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Sportex Super Safe Black Edition 150 cm, 2 Fächer (Rutenfutteral)

4,1 / 5 · datenbasierte Einordnung

  • Zwei getrennte Hauptfächer für zwei komplett montierte Ruten samt Rolle
  • Gepolsterte Innentrennung verhindert, dass sich die Blanks berühren
  • 150 cm Innenlänge deckt Spinn- und Feederruten bis rund 145 cm Transportlänge ab
  • Rucksackfunktion mit gepolsterten Schultergurten plus Tragegriffe
  • Seitliches Zusatzfach für Kescherstab oder Rutenauflagen

Rezension vom 10. August 2026

Sportex Super Safe Black Edition 150 cm, 2 Fächer (Rutenfutteral)

ab 69,99 €

Preise: Stand 23.08.2026, ohne Gewähr

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Technische Daten

Modell Sportex Super Safe Rutentasche Black Edition, 2 Fächer, 150 cm
Bauart gepolstertes Softcase-Futteral für montierte Ruten
Länge 150 cm
Hauptfächer 2, getrennt
Zusatzfach 1 seitliches Außenfach (z. B. für Kescherstab)
Innentrennung gepolstert, hält die Blanks auf Abstand
Schutzsystem SUPER-SAFE
Außenmaterial 70 % Nylon, 30 % PVC
Wasserverhalten wasserabweisend laut Hersteller
Tragesystem Rucksackfunktion mit Schultergurten plus Tragegriffe
Farbe Schwarz mit kupferfarbenem Sportex-Logo (Black Edition)
Weitere Längen der Black Edition 2 Fächer: 150 cm · 165 cm | 3 Fächer: 150 cm · 175 cm
Verwandte Serie Sportex Super Safe (Standardausführung) in 125 bis 218 cm
Verwendungszweck Transport zerlegter Steckruten mit montierter Rolle und Schnur
Nicht ausgewiesen Eigengewicht, Außenmaße in Breite und Tiefe
Hersteller Sportex (Zebco Europe)
EAN 4048855462020

Der teuerste Moment einer Angelrute liegt zwischen Auto und Wasser. Das Sportex Super Safe Black Edition in 150 cm mit zwei Fächern transportiert zwei komplett montierte Ruten für 69,99 € und setzt dafür auf eine gepolsterte Innentrennung, Nylon-PVC-Gewebe und eine Rucksackfunktion. Diese Rezension klärt, welche Ruten hineinpassen, was das SUPER-SAFE-System leistet und wo die Grenze eines Softcase liegt. Grundlage sind die Herstellerangaben von Sportex und die Datenblätter der Händler.

Warum montierte Ruten transportiert werden

Die Grundidee hinter dieser Bauart ist Zeit.

Wer nach jeder Tour die Rute zerlegt, die Rolle abnimmt und die Schnur aus den Ringen zieht, verbringt pro Ansitz zehn bis fünfzehn Minuten mit Auf- und Abbau. Bei einem Feierabendansitz von zwei Stunden ist das ein spürbarer Anteil.

Ein Futteral für montierte Ruten löst das anders: Die Rute bleibt in ihre Teile zerlegt, aber Rolle, Schnur und Vorfach bleiben dran. Die Tasche ist deshalb breiter gebaut als ein klassisches Rutenrohr, damit die Rolle neben dem Blank Platz findet. Am Wasser steckst du zusammen und wirfst.

Der zweite Vorteil betrifft die Schnur. Jedes Ein- und Ausfädeln durch acht bis dreizehn Ringe kostet Zeit und belastet die Schnurspitze. Bleibt sie eingefädelt, hält ein Geflecht spürbar länger.

Die 150-cm-Frage: was passt hinein

Das ist die kaufentscheidende Angabe, und sie hat wenig mit der Rutenlänge zu tun. Entscheidend ist die Transportlänge, also die Länge des längsten Rutenteils nach dem Zerlegen.

RuteLängeTeileTransportlängePasst in 150 cm
Balzer Shirasu Senso Zander2,35 m2120 cmja, mit viel Reserve
Savage Gear Parabellum CCS2,46 m2126 cmja
Daiwa Ninja X Feeder3,60 m3127 cmja
Daiwa Exceler Jigger2,70 m2139 cmja
Shimano Sustain Spinning2,70 m2138 cmja
Sportex Advancer CS-33,66 m2188 cmnein

Das Muster ist eindeutig: Zweiteilige Spinnruten bis 2,70 m landen zwischen 120 und 140 cm und passen mit Reserve. Dreiteilige Feederruten bleiben trotz 3,60 m Gesamtlänge unter 130 cm, weil sie sich in drei Teile zerlegen.

Wer dagegen Karpfenruten in 12 ft transportiert, braucht ein anderes Format: 188 cm Transportlänge sprengen jedes 150er-Futteral. Für diesen Einsatz führt Sportex die Standardserie in 198 und 218 cm.

Die Faustregel: Transportlänge plus 5 cm Puffer sollte unter der Futterallänge bleiben, weil die Rolle am Rutenteil hängt und Platz braucht.

SUPER-SAFE: was hinter dem Namen steckt

Sportex fasst unter dem Begriff das Polsterkonzept zusammen, und der wichtigste Teil davon ist die gepolsterte Innentrennung zwischen den beiden Hauptfächern.

Der Grund dafür ist Materialkunde. Ein Kohlefaserblank verträgt enorme Zuglasten und ist gleichzeitig empfindlich gegen punktuelle Kerben. Wenn zwei Blanks in einer Tasche aneinanderliegen und bei jedem Schritt gegeneinander reiben, entstehen Mikrokratzer in der Lackschicht. Diese Kratzer sind die Stellen, an denen ein Blank Monate später beim Anhieb bricht, scheinbar grundlos.

Die Trennung verhindert genau diesen Kontakt. Zusammen mit der Außenpolsterung nimmt sie zusätzlich Stöße auf, wie sie beim Absetzen der Tasche auf Kies oder beim Beladen des Kofferraums entstehen.

Was das System nicht leistet: Es ist kein Hardcase. Gegen echten Druck, etwa wenn im vollen Kofferraum eine Kiste darauf rutscht, schützt Polsterung begrenzt. Wer maximalen Schutz will, greift zu einem Futteral mit fester Kunststoffschale, zahlt dafür aber deutlich mehr und trägt mehr Gewicht.

Das Material: 70 % Nylon, 30 % PVC

Die Mischung ist eine bewusste Entscheidung mit klarer Rollenverteilung.

Nylon liefert die Reißfestigkeit und übersteht das Schleifen an Ästen, Zäunen und Autokanten. PVC liefert die Wasserabweisung und macht die Oberfläche abwischbar, was bei Fischschleim, Uferschlamm und Ködersaft der praktisch relevante Punkt ist.

Wasserabweisend heißt allerdings nicht wasserdicht. Die Reißverschlüsse sind nicht abgedichtet, und der Boden steht dort, wo du die Tasche abstellst. Für den Weg durch Regen reicht das, für stundenlanges Liegen im Nassen nicht. Nach so einer Tour gehört die Rolle abgetrocknet.

Tragen: Rucksackfunktion plus Griffe

Die Rucksackfunktion mit gepolsterten Schultergurten ist mehr als Komfort. Sie ist der Grund, warum man dieses Futteral gegenüber einer reinen Schultertasche wählt.

Die Rechnung am Wasser: Ein Uferpfad, in der einen Hand der Kescher, in der anderen die Sitzkiepe oder der Rucksack mit Kleinteilen. Mit dem Futteral auf dem Rücken bleiben beide Hände frei, und auf feuchtem Gras oder auf einer Böschung ist das ein Sicherheitsgewinn.

Die zusätzlichen Tragegriffe decken die kurze Strecke vom Kofferraum bis zum Platz ab, für die das Anlegen der Gurte zu umständlich wäre.

Was Sportex offenlässt: Das Eigengewicht des Futterals steht in keinem Datenblatt, ebenso wenig Breite und Tiefe. Für eine Tasche, die man im Kofferraum unterbringen und tragen muss, wären beide Werte relevant.

Das seitliche Außenfach

Neben den zwei Hauptfächern gibt es ein seitliches Zusatzfach, das A&M Angelsport ausdrücklich für den Kescherstab beschreibt.

Praktisch nimmt es alles Längliche auf, was nicht zwischen die Blanks soll: Kescherstab, Rutenauflage, Bankstick, zusammengelegtes Schirmgestänge. Die Einschränkung folgt aus der Bauart: Für mehrere dieser Teile gleichzeitig reicht der Platz nicht. Wer Kescher und Bankstick und Schirm mitnimmt, braucht eine zusätzliche Tasche.

Alternativen im Vergleich

FutteralFächerLängeBauartPreisniveau
Sportex Super Safe Black Edition2150 cmgepolstertes Softcaseab rund 70 €
Sportex Super Safe Black Edition3150 cmgepolstertes Softcaseab rund 100 €
Sportex Super Safe Black Edition2165 cmgepolstertes Softcaseab rund 80 €
Sportex Super Safe (Standard)2190 cmgepolstertes Softcaseab rund 123 €

Die Tabelle zeigt die Logik der Serie: Jede zusätzliche Fachbreite kostet rund 30 €, jede Längenstufe rund 10 €. Wer regelmäßig mit drei Ruten losgeht, sollte gleich die 3-Fächer-Version nehmen, weil zwei Ruten in einem Fach den Sinn der Trennung aufheben. Wer Karpfen- oder lange Matchruten transportiert, landet bei der 190er oder 218er Standardausführung.

Für wen sich das Futteral lohnt

Es passt, wenn du mit zwei Spinn- oder Feederruten unterwegs bist und deine Ruten montiert lassen willst. Der typische Anwendungsfall ist der Feierabendansitz: Auto auf, Futteral auf den Rücken, am Wasser zusammenstecken, fischen. Für Angler, die zwischen Ansitz und Spinnfischen wechseln, ist das getrennte Zweitfach ideal, weil dort eine zweite, anders montierte Rute wartet.

Weniger passend ist es für Karpfenangler mit 12-ft-Ruten, für Bahnfahrer und Radfahrer mit Platzproblemen und für alle, die maximalen Aufprallschutz brauchen. Dort ist ein Hardcase die richtige Wahl.

Einordnung: solides Softcase mit dem richtigen Schwerpunkt

Datenbasiert betrachtet macht das Super Safe Black Edition genau das, was ein Rutenfutteral können muss: zwei getrennte Hauptfächer, gepolsterte Innentrennung, robustes Nylon-PVC-Gewebe, Rucksackfunktion und ein Zusatzfach für den Kescherstab. Die 150 cm decken die Transportlängen praktisch aller zweiteiligen Spinnruten bis 2,70 m und dreiteiligen Feederruten ab.

Die Grenzen liegen in der Bauart und in fehlenden Angaben: Ein Softcase schützt nicht wie eine feste Schale, und Sportex weist weder Gewicht noch Außenmaße aus. Karpfenruten passen nicht.

Mit 4,1 von 5 ist es die Empfehlung für Spinn- und Feederangler, die ihre Ruten montiert transportieren und dafür rund 70 € statt der 85 bis 105 € der Standardserie ausgeben wollen. Wer regelmäßig drei Ruten mitnimmt, plant besser gleich die 3-Fächer-Version ein. Für den restlichen Transport lohnt der Blick auf den Greys Prodigy Tackle Base Rucksack, der die Kleinteile aufnimmt, die hier keinen Platz finden.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Zwei getrennte Fächer plus gepolsterte Trennung: Die Blanks können sich unterwegs nicht gegenseitig aufscheuern
  • Rute bleibt montiert: Du sparst am Wasser jedes Mal fünf bis zehn Minuten Auf- und Abbau
  • Rucksackfunktion macht die letzten 500 Meter zum Spot freihändig, wichtig wenn Kescher und Tasche dazukommen
  • 150 cm decken die Transportlängen fast aller zweiteiligen Spinn- und Feederruten ab
  • Nylon-PVC-Mischung ist deutlich abriebfester als reines Polyestergewebe
  • Rund 70 € liegen spürbar unter der Standardausführung derselben Serie in gleicher Länge

Schwächen

  • Softcase ohne feste Schale: Gegen Quetschen im vollen Kofferraum schützt die Polsterung nur begrenzt
  • Sportex weist weder ein Eigengewicht noch Breite und Tiefe aus, was die Kofferraumplanung erschwert
  • Karpfen- und Matchruten mit über 150 cm Transportlänge passen nicht, dort braucht es die 165er oder die Standardserie
  • Nur ein Außenfach: Für Rutenauflagen, Kescherstab und Schirm zugleich reicht der Stauraum nicht

Bewertung im Detail

Schutz & Polsterung 4,5
Material & Verarbeitung 4,0
Tragekomfort 4,0
Preis-Leistung 4,0
Gesamtwertung 4,1 / 5

Häufige Fragen

Welche Ruten passen in das Sportex Super Safe Black Edition 150 cm?

Alles, dessen Transportlänge unter rund 145 cm liegt. Das trifft auf nahezu alle zweiteiligen Spinnruten bis 2,70 m zu, deren Transportlängen zwischen 120 und 140 cm liegen, sowie auf dreiteilige Feederruten bis 3,60 m mit rund 127 cm. Karpfenruten in 12 ft haben dagegen 188 cm Transportlänge und brauchen ein längeres Futteral.

Was bedeutet montierte Ruten bei einem Rutenfutteral?

Die Rute bleibt in ihre Teile zerlegt, aber Rolle, Schnur und oft auch das Vorfach bleiben dran. Das Futteral ist so breit gebaut, dass die Rolle daneben Platz findet. Am Wasser steckst du die Rute nur noch zusammen und fischst. Das spart pro Tour rund zehn Minuten und schont die Schnur, weil du sie nicht ständig neu durch die Ringe fädelst.

Wie schützt das SUPER-SAFE-System die Ruten?

Sportex fasst darunter die gepolsterte Innentrennung zwischen den beiden Hauptfächern zusammen. Sie verhindert, dass die Blanks aneinanderreiben, denn genau dort entstehen die Mikrokratzer, an denen ein Kohlefaserblank später bricht. Zusammen mit der Außenpolsterung nimmt sie Stöße auf, wie sie beim Absetzen der Tasche oder im Kofferraum entstehen.

Ist das Sportex Super Safe Black Edition wasserdicht?

Der Hersteller beschreibt das Material als wasserabweisend, was für Regen auf dem Weg zum Wasser reicht. Wasserdicht ist es nicht: Die Reißverschlüsse sind nicht abgedichtet und der Boden steht auf nassem Untergrund. Wer sein Futteral im Regen stundenlang am Ufer liegen lässt, sollte mit feuchtem Innenraum rechnen und die Rolle danach trocknen.

Was unterscheidet die Black Edition von der normalen Super Safe Serie?

Beide nutzen das SUPER-SAFE-Schutzsystem mit gepolsterter Innentrennung und dieselbe Nylon-PVC-Materialmischung. Die Black Edition ist die schwarze Ausführung mit kupferfarbenem Logo und liegt bei rund 70 € für die 2-Fächer-Version in 150 cm. Die Standardausführung derselben Größe wird von Händlern rund 8 bis 15 € höher gelistet.

Passt eine Feederrute in das 150-cm-Futteral?

Ja, in aller Regel. Dreiteilige Feederruten bis 3,60 m Länge kommen auf Transportlängen um 127 cm, weil sie in drei statt zwei Teile zerfallen. Die zugehörigen Wechselspitzen sind kürzer und finden im selben Fach Platz. Nur die langen Matchruten ab 4,20 m sprengen den Rahmen.

Kann man das Futteral als Rucksack tragen?

Ja, es hat eine Rucksackfunktion mit gepolsterten Schultergurten, dazu Tragegriffe für den kurzen Weg. Der Vorteil zeigt sich, wenn Kescher, Sitzkiepe oder Tasche dazukommen: Mit dem Futteral auf dem Rücken bleiben beide Hände frei, was auf unebenem Uferpfad ein echter Sicherheitsgewinn ist.

Wofür ist das seitliche Außenfach gedacht?

A&M Angelsport beschreibt es als Zusatzfach für den Kescherstab. Praktisch nimmt es alles Längliche auf, das nicht in die Rutenfächer soll: Kescherstab, Rutenauflage, Bankstick oder ein zusammengelegtes Schirmgestänge. Für mehrere dieser Teile gleichzeitig reicht der Platz allerdings nicht.

Wie viele Ruten passen wirklich in die 2-Fächer-Version?

Zwei komplett montierte Ruten, je eine pro Fach. Schlanke Ruten ohne Rolle lassen sich zu zweit in ein Fach schieben, dann liegen die Blanks aber aneinander und genau das soll die Trennung verhindern. Wer regelmäßig drei Ruten mitnimmt, sollte zur 3-Fächer-Version greifen.

Wie pflege ich ein Rutenfutteral?

Nach der Tour offen und aufrecht trocknen lassen, besonders wenn die Ruten nass eingepackt wurden. Sand aus dem Innenraum ausschütteln, weil Körner zusammen mit Bewegung wie Schleifpapier auf dem Blank wirken. Reißverschlüsse gelegentlich mit klarem Wasser abspülen, nach Salzwassereinsatz immer. Flecken auf dem Nylon-PVC-Gewebe lassen sich feucht abwischen.

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