Wann beißen Fische am besten? Tageszeit, Saison und Wetter

Wann beißen Fische am besten? Meist in der Dämmerung, im Jahr im Mai, Juni und Herbst. Die Uhrzeit je Jahreszeit, acht Zielfische im Kalender und das Wetter.

Grundlagen Veröffentlicht am 9 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Wann beißen Fische am besten? Die kurze Antwort
  2. Die Tageszeit: Licht entscheidet
  3. Die Uhrzeit wandert mit der Jahreszeit
  4. Die beste Jahreszeit: Wassertemperatur als Taktgeber
  5. Beißzeiten nach Zielfisch
  6. Wetter: welche Lagen Bisse bringen
  7. Mond und Solunar-Tabellen
  8. Fluss, See und Meer ticken anders
  9. Die beste Zeit muss auch erlaubt sein
  10. So planst du deinen Angeltag
  11. Fazit: Dämmerung, Saison und Thermometer
  12. Häufige Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurzantwort: Die meisten Fische beißen am besten in der Dämmerung, in der Stunde um Sonnenaufgang und in der Stunde um Sonnenuntergang.
  • Uhrzeit nach Saison: im Sommer früh morgens, spätabends und nachts, im Frühjahr und Spätherbst am Nachmittag, im Winter meist zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Beste Monate: Mai und Juni sowie September bis November. Dann fressen die meisten Arten am stärksten.
  • Taktgeber: die Wassertemperatur. Fische sind wechselwarm, jede Art hat ihr eigenes Fenster.
  • Wetter: bedeckter Himmel, leichter Wind und fallender Luftdruck vor einer Front. Nach dem Durchzug wird es für ein, zwei Tage zäh.
  • Ausnahmen: Aal und Wels beißen vor allem nachts, der Barsch auch am helllichten Tag.

Wann beißen Fische am besten? Die kurze Antwort

Für die meisten heimischen Fische ist die Dämmerung die beste Zeit des Tages, im Jahr sind es das späte Frühjahr und der Herbst. Beides hat denselben Hintergrund. Fische fressen dann am meisten, wenn die Bedingungen für die Jagd oder die Nahrungssuche günstig sind und ihr Stoffwechsel auf vollen Touren läuft.

Wie stark sich diese Fenster ausprägen, hängt an drei Größen:

  • Licht: Es bestimmt, wann Räuber und Beute aktiv sind, und macht die Dämmerung zur stärksten Zeit des Tages.
  • Wassertemperatur: Sie steuert den Stoffwechsel und damit den Hunger. Mit ihr verschiebt sich die beste Uhrzeit von Jahreszeit zu Jahreszeit.
  • Wetter: Bewölkung, Wind und Regen dämpfen das Licht und verändern die Temperatur, deshalb lohnen manche Tage mehr als andere.

Der Zielfisch verschiebt das Bild. Aal und Wels jagen nachts, der Barsch jagt auf Sicht und fängt sich auch mittags, die Bachforelle wird im warmen Sommerwasser träge.

Die Tageszeit: Licht entscheidet

In der Dämmerung ändert sich das Licht innerhalb von einer Stunde stärker als den ganzen Tag über. Für viele Raubfische ist das die beste Jagdzeit. Der Zander hat in seinen Augen eine reflektierende Schicht, das Tapetum lucidum, und sieht im Halbdunkel deutlich besser als seine Beute. Hecht und Barsch jagen auf Sicht und profitieren davon, dass Beutefische in der Dämmerung zwischen Deckung und Fressplätzen wechseln.

Auch Friedfische nutzen die Dämmerung. Karpfen, Brassen und Schleien ziehen dann ins Flache, wo sie im Hellen für Reiher und Kormorane gut sichtbar wären. Im Hochsommer kommt die Temperatur dazu. Morgens ist das Wasser am kühlsten und sauerstoffreichsten.

TageszeitWer beißt gutWarum
Morgendämmerungfast alle Arten, besonders im Sommerkühles, sauerstoffreiches Wasser, Lichtwechsel
VormittagBarsch, Hecht, DöbelSichtjäger, im Sommer noch kühles Wasser
MittagBarsch, im Frühjahr und Winter viele Artenim Sommer schwach, in der kalten Jahreszeit die wärmste Zeit
NachmittagKarpfen und Wels im Frühjahr, viele Arten im Spätherbstdas Wasser hat sich aufgewärmt
Abenddämmerungfast alle Artenstärkstes Fenster des Tages für Zander, Barsch und Karpfen
NachtAal, Wels, Zander, im Sommer Karpfen und BrassenJagd über Geruch und Seitenlinie, kühles Wasser

Beim Barsch ist die letzte Stunde vor Sonnenuntergang die verlässlichste Phase, nachts stellt er das Fressen fast ganz ein. Die Einzelheiten nach Tageszeit und Temperatur stehen im Ratgeber Barsch angeln: beste Zeit. Der Aal dagegen hat seine stärkste Phase mitten in der Nacht, grob zwischen 23 und 3 Uhr.

Die Uhrzeit wandert mit der Jahreszeit

Die Dämmerung ist ein guter Richtwert, sie verschiebt sich aber übers Jahr um Stunden. Im Juni geht die Sonne in Deutschland gegen 5 Uhr auf und gegen 21.30 Uhr unter, im Dezember erst gegen 8.15 Uhr auf und schon gegen 16 Uhr unter. Dazu kommt die Wassertemperatur. In der kalten Jahreszeit ist der Nachmittag die wärmste und damit aktivste Phase, im Hochsommer die schwächste.

Jahreszeittypische Wassertemperaturbeste UhrzeitHinweis
März, April6–12 °CNachmittag, früher Abendflache Buchten wärmen sich zuerst auf
Mai, Juni13–20 °CMorgen und AbendFressphase rund um die Laichzeit
Juli, Augustüber 20 °Cfrüh morgens bis etwa 8 Uhr, spätabends, nachtsmittags oft Flaute, Sauerstoff knapp
September, Oktober18–10 °Cwandert vom Abend in den NachmittagFressen vor dem Winter
November bis Februarunter 10 °CMittag, etwa 11–15 Uhrkurze Beißphasen, langsam fischen

Der Herbst zeigt das Wandern am deutlichsten. Beim Zander liegt das beste Fenster im September noch in der Nacht, im November und Dezember am Nachmittag. Beim Karpfen läuft es ähnlich, von der Nacht im September über den Nachmittag im Oktober bis zur Mittagszeit im November.

Die beste Jahreszeit: Wassertemperatur als Taktgeber

Fische sind wechselwarm. Ihre Körpertemperatur folgt dem Wasser, und mit ihr steigt oder fällt der Energiebedarf. Jede Art hat einen Bereich, in dem sie am meisten frisst. Darunter wird sie träge, darüber wird bei manchen Arten der Sauerstoff zum Engpass.

Jahreskalender als Farbraster mit acht Fischarten und zwölf Monaten in vier Stufen von kaum bis Topzeit: Hecht stark im Mai und von September bis November, Laichzeit März und April schraffiert. Zander am stärksten im Oktober und November, Laichzeit April und Mai. Barsch am stärksten von September bis November. Karpfen stark im Mai, Juni, September und Oktober, im Winter kaum. Brassen stark im Mai und Juni. Aal und Wels am stärksten von Juni bis August, gut im Mai und September, im Winter kaum. Bachforelle stark von April bis Juni, Laichzeit von Oktober bis Januar schraffiert. Rechts daneben die beste Tageszeit je Art.
Die meisten Arten haben zwei starke Phasen im Jahr, eine im späten Frühjahr und eine im Herbst.
FischTemperatur-FensterHinweis
Karpfen15–24 °Cab etwa 8 °C erwacht er, unter 6 °C frisst er kaum
Barsch12–20 °Cwird ab etwa 10 °C aktiv, frisst auch bei 4 °C noch
Zander15–8 °C im Herbststärkste Fressphase des Jahres im Oktober und November
Welsab etwa 15 °CFressphase vor dem Laichen bei 16–19 °C, meist im Mai
Aalab 10–12 °Crichtig beißfreudig erst in warmem Wasser
Döbelüber 15 °Cunter 8 °C frisst er deutlich weniger
Bachforellekühles Wasserüber 20 °C inaktiv, zieht in kühle Zuflüsse

Zwei Phasen prägen das Jahr. Im späten Frühjahr fressen viele Arten vor und nach dem Laichen. Nach dem Ablaichen sind die Fische ausgehungert, das gilt für Hecht, Zander und Barsch gleichermaßen. Im Herbst legen sie Reserven für den Winter an, und das kühlere Wasser bringt Raubfische und Karpfen in ihre stärkste Phase. Der Hochsommer ist dazwischen eine Zeit der Dämmerung und der Nacht, der Winter eine der kurzen Mittagsfenster.

Die Wassertemperatur ist dabei aussagekräftiger als jedes Kalenderdatum. Ein milder März kann im Flachwasser schon 12 °C bringen, ein kalter Mai liegt noch darunter. Wer misst, weiß, in welcher Phase das Gewässer gerade steht.

Beißzeiten nach Zielfisch

Fischbeste Tageszeitbeste Monate
HechtMorgen- und Abenddämmerung, an trüben Tagen auch mittagsMai, September bis November
ZanderDämmerung und NachtOktober, November
Barschletzte Stunde vor Sonnenuntergang, auch tagsüberOktober, November
KarpfenDämmerung, im Hochsommer nachtsMai, Juni, September, Oktober
BrassenAbend, im Hochsommer nachtsMai, Juni
AalNacht, Kernzeit etwa 23–3 UhrJuni bis August
WelsDämmerung und NachtJuni bis August, dazu Mai und September
BachforelleMorgen und Abend, bei InsektenflugApril bis Juni

Die Werte sind Durchschnitt über viele Gewässer. Ein flacher, schnell erwärmter Teich ist dem Kalender um Wochen voraus, ein tiefer Baggersee oder eine Talsperre hinkt hinterher. Beim Zander lohnt der genaue Blick auf Dämmerung, Saison und Wetter besonders, er steht ausführlich im Ratgeber Wann beißt der Zander am besten.

Wetter: welche Lagen Bisse bringen

Das Wetter wirkt über dieselben Hebel wie Tageszeit und Saison, also über Licht, Temperatur und Sauerstoff.

  • Bedeckter Himmel: dämpft das Licht und verlängert die Dämmerung. Sichtjäger und scheue Fische kommen dann auch tagsüber aus der Deckung.
  • Leichter Wind: raut die Oberfläche auf, bringt Sauerstoff ins Wasser und treibt Plankton und Insekten an das Ufer, auf das er weht. Viele Angler suchen ihre Fische deshalb am Windufer.
  • Fallender Luftdruck: kündigt eine Front mit Bewölkung und Wind an und gilt als starke Zeit. Nach dem Durchzug mit klarem Himmel und Temperatursturz ist es ein, zwei Tage zäh. Ein direkter Zusammenhang zwischen Luftdruck und Fressaktivität ist nicht belegt, wie der Ratgeber Luftdruck beim Angeln zeigt.
  • Warmer Regen: bringt im Sommer oft mehr Bisse, weil er Licht dämpft, kühlt und Nahrung einspült. Kalter Dauerregen im Frühjahr und Herbst bremst dagegen, vor allem bei Friedfischen.
  • Hitze: Über 25 °C Lufttemperatur über Tage wird der Sauerstoff im Flachwasser knapp. Dann lohnen nur die frühen Morgenstunden und die Nacht.
  • Gewitter: sofort einpacken. Wer Donner hört, ist in Reichweite der Blitze.

Bei stabiler Wetterlage verliert das Wetter an Gewicht. Dann zählen die Beißzeiten des Zielfisches und die Wassertemperatur.

Mond und Solunar-Tabellen

Beißkalender, die gute und schlechte Tage nach dem Mondstand vorhersagen, gehen auf die Solunartheorie zurück, die der US-Amerikaner John Alden Knight in den 1920er-Jahren formuliert hat. Sie verknüpft Phasen mit hoher Aktivität mit Mondaufgang, Monduntergang und den Stunden, in denen der Mond am höchsten oder tiefsten steht.

Belastbare Belege dafür, dass dieser Rhythmus das Beißverhalten im Süßwasser steuert, gibt es nicht, die Untersuchungen dazu liefern kein einheitliches Bild. Spürbar ist der Mond vor allem über das Licht. In einer hellen Vollmondnacht ist es am Wasser deutlich heller als bei Neumond, und lichtscheue Fische verhalten sich in klarem Wasser dann anders. Wer gern nach dem Beißkalender plant, verliert damit nichts, solange Dämmerung, Saison und Wetter die erste Rolle spielen.

Fluss, See und Meer ticken anders

  • Fluss: Pegel und Trübung zählen mehr als die Uhrzeit. Steigt das Wasser nach Regen und trübt sich ein, ziehen die Fische an die Ränder und in Buhnenfelder, und Zander und Aal beißen oft auch tagsüber. Bei Hochwasser mit Treibgut ist es dagegen meist vorbei.
  • See: Im Frühjahr erwärmen sich flache Buchten zuerst, dort beginnt die Saison. Im Sommer bildet sich in tiefen Seen eine Temperaturschichtung, viele Fische stehen tagsüber an oder über der Sprungschicht. Im Herbst mischt sich das Wasser wieder durch, die Fische verteilen sich.
  • Meer und Küste: Gezeiten und Strömung geben den Takt vor. In Norwegen liegen die aktivsten Fenster um die Gezeitenwechsel, an der Ostseeküste bestimmen Wind und Wassertemperatur, wann Fische unter Land kommen.

Die beste Zeit muss auch erlaubt sein

Die stärksten Phasen fallen bei einigen Arten mit der Laichzeit zusammen, und für diese Zeit gelten oft Schonzeiten. Hecht und Zander laichen im Frühjahr, die Bachforelle im Herbst und Winter. Zeitraum und Mindestmaß legt jedes Bundesland in seiner Fischereiverordnung fest, die Werte unterscheiden sich zum Teil um Wochen. Vor dem ersten Ausflug in der Saison lohnt deshalb ein Blick in die Verordnung des eigenen Bundeslandes und in die Gewässerordnung.

Auch das Nachtangeln ist nicht überall frei. Ob und bis wann du nachts fischen darfst, steht in der Gewässerordnung bzw. auf dem Erlaubnisschein.

So planst du deinen Angeltag

  1. Zielfisch und Saison festlegen. Aus der Tabelle oben ergibt sich, welche Tageszeit infrage kommt.
  2. Sonnenzeiten nachsehen. Die Wetter-App zeigt Sonnenauf- und -untergang. Plane so, dass du eine Stunde vor dem Fenster am Platz bist und die Montage fertig im Wasser liegt.
  3. Wassertemperatur messen. Ein einfaches Wasserthermometer zeigt dir, in welcher Phase das Gewässer steht. Für Flüsse und Kanäle liefert das Portal PEGELONLINE der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung an vielen Messstellen Pegel und Wassertemperatur.
  4. Wetter einordnen. Kommt eine Front, lohnt der Tag davor. Ist sie gerade durch, reicht ein kurzer Ansitz zur Dämmerung.
  5. Das Fenster ausnutzen. In der Dämmerung keine Montagen umbauen und keinen Platz wechseln. Die Stunde ist schnell vorbei.

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Fazit: Dämmerung, Saison und Thermometer

Plane deinen nächsten Angeltag um die Dämmerung herum und richte die Uhrzeit nach der Jahreszeit aus. Im Sommer heißt das früh aufstehen oder bis in die Nacht bleiben, im Frühjahr und Spätherbst den Nachmittag nutzen, im Winter die Mittagsstunden. Wenn du die besten Monate deines Zielfisches kennst und das Wasser misst, statt dem Kalender zu vertrauen, weißt du vor dem Losfahren, ob ein Ansitz sich lohnt. Ein bedeckter Tag vor einer Wetterfront ist dann die beste Gelegenheit.

Häufige Fragen

Wann beißen Fische am besten?

Für die meisten Arten in der Dämmerung, also in der Stunde um Sonnenaufgang und in der Stunde um Sonnenuntergang. Übers Jahr sind Mai und Juni sowie September bis November die stärksten Phasen, weil die Fische dann vor oder nach dem Laichen und vor dem Winter viel fressen. Aal und Wels beißen vor allem nachts, der Barsch auch tagsüber.

Um wie viel Uhr beißen die Fische am besten?

Das hängt an der Jahreszeit. Im Hochsommer liegen die besten Stunden früh am Morgen bis etwa 8 Uhr und am späten Abend, dazu die Nacht. Im Frühjahr und Spätherbst verschiebt sich die Beißzeit in den Nachmittag, weil sich das Wasser dann am stärksten erwärmt hat. Im Winter sind meist die Stunden zwischen 11 und 15 Uhr am besten.

In welchem Monat beißen Fische am besten?

Für die meisten heimischen Arten im Mai und Juni sowie im September und Oktober. Im Frühjahr fressen viele Fische vor und nach dem Laichen, im Herbst legen sie Reserven für den Winter an. Hecht und Zander sind im Oktober und November besonders stark, Aal und Wels im Hochsommer von Juni bis August.

Beißen Fische bei Regen besser?

Oft ja, vor allem bei warmem Sommerregen oder Nieselregen nach einer stabilen Phase. Das Licht ist gedämpft, die Oberfläche aufgeraut und Regen spült Nahrung ein. Kalter Dauerregen im Frühjahr oder Herbst kühlt das Wasser dagegen ab und macht Friedfische träge. Bei Gewitter wird sofort eingepackt.

Beißen Fische nachts besser als tagsüber?

Aal und Wels ja, sie orientieren sich über Geruch und Seitenlinie und jagen bevorzugt im Dunkeln. Zander und Karpfen beißen in der Dämmerung und in warmen Sommernächten gut. Barsch und Hecht jagen auf Sicht und sind nachts deutlich weniger aktiv, beim Barsch kommt das Fressen nachts fast zum Erliegen.

Welchen Einfluss hat der Luftdruck auf das Beißverhalten?

Einen indirekten. Ein direkter Zusammenhang zwischen Luftdruck und Fressaktivität ist nicht belegt, der Druck zeigt aber die Wetterlage an. Fallender Druck vor einer Front bringt oft gute Beißphasen, weil Bewölkung und Wind zunehmen. In den ein bis zwei Tagen nach einem Frontdurchzug mit klarem Himmel und Temperatursturz ist es meist zäh.

Hat der Mond Einfluss darauf, wann Fische beißen?

Belastbar nachgewiesen ist das für das Angeln im Süßwasser nicht. Beißkalender nach dem Mondstand beruhen auf der Solunartheorie aus den 1920er-Jahren, Untersuchungen dazu liefern kein einheitliches Bild. Spürbar ist der Mond vor allem über das Licht: In hellen Vollmondnächten verhalten sich lichtscheue Fische in klarem Wasser anders als in dunklen Neumondnächten.

Bei welcher Wassertemperatur beißen Fische am besten?

Jede Art hat ihren eigenen Bereich. Karpfen fressen zwischen 15 und 24 °C am stärksten, Barsche jagen bei 12 bis 20 °C am ausdauerndsten, Welse werden ab etwa 15 °C richtig aktiv. Zander fressen im Herbst bei 15 bis 8 °C besonders kräftig. Die Bachforelle wird über 20 °C träge und zieht sich in kühle Bereiche zurück.

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