verbesserte Clinchknoten der Standard, er erreicht in Zugtests je nach Durchmesser etwa 85 bis 95 Prozent der linearen Tragkraft. Für geflochtene Schnur nimmst du den Palomar, weil die doppelt durchs Öhr geführte Schnur das Rutschen verhindert. Beide zusammen decken praktisch jede Situation mit Öhrhaken ab.

Wie binde ich einen Haken ohne Öhr?

Plättchenhaken werden mit einem Plättchenknoten gebunden: Du legst eine lange Schlaufe entlang des Schenkels, wickelst das Schnurende sechs- bis achtmal straff um Schenkel und Schlaufe und ziehst dann am Hauptschnurende. Entscheidend ist, dass die Schnur am Ende auf der Innenseite austritt, also auf der Seite der Hakenspitze. Läuft sie außen, kippt der Haken beim Anhieb weg.

Wie viele Wicklungen braucht ein Clinchknoten?

Als Faustregel gilt: je dünner die Schnur, desto mehr Wicklungen. Bei 0,10 bis 0,18 Millimeter sind sechs bis sieben richtig, bei 0,20 bis 0,30 Millimeter reichen fünf, ab 0,35 Millimeter genügen vier. Zu wenige Wicklungen lassen den Knoten rutschen, zu viele machen ihn dick und schwer sauber zuzuziehen.

Warum rutscht mein Knoten bei geflochtener Schnur?

Geflochtene Schnur hat eine viel glattere Oberfläche als Monofil und deutlich weniger Dehnung. Ein einfacher Clinchknoten findet darauf zu wenig Reibung und wandert unter Last auf. Abhilfe schaffen Knoten, die die Schnur doppelt führen oder klemmen: Palomar, doppelter Uni-Knoten oder ein Clinch, bei dem du die Schnur doppelt durchs Öhr legst.

Muss ich den Knoten wirklich nass machen?

Ja, das ist einer der wirksamsten Handgriffe überhaupt. Beim Zuziehen reiben die Schnurlagen aneinander, und die dabei entstehende Wärme schädigt vor allem Monofil und Fluorocarbon dauerhaft. Ein Tropfen Wasser oder Speichel schmiert die Verbindung, der Knoten setzt sich gleichmäßiger und behält seine Tragkraft.

Wie kurz darf ich das Schnurende abschneiden?

Lass etwa zwei bis drei Millimeter stehen. Bündig abgeschnittene Enden können unter Last in den Knoten hineinrutschen und ihn öffnen, besonders bei Fluorocarbon mit seiner steifen Struktur. Schneide außerdem mit einer scharfen Schere quer, gequetschte Enden fransen auf.

Was ist der Unterschied zwischen Öhr nach oben und Öhr nach unten?

Ein nach unten gebogenes Öhr zieht die Hakenspitze beim Anhieb stärker in Richtung Fischmaul und wird deshalb häufig bei Naturköderhaken verwendet. Ein nach oben gebogenes Öhr ist die typische Bauform bei Haken, die mit einem Schenkelknoten gebunden werden, etwa im Aal- und Fliegenfischen. Ein gerades Öhr ist der Allrounder und passt zu jedem der gängigen Knoten.

Welcher Knoten hält am Haken für Karpfen?

Beim Karpfenangeln dominiert der knotenlose Knoten, weil er zugleich das Haar für den Köder erzeugt. Die Schnur läuft durchs Öhr, sechs bis acht Wicklungen legen sich um den Schenkel, und das Ende geht von der Seite der Hakenspitze her wieder durchs Öhr zurück. Genau diese Führung sorgt dafür, dass sich der Haken beim Zug nach unten dreht.

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