Daiwa 24 Crosscast 45 SCW 5000C QD

Preisentwicklung

99 €108 €118 €127 €24.08.2601.09.2609.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 102,99 € (24.08.2026, AngelPlatz) · Höchstpreis: 122,96 € (Amazon)

Big-Pit-Karpfenrolle · Daiwa

Daiwa 24 Crosscast 45 SCW 5000C QD (Big-Pit-Karpfenrolle)

  • Größe 5.000
  • 4,9:1
  • 600 g
  • 45 mm Spulenhub mit Longcast-Abwurfkante für maximale Wurfweite
  • 15 kg Bremskraft bei 600 g Gewicht
  • QDM-Bremse: von offen auf Maximum in einer Umdrehung
  • Zaion-V-Air-Rotor und Digigear-II-Getriebe
  • Handelspreis rund ein Drittel unter der Daiwa-UVP

ab 114,99 €

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 15:49 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 24. August 2026

Technische Daten

Modell 24 Crosscast 45 SCW 5000C QD
Artikelnummer 10252-500
EAN 043178191354
Bauart Big-Pit-Weitwurfrolle mit Frontbremse
Kugellager 4
Übersetzung 4,9:1
Schnureinzug 104 cm pro Kurbelumdrehung
Max. Bremskraft 15,0 kg
Schnurfassung 300 m / 0,35 mm
Gewicht 600 g
Spulenhub 45 mm
Bremssystem QDM (Quick Drag Mechanism), Frontbremse
Getriebe Digigear II, maschinengefräst
Rotor Air Rotor aus Zaion V
Achse Stainless Steel, extra stark
Spule Aluminium-Weitwurfspule mit Longcast-Abwurfkante
Schnurverlegung SCW (Slow Cross Wrap)
Schnurlaufröllchen Twist Buster II
Schnurclip HIP-Schnurclip, gefedert
Kurbel maschinengefräste Aluminiumkurbel, T-Shape-Knauf
Bügelumschlag manuell
Rücklaufsperre Infinite Anti-Reverse
Zweite Version 5000LD mit tieferer Spule (530 m / 0,35 mm), sonst baugleich
UVP 161,00 € (Daiwa)

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • 45 mm Spulenhub plus Longcast-Abwurfkante: das ist echte Big-Pit-Geometrie und keine hochgerechnete Standardspule
  • 15 kg Bremskraft bei 600 g sind ein starkes Verhältnis, die Bremse arbeitet dadurch dauerhaft im unteren Drittel ihres Bereichs
  • Die QDM-Bremse geht in einer Umdrehung von offen auf Maximum, im Drill lässt sich damit ohne Blick nachregeln
  • 104 cm Einzug pro Kurbelumdrehung holen eine Montage aus 100 m in rund 95 Umdrehungen zurück
  • Der Zaion-V-Rotor läuft mit geringem Anlaufwiderstand an, was bei Bissen mit weicher Bremse zählt
  • Im Handel liegt sie rund ein Drittel unter der UVP von 161 €

Das spricht dagegen

  • 4 Kugellager sind wenig, auch wenn Daiwa auf Getriebesteifigkeit statt Lagerzahl setzt
  • Kein Freilauf: für den klassischen Ansitz brauchst du entweder einen guten Bissanzeiger oder eine abgesenkte Bremse
  • 600 g machen sie zur reinen Ablage-Rolle, aktives Fischen in der Hand ist damit anstrengend
  • Eine Ersatzspule liegt nicht bei, die LD-Variante mit tieferer Spule ist ein eigenes Produkt
  • Amazon nennt in den Produktdaten 3 Kugellager, Daiwa und die Fachhändler nennen 4

Bewertung im Detail

Bremse 4,5
Ausstattung 4,0
Wurfweite & Spule 4,5
Preis-Leistung 4,5

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,4 / 5

Die Daiwa 24 Crosscast 45 SCW 5000C QD ist eine Big-Pit-Rolle mit einem ungewöhnlich klaren Preisargument: 15 Kilogramm Bremskraft, 600 Gramm und 45 Millimeter Spulenhub bei einem Handelspreis ab 114,99 €, während Daiwa die UVP mit 161 € angibt. Diese Rezension ordnet ein, was der lange Spulenhub praktisch bringt, warum die QDM-Bremse im Drill anders funktioniert als eine normale Frontbremse und wo die vier Kugellager stören. Grundlage sind das Daiwa-Datenblatt, Händlerdaten und der Vergleich mit der Vorgängergeneration.

Was Big Pit ausmacht und warum es an der Spule hängt

Der Begriff Big Pit stammt aus dem englischen Karpfenangeln an großen Kiesgruben, wo Spots regelmäßig 80 bis 130 Meter draußen liegen. Was eine Rolle für diese Aufgabe von einer normalen Stationärrolle abhebt, ist ihre Spulengeometrie.

Der entscheidende Wert ist der Spulenhub: der Weg, den die Spule beim Kurbeln vor und zurück fährt. Bei der Crosscast sind das 45 Millimeter, bei einer normalen Stationärrolle eher 15 bis 25. Ein langer Hub verteilt dieselbe Schnurmenge über eine deutlich breitere und dadurch flachere Spule. Beim Wurf springen dann weniger Wicklungen gleichzeitig über die Abwurfkante, und jede einzelne muss sich weniger stark aufweiten. Weniger Reibung, weniger Bremswirkung, mehr Weite.

Dazu kommt die Longcast-Abwurfkante: Die Spulenlippe ist flacher ausgezogen als bei Standardspulen, sodass die ablaufende Schnur weniger scharf umgelenkt wird. Beides zusammen ist der Grund, warum eine Big-Pit-Rolle mit derselben Rute, derselben Schnur und demselben Blei spürbar weiter wirft als eine gleich große Standardrolle.

Die QDM-Bremse: eine Umdrehung statt sechs

Die zweite Besonderheit steckt im Namenszusatz QD. Er steht für Quick Drag, Daiwa nennt das System QDM (Quick Drag Mechanism). Eine klassische Frontbremse braucht fünf bis sechs volle Umdrehungen des Bremsknopfs, um von offen auf Maximum zu gehen. Die QDM-Bremse schafft denselben Weg in ungefähr einer Umdrehung.

Das klingt nach Detailkosmetik, ändert im Drill aber die Handlungsmöglichkeiten. Ein Karpfen, der auf ein Krautfeld oder einen Hindernisbereich zuhält, muss sofort gebremst werden, nicht in fünf Sekunden. Umgekehrt willst du die Bremse öffnen können, sobald der Fisch am Kescher noch einmal antritt, denn genau dort schlitzen Haken aus. Mit einer kurzen Griffbewegung geht beides, ohne die Rute aus der Kontrolle zu geben.

Der Preis dafür ist Feinfühligkeit: Weil derselbe Kraftbereich auf einer Umdrehung liegt, verändert eine kleine Drehung die Bremskraft stärker als bei einer langhubigen Bremse. Für den Ansitz mit fester Grundeinstellung ist das kein Thema, beim Fischen mit sehr dünnem Vorfach im Grenzbereich schon.

15 Kilogramm bei 600 Gramm: warum das Verhältnis zählt

Die maximale Bremskraft von 15 kg ist der Wert, mit dem die Crosscast ihre Preisklasse verlässt. Praktisch fischt niemand mit 15 Kilogramm, weil Schnur und Vorfach lange vorher aufgeben. Bei 0,30 Millimeter monofil reißt die Schnur im Bereich um 7 Kilogramm, eingestellt wird die Bremse typisch auf 3 bis 5.

Genau deshalb ist Reserve wertvoll. Eine Bremse, die dauerhaft im oberen Drittel ihres Bereichs arbeitet, erwärmt sich, verändert dabei ihre Reibung und beginnt zu ruckeln, was im langen Drill Vorfächer kostet. Bei 15 Kilogramm Maximum und 4 Kilogramm Einstellung läuft die Crosscast im unteren Drittel und bleibt dort gleichmäßig. Zum Vergleich: Die Daiwa Emblem BR 10000 nennt bei 40 Gramm mehr Gewicht nur 10 Kilogramm.

Einzug und Übersetzung: 104 Zentimeter erklärt

Die Übersetzung von 4,9:1 liest sich niedrig, die Rolle zieht trotzdem 104 cm pro Kurbelumdrehung ein. Der Widerspruch löst sich über den Spulendurchmesser: Bei einer breiten Big-Pit-Spule legt der Schnurwickel pro Rotordrehung einen größeren Weg zurück, deshalb genügt eine niedrigere Übersetzung für viel Schnureinzug.

Das ist die richtige Auslegung für diese Aufgabe. Eine niedrige Übersetzung bedeutet mehr Drehmoment an der Kurbel, und genau das brauchst du, wenn du ein 150-Gramm-Blei samt Method Feeder aus 100 Metern gegen den Wasserwiderstand zurückholst. Praktisch heißt es: Eine Montage aus 100 Metern ist in rund 95 Kurbelumdrehungen wieder da. Bei einer Standardrolle mit 80 Zentimetern Einzug wären es 125, bei drei Ruten und mehreren Nachwürfen pro Tag ein spürbarer Unterschied.

Rotor, Getriebe und Achse

Drei Bauteile tragen die Belastung. Der Air Rotor aus Zaion V, einem kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoff, ist laut Daiwa leicht und verwindungsfest. Der praktische Nutzen liegt im Anlaufverhalten: Ein leichter Rotor mit wenig Trägheit beginnt bei einem Fischzug früher zu drehen. Bei weich eingestellter Bremse spürt der Fisch dadurch weniger Anfangswiderstand.

Das Digigear-II-Getriebe ist maschinengefräst statt gegossen. Der Unterschied wird beim Einholen unter Last sichtbar: Ein präzise gefrästes Zahnrad überträgt die Kraft gleichmäßiger und verzahnt sich unter Druck nicht schräg. Die extra starke Edelstahlachse ergänzt das nach oben hin, Daiwa nennt ausdrücklich Wels als Zielfisch.

Der Punkt, an dem gespart wird, sind die 4 Kugellager. In dieser Preisklasse werben viele Konkurrenten mit sechs bis zehn. Die Zahl allein sagt wenig, weil Lage und Qualität mehr zählen als die Anzahl, und Daiwa investiert erkennbar ins Getriebe statt in Nebenstellen. Wer aber viel Spod wirft und dadurch ständig einkurbelt, merkt den Unterschied zu einer lagerreicheren Rolle über den Tag.

Spulenkapazität: 5000C oder 5000LD

Daiwa gibt für die 5000C 300 m in 0,35 mm an, für die baugleiche 5000LD mit tieferer Spule 530 m. Alles andere ist identisch. Umgerechnet auf gängige Durchmesser passt auf die 5000C:

DurchmesserKapazität (gerechnet)Typischer Einsatz
0,28 mmrund 470 mleichter Distanz-Ansitz
0,30 mmrund 410 mKarpfen-Standard
0,33 mmrund 340 mschwerer Ansitz
0,35 mm300 m (Herstellerangabe)Hindernisse, Wels

Für den normalen Karpfenansitz ist die 5000C die richtige Wahl: Nach einem 100-Meter-Wurf mit 0,30 Millimeter bleiben gut 300 Meter Reserve, und mehr braucht kein Fisch in einem deutschen Binnengewässer. Die LD-Variante lohnt in zwei Fällen: beim Fischen mit sehr dicker Schnur an Hindernisgewässern und bei einer Schnurverlegung ohne Backing, wenn du die Spule ohnehin komplett füllen willst. Für alle anderen bedeutet die tiefere Spule nur, dass mehr Schnur auf der Rolle liegt, die nie ins Wasser kommt.

Wichtig für die Wurfweite ist die Füllhöhe: Eine Big-Pit-Spule entfaltet ihre Geometrie nur, wenn die Schnur bis rund einen Millimeter unter die Spulenkante reicht. Bei halb gefüllter Spule wirfst du deutlich kürzer, wie du das sauber hinbekommst, steht im Ratgeber zum Angelschnur richtig aufspulen.

24er gegen 21er: was die Generation gebracht hat

Die Crosscast-Serie läuft seit Jahren, entsprechend viele Modelljahre stehen parallel im Handel. Das ist der häufigste Fehlkauf bei dieser Rolle, denn die Namen unterscheiden sich nur in der Jahreszahl:

Merkmal24 Crosscast 45 SCW 5000C QD21 Crosscast 45 SCW 5000C QD OT
RotorAir Rotor aus Zaion VAir Rotor
GetriebeDigigear IITough Digigear
Kugellager43 (laut Händlerdaten)
Kurbelmaschinengefräste AluminiumkurbelOne-Touch-Klappkurbel
Handelspreisrund 103 €rund 110 €

Die aktuelle Generation ist damit in Rotor, Getriebe und Lagerzahl vorn und im Handel meist günstiger. Der einzige Grund für die 21er ist die One-Touch-Klappkurbel, mit der die montierte Rute samt Rolle flacher ins Futteral passt. Wer viel mit fertig montierten Ruten unterwegs ist, kann das schätzen; als Kaufargument gegen die neueren Innereien trägt es selten.

Für wen sich die Rolle lohnt

Sie passt, wenn du weit werfen musst und die Rute danach ablegst: große Seen, Talsperren, breite Flüsse, Spots ab 60 Metern. Sie passt auch, wenn du eine Dreier-Garnitur aufbaust und dafür ein Budget hast, das keine 150 € pro Rolle hergibt, denn drei Crosscast kosten weniger als zwei Rollen der nächsthöheren Klasse.

Weniger passend ist sie für den klassischen Ansitz im Nahbereich, wo ein Freilauf mehr wert ist als Wurfweite, und für alles, was du in der Hand hältst. 600 Gramm sind an einer Feederrute oder beim aktiven Fischen einfach zu viel. Zum Karpfenangeln am Fluss, wo Strömungsdruck und Distanz zusammenkommen, gibt der Ratgeber zum Karpfenangeln im Fluss den Rahmen.

Alternativen im Vergleich

RolleLagerBremskraftSchnurfassungEinzugGewichtPreisniveau
Daiwa 24 Crosscast 45 SCW 5000C QD415,0 kg300 m / 0,35 mm104 cm600 grund 103 €
Okuma 8K FD5 + 118,0 kg550 m / 0,35 mm108 cm743 grund 100 €
Daiwa Emblem BR 10000510,0 kg300 m / 0,37 mm100 cm640 grund 164 €
Shimano Ultegra XR 14000 XTD5 + 120,0 kg550 m / 0,35 mm103 cm535 gOberklasse

Das Feld sortiert sich klar. Die Okuma 8K FD bietet für praktisch denselben Preis mehr Bremskraft und fast die doppelte Schnurfassung, wiegt dafür 143 Gramm mehr. Die Shimano Ultegra XR ist in jedem Wert überlegen, spielt aber in einer anderen Preisklasse. Die Emblem BR kostet deutlich mehr und punktet allein mit dem Freilauf. Wer eine leichte Big-Pit-Rolle mit schnell verstellbarer Bremse sucht, liegt bei der Crosscast richtig; wer Kapazität und Bremskraft maximieren will und das Gewicht nicht scheut, greift zur Okuma.

Fazit

Die Daiwa 24 Crosscast 45 SCW 5000C QD liefert echte Big-Pit-Geometrie zum halben Big-Pit-Preis: 45 Millimeter Spulenhub, Longcast-Abwurfkante, 15 Kilogramm Bremskraft bei 600 Gramm und eine QDM-Bremse, die sich im Drill in einer Umdrehung durchregeln lässt. Dass Daiwa dafür bei den Kugellagern spart, ist der ehrliche Preis dieser Rechnung.

Mit einer Gesamtwertung von 4,4 von 5 ist sie die Empfehlung für den Distanzansitz auf Karpfen mit begrenztem Budget, besonders wenn du gleich mehrere Ruten bestückst. Wer einen Freilauf braucht, sollte stattdessen zur Daiwa Emblem BR 10000 greifen. Als Rute passt die Daiwa Black Widow XT Carp, für die Bissanzeige am Rod Pod das Prologic K3 Bite Alarm Set.

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Häufige Fragen

Wofür ist die Daiwa 24 Crosscast 45 SCW 5000C QD gedacht?

Sie ist eine Big-Pit-Weitwurfrolle für den Karpfenansitz auf große Distanz an Seen, Talsperren und breiten Flüssen. Der 45-mm-Spulenhub, die Longcast-Abwurfkante und der Einzug von 104 cm pro Kurbelumdrehung sind auf weite Würfe und das Einholen schwerer Montagen ausgelegt. Daiwa nennt zusätzlich Wels als Zielfisch.

Was bedeutet QD beziehungsweise QDM bei der Bremse?

QD steht für Quick Drag, QDM für Quick Drag Mechanism. Die Frontbremse geht mit rund einer Umdrehung des Bremsknopfs von vollständig offen auf maximale Bremskraft, während klassische Frontbremsen dafür fünf bis sechs Umdrehungen brauchen. Im Drill kannst du dadurch schnell und ohne hinzusehen zwischen weich und fest wechseln, etwa wenn ein Fisch auf ein Hindernis zuhält.

Was ist der Unterschied zwischen 5000C und 5000LD?

Der Unterschied liegt allein in der Spulentiefe. Die 5000C fasst 300 m in 0,35 mm, die 5000LD (Long Distance) 530 m in 0,35 mm. Getriebe, Bremskraft von 15 kg, Übersetzung von 4,9:1, Einzug von 104 cm und das Gewicht von 600 g sind laut Daiwa bei beiden identisch. Wer 500 m Schnurreserve braucht, nimmt die LD, für alles andere reicht die C.

Wie viel Schnur passt auf die Crosscast 5000C?

Daiwa gibt 300 m in 0,35 mm an. Umgerechnet ergeben sich etwa 410 m in 0,30 mm oder rund 340 m in 0,33 mm. Bei geflochtener Schnur in 0,20 mm sind je nach Hersteller über 700 m möglich. Nach einem 100-Meter-Wurf bleiben mit 0,30 mm also gut 300 m Reserve.

Was bringt der 45-mm-Spulenhub?

Der Spulenhub ist der Weg, den die Spule beim Kurbeln vor und zurück fährt. 45 mm verteilen die Schnur über eine breite, flache Spule, wodurch beim Wurf weniger Wicklungen gleichzeitig über die Abwurfkante springen. Weniger Reibung bedeutet mehr Wurfweite. Standardrollen liegen meist bei 15 bis 25 mm Hub, deshalb werfen sie mit derselben Montage kürzer.

Hat die Crosscast 45 SCW 5000C QD einen Freilauf?

Nein, sie hat eine reine Frontbremse ohne Freilaufsystem. Für den Ansitz stellst du entweder die Bremse weich und ziehst sie im Drill nach, oder du kombinierst die Rolle mit einem Bissanzeiger und einem Snag Bar. Wenn du ausdrücklich einen Freilauf willst, ist die Daiwa Emblem BR 10000 aus demselben Haus die passende Alternative.

Wie viele Kugellager hat die Rolle?

Daiwa und die Fachhändler geben 4 Kugellager an, die Amazon-Produktdaten nennen 3. Belastbar ist der Herstellerwert von 4. Für die Laufruhe unter Last ist bei dieser Rolle ohnehin das maschinengefräste Digigear-II-Getriebe entscheidender als die Lagerzahl, weil es die Kraft beim Einholen schwerer Montagen gleichmäßig überträgt.

Was unterscheidet die 24er Crosscast von der 21er Generation?

Die 24er bekommt den Air Rotor aus Zaion V und das Digigear-II-Getriebe, die 21er OT-Version arbeitete mit dem Tough Digigear und hatte laut Händlerdaten 3 statt 4 Kugellager, dafür eine One-Touch-Klappkurbel für den Transport im Futteral. Im Handel kostet die ältere 21er meist mehr als die aktuelle 24er, ein Aufpreis lohnt daher nur, wenn du gezielt die Klappkurbel willst.

Reicht die Crosscast für Wels?

Für den Ansitz auf Wels ist sie brauchbar, das nennt Daiwa selbst als Einsatzbereich und hebt die extra starke Edelstahlachse hervor. 15 kg Bremskraft und 300 m in 0,35 mm sind eine solide Basis. Beim gezielten Angeln auf sehr große Welse an Flüssen wie dem Po arbeiten die meisten allerdings mit noch kräftigeren Rollen und deutlich stärkerer Schnur.

Was kostet die Daiwa 24 Crosscast 45 SCW 5000C QD?

Die Daiwa-UVP liegt bei 161,00 €. Im Handel bewegt sie sich deutlich darunter, die Spanne zwischen den Händlern ist mit über 10 € spürbar. Die Kaufoptionen oben sind nach aktuellem Preis sortiert und werden täglich aus den Händlerdaten aktualisiert.

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