Technische Daten
| Betrachtetes Modell | Compac 140 Kamo, Korda-Artikelnummer KLUG20 |
|---|---|
| Produktart | EVA-Tasche mit Klarsichtdeckel |
| Außenmaße | 26,5 × 14 × 8,5 cm laut Korda-Wissensseite (Etikett: 260 × 140 × 70 mm) |
| Material | EVA, verschweißte Nähte |
| Wasserschutz | wasserdicht auf nassem Boden, Reißverschluss nicht wasserdicht |
| Deckel | transparent, leicht getönt |
| Reißverschluss | Zwei-Wege, Zipper mit Korda-Logo |
| Deckelfach | Netzfach mit Reißverschluss und wasserdichtem Futter |
| Inneneinteilung | keine (nur Compac 150 mit Einsatz in vier Fächern) |
|---|---|
| Vorgesehen für | Korda Tackle Safe, Infuza-Dosen, Krusha |
| Passt in | große Außentaschen der Compac-Carryalls (eine 140 oder zwei 110) |
| Reinigung | abwischbar |
| Farben | Kamo, Olivgrün |
| Größen | 100, 110, 125, 140, 150 Tackle Safe Edition, 200, 220 |
| Gewicht | weist Korda nicht aus |
| EAN | 5060660632923 |
Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.
Unsere Einordnung
Das spricht dafür
- EVA mit verschweißten Nähten hält Nässe vom Boden ab und lässt sich abwischen
- Der getönte Klarsichtdeckel zeigt den Inhalt und hält UV-Licht von Mono und Vorfachmaterial fern
- Korda nennt für jede Größe, was hineingehört, die Wahl fällt dadurch leicht
- Die Größen sind auf die Außentaschen der Compac-Taschen abgestimmt
- Netzfach im Deckel für Ködernadel, Inbusschlüssel oder Vereinsausweis
Das spricht dagegen
- Der Reißverschluss ist nicht wasserdicht, beim Sturz ins Wasser oder bei Starkregen läuft die Tasche voll
- Ohne Inneneinteilung rutscht Kleinkram durcheinander, Boxen für Haken und Wirbel braucht es zusätzlich
- Korda nennt auf Wissensseite und Etikett leicht abweichende Maße, beim 140 sind es 8,5 oder 7 cm Höhe
Die Compac-Taschen sind Kordas EVA-Boxen für Karpfenzubehör: feste, wasserdichte Schalen mit getöntem Klarsichtdeckel in sieben Größen. Das betrachtete Modell, die Compac 140 Kamo, misst laut Korda 26,5 × 14 × 8,5 cm und ist für einen Korda Tackle Safe gedacht. Im Handel kostet sie ab 19,83 €. Grundlage der Einordnung sind Kordas Übersicht über alle Compac-Größen, die Produktseiten und die Händlerlistungen.
Was die Compac-Taschen sind
Korda baut seine Compac-Reihe um ein Modulsystem. Taschen, Rucksäcke, Carryalls und Kühltaschen haben Außentaschen in festen Maßen, die EVA-Taschen passen genau hinein. Wer seinen Kleinkram in Compac-Taschen sortiert, kann ihn zwischen Rucksack, Carryall und Zelt umsetzen, ohne etwas neu zu packen.
Jede Tasche besteht aus einer EVA-Schale mit verschweißten Nähten und einem Deckel, der über einen Zwei-Wege-Reißverschluss öffnet. EVA ist ein leichter, zäher Kunststoff, wie man ihn von Rutenfutteralen und Schwimmhilfen kennt. Er nimmt kein Wasser auf und behält seine Form, auch wenn die Tasche halb leer ist.
Wasserdicht von unten, offen am Reißverschluss
Laut Korda ist die Tasche wasserdicht, solange sie auf dem Boden steht. Die verschweißten Nähte lassen keine Feuchtigkeit durch, ob die Tasche auf nassem Gras, im Schlamm oder auf dem feuchten Zeltboden steht. Eine Stofftasche würde sich an diesen Stellen vollsaugen und die Nässe an Haken und Bleie weitergeben.
Die Grenze liegt beim Reißverschluss. Korda sagt offen, dass er nicht wasserdicht ist. Fällt die Tasche vom Steg oder steht sie lange im Starkregen, läuft Wasser hinein. Elektronik, Ersatzbatterien und Papiere gehören deshalb in einen echten Dry Bag.
Der getönte Deckel
Der Deckel ist transparent, du siehst also, was drin ist, ohne die Tasche zu öffnen. Bei sieben gleich aussehenden Taschen im Rucksack spart das Suchen, vor allem im Dunkeln mit Kopflampe.
Korda hat den Deckel zusätzlich leicht getönt. Monofile Schnur und Vorfachmaterial altern unter UV-Licht, sie werden spröde und verlieren Tragkraft. Wer Spulen über mehrere Tage in der Sonne neben dem Zelt liegen lässt, schützt sie mit der Tönung zumindest teilweise.
Innen im Deckel sitzt ein Netzfach mit Reißverschluss und wasserdichtem Futter. Korda nennt als Inhalt Ködernadel, Inbusschlüssel oder den Vereinsausweis, also flache Dinge, die man schnell greifen will.
Sieben Größen mit klarem Zweck
Korda beschreibt für jede Größe, was hineingehört. Das macht die Auswahl einfacher als bei Taschen, die nur ein Volumen nennen.
| Größe | Maße laut Korda | Gedacht für |
|---|---|---|
| Compac 100 | 12,5 × 10,5 × 7 cm | Bleie, Carp-Care-Kit, Feuerzeug |
| Compac 110 | 18,5 × 11,5 × 6,5 cm | Leader Safe, Hakenboxen, Vorfachspulen |
| Compac 125 | 19 × 12,5 × 7 cm | Goo-Flaschen, Zig-Spulen, Zig Box, PVA-Nachfüller |
| Compac 140 | 26,5 × 14 × 8,5 cm | Tackle Safe, Infuza-Dosen, Krusha |
| Compac 150 Tackle Safe Edition | 26 × 16 × 11 cm | Einsatz mit vier Fächern, Tackle Safe obenauf |
| Compac 200 | 27 × 19,7 × 10 cm | mehrere Goo-Flaschen, Pop-up-Dosen, Besteck, Waschzeug |
| Compac 220 | 28,5 × 20 × 12 cm | Tackle Box, Katapulte, Markerposen |
Maße und Zweck laut Korda-Übersicht. Auf Etiketten und in Händlerlistungen stehen teils leicht abweichende Werte, etwa 260 × 140 × 70 mm beim 140.
Die Compac 140 ist die vielseitigste Größe für den Grundstock. Ein Tackle Safe mit Wirbeln, Clips und Perlen passt hinein, daneben bleibt Platz für Dosen mit Dips oder Pop-ups. Wer seine Kleinteile lieber lose sortiert, greift zur Compac 150 Tackle Safe Edition, der einzigen Größe mit festem Einsatz in vier Fächern.
Wie die Taschen ins Compac-System passen
Die Größen sind auf die Außentaschen der übrigen Compac-Taschen abgestimmt. Laut Korda nehmen kleine und mittlere Außentaschen eine Compac 125, eine 110 oder zwei 100 auf, große Außentaschen eine 140, zwei 110 oder eine 110 plus eine 100. Die größeren Taschen wandern ins Hauptfach.
Beim Korda Compac Rucksack 45 passen in jede der vier Seitentaschen eine Compac 100 oder 110. Die Compac 220 ist auf die Korda Tackle Box zugeschnitten, die mit rund 27 × 19 × 7 cm genau hineinpasst. Wer beides kauft, hat seine Kleinteile in einem spritzwassergeschützten Block, der sich als Ganzes zwischen Rucksack und Zelt umsetzen lässt.
EVA oder 600D: die Tackle Pouch in Dark Kamo
Neuer ist eine zweite Reihe unter dem Compac-Namen, die Compac Tackle Pouch Dark Kamo. Sie besteht aus 600D-Gewebe, ist halbstarr und hat wie die übrigen Compac-Taschen einen doppelten Reißverschluss. Händler nennen Größen von 55 bis 200, die 140 misst laut Amazon-Listung etwa 27,5 × 14,5 × 10 cm.
Der Unterschied liegt im Material. Gewebe ist wasserabweisend, EVA mit verschweißten Nähten wasserdicht. Auf nassem Boden zieht ein Gewebeboden mit der Zeit Feuchtigkeit, eine EVA-Schale nicht. Dafür passt die Tackle Pouch optisch zu den neueren Dark-Kamo-Taschen und -Rucksäcken von Korda. Wer seine Taschen oft auf feuchten Untergrund stellt, bleibt bei EVA.
Was fehlt
Bis auf die 150 haben die Compac-Taschen keine Inneneinteilung. Haken, Wirbel und Clips rutschen lose durcheinander, deshalb gehören in die Taschen kleine Boxen oder ein Tackle Safe. Die Compac-Tasche ist der wasserdichte Mantel, die Sortierung übernehmen Boxen wie die Korda Rig Safe oder der Tackle Safe.
Ein Gewicht nennt Korda nicht. Bei EVA-Schalen dieser Größe spielt es im Rucksack kaum eine Rolle, für den Vergleich mit Stofftaschen wäre der Wert trotzdem interessant.
Für wen sich die Compac-Taschen lohnen
Die Taschen passen zu Karpfenanglern, die ihr Zubehör in festen Modulen organisieren und es zwischen Rucksack, Carryall und Zelt umsetzen. Wer schon Compac-Rucksack oder -Carryall nutzt, bekommt mit den EVA-Taschen genau passende Einsätze. Die 140 ist der richtige Einstieg, wenn ein Tackle Safe vorhanden ist, die 100 und 110 füllen die Seitentaschen.
Weniger passend sind sie für Spinnangler mit wenigen Kleinteilen, denen eine flache Köderbox in der Jackentasche genügt.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Maße | Material | Besonderheit | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Korda Compac 140 Kamo | 26,5 × 14 × 8,5 cm | EVA, verschweißt | Klarsichtdeckel, Tackle Safe passt | ab 19,83 € | 4,3 |
| Korda Tackle Box | ca. 27 × 19 × 7 cm | Kunststoff | 29 Fächer, Rig-Board für 10 Vorfächer | ab 42,62 € | 4,3 |
| Korda Rig Safe | je nach Größe | Kunststoff | Vorfachbox mit Pins | ab 27,10 € | 4,3 |
Amazon-Preise: Stand 03.11.2026, 15:35 MEZ · Details
Tackle Box und Rig Safe ergänzen die Compac-Tasche. Box und Rig Safe sortieren, die EVA-Tasche schützt von außen. Die stimmigste Kombination für alle Kleinteile ist die Tackle Box in der Compac 220.
Fazit
Die Korda Compac Taschen sind wasserdichte, abwischbare Module für Karpfenzubehör, die genau in das übrige Compac-System passen. Die getönten Klarsichtdeckel, die klare Zuordnung jeder Größe zu ihrem Inhalt und die verschweißten Nähte machen sie am Wasser angenehm.
Mit 4,3 von 5 kosten sie der nicht wasserdichte Reißverschluss und die fehlende Inneneinteilung Punkte. Die Compac 140 ist der beste Einstieg für Angler mit Tackle Safe, die 100 und 110 füllen die Seitentaschen von Rucksack und Carryall, die 220 schützt die Korda Tackle Box.
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Welche Größen gibt es bei der Korda Compac Tasche?
Sieben: Compac 100, 110, 125, 140, 150 Tackle Safe Edition, 200 und 220. Laut Korda reichen sie von 12,5 × 10,5 × 7 cm beim 100 bis 28,5 × 20 × 12 cm beim 220. Dazu kommt der Compac Organiser mit herausnehmbarem Einsatz als Ersatz für eine Tackle Box.
Ist die Korda Compac Tasche wasserdicht?
Teilweise. Das EVA-Material mit verschweißten Nähten ist wasserdicht, die Tasche kann also auf nassem Gras oder im Schlamm stehen. Der Reißverschluss ist laut Korda nicht wasserdicht. Fällt die Tasche in den See oder steht sie lange im Starkregen, dringt Wasser ein.
Passt der Korda Tackle Safe in die Compac 140?
Ja. Korda nennt den Tackle Safe ausdrücklich als Inhalt der Compac 140, Händler bezeichnen sie als passend für den Tacklesafe KBOX5. Wer zusätzlich Hakenboxen und Vorfachspulen getrennt sortieren will, nimmt die Compac 150 Tackle Safe Edition mit Einsatz im Boden und dem Safe obenauf.
Welche Compac-Tasche passt für die Korda Tackle Box?
Die Compac 220, die größte Tasche der Reihe mit 28,5 × 20 × 12 cm laut Korda. Sie nimmt neben der Tackle Box auch Katapulte und Markerposen auf.
Welche Compac-Taschen passen in die Seitentaschen des Compac Rucksacks?
In die vier Seitentaschen des Compac Rucksack 45 passt je eine Compac 100 oder 110. Die Compac 125 passt in die Seitentaschen des 30-l-Rucksacks und in die durchgehende Seitentasche der 60-l-Version. Bei den Carryalls nehmen die großen Außentaschen eine Compac 140 oder zwei 110 auf.
Was ist der Unterschied zwischen Compac Kamo und Olivgrün?
Nur die Farbe. Korda bietet jede EVA-Größe in Olivgrün und Kamo an, Material, Deckel und Reißverschluss sind gleich. Bei Händlern heißt die olivgrüne Version oft schlicht Compac 140 ohne Farbzusatz.
Was ist die Korda Compac Tackle Pouch Dark Kamo?
Eine neuere Taschenreihe aus 600D-Gewebe in Dark Kamo, halbstarr und mit doppeltem Reißverschluss. Sie ist wasserabweisend, aber nicht aus verschweißtem EVA. Händler führen Größen von 55 bis 200, die Maße weichen leicht von den EVA-Taschen ab, die 140 misst etwa 27,5 × 14,5 × 10 cm.
Wie reinige ich eine Korda Compac Tasche?
Schlamm und Futterreste lassen sich laut Korda mit einem feuchten Tuch abwischen. Weil das EVA kein Wasser aufnimmt, bleiben keine Gerüche im Material. Den Reißverschluss nach Sand- oder Schlammkontakt kurz ausspülen, sonst läuft er schwer.
Wofür eignet sich die Compac 200?
Laut Korda für mehrere Goo-Flaschen, Pop-up-Dosen, Gewürze und Besteck oder Waschzeug. Mit 27 × 19,7 × 10 cm ist sie die Tasche für sperrige Dinge, die nicht in eine Tackle Box passen.