Raubfisch · Shimano

Shimano Yasei Red Jerkbait 2,00 m / 70-110 g (Baitcastrute)

4,0 / 5 · datenbasierte Einordnung

  • 70-110 g Wurfgewicht: die Klasse für Jerkbaits, Glidebaits und Big Baits
  • 2,00 m kurz und straff, ausgelegt auf harte Schläge aus dem Handgelenk
  • 168 g Rutengewicht bei 9 Shimano-Hardlite-Ringen
  • Zweiteilig als 1+1 mit abnehmbarem Griffstück, 1,72 m Transportlänge
  • Baitcast-Auslegung mit Triggergriff und EVA-Handteil

Rezension vom 12. August 2026

Shimano Yasei Red Jerkbait 2,00 m / 70-110 g (Baitcastrute)

79,99 €

Preise: Stand 24.08.2026, ohne Gewähr

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Technische Daten

Modell Yasei Red Jerkbait H, 2,00 m
Artikelnummer CYARJBH
EAN 022255148726
Bauart Baitcastrute (Casting) mit Triggergriff
Länge 2,00 m
Wurfgewicht 70-110 g
Härteklasse H (Heavy)
Teile 1+1 (durchgehender Blank, abnehmbares Griffstück)
Transportlänge 1,72 m
Gewicht 168 g
Ringe 9, Shimano Hardlite
Griff EVA
Serie Yasei Red (Vorgängergeneration der aktuellen Yasei-Serie)
Weitere Ruten der Serie Vertical Jigging 1,90 m · Drop Shot 2,40 m · AX Zander Jiggin 1,85 m
Schnurklasse weist Shimano nicht aus
UVP führt Shimano für das ausgelaufene Modell nicht mehr

Jerkbaits und Glidebaits stellen an eine Rute andere Anforderungen als Gummifisch oder Wobbler: kurz, straff, hohes Wurfgewicht. Die Shimano Yasei Red Jerkbait in 2,00 Meter mit 70 bis 110 Gramm ist genau dafür gebaut, wiegt 168 Gramm und kostet im Handel ab 79,99 €. Diese Rezension ordnet ein, welche Köder ins Wurffenster passen, warum die Rute so kurz ist und was der Auslaufstatus der Serie für den Kauf bedeutet. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und der Vergleich mit Ködern aus eigenen Rezensionen.

Warum Jerkbaitruten anders gebaut sind

Beim Jerken führst du den Köder aktiv: Die Rutenspitze zeigt nach unten oder zur Seite, und mit kurzen, harten Schlägen aus dem Handgelenk bringst du den Köder zum Ausbrechen. Zwischen den Schlägen gibst du Schnur, damit der Köder ausgleiten kann. Diese Bewegung wiederholt sich über Stunden.

Daraus folgen drei Konstruktionsmerkmale, die diese Rute erfüllt:

Dazu kommt die Baitcast-Bauweise mit Triggergriff. Die Rolle sitzt oben auf dem Blank, der Daumen liegt auf der Spule. Beim Jerken ist das der praktische Vorteil: Du kontrollierst die Schnur direkt und kannst zwischen den Schlägen präzise dosieren. Wie du eine Baitcastrolle dafür einstellst, steht im Ratgeber zum Baitcastrolle einstellen.

Das Wurffenster: 70 bis 110 Gramm in echten Ködern

Die Wurfgewichtsangabe entscheidet, ob deine Köderbox zur Rute passt. Konkret sieht das so aus:

KöderGrößeGewichtPasst
Westin Swim Glidebait12 cm53 gunter dem Fenster
Klassischer Jerkbait14-16 cm60-75 guntere Grenze bis Kernbereich
Savage Gear 3D Glide Roach17 cm78 gKernbereich
Großer Glidebait20 cm90-110 goberes Limit
Gummifisch 20 cm plus Jigkopf20 cm80-110 gKernbereich
Big Bait23 cm170 gweit über der Angabe

Der Kernbereich liegt bei Ködern von 75 bis 100 Gramm, und das ist die Klasse, in der das klassische Glidebait-Angeln auf Hecht stattfindet. Nach unten wird es schnell unbrauchbar: Ein 53-Gramm-Köder lädt den Blank nicht auf, der Wurf wird kurz und das Jerken ungenau, weil die Rute die Bewegung nicht spürbar an den Köder überträgt.

Nach oben ist die Grenze klar gezogen. Für Big Baits ab 150 Gramm brauchst du eine ausgewiesene Big-Bait-Rute. Dauerhaft über dem Wurfgewicht zu fischen belastet den Blank und rächt sich beim Wurf, nicht im Drill.

Blank, Beringung und Griff

Shimano baut die Yasei-Red-Ruten aus XT40-Kohlefaser mit Geofibre-Anteil. Geofibre ist eine Faser, die quer zur Hauptrichtung eingelegt wird und den Blank gegen Verwindung stabilisiert. Beim Jerken ist das relevant, weil die Schläge seitlich erfolgen und den Blank auf Torsion belasten, nicht nur auf Biegung.

Die Rute trägt neun Shimano-Hardlite-Ringe auf 2,00 Meter. Das ist eine dichte Beringung, und sie ergibt bei dieser Rute Sinn: Beim harten Anjerken wirkt kurzzeitig eine hohe Last, die sich über viele Ringe gleichmäßiger auf die Blankkurve verteilt. Hardlite ist Shimanos eigene Ringserie der Mittelklasse. Die Einlagen vertragen geflochtene Schnur, in Härte und Hitzeableitung bleiben sie hinter Fuji-SiC zurück.

Der Griff besteht aus EVA. Für eine Rute, die dauerhaft in der Hand liegt und nass wird, ist das die praktische Wahl: EVA nimmt kein Wasser auf und bleibt griffig, während Kork bei Jerkbaitruten schneller verschleißt.

Das 1+1-Konzept

Shimano gibt die Teilung als 1+1 an. Der Blank ist durchgehend, abnehmbar ist nur das Griffstück unterhalb der Rolle. Damit sinkt die Transportlänge von 2,00 auf 1,72 Meter.

Der Vorteil gegenüber einer echten Zweiteilung liegt in der Kraftübertragung. Eine Steckverbindung im Blank ist immer eine Stelle mit anderem Biegeverhalten. Bei einer Rute, deren Aufgabe die verlustfreie Weitergabe kurzer, harter Impulse ist, wirkt sich das aus. Der Preis dafür ist die Transportlänge: 1,72 Meter passen längs in die meisten Kofferräume, in eine normale Reisetasche jedoch nicht.

168 Gramm: warum das Gewicht hier zählt

Bei Ansitzruten spielt das Rutengewicht eine Nebenrolle, weil die Rute im Stativ liegt. Beim Jerken ist es umgekehrt: Du hältst die Rute stundenlang und arbeitest aktiv mit dem Handgelenk. Jedes Gramm wirkt sich über die Zeit aus.

168 Gramm bei 2,00 Meter und 70-110 Gramm Wurfgewicht sind ein niedriger Wert. Ruten dieser Klasse liegen häufig bei 200 bis 250 Gramm, weil das hohe Wurfgewicht viel Material im Blank verlangt. Dass Shimano hier deutlich darunter bleibt, ist das stärkste Argument der Rute.

Zur Kombination: Passende Baitcastrollen wie die Shimano SLX XT 151 HG mit 205 Gramm oder die kräftigere Abu Garcia Revo4 Beast 41 mit 270 Gramm ergeben eine Einheit von rund 375 bis 440 Gramm. Für schwere Köder ist die Revo Beast die robustere Wahl, für längere Angeltage die leichtere SLX.

Die Serie: Yasei Red im Überblick

Die Yasei-Red-Reihe war Shimanos Raubfisch-Serie mit rotem Design, jede Rute auf eine Technik zugeschnitten. Die Werte stammen aus den Händlerdaten:

ModellLängeWurfgewichtGewichtTeileRingePreisniveau
Yasei Red AX Zander Jiggin1,85 m10-35 g111 g2k. A.rund 59 €
Yasei Red Vertical Jigging1,90 m7-28 g117 g28rund 75 €
Yasei Red Vertical Jigging Baitcast1,90 m14-35 g123 g29rund 70 €
Yasei Red Drop Shot2,40 m7-28 g140 g210rund 70 €
Yasei Red Jerkbait H2,00 m70-110 g168 g1+19rund 80 €

Innerhalb der Serie ist die Jerkbait das Modell mit dem mit Abstand höchsten Wurfgewicht. Die übrigen Ruten bedienen Vertikalangeln, Dropshot und Zanderjiggen im leichten Bereich. Wer mehrere Techniken abdecken will, findet in der Serie passende Ergänzungen, muss aber den Auslaufstatus einkalkulieren.

Auslaufmodell: was das für den Kauf bedeutet

Shimano führt die Yasei-Red-Reihe im aktuellen Programm nicht mehr, die Nachfolger laufen ohne den Zusatz Red. Für den Kauf hat das drei Konsequenzen.

Erstens die Preisspanne. Im Handel reicht sie bei diesem Modell von rund 80 Euro bis rund 200 Euro. Händler mit Restbeständen verkaufen ab, Marktplatz-Anbieter rufen für die letzten Stücke hohe Preise auf. Ein Preisvergleich entscheidet hier über mehr als das Doppelte.

Zweitens die Verfügbarkeit. Bestände laufen aus, und ein Nachkauf derselben Rute ist in ein bis zwei Jahren unwahrscheinlich. Wer eine zweite Rute derselben Sorte möchte, kauft sie zusammen.

Drittens die Ersatzteillage. Spitzenteile und Ringe für ausgelaufene Serien werden schwerer zu bekommen. Bei einer 1+1-Rute mit durchgehendem Blank betrifft das im Schadensfall den kompletten Blank.

Der Auslaufstatus macht das Angebot bei rund 80 Euro trotzdem attraktiv: Für eine Spezialrute mit diesem Wurfgewicht und 168 Gramm ist das ein Preis, den vergleichbare aktuelle Modelle selten unterbieten.

Für wen die Rute passt

Sie ist die richtige Wahl, wenn du gezielt mit Glidebaits und Jerkbaits um 70 bis 100 Gramm auf Hecht fischst, wenn du bereits mit Baitcast arbeitest und wenn dir bei einer Rute, die du stundenlang aktiv führst, ein niedriges Gewicht wichtig ist.

Weniger passend ist sie für Angler, die mit Stationärrolle fischen, für den Bereich unter 70 Gramm, in dem der Blank nicht arbeitet, und für alle, die Wert auf langfristige Ersatzteilversorgung legen. Wer Big Baits ab 150 Gramm wirft, braucht die nächstschwerere Klasse.

Alternativen im Vergleich

RuteLängeWurfgewichtGewichtBauartPreisniveau
Shimano Yasei Red Jerkbait H2,00 m70-110 g168 gBaitcast, 1+1rund 80 €
Daiwa Tatula BC 2,15 m2,15 m8-35 g160 gBaitcastrund 190 €
Daiwa Ninja X Spin 2,70 m2,70 m30-60 g205 gSpinningrund 54 €
Shimano Yasei Jerkbait Cast CorkMOD1,98 m45-100 gk. A.Baitcastrund 184 €

Der Vergleich macht die Position deutlich: Die Tatula BC ist die feinere Baitcastrute für Gummifisch und mittlere Köder, deckt das schwere Jerken jedoch nicht ab. Die Ninja X Spin bedient mit Stationärrolle den Bereich darunter. Die direkte Alternative ist das aktuelle Yasei-Modell mit Korkgriff, das bei ähnlichem Zuschnitt rund das Doppelte kostet und den Bereich ab 45 Gramm nach unten erweitert.

Fazit

Die Shimano Yasei Red Jerkbait 2,00 m ist eine Spezialrute, die ihre Aufgabe präzise erfüllt. 70 bis 110 Gramm Wurfgewicht, 2,00 Meter Länge und 168 Gramm Eigengewicht ergeben ein Werkzeug für Glidebaits und Jerkbaits, das über Stunden führbar bleibt, und der durchgehende Blank gibt die Schläge verlustfrei an den Köder weiter.

Mit einer Gesamtwertung von 4,0 von 5 ist sie die Empfehlung für Hechtangler, die mit Baitcast und schweren Hartködern arbeiten. Punktabzug gibt es für die Hardlite-Ringe unterhalb der Fuji-Klasse und für den Auslaufstatus der Serie, der Verfügbarkeit und Ersatzteillage betrifft. Beim Kauf lohnt der Preisvergleich besonders, die Spanne im Handel ist bei diesem Modell ungewöhnlich groß. Passende Köder sind der Savage Gear 3D Glide Roach und der Westin Swim Glidebait, zum Vorfach hilft der Ratgeber Fluorocarbon oder Stahlvorfach.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Das Wurfgewicht von 70-110 g trifft genau die Lücke zwischen normalen Hechtruten und Big-Bait-Ruten, in der Glidebaits von 70 bis 100 g liegen
  • 2,00 m Länge geben beim seitlichen Anjerken die Kontrolle, die eine 2,70-m-Rute an dieser Stelle verliert
  • 168 g sind für eine Rute dieser Wurfgewichtsklasse ein niedriger Wert, beim Dauerjerken über Stunden zählt jedes Gramm
  • 9 Ringe auf 2,00 m sind dicht beringt, das verteilt die Last beim harten Anjerken gleichmäßig auf den Blank
  • Das abnehmbare Griffstück verkürzt die Transportlänge auf 1,72 m, ohne den Blank zu teilen

Schwächen

  • Die Yasei-Red-Serie ist ausgelaufen, Ersatzteile und weitere Modelle werden mit der Zeit schwerer zu bekommen
  • Shimano-Hardlite-Ringe sind solide, an Fuji-SiC in Härte und Hitzeableitung reichen sie nicht heran
  • Die Preise im Handel liegen zwischen rund 80 € und rund 200 €, ein Preisvergleich ist bei diesem Modell Pflicht
  • Eine Schnurklasse in kg weist Shimano nicht aus, die Tragkraft leitest du aus dem Wurfgewicht ab
  • Unter 70 g arbeitet der Blank kaum, für Köder um 40 bis 50 g ist die Rute die falsche Wahl

Bewertung im Detail

Blank & Aktion 4,0
Ausstattung 3,5
Eignung fürs Jerken 4,5
Preis-Leistung 4,0
Gesamtwertung 4,0 / 5

Häufige Fragen

Wofür ist die Shimano Yasei Red Jerkbait 2,00 m gedacht?

Sie ist eine Spezialrute für das Fischen mit Jerkbaits, Glidebaits und schweren Hartködern auf Hecht. Mit 70 bis 110 g Wurfgewicht deckt sie Köder ab, die für normale Spinnruten zu schwer sind. Die kurze Länge von 2,00 m und die straffe Auslegung sind darauf ausgelegt, den Köder mit kurzen, harten Schlägen aus dem Handgelenk zum Ausbrechen zu bringen.

Was bedeutet 1+1 bei den Teilen?

Der Blank ist durchgehend, nur das Griffstück lässt sich abnehmen. Das ergibt eine Transportlänge von 1,72 m statt 2,00 m. Der Vorteil gegenüber einer echten Zweiteilung liegt in der Aktion: Ein durchgehender Blank hat keine Steckverbindung, die die Kraftübertragung unterbricht. Genau darauf kommt es beim Jerken an, wo die Rute den Schlag verlustfrei an den Köder weitergeben soll.

Welche Köder passen ins Wurfgewicht von 70 bis 110 g?

Klassische Glidebaits um 15 bis 20 cm liegen bei 70 bis 100 g und damit mittig im Fenster. Ein Savage Gear 3D Glide Roach in 17 cm wiegt 78 g, ein Westin Swim in 12 cm dagegen nur 53 g und liegt darunter. Auch große Gummifische ab 20 cm mit schwerem Jigkopf und schwere Spinnerbaits fallen in diesen Bereich. Für Köder um 40 bis 50 g ist die Rute zu kräftig.

Brauche ich für diese Rute eine Baitcastrolle?

Ja, die Rute ist als Castingrute mit Triggergriff gebaut, die Rolle sitzt oben auf dem Blank. Eine Stationärrolle lässt sich daran nicht sinnvoll fischen, weil Ringstellung und Rollenhalter für die Baitcast-Bauweise ausgelegt sind. Passend sind kräftige Baitcastrollen mit Alurahmen, etwa die Shimano SLX XT 151 HG oder die Abu Garcia Revo4 Beast.

Warum ist die Rute nur 2,00 m lang?

Beim Jerken führst du den Köder mit kurzen Rutenschlägen, meist seitlich und mit der Spitze nach unten. Eine kurze Rute überträgt diese Schläge direkter und ermüdet den Arm weniger, weil der Hebel kürzer ist. Wurfweite spielt eine geringere Rolle, denn Jerkbaits werden häufig gezielt an Kanten, Kraut und Hindernisse geworfen. Längere Ruten arbeiten bei dieser Führung gegen dich.

Welche Schnur gehört auf die Rolle?

Für schwere Jerkbaits ist geflochtene Schnur mit 0,20 bis 0,30 mm und entsprechend hoher Tragkraft üblich. Geflecht überträgt die Rutenschläge ohne Dehnung an den Köder, was die Führung präzise macht. Davor gehört zwingend ein Stahl- oder Titanvorfach, denn diese Köder werden gezielt auf Hecht geführt.

Was unterscheidet die Yasei-Red-Serie von der aktuellen Yasei-Serie?

Yasei Red ist die ältere Generation mit rotem Design, gebaut aus XT40-Kohlefaser mit Geofibre-Anteil und ausgestattet mit Shimano-Hardlite-Ringen. Die aktuelle Yasei-Serie führt Shimano ohne den Zusatz Red, mit überarbeiteten Blanks und teilweise Fuji-Komponenten. Technisch sind beide auf dieselben Techniken ausgelegt, die Red-Modelle laufen im Handel als Auslaufware.

Warum schwanken die Preise für diese Rute so stark?

Die Rute ist ein Auslaufmodell. Händler mit Restbeständen verkaufen sie zu Abverkaufspreisen um 80 €, während Marktplatz-Anbieter für die letzten verfügbaren Stücke deutlich höhere Preise aufrufen, teils rund 200 €. Bei ausgelaufenen Modellen ist diese Spanne normal. Die Kaufoptionen oben sind nach aktuellem Preis sortiert und werden täglich aus den Händlerdaten aktualisiert.

Wie schwer ist die Rute im Vergleich zu anderen Jerkbaitruten?

168 g bei 2,00 m und 70-110 g Wurfgewicht sind ein niedriger Wert. Ruten dieser Klasse liegen häufig bei 200 bis 250 g, weil viel Material im Blank steckt. Beim Jerken hältst du die Rute dauerhaft in der Hand und arbeitest mit dem Handgelenk, deshalb wirkt sich das Gewicht hier stärker aus als bei einer Ansitzrute.

Eignet sich die Rute auch für große Gummifische?

Ja, im oberen Bereich des Wurfgewichts. Ein 20-cm-Gummifisch wiegt 60 bis 80 g, mit 20 bis 30 g Jigkopf liegt die Montage bei 80 bis 110 g und damit im Fenster. Die straffe Aktion setzt den Anhieb auf Distanz durch. Für das feine Jiggen mit Grundkontakt ist eine Rute mit weniger Wurfgewicht und sensiblerer Spitze allerdings die bessere Wahl.

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