Waller angeln im Herbst: Temperatur, Tiefe und Köder

Waller angeln im Herbst: Zwischen 18 und 14 °C läuft die zweite Fressphase, unter 10 °C wird es zäh. Wo der Wels dann steht, welche Köder fangen und wann du ansitzt.

Raubfisch Veröffentlicht am 9 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Was im Herbst im Wels passiert
  2. Die Temperaturstufen im Herbst
  3. Wo die Waller im Herbst stehen
  4. Die Tageszeit verschiebt sich
  5. Köder für den Herbst-Wels
  6. Methoden: vom Ansitz bis zum Vertikalangeln
  7. Wetter, Pegel und Temperatursturz
  8. Gerät und Sicherheit in kalten Nächten
  9. Recht: Herbst meist ohne Schonzeit
  10. Typische Fehler im Herbst
  11. Fazit: das Fenster zwischen 18 und 14 Grad nutzen
  12. Häufige Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurzantwort: Waller angeln im Herbst lohnt sich vor allem bei 18 bis 14 °C Wassertemperatur, meist im September. Dann frisst der Wels ein zweites Mal im Jahr kräftig, um Reserven für den Winter anzulegen.
  • Danach: Unter 10 °C werden die Beißphasen kurz, unter 8 °C beginnt die Winterruhe in den tiefsten Löchern.
  • Wo: erst an Kanten zwischen Flach und Tief, dann in Kolken, Häfen und Wintergruben, den Weißfischschwärmen folgend.
  • Köder: großer Köderfisch in der Fressphase, mit sinkender Temperatur das Tauwurmbündel.
  • Wann: Die beste Zeit wandert von der Nacht in den Nachmittag, sobald das Wasser unter 14 °C fällt.

Was im Herbst im Wels passiert

Der Wels ist ein Wärmefisch. Sein Stoffwechsel hängt direkt an der Wassertemperatur: Je wärmer das Wasser, desto mehr frisst er, desto schneller verdaut er und desto aktiver jagt er. Fällt die Temperatur, läuft der ganze Organismus langsamer.

Im Herbst überlagern sich zwei Entwicklungen. Das Wasser kühlt Woche für Woche ab, und gleichzeitig muss der Wels Reserven für den Winter anlegen, in dem er monatelang kaum frisst. Solange das Wasser noch warm genug für eine schnelle Verdauung ist, führt das zu einer ausgeprägten Fressphase. Sie ist neben der Phase vor dem Laichen im Frühjahr die zweite Zeit im Jahr, in der Welse besonders gezielt und in großen Portionen fressen.

Dazu kommt das Verhalten der Futterfische. Rotaugen, Brassen und andere Weißfische sammeln sich im Herbst zu großen Schwärmen und ziehen in tiefere, ruhigere Bereiche: Häfen, Altarme, tiefe Kanten. Der Wels folgt ihnen. Wer die Weißfische findet, ist dem Wels schon nahe.

Die Kehrseite: Die gute Phase hat ein Ende. Ab etwa 10 °C sinkt die Fressbereitschaft deutlich, unter 8 °C geht der Wels in die Winterruhe. Der Herbst ist darum ein kurzes Zeitfenster, das du kennen musst.

Die Temperaturstufen im Herbst

Grafik mit fünf Temperaturstufen von über 18 Grad bis unter 8 Grad. Balken zeigen die Fressaktivität des Welses, am höchsten bei 18 bis 14 Grad, danach stark fallend. Darunter ein Gewässerprofil, auf dem ein Wels mit jeder Stufe tiefer steht, von flachen Kanten bis in die Wintergrube.
Bei 18 bis 14 °C frisst der Waller am stärksten, danach sinkt die Aktivität mit jeder Stufe, und der Standplatz wandert in die Tiefe.

Die Monatsangaben sind Richtwerte für Gewässer im deutschen Flachland. Flache Seen kühlen schneller ab als große Flüsse und tiefe Seen, Kanäle mit warmen Einleitungen bleiben länger warm. Darum lohnt ein Thermometer mehr als ein Blick in den Kalender.

WassertemperaturVerhaltenStandplatzKöderBeste Zeit
über 18 °CSommermodus, nachts aktivflache Futterplätze, KrautkantenKöderfisch, KlopfenNacht
18–14 °CHerbst-FressphaseKanten zwischen Flach und Tiefgroßer Köderfisch, WurmbündelAbend, Nacht, trübe Tage
14–10 °Cnachlassend, kürzere Phasentiefe Kanten, Kolke, HäfenWurmbündel, mittlerer KöderfischNachmittag bis Dämmerung
10–8 °Cträge, sporadischRänder der Winterplätzekleines WurmbündelNachmittag
unter 8 °CWinterruheWintergruben, tiefste LöcherKöder direkt vor dem Maulselten Bisse

Über 18 °C verhält sich der Wels wie im Sommer. Er jagt nachts über große Flächen, oft auch im Flachen. Der Frühherbst fühlt sich darum noch wie Hochsommer an, nur dass die Nächte kühler werden.

Zwischen 18 und 14 °C liegt die eigentliche Herbstsaison. Die Welse fressen viel und nehmen große Köder. Sie stehen an den Übergängen zwischen ihren Futterplätzen im Flachen und dem tieferen Wasser, in das sie sich zurückziehen.

Zwischen 14 und 10 °C wird die Sache zäh. Fänge sind noch regelmäßig möglich, die Beißphasen werden aber kurz und kommen oft am Nachmittag, wenn das Wasser am wärmsten ist. Die Fische stehen tiefer und bewegen sich weniger.

Unter 10 °C frisst der Wels nur noch gelegentlich, unter 8 °C beginnt die Winterruhe. Er liegt dann in den tiefsten Bereichen des Gewässers, oft dicht an dicht mit anderen Welsen. Ein Fang ist möglich, aber nur, wenn der Köder sehr nah am Fisch liegt.

Das Gegenstück zu dieser Abwärtstreppe ist das Frühjahr, in dem dieselben Stufen in umgekehrter Richtung durchlaufen werden. Wie sich der Wels dann verhält, steht im Ratgeber Wels angeln im Frühjahr.

Wo die Waller im Herbst stehen

Die Suche folgt zwei Fragen: Wo sind die Weißfische, und wo ist das tiefste Wasser in der Nähe?

Im Fluss:

  • Außenkurven und Kolke. Die Strömung gräbt in Außenkurven tiefe Löcher. Dort ruhen Welse am Tag und später im Winter.
  • Häfen und Hafeneinfahrten. Ruhiges, tiefes Wasser, in das im Herbst die Weißfische ziehen. Bei Herbsthochwasser sind Häfen die wichtigste Zuflucht.
  • Buhnenfelder mit tiefem Kehrwasser. Solange das Wasser warm ist, jagen Welse nachts in den Buhnenfeldern. Mit sinkender Temperatur ziehen sie an die tiefen Buhnenköpfe und in die Rinne.

Im See:

  • Tiefe Kanten. Die Abbruchkante zwischen Flachwasser und Tiefe ist im Herbst die zentrale Linie. Hier stehen die Futterfische, und hier patrouillieren die Welse.
  • Die Herbstzirkulation. In geschichteten Seen löst sich im Herbst die Sprungschicht auf, und das Wasser durchmischt sich bis zum Grund. Danach sind auch tiefe Bereiche wieder sauerstoffreich, und Welse wie Futterfische nutzen sie.
  • Wintergruben. Die tiefsten Löcher eines Sees sind ab Oktober oder November das Ziel. Mit einem Echolot findest du sie samt der Fische, die darin stehen.

Im Kanal und an Stauseen:

  • Häfen und Wendebecken. Ruhig und etwas tiefer, Sammelplätze der Weißfische.
  • Warme Einleitungen. Wo ein Kraftwerk oder Betrieb erwärmtes Wasser einleitet, bleibt die Fressphase länger erhalten. Im Spätherbst können solche Stellen die einzigen sein, an denen noch regelmäßig etwas geht.

Die Tageszeit verschiebt sich

Im Sommer ist die Nacht die Zeit des Welses. Im Herbst dreht sich das Schritt für Schritt um, weil die Nächte stärker auskühlen und das Wasser tagsüber durch die Sonne noch etwas Wärme aufnimmt.

Zeitraumüber 18 °C18–14 °Cunter 14 °C
Morgengutmäßigschwach
Mittag bis Nachmittagschwachmäßig, an trüben Tagen gutbeste Phase
Abenddämmerungsehr gutsehr gutgut
Nachtbeste Phasegutmäßig

Der praktische Schluss: Im September lohnt der klassische Nachtansitz noch. Ab Oktober bringt ein Ansitz von mittags bis in die Dunkelheit oft mehr als eine ganze kalte Nacht. Ein trüber, milder Tag mit leichtem Wind ist im Herbst ein besonders guter Tag.

Köder für den Herbst-Wels

Die Köderwahl folgt der Temperatur. In der Fressphase zählt die Portion, im kälteren Wasser der Duft.

Der große Köderfisch ist in der Fressphase bei 18 bis 14 °C die erste Wahl. Der Wels legt Reserven an und nimmt große Portionen. Köderfische von 20 bis 30 Zentimetern sind jetzt angemessen, also Rotaugen, Brassen oder Karauschen, je nachdem, was im Gewässer vorkommt und erlaubt ist. Tot angeboten mit angeritzter Flanke gibt der Köder Duft ab.

Das Tauwurmbündel gewinnt mit sinkender Temperatur. Zehn bis fünfzehn Tauwürmer am Haken der Größe 4/0 bis 6/0 ergeben ein Paket, das stark riecht und sich bewegt. Ein träger Wels, der keinen Köderfisch mehr verfolgt, nimmt das Bündel im Vorbeiziehen. Im Spätherbst ist es oft der einzige Köder, der überhaupt noch Bisse bringt.

Weitere Köder:

  • Tintenfisch und Calamari: zäh, halten lange am Haken und duften stark. Gut für lange Ansitze.
  • Pellets: In vielen Stauseen und an großen Flüssen wie dem Po sind Heilbuttpellets am Haar üblich, oft in Verbindung mit gezieltem Anfüttern. In deutschen Gewässern sind sie seltener, dürfen aber probiert werden, wo Anfüttern erlaubt ist.
  • Große Gummifische: beim Vertikalangeln über tiefen Stellen, auch im kalten Wasser.

Eine ausführliche Übersicht der Wels-Köder mit Größen und Anködern zeigt der Ratgeber Welcher Köder für Wels?.

Methoden: vom Ansitz bis zum Vertikalangeln

Grundmontage mit Auftriebskörper. Die Standardmontage für den Ansitz. Ein Blei von 100 bis 200 Gramm hält die Position an der Kante oder im Kolk, ein Auftriebskörper hebt den Köder 30 bis 80 Zentimeter über den Grund. So bleibt er über Schlamm und Laub sichtbar, das im Herbst auf den Grund sinkt.

Unterwasserpose an der Kante. Die Unterwasserpose hält den Köder in definierter Höhe über Grund und lässt sich exakt an einer Kante platzieren. In der Fressphase ist ein lebhafter Köder auf dieser Höhe sehr fängig, wo lebende Köderfische erlaubt sind.

Klopfen. Das Wallerholz erzeugt einen dumpfen Ton, der aktive Welse anlockt. Im Frühherbst bei warmem Wasser funktioniert die Methode noch gut. Mit sinkender Temperatur reagieren die Fische immer weniger, unter etwa 14 °C lohnt der Aufwand kaum noch.

Vertikalangeln mit Echolot. Im späten Herbst die stärkste Methode. Du suchst mit dem Echolot die tiefen Stellen und die darin stehenden Fische und bietest den Köder, etwa einen großen Gummifisch oder ein Wurmbündel, direkt über ihnen an. Weil der Köder genau vor dem Maul tanzt, beißt auch ein träger Wels. Wie die Technik funktioniert, steht im Ratgeber Was ist Vertikalangeln?.

Wetter, Pegel und Temperatursturz

Im Herbst entscheidet das Wetter stärker als in jeder anderen Jahreszeit über den Tag.

  • Stabile, milde Phasen sind die besten. Ein Altweibersommer mit warmen Tagen hält die Wassertemperatur hoch und verlängert die Fressphase oft um Wochen.
  • Temperaturstürze beenden sie schlagartig. Kalter Dauerregen oder der erste Frost können die Wassertemperatur in wenigen Tagen um mehrere Grad senken. Danach fressen Welse oft für einige Tage kaum.
  • Herbsthochwasser im Fluss treibt die Welse in Häfen, Altarme und ruhige Buchten. Das trübe Wasser stört den Wels wenig, weil er mit Barteln und Seitenlinie jagt. Ein Köder in einer ruhigen Zone am Rand der Strömung kann bei steigendem Pegel sehr gut fangen.
  • Wind bringt Bewegung und Sauerstoff ins Wasser. Ein milder Südwestwind auf das eigene Ufer ist im Herbst oft ein gutes Zeichen.

Gerät und Sicherheit in kalten Nächten

Am Gerät ändert sich im Herbst wenig: Eine Wallerrute mit 200 bis 400 Gramm Wurfgewicht, eine kräftige Rolle mit mindestens 300 Metern geflochtener Schnur von 0,40 bis 0,60 Millimetern und ein abriebfestes Vorfach bilden die Basis. Material für Welsmontagen findest du im Welsangeln-Sortiment bei Angelplatz*.

Was sich ändert, ist die Umgebung:

  • Kälte. Herbstnächte können nahe an den Gefrierpunkt fallen. Warme, wasserdichte Kleidung, ein Schlafsack für lange Ansitze und eine Thermoskanne gehören dazu.
  • Kaltes Wasser. Wer bei 10 °C Wassertemperatur ins Wasser fällt, verliert schnell die Kraft. Im Boot gehört eine Rettungsweste zur Pflicht, auch beim Drill vom Ufer an steilen Böschungen ist sie sinnvoll.
  • Frühe Dunkelheit. Im Oktober ist es schon gegen 19 Uhr dunkel. Den Platz bei Tageslicht einrichten, Kopflampe und Ersatzlicht mitnehmen.

Recht: Herbst meist ohne Schonzeit

Die Wels-Schonzeiten der Bundesländer, wo es überhaupt welche gibt, liegen zur Laichzeit im späten Frühjahr und Frühsommer. Im Herbst ist der Wels darum in der Regel nicht geschont. Ein Mindestmaß kann trotzdem gelten: In Bayern und Baden-Württemberg gibt es keines, andere Länder setzen 50 bis 75 Zentimeter an, Hamburg schützt den Wels ganzjährig.

Zusätzlich setzt der Bewirtschafter in der Gewässerordnung eigene Regeln, etwa zum Nachtangeln, zur Zahl der Ruten oder zur Verwendung lebender Köderfische. Vor dem ersten Ansitz an einem neuen Gewässer lohnt ein Blick in beide Regelwerke.

Typische Fehler im Herbst

  • Zu spät anfangen. Die beste Phase liegt meist im September. Wer erst im Oktober startet, erwischt oft nur noch das Ende.
  • Die Sommerroutine fortsetzen. Unter 14 °C bringt der Nachmittag mehr als die Nacht.
  • Zu flach fischen. Ab Oktober stehen die Welse an tiefen Kanten, in Kolken und Häfen. Flache Sommerplätze sind dann oft leer.
  • Kein Thermometer dabei. Die Wassertemperatur entscheidet über Platz, Köder und Tageszeit, schätzen lässt sie sich nicht.
  • Nach einem Kälteeinbruch weitermachen wie zuvor. Nach einem Temperatursturz brauchen die Fische einige Tage. Erst mit stabilerem Wetter lohnt der nächste Ansitz.

Fazit: das Fenster zwischen 18 und 14 Grad nutzen

Der Herbst ist für den Waller eine kurze, aber starke Saison. Solange das Wasser zwischen 18 und 14 °C liegt, frisst der Wels große Portionen, und ein großer Köderfisch an einer Kante zwischen Flach und Tief ist die beste Wahl, vom Abend bis in die Nacht. Fällt das Wasser unter 14 °C, wanderst du mit den Fischen in die Tiefe, wechselst auf das Tauwurmbündel und setzt dich nachmittags ans Wasser. Unter 10 °C wird es zäh, dann ist das Vertikalangeln über den Wintergruben die beste Chance auf einen späten Fisch.

Häufige Fragen

Bis wann kann man im Herbst Waller angeln?

Gut läuft es, solange das Wasser über etwa 14 °C liegt, je nach Gewässer meist bis Ende September oder in den Oktober hinein. Zwischen 14 und 10 °C sind Fänge noch regelmäßig möglich, die Beißphasen werden aber kurz. Unter 8 °C geht der Wels in die Winterruhe und frisst nur noch selten.

Wo stehen Waller im Herbst?

Zuerst an den Kanten zwischen flachen Futterplätzen und tieferem Wasser, später immer tiefer: in Kolken und Außenkurven im Fluss, in Häfen, an tiefen Kanten im See und schließlich in den Wintergruben, den tiefsten Löchern des Gewässers. Sie folgen dabei den Weißfischschwärmen, die im Herbst ebenfalls in die Tiefe und in Häfen ziehen.

Welcher Köder ist im Herbst am besten auf Waller?

In der Fressphase bei 18 bis 14 °C ein großer Köderfisch, weil der Wels jetzt große Portionen frisst, um Reserven für den Winter anzulegen. Mit sinkender Temperatur gewinnt das Tauwurmbündel, das auch ein träger Fisch im Vorbeiziehen nimmt. Tintenfisch und Pellets sind gute Ergänzungen, wo sie üblich sind.

Beißt der Waller im Herbst nachts oder tagsüber?

Über 18 °C ist die Nacht noch die beste Zeit. Bei 18 bis 14 °C verteilen sich die Bisse auf Abenddämmerung, Nacht und trübe Tage. Unter 14 °C verschiebt sich das Fenster in den Nachmittag, weil das Wasser dann am wärmsten ist und die Nächte deutlich auskühlen.

Funktioniert Klopfen auf Wels im Herbst?

Im Frühherbst bei warmem Wasser noch gut, mit sinkender Temperatur immer schlechter. Das Klopfen lockt aktive Fische, die auf das Geräusch zuschwimmen. Unter etwa 14 °C reagieren die Welse kaum noch, dann ist das Vertikalangeln mit Echolot über den tiefen Stellen der bessere Weg.

Wie wirkt sich ein Temperatursturz im Herbst auf Waller aus?

Deutlich. Fällt die Wassertemperatur durch Kälteeinbruch oder kalten Dauerregen in wenigen Tagen um mehrere Grad, stellen Welse oft für einige Tage das Fressen ein. Stabile Wetterlagen und warme Phasen wie ein Altweibersommer verlängern die Herbstsaison dagegen.

Hat der Wels im Herbst Schonzeit?

In den Bundesländern, die überhaupt eine Wels-Schonzeit kennen, liegt sie im späten Frühjahr und Frühsommer, also zur Laichzeit. Im Herbst ist der Wels darum in der Regel frei, ein Mindestmaß kann aber gelten. Verbindlich sind die Fischereiverordnung deines Bundeslandes und die Gewässerordnung.

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