Kann man bei Regen gut angeln? Wann sich Regenwetter lohnt

Angeln bei Regen bringt oft mehr Bisse: weniger Licht, eingespülte Nahrung, frisches Wasser. Wann Regen hilft, wann er bremst und wann Schluss ist.

Grundlagen Veröffentlicht am 9 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Warum Fische bei Regen oft besser beißen
  2. Sommerregen oder Herbstregen: Die Temperatur entscheidet
  3. Nieselregen, Schauer, Starkregen: die Regenstärke
  4. Nach dem Regen: Fluss und See reagieren verschieden
  5. Welche Fische bei Regen gut beißen
  6. Köder und Methoden für trübes Regenwasser
  7. Gewitter: Hier ist sofort Schluss
  8. Trocken bleiben: Kleidung und Ausrüstung
  9. Fazit: Regen ist eine Einladung
  10. Häufige Fragen

Die Wetter-App zeigt Regen für den ganzen Samstag, und die Frage steht im Raum: Bleibt die Rute im Keller? Viele erfahrene Angler würden genau jetzt losfahren. Dieser Ratgeber erklärt, was Regen im Wasser verändert, bei welchem Regen die Fische aktiver werden, wann er die Fangchancen drückt und ab wann du aus Sicherheitsgründen einpackst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurze Antwort: Ja, Regen bringt oft mehr Bisse, am deutlichsten als warmer Sommerregen oder Nieselregen nach einer stabilen Phase.
  • Die Gründe: gedämpftes Licht, eine aufgeraute Oberfläche, hinter der du schwerer zu sehen bist, eingespülte Nahrung an Zuläufen und im Sommer kühleres, sauerstoffreicheres Wasser.
  • Die Bremse: kalter Dauerregen im Frühjahr und Herbst kühlt das Wasser, Friedfische wie Karpfen und Schleie werden träge.
  • Nach dem Regen: Am Fluss steigt und trübt das Wasser, die Fische ziehen an die Ränder und in Buhnenfelder. Am See lohnen die Zuläufe.
  • Gewitter: sofort einpacken. Ist Donner zu hören, ist das Gewitter weniger als 10 km entfernt (VDE).

Warum Fische bei Regen oft besser beißen

Regen verändert das Wasser an vier Stellen gleichzeitig. Jede davon wirkt für sich, zusammen erklären sie, warum ein grauer Regentag so oft besser läuft als ein strahlender Sonnentag.

Schematischer Schnitt durch die Uferzone eines Sees bei Regen mit vier nummerierten Markern: 1 aufgeraute Oberfläche, die Licht streut und das Sichtfenster der Fische verzerrt, 2 ein Zulauf mit brauner Trübungsfahne, an dem sich Weißfische sammeln, 3 eine kühlere, sauerstoffreichere Oberflächenschicht, 4 ein Hecht, der im gedämpften Licht ins Flache rückt
Die Wirkung des Regens konzentriert sich auf die Oberfläche, die Uferzone und die Einläufe.

1. Weniger Licht

Wolken und fallende Tropfen schlucken und streuen Licht. Unter Wasser wird es dunkler und diffuser, und davon profitieren viele Räuber. Der Zander ist ausgesprochen lichtscheu und jagt bei trübem Wetter auch tagsüber, der Hecht nutzt das gedämpfte Licht, um sich näher an Beutefische heranzuarbeiten. Ein kontrollierter Angelversuch an einem kleinen See in Deutschland fand beim Hecht höhere Fangraten bei starkem Wind und in der Dämmerung (Kuparinen, Klefoth & Arlinghaus 2010). Regenwetter bringt beides oft mit: Wind und ein Licht, das tagsüber an die Dämmerung erinnert.

2. Die Oberfläche verschwimmt

Ein Fisch sieht die Welt über dem Wasser durch einen Kegel von knapp 97 Grad, das sogenannte Snell’sche Fenster. Bei glatter Oberfläche ist das Bild darin scharf, und ein Angler am Ufer zeichnet sich deutlich ab. Tausende Tropfen rauen die Oberfläche auf, das Bild zerfällt in Lichtflecken, und deine Bewegungen fallen weniger auf. Dazu erzeugt das Prasseln unter Wasser ein Grundrauschen, in dem Schritte am Ufer leichter untergehen. Du kannst dich bei Regen also näher an die Fische heranwagen.

3. Nahrung wird eingespült

Regen wäscht Würmer, Insekten und Larven von Wiesen, Böschungen und Ufern ins Wasser. Gräben und Bäche bringen dieses Futter gebündelt in den See, erkennbar an der Trübungsfahne, die sich vor jedem Einlauf ausbreitet. Weißfische sammeln sich an deren Rand, und die Räuber folgen ihnen. Einläufe gehören deshalb bei und nach Regen zu den besten Stellen eines Gewässers.

4. Kühleres, sauerstoffreicheres Wasser im Sommer

Nach einer Hitzeperiode ist das Oberflächenwasser warm und sauerstoffarm. Kaltes Wasser löst mehr Sauerstoff: Bei 10 °C sind es rund 11 mg je Liter, bei 25 °C nur noch gut 8 mg. Ein kühler Regen senkt die Temperatur der obersten Schicht, und aufschlagende Tropfen und der Wind einer Regenfront verstärken den Gasaustausch an der Oberfläche. Für Fische, die tagelang in warmem Wasser standen, ist das eine spürbare Entlastung, und oft kommt die Fresslaune schlagartig zurück.

Mit dem Luftdruck hat all das wenig zu tun. Wie klein dessen Einfluss im Wasser tatsächlich ist, rechnet der Ratgeber Luftdruck beim Angeln nach. Regen ist einer der Faktoren, die mit dem Tiefdruckgebiet kommen und im Wasser wirklich spürbar sind.

Sommerregen oder Herbstregen: Die Temperatur entscheidet

Ob Regen die Fische aktiviert oder bremst, hängt vor allem an einer Frage: Kühlt er zu warmes Wasser ab oder zu kaltes Wasser weiter herunter? Fische sind wechselwarm, ihr Stoffwechsel und damit ihr Futterbedarf folgen direkt der Wassertemperatur.

SituationWirkung aufs WasserErwartung
Warmer Regen nach Hitze (Juli, August)Oberfläche kühlt leicht ab, mehr Sauerstoffoft sehr gut, auf Fried- und Raubfisch
Nieselregen bei milder Luft (Mai, September)kaum Temperaturänderung, gedämpftes Lichtgut, besonders auf Raubfisch
Kalter Dauerregen (März, April, Oktober, November)Wasser kühlt über Tage abzäh, vor allem auf Karpfen und Schleie
Regen im Winterkaum Wirkung auf das ohnehin kalte Wasserwenig Unterschied, Komfort entscheidet

Die sensibelste Gruppe sind die Friedfische. Ein Karpfen bei 18 °C frisst deutlich mehr als bei 10 °C. Kühlt ein kalter Oktoberregen das Flachwasser um mehrere Grad ab, schlägt das direkt auf die Bissfrequenz durch. Wie stark die Temperatur beim Karpfen durchschlägt, zeigen die Ratgeber Wann beißen Karpfen im Frühjahr und Wann beißen Karpfen im Herbst.

Ein einfaches Wasserthermometer nimmt das Rätselraten ab. Misst du vor und nach einem Schauer, siehst du sofort, in welche Richtung der Regen wirkt.

Nieselregen, Schauer, Starkregen: die Regenstärke

Auch die Art des Regens verschiebt die Chancen.

Niesel- und Landregen sind die angenehmste Variante für den Angler und oft die ergiebigste. Das Licht bleibt über Stunden gleichmäßig gedämpft, die Oberfläche ist unruhig, und das Wasser trübt kaum ein. Die Fische finden einen stabilen Rhythmus.

Schauerwetter mit Sonne dazwischen bringt kurze, oft heftige Beißphasen. Die Minuten, in denen ein Schauer aufzieht und das Licht kippt, lohnen besondere Aufmerksamkeit.

Starkregen ist die schwierigste Lage. Er spült Erde, Laub und Schwemmgut ein, das Wasser wird schlagartig trüb. In Siedlungsnähe kommt ein weiteres Problem hinzu: Laut Umweltbundesamt kann bei Starkregen ein Teil des Mischwassers aus der Kanalisation ungereinigt ins Gewässer gelangen. Organischer Schmutz verbraucht beim Abbau Sauerstoff. Trifft das nach einer Hitzeperiode auf einen kleinen, warmen Bach oder Teich, kann der Sauerstoff knapp werden. Die Fische stellen das Fressen ein, und in schlimmen Fällen kommt es zum Fischsterben.

Dazu wird es am Ufer rutschig. Lehmige Böschungen, nasse Steinpackungen und Holzstege sind bei Starkregen echte Gefahrenstellen.

Nach dem Regen: Fluss und See reagieren verschieden

Der Regen selbst ist oft nur der Auftakt. Was danach im Gewässer passiert, bestimmt die nächsten Tage.

Am Fluss steigt der Pegel mit Verzögerung, je nach Größe des Einzugsgebiets nach Stunden oder erst nach Tagen. Während das Wasser steigt und sich eintrübt, weichen die Fische der verstärkten Strömung aus. Gute Stellen sind dann:

  • Ruhige Ränder und flache Uferzonen, die neu überspült werden
  • Buhnenfelder und Kehrströmungen hinter Hindernissen
  • Mündungen von Nebenbächen und Gräben
  • Häfen und Altarme, die ruhiges Wasser bieten

Wird aus dem Anstieg ein echtes Hochwasser mit Treibgut und reißender Strömung, ist Schluss. Das ist gefährlich und bringt ohnehin wenig. Erst wenn der Pegel wieder fällt und das Wasser klart, kehren die Fische auf ihre gewohnten Plätze zurück. Den Verlauf siehst du für viele Flüsse im Portal PEGELONLINE der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Wie die Fische im Fluss die Strömung nutzen, erklärt der Ratgeber Zander angeln im Fluss.

Am See ist der Effekt ruhiger. Hier lohnen vor allem die Zuläufe, solange sie Trübung und Futter bringen, und das Ufer, auf das der Wind steht. Fällt nach dem Regen ein kalter Nordwind ein, kann die Beißlaune für ein bis zwei Tage abflauen, wie nach jedem Frontdurchgang.

Welche Fische bei Regen gut beißen

Die Arten reagieren unterschiedlich, je nachdem, ob sie auf Sicht jagen, über die Seitenlinie oder über den Geruch.

FischTendenz bei RegenWarum
Zandergutlichtscheu, jagt bei trübem Licht auch tagsüber
Hechtgut bei Wind und Wolkennutzt gedämpftes Licht für den Überraschungsangriff
BarschgemischtSichtjäger, leichte Trübung hilft, starke Trübung bremst
Aalsehr gut in warmen Regennächtenaktiv im Dunkeln, eingespülte Würmer
Karpfen, Schleiewarm gut, kalt schlechtstark temperaturabhängig
Forelle im Bachgut nach Regeneingespülte Würmer und Insekten
Welsgut bei warmem Regen und steigendem Wasserjagt über Geruch und Seitenlinie

Wann die jeweiligen Arten über den Tag verteilt am aktivsten sind, erklären die Ratgeber Wann beißt der Zander am besten und Hecht angeln. Für warme Regennächte am Wasser ist der beste Köder für Aal ein guter Einstieg.

Köder und Methoden für trübes Regenwasser

Sobald das Wasser eintrübt, verlagert sich die Jagd der Räuber vom Auge auf die Seitenlinie. Dieses Sinnesorgan registriert Druckwellen im Wasser, und genau darauf solltest du deine Köderwahl ausrichten:

  • Köder mit Druckwelle: Spinner mit großem Blatt, Gummifische mit breitem Schaufelschwanz, Wobbler mit Rassel. Wie sich Spinnerblätter unterscheiden, zeigt der Ratgeber Angeln mit Spinner.
  • Kräftige Farben und Kontraste: In trübem Wasser verschwinden naturfarbene Köder schnell, Schockfarben und dunkle Silhouetten bleiben sichtbar. Welche Farbe bei welchem Licht funktioniert, ordnet Gummifisch-Farbe bei welchem Wetter ein.
  • Langsamer führen: Gib den Fischen mehr Zeit, den Köder zu orten.
  • Naturköder an Einläufen: Ein Tauwurm auf Grund oder unter der Pose ist bei Regen die natürlichste Wahl, weil er genau dem entspricht, was gerade eingespült wird.

Beim Posenangeln machen Regentropfen und Wind die Bissanzeige unruhig. Eine Pose mit etwas mehr Tragkraft und einer gut sichtbaren Antenne hilft. Wie du sie richtig ausbleist, steht im Ratgeber Posenangeln.

Gewitter: Hier ist sofort Schluss

Die Stunden vor einem Gewitter gelten mit fallendem Druck, aufziehenden Wolken und auffrischendem Wind als starke Beißphase. Genau das macht die Situation gefährlich, denn viele Angler bleiben zu lange.

Der Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung des VDE ist hier eindeutig: Badende, Wassersportler und Angler sollen schon beim Aufziehen eines Gewitters das Wasser und die Uferzone verlassen. Die wichtigsten Regeln:

  • Donner hörbar: Das Gewitter ist weniger als 10 km entfernt.
  • 10 Sekunden oder weniger zwischen Blitz und Donner: Ein Einschlag kann unmittelbar folgen, es besteht Lebensgefahr. Die Entfernung in Kilometern schätzt du, indem du die Sekunden durch drei teilst.
  • Wasser leitet weit: Laut VDE fließen noch in mehr als 100 m Entfernung vom Einschlag Ströme durchs Wasser.
  • Rute ablegen: Kohlefaser leitet Strom sehr gut, und eine aufgerichtete Rute am offenen Ufer macht dich zum höchsten Punkt weit und breit.
  • Schutz suchen: am besten im geschlossenen Auto oder in einem festen Gebäude. Einzelne Bäume, Baumgruppen und Waldränder meiden, wie der VDE in seinen Hinweisen zum Blitzschutz im Freien betont.
  • Weiterangeln: erst, wenn eine halbe Stunde lang kein Donner mehr zu hören war.

Auch ein Angelschirm oder ein Zelt schützen nicht vor Blitzen. Wer beim Nachtansitz vom Gewitter überrascht wird, packt die Ruten ab und geht zum Auto.

Trocken bleiben: Kleidung und Ausrüstung

Ein Regentag macht nur Spaß, wenn du trocken bleibst. Die wichtigsten Bausteine:

  • Regenjacke und Regenhose mit hoher Wassersäule und guter Atmungsaktivität. Eine wasserdichte Angeljacke im Detail zeigt die Rezension der Savage Gear WP Performance Jacket.
  • Schichten darunter, die auch feucht noch wärmen, etwa Fleece oder Merino.
  • Gummistiefel oder Wathose, dazu eine Kappe mit Schirm, die Tropfen aus dem Gesicht hält.
  • Schirm oder Brolly beim Ansitz. Ein großer Angelschirm deckt dich und die Ausrüstung ab, ein Beispiel ist der Cormoran Angelschirm XXL. Wer länger bleibt, findet im Vergleich Karpfenzelt für 2 Personen wetterfeste Lösungen.
  • Trockenbeutel für Handy, Papiere und Ersatzkleidung.

Zu Hause lohnt ein kurzer Pflegegang. Rollen abtrocknen und offen trocknen lassen, nasse Schnur nicht fest aufgewickelt lagern, Kescher und Taschen aufhängen. Haken und Wirbel in einer nassen Box rosten schnell, die Köderboxen gehören darum geöffnet zum Trocknen hin.

Fazit: Regen ist eine Einladung

Regen ist für Angler meist eine gute Nachricht. Gedämpftes Licht, eine unruhige Oberfläche, eingespülte Nahrung und im Sommer frischeres Wasser bringen die Fische in Bewegung. Am besten läuft warmer Sommerregen nach Hitze und gleichmäßiger Nieselregen, schwieriger wird es bei kaltem Dauerregen im Frühjahr und Herbst sowie bei Starkregen mit Hochwasser.

Such bei Regen gezielt die Zuläufe, die überspülten Ränder und die Trübungskanten, setz auf Köder mit Druckwelle und kräftigen Farben und nimm ein Thermometer mit. Und sobald der erste Donner grollt, gehört die Rute ins Auto.

Häufige Fragen

Ist Angeln bei Regen besser als bei Sonne?

Häufig ja. Wolken und Tropfen dämpfen das Licht, die aufgeraute Oberfläche macht dich für die Fische schwerer sichtbar, und an Zuläufen wird Nahrung ins Wasser gespült. Am deutlichsten wirkt warmer Sommerregen nach einer Hitzeperiode. Kalter Dauerregen im Frühjahr oder Herbst kühlt das Wasser dagegen ab und macht vor allem Friedfische träge.

Beißen Fische nach dem Regen?

Am See lohnen die ersten Stunden nach dem Regen besonders an Zuläufen und Gräben, wo eingespülte Würmer und Insekten Kleinfisch anlocken. Am Fluss steigt der Pegel oft erst mit Verzögerung. Solange das Wasser steigt und trüb wird, ziehen die Fische an die Ränder, in Buhnenfelder und Kehrströmungen. Nach einem echten Hochwasser brauchen sie meist einige Tage, bis das Wasser fällt und klart.

Warum beißen Fische bei Regen?

Vier Effekte kommen zusammen: gedämpftes Licht, eine unruhige Oberfläche, die das Sichtfenster der Fische verzerrt, eingespülte Nahrung und im Sommer ein kühleres, sauerstoffreicheres Oberflächenwasser. Kaltes Wasser löst mehr Sauerstoff, bei 10 °C rund 11 mg je Liter, bei 25 °C nur noch gut 8 mg. Räuber profitieren zusätzlich, weil sie im diffusen Licht leichter an ihre Beute kommen.

Darf man bei Gewitter angeln?

Nein, beim Gewitter gehört die Rute sofort weg. Der VDE-Ausschuss für Blitzschutz rät Anglern, Wasser und Uferzone schon beim Aufziehen eines Gewitters zu verlassen. Ist Donner zu hören, ist das Gewitter weniger als 10 km entfernt, bei 10 Sekunden oder weniger zwischen Blitz und Donner besteht Lebensgefahr. Weiterangeln erst, wenn eine halbe Stunde lang kein Donner mehr zu hören war.

Welcher Köder eignet sich bei Regen?

In trübem Regenwasser finden Raubfische den Köder vor allem über die Seitenlinie. Köder mit Druckwelle wie Spinner, Gummifische mit Schaufelschwanz oder Wobbler mit Rassel sind darum im Vorteil, dazu kräftige, kontrastreiche Farben. Beim Ansitz an Zuläufen ist der Tauwurm die naheliegende Wahl, weil der Regen genau diese Nahrung ins Wasser spült.

Beißen Karpfen bei Regen?

Das hängt an der Temperatur. Warmer Sommerregen nach einer heißen Phase bringt Karpfen oft in Fresslaune, weil sich das Wasser leicht abkühlt und mit Sauerstoff anreichert. Kalter Dauerregen im Frühjahr oder Herbst senkt die Wassertemperatur und damit den Stoffwechsel, dann werden Karpfen träge. Ein Wasserthermometer zeigt schnell, in welche Richtung der Regen wirkt.

Was ziehe ich zum Angeln bei Regen an?

Eine Regenjacke und Regenhose mit hoher Wassersäule und Atmungsaktivität, darunter Schichten, die auch feucht noch wärmen. Gummistiefel oder Wathose halten die Füße trocken, eine Kappe mit Schirm hält Tropfen aus dem Gesicht. Beim längeren Ansitz schützt ein Angelschirm oder ein Brolly dich und die Ausrüstung.

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