Daiwa Sweepfire Spin 2,70 m / 10-40 g

Preisentwicklung

34 €39 €45 €50 €09.09.2612.09.2615.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 36,45 € (13.09.2026, Amazon) · Höchstpreis: 47,49 € (Amazon)

Spinnrute · Daiwa

Daiwa Sweepfire Spin 2,70 m / 10-40 g (Spinnrute)

  • 2,70 m
  • 10–40 g
  • Transport 141 cm
  • 200 g
  • 15 Modelle von 2,10 bis 3,00 m und 5-25 bis 50-150 g Wurfgewicht
  • Composite-Blank aus Kohlefaser und Glasfaser, verzeihender als reines Carbon
  • Korkgriff und DPS-Rollenhalter in einer Klasse, die sonst EVA verbaut
  • Rund 43 € Straßenpreis gegen 68 € UVP beim 2,70-m-Modell
  • Aluminium-Oxyd-Ringe, geflechttauglich

ab 36,45 €

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Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 9. September 2026

Technische Daten

Modell Sweepfire Spin 2,70 m / 10-40 g, Artikelnummer 11446-270
Rutentyp Spinnrute, zweiteilig gesteckt
Länge 2,70 m
Wurfgewicht 10 bis 40 g
Aktion medium fast (mittelschnell)
Teile 2
Transportlänge 141 cm
Rutengewicht 200 g laut Daiwa
Ringe 8 Stück, Aluminium-Oxyd-Einlagen
Blank Composite-Konstruktion aus Kohlefaser und Glasfaser
Griff Kork
Rollenhalter DPS
UVP 68,00 € laut Daiwa
Serie Spin 15 Modelle, 2,10 bis 3,00 m, 5-25 g bis 50-150 g
Weitere Sweepfire-Ruten UL Spin, Jiggerspin, Sea Trout, Tele Spin, Tele Float, Telepole
Passende Rolle aus der Serie Sweepfire EC in den Größen 1500 bis 4000
EAN 4066466004293
Hersteller Daiwa

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • Die Serie deckt mit 15 Modellen von 5-25 g bis 50-150 g praktisch jede Spinnangelei ab, du findest dein Wurfgewichtsfenster ohne Kompromiss
  • Korkgriff und DPS-Rollenhalter sind für gut 40 € ungewöhnlich, in dieser Klasse dominiert sonst EVA
  • Der Composite-Blank verzeiht Fehler beim Anhieb und beim Drill, was Einsteigern Ruten und Fische rettet
  • Aluminium-Oxyd-Ringe vertragen geflochtene Schnur, du musst nicht auf Monofil ausweichen
  • Straßenpreis von rund 43 € gegenüber 68 € UVP, der Abstand ist über alle Modelle stabil

Das spricht dagegen

  • 200 g auf 2,70 m sind spürbar: die teureren Daiwa-Serien wiegen bei mehr Wurfgewicht dasselbe
  • Aluminium-Oxyd ist die einfachste harte Ringeinlage, SiC oder Titanoxid laufen glatter und halten mehr aus
  • Der Composite-Blank überträgt weniger Feinheiten als reines Carbon, beim Zupfen am Grund merkst du das
  • Daiwa nennt weder Rutenaufbau im Detail noch die Ringmarke
  • Bei den Gewichtsangaben widerspricht sich das Datenblatt: 2,70 m mit 10-40 g steht mit 200 g über der stärkeren 15-50-g-Version mit 190 g

Bewertung im Detail

Blank & Aktion 3,5
Ausstattung 3,5
Modellauswahl 4,5
Preis-Leistung 4,5

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,0 / 5

Die Daiwa Sweepfire Spin ist die Rute, die in Deutschland vermutlich am häufigsten als erste Spinnrute im Schrank landet. Sie kostet aktuell 36,45 €, kommt mit Korkgriff und Composite-Blank und deckt als Serie 15 Wurfgewichtsklassen ab. Diese Einordnung stützt sich auf das Daiwa-Datenblatt, die Händlerlistungen und den Vergleich mit den nächsthöheren Daiwa-Serien.

Was die Sweepfire in Daiwas Programm ist

Daiwa staffelt seine Spinnruten in klare Stufen. Ganz unten steht die Sweepfire, darüber die Crossfire, dann die Ninja X, darüber die Serien mit hochmoduligen Blanks. Die Sweepfire ist damit der Einstieg in die Marke, und das prägt jede Bauteilentscheidung: Composite-Blank statt reinem Carbon, Aluminium-Oxyd statt Titanoxid, keine Markenringe.

Was diese Rute trotzdem aus der Masse der Einsteigerruten heraushebt, ist die Breite der Serie. Allein die Spin-Reihe umfasst 15 Modelle, dazu kommen UL Spin, Jiggerspin, Sea Trout, drei Teleskop-Reihen und die passende Rolle Sweepfire EC. Wer sich in dieser Preisklasse umsieht, findet selten eine Serie, in der wirklich für jedes Vorhaben eine eigene Rute existiert.

Der Composite-Blank: was du dafür bekommst und was nicht

Composite heißt, dass Kohlefaser und Glasfaser gemeinsam laminiert sind. Beide Materialien haben gegensätzliche Eigenschaften: Glasfaser ist zäh und bruchsicher, aber schwer und dämpfend. Kohlefaser ist steif und leicht, dafür spröder und teurer. Der Mix ergibt einen Blank, der Überlastung besser wegsteckt und deutlich günstiger zu fertigen ist.

Daiwa formuliert das so, dass sich der Blank “in Schnelligkeit und Aktion nahezu gar nicht von reinen Kohlefaserruten” unterscheidet. Das trifft für die Aktionskurve zu, die mit medium fast klar im schnellen Bereich liegt. Der Unterschied liegt woanders: bei der Rückmeldung. Glasfaseranteile dämpfen Schwingungen, und genau die brauchst du, wenn du den Gummifisch über sandigen Grund zupfst und spüren willst, wann er aufsetzt. Die Sweepfire meldet das gedämpfter zurück als eine Carbonrute.

Praktisch heißt das: Für Köder mit Eigenaktion ist der Blank völlig ausreichend. Wobbler, Spinner, Blinker und geführte Gummifische an gespannter Schnur funktionieren einwandfrei. Für feines Jiggen dicht am Grund und für das Erfühlen von Zupfern beim Jiggen für Anfänger ist eine Carbonrute die bessere Grundlage.

Ringe, Griff und Rollenhalter

Verbaut sind acht Ringe mit Aluminium-Oxyd-Einlagen an der 2,70-m-Version. Aluminium-Oxyd ist die einfachste der harten Keramikeinlagen, geflechttauglich und robust genug für den Alltag. Sie ist schwerer als SiC und läuft etwas rauer, was sich auf lange Sicht in etwas mehr Schnurabrieb übersetzt. Für die Preisklasse ist das die korrekte Wahl, in der Crossfire darüber sitzen Titanium-Oxyd-Einlagen.

Bemerkenswert ist der Korkgriff. Unter 50 € ist EVA-Schaum der Standard, weil er billiger und unempfindlicher ist. Kork wiegt weniger, fühlt sich im Winter wärmer an und überträgt Vibrationen minimal direkter. Der Preis dafür: Kork saugt Fischschleim und Schmutz auf und wird über die Jahre dunkel. Wer damit leben kann, bekommt hier ein Ausstattungsmerkmal aus der nächsthöheren Klasse.

Der Rollenhalter ist ein DPS, die Standard-Schraubhülse mit beweglicher Mutter, die man in Ruten von 40 bis 400 € findet. Sie hält bombenfest und lässt sich mit einer Hand bedienen.

Die Serie im Überblick

Alle Werte stammen aus dem Daiwa-Datenblatt zur Spin-Reihe.

Artikel-Nr.LängeWurfgewichtTransportlängeRingeGewichtUVP
11446-2102,10 m5-25 g110 cm7125 g52,00 €
11446-2112,10 m10-40 g110 cm7160 g54,00 €
11446-2402,40 m10-40 g125 cm7165 g61,00 €
11446-2412,40 m15-50 g126 cm7190 g63,00 €
11446-2422,40 m30-70 g126 cm7195 g64,00 €
11446-2432,40 m40-100 g126 cm7235 g69,00 €
11446-2442,40 m50-150 g126 cm7240 g76,00 €
11446-2702,70 m10-40 g141 cm8200 g68,00 €
11446-2712,70 m15-50 g141 cm8190 g69,00 €
11446-2722,70 m30-70 g141 cm8230 g71,00 €
11446-2732,70 m40-100 g141 cm8240 g76,00 €
11446-2742,70 m50-150 g141 cm8260 g79,00 €
11446-3003,00 m10-40 g157 cm8230 g73,00 €
11446-3013,00 m20-60 g157 cm8270 g76,00 €
11446-3023,00 m40-100 g157 cm8290 g81,00 €

Zwei Dinge fallen an dieser Tabelle auf. Erstens steigt das Gewicht mit dem Wurfgewicht deutlich stärker als mit der Länge: Von 10-40 g auf 50-150 g bei gleicher Länge kommen 60 g dazu, von 2,40 m auf 2,70 m bei gleichem Wurfgewicht nur 35 g. Wer eine leichte Rute will, spart eher beim Wurfgewicht als bei der Länge.

Zweitens gibt es eine Unstimmigkeit im Datenblatt: Die 2,70-m-Rute mit 10-40 g steht dort mit 200 g, die stärkere Version mit 15-50 g mit 190 g. Das ergibt technisch keinen Sinn, denn der stärkere Blank braucht mehr Material. Einer der beiden Werte dürfte falsch übertragen sein. Daiwa selbst korrigiert das bislang nicht, deshalb steht es hier so, wie es im Datenblatt steht.

Welches Modell für welchen Einsatz

  • 5-25 g, 2,10 m: Barsch mit kleinen Gummis, Forelle am See, leichte Wobbler. Mit 125 g die leichteste Rute der Reihe.
  • 10-40 g, 2,70 m: das Allroundfenster. Zander mit 10 bis 15 cm Gummifisch, mittlere Hechte, Spinner und Wobbler. Wenn du nur eine Rute kaufst, ist es diese.
  • 15-50 g bis 30-70 g: größere Gummifische auf Hecht, Fluss mit Strömung, schwerere Jigköpfe. Details zur Auslegung stehen im Ratgeber zur Spinnrute für Hecht und Zander.
  • 40-100 g und 50-150 g: Großköder, Meeresangeln, Wels vom Ufer. Diese Ruten wiegen 235 bis 290 g und sind zum Dauerwerfen nur bedingt geeignet.
  • 3,00 m: hohes oder bewachsenes Ufer, weite Würfe, Schnurkontrolle über Hindernisse. Kostet Handlichkeit im Nahbereich.

Wo die Sweepfire gegen die eigenen Schwestern steht

Der interessanteste Vergleich läuft innerhalb von Daiwas Programm.

SerieBlankRingeLänge / WurfgewichtGewichtUVP
Sweepfire SpinCompositeAluminium-Oxyd2,70 m / 10-40 g200 g68 €
Crossfire SpinKohlefaserTitanium-Oxyd3,00 m / 10-40 g210 g83 €
Ninja X SpinHMC+-KohlefaserSeaguide2,70 m / 30-60 g205 gk. A.

Die Zahlen zeigen, dass die Sweepfire beim Gewicht mithält. Der Unterschied liegt in den Materialien: Die Crossfire bekommt für rund 15 € Aufpreis einen reinen Carbonblank und eine bessere Ringeinlage, die Ninja X darüber den steiferen HMC+-Blank. Wer die Rute überwiegend zum Auswerfen und Einkurbeln nutzt, merkt den Unterschied kaum. Wer den Grund abtasten will, merkt ihn sofort.

Preis: der eigentliche Kaufgrund

Die UVP von 68 € für das 2,70-m-Modell ist eine Zahl, die niemand zahlt. Der Handel liegt bei rund 43 €, das sind gut 37 % darunter, und dieser Abstand hält sich über die gesamte Serie. Damit rutscht die Rute in eine Preislage, in der man sonst namenlose Ware bekommt.

Eine Warnung zum Preisvergleich: Händler führen parallel noch die Vorgängergeneration mit anderen EAN-Nummern, teilweise 10 € günstiger. Die Modellbezeichnungen sind identisch, unterscheiden lassen sich beide nur an der Artikelnummer. Die hier besprochene aktuelle Generation trägt die Nummer 11446-270 und die EAN 4066466004293.

Zur Kombination gehört noch die passende Schnur. Welche Stärke zu welchem Wurfgewicht passt, klärt der Ratgeber zur geflochtenen Schnur beim Spinnfischen.

Für wen sich die Sweepfire lohnt

Sie ist die richtige Rute für Einsteiger, die ihre erste eigene Spinnrute suchen und noch nicht wissen, ob sie beim Spinnfischen bleiben. Sie ist ebenso richtig als Zweit- oder Leihrute, die im Auto liegt und die man ohne Bauchschmerzen jemandem in die Hand drückt. Und sie ist richtig für Gelegenheitsangler, die zwei- bis dreimal im Jahr auf Hecht gehen.

Sie ist die falsche Rute für alle, die viel und fein mit Gummifisch am Grund arbeiten. Dort trägt der Composite-Blank zu wenig Information in die Hand, und der Aufpreis zur Crossfire oder Ninja X ist gut angelegt. Wer ganz neu anfängt, findet die Grundlagen im Ratgeber Angeln lernen für Anfänger und die Übersicht der Bauformen unter Angelruten-Arten.

Alternativen im Vergleich

ModellLängeWurfgewichtGewichtBlankPreisniveauBewertung
Daiwa Sweepfire Spin 2,70 m2,70 m10-40 g200 gCompositerund 43 €4,0
Daiwa Crossfire Spin 3,00 m3,00 m10-40 g210 gKohlefaserrund 55 €3,9
Daiwa Ninja X Spin 2,70 m2,70 m30-60 g205 gHMC+-Kohlefaserrund 48 €4,0
Shimano Catana EX 240ML2,40 m7-21 gk. A.XT40-Carbonrund 45 €3,9

Der Vergleich macht die Position deutlich. Die Sweepfire ist die günstigste der vier und die einzige mit Composite-Blank und Korkgriff. Die Crossfire und die Ninja X kosten wenige Euro mehr und liefern dafür den besseren Blank. Die Catana EX von Shimano zielt mit 7-21 g auf eine leichtere Klasse und ist die Wahl für Barsch und Forelle.

Fazit

Die Daiwa Sweepfire Spin macht genau das, was eine Einstiegsserie machen soll: 15 Modelle, sauber gestaffelte Wurfgewichte, Korkgriff und DPS-Rollenhalter für rund 43 €. Der Composite-Blank ist der bewusste Kompromiss dahinter, er nimmt Bruchgefahr aus der Rute und Feinfühligkeit heraus.

Mit 4,0 von 5 ist sie die Empfehlung für den Einstieg ins Spinnfischen, für die Zweitrute im Auto und für alle, die ihr Gerät nicht schonen wollen. Punktabzug gibt es für die einfachen Ringeinlagen, die gedämpfte Rückmeldung und die widersprüchlichen Gewichtsangaben im eigenen Datenblatt. Wer weiß, dass er beim Jiggen bleibt, sollte die 15 € Aufpreis zur Crossfire einplanen.

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Häufige Fragen

Für welche Fische ist die Daiwa Sweepfire Spin gedacht?

Das hängt am gewählten Modell. Die 5-25-g-Ruten sind für Barsch, Forelle und leichte Zanderköder gedacht, das Fenster 10-40 g ist der Allrounder für Gummifisch, Wobbler und Spinner auf Zander und mittlere Hechte. Ab 40-100 g und 50-150 g bewegst du große Gummifische, Jerkbaits und schwere Meeresköder. Die 2,70-m-Version mit 10-40 g deckt davon die breiteste Palette ab.

Was bedeutet Composite-Blank bei der Sweepfire?

Composite heißt, dass der Blank aus Kohlefaser und Glasfaser zusammen laminiert ist. Glasfaser bringt Zähigkeit und Bruchsicherheit, Kohlefaser Steifigkeit und geringes Gewicht. Die Mischung ist billiger herzustellen als reines Carbon und verzeiht Überlastung besser, sie überträgt dafür weniger feine Signale in die Hand. Daiwa gibt an, dass sich Schnelligkeit und Aktion kaum von reinen Kohlefaserruten unterscheiden.

Welche Modelle gehören zur Sweepfire Spin?

Die Spin-Reihe hat 15 Modelle: 2,10 m mit 5-25 und 10-40 g, 2,40 m mit 10-40, 15-50, 30-70, 40-100 und 50-150 g, 2,70 m mit 10-40, 15-50, 30-70, 40-100 und 50-150 g sowie 3,00 m mit 10-40, 20-60 und 40-100 g. Dazu kommen als eigene Reihen die Sweepfire UL Spin, Jiggerspin, Sea Trout, Tele Spin, Tele Float und Telepole.

Wie schwer ist die Daiwa Sweepfire Spin 2,70 m?

Laut Daiwa wiegt die 2,70-m-Version mit 10-40 g 200 g. Zum Vergleich: Die Daiwa Ninja X Spin in derselben Länge liegt bei 205 g, trägt dabei aber 30-60 g Wurfgewicht. Die Sweepfire ist damit für ihre Klasse nicht leicht, aber auch nicht auffällig schwer. Über einen ganzen Tag mit dauerndem Werfen merkst du jedes Gramm.

Kann ich geflochtene Schnur auf der Sweepfire fischen?

Ja. Die Aluminium-Oxyd-Einlagen sind eine harte Keramik und vertragen Geflecht dauerhaft. Achte darauf, dass keine Einlage einen Riss oder eine Kerbe hat, denn dort schneidet dünnes Geflecht schnell ein. Prüfe die Ringe zwei- bis dreimal pro Saison mit einem Wattestäbchen: Bleiben Fasern hängen, ist die Einlage beschädigt.

Was unterscheidet die Sweepfire von der Daiwa Crossfire und der Ninja X?

Die Sweepfire ist Daiwas Einstiegsserie mit Composite-Blank und Aluminium-Oxyd-Ringen. Die Crossfire darüber hat einen reinen Kohlefaserblank und Titanium-Oxyd-Ringe bei 83 € UVP. Die Ninja X darüber setzt auf den steiferen HMC+-Blank und Seaguide-Ringe. Mit jeder Stufe steigen Rückmeldung und Ringqualität, die Wurfgewichtsfenster bleiben ähnlich.

Welche Rolle passt zur Sweepfire Spin 2,70 m mit 10-40 g?

Eine Stationärrolle der Größe 2500 bis 3000 mit rund 250 bis 300 g Gewicht. Daiwa bietet dazu die Sweepfire EC aus derselben Serie an, die in den Größen 1500 bis 4000 läuft. Rollen um 4000 kippen die Balance nach hinten und machen die Kombination kopflastig beim Führen leichter Köder.

Warum ist der Korkgriff bei dieser Rute erwähnenswert?

In der Klasse unter 50 € verbauen fast alle Hersteller EVA-Schaum, weil er billiger und pflegeleichter ist. Kork ist leichter, fühlt sich bei Kälte wärmer an und überträgt Vibrationen etwas direkter. Er nimmt dafür Schmutz und Fischschleim auf und wird über die Jahre sichtbar dunkel. Wer sein Gerät gern neu aussehen lässt, ist mit EVA besser bedient.

Stimmen die Angaben in den Onlineshops zur Sweepfire?

Nicht überall. Für die 2,70-m-Version mit 10-40 g nennt ein Amazon-Listing 4-18 g Wurfgewicht, 155 g Rutengewicht, 10 Ringe und 139 cm Transportlänge. Das Daiwa-Datenblatt weist für Artikel 11446-270 dagegen 10-40 g, 200 g, 8 Ringe und 141 cm aus. Bei Abweichungen dieser Art gilt die Herstellerangabe, prüfe vor dem Kauf die Artikelnummer.

Was kostet die Daiwa Sweepfire Spin?

Die 2,70-m-Version mit 10-40 g liegt im Handel bei rund 43 €, die UVP beträgt 68 €. Über die Serie reicht die Spanne von etwa 33 € für die 2,10-m-Rute bis rund 50 € für die schweren 50-150-g-Modelle. Achte auf die Artikelnummer, denn Händler führen parallel noch Restbestände der Vorgängergeneration mit abweichenden EAN-Nummern zu niedrigeren Preisen.

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