Fischerprüfung: Fische erkennen und sicher bestimmen

Bestimmungsmerkmale in der richtigen Reihenfolge prüfen: Körperform, Fettflosse, Barteln, Maulstellung, Flossen. Dazu die klassischen Verwechslungspaare der Fischerprüfung.

Grundlagen Veröffentlicht am 8 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Wie die Fischbestimmung in der Prüfung abläuft
  2. Die Reihenfolge, in der du bestimmst
  3. Merkmal 1: Die Körperform
  4. Merkmal 2: Die Fettflosse
  5. Merkmal 3: Barteln zählen
  6. Merkmal 4: Die Maulstellung
  7. Merkmal 5: Die Rückenflossen
  8. Die klassischen Verwechslungspaare
  9. Warum die Färbung das schlechteste Merkmal ist
  10. So lernst du die Arten effizient
  11. Fazit: Merkmale schlagen Bilderkennen
  12. Häufige Fragen

Sechs Bildtafeln liegen auf dem Tisch, und der Unterschied zwischen bestanden und durchgefallen hängt daran, ob du Rotauge und Rotfeder auseinanderhältst. Wer die Arten über ihr Aussehen im Ganzen lernt, kommt hier ins Straucheln. Wer stattdessen eine feste Reihenfolge von Merkmalen abarbeitet, bestimmt auch Arten sicher, die er vorher nie gesehen hat. Dieser Ratgeber zeigt diese Reihenfolge und die Verwechslungspaare, die in jeder Prüfung vorkommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Reihenfolge: Körperform, Fettflosse, Barteln, Maulstellung, Rückenflossen. Färbung zuletzt.
  • Fettflosse heißt Lachsartige, mit einer Ausnahme: die eingewanderten Zwergwelse.
  • Barteln zählen: 2 = Schleie, Gründling · 4 = Karpfen, Barbe · 6 = Wels · 8 = Zwergwels.
  • Rotauge oder Rotfeder entscheidet die Position der Rückenflosse über der Bauchflosse.
  • NRW-Prüfung: 49 Arten im Bildteil, sechs vorgelegt, vier müssen sitzen.

Wie die Fischbestimmung in der Prüfung abläuft

Die Fischerprüfung ist Landesrecht, entsprechend unterschiedlich sieht der Artenteil aus. Zwei Grundformen kommen vor.

Der Bildteil als eigener Prüfungsabschnitt. In Nordrhein-Westfalen ist die Artenbestimmung Teil der praktischen Prüfung: Aus 49 Bildtafeln werden sechs zufällig vorgelegt, mindestens vier müssen richtig benannt werden. Die Übungsmaterialien dazu, also Poster, Einzeltafeln und Lernkarten, gibt der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe heraus. Den rechtlichen Rahmen und die aktuelle Prüfungsordnung führt das Landwirtschaftsministerium NRW.

Die Artenkenntnis im schriftlichen Fragenkatalog. In anderen Ländern läuft die Fischkunde über Multiple-Choice-Fragen im Sachgebiet „Allgemeine und spezielle Fischkunde”, oft ergänzt um Fragen zu Lebensraum, Laichzeit und Schonmaß. Wie so ein Katalog aufgebaut ist, zeigt der Ratgeber zu den Prüfungsfragen in Sachsen.

Für beide Formen gilt derselbe Lernweg. Wer die Merkmale versteht, braucht kein Bilderraten.

Die Reihenfolge, in der du bestimmst

Der Fehler, den fast alle Prüflinge machen: Sie schauen zuerst auf die Farbe. Färbung ist das unzuverlässigste Merkmal überhaupt, weil sie sich mit Gewässer, Alter, Laichzeit und sogar mit der Beleuchtung der Bildtafel ändert. Ein Hecht aus dem Moorsee ist fast schwarz, derselbe Hecht aus dem Klarwassersee grüngelb.

Arbeite stattdessen von den stabilen zu den variablen Merkmalen:

  1. Körperform grenzt die Familie grob ein.
  2. Fettflosse vorhanden? Dann sind es in aller Regel Lachsartige.
  3. Barteln zählen. Die Zahl ist eindeutig und leicht zu prüfen.
  4. Maulstellung bestimmen: oberständig, endständig oder unterständig.
  5. Rückenflossen ansehen: eine oder zwei, mit Stacheln, und wo sie ansetzen.
  6. Färbung und Zeichnung ganz zuletzt als Bestätigung.
Schema eines Weißfisches von der Seite mit fünf nummerierten Prüfstellen: 1 die Maulstellung am Kopf, 2 die Barteln, 3 die Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse, 4 der Ansatz der Rückenflosse, 5 der Ansatz der Bauchflosse. Darunter der Detailvergleich von Rotauge und Rotfeder: Beim Rotauge trifft eine gestrichelte Lotlinie vom Bauchflossenansatz die Rückenflosse, bei der Rotfeder liegt die Rückenflosse deutlich hinter dieser Linie.
Fünf Prüfstellen am Fisch, und darunter das Paar, an dem die meisten Prüflinge scheitern: Die Lotlinie über der Bauchflosse trennt Rotauge und Rotfeder eindeutig.

Merkmal 1: Die Körperform

Vier Grundformen decken die heimischen Arten fast vollständig ab und grenzen die Auswahl in einer Sekunde ein.

KörperformWas sie bedeutetTypische Arten
aalförmig, langgestreckt rundBodenbewohner, Verstecke, RöhrenAal, Quappe, Schmerle, Neunauge
spindelförmig, torpedoartigDauerschwimmer im Freiwasser oder in StrömungForellen, Äsche, Döbel, Barbe, Rapfen
hochrückig, seitlich abgeflachtWendigkeit im Kraut und in ruhigem WasserBrachse, Güster, Karausche, Barsch, Schleie
pfeilförmig mit weit hinten sitzenden FlossenLauerjäger mit Beschleunigung aus dem StandHecht

Der Hecht ist über diese eine Form bereits erledigt, kein anderer heimischer Fisch hat sie. Mehr zu Bauplan und Merkmalen steht im Steckbrief Was ist der Hecht?.

Merkmal 2: Die Fettflosse

Zwischen Rücken- und Schwanzflosse sitzt bei manchen Arten ein kleiner, strahlenloser Hautlappen. Diese Fettflosse ist eines der wertvollsten Merkmale überhaupt, weil sie eine ganze Familie auf einen Blick markiert.

Fettflosse vorhanden heißt in der Prüfung fast immer Lachsartige: Bachforelle, Regenbogenforelle, Seeforelle, Bachsaibling, Seesaibling, Äsche, Renke, Lachs, Meerforelle und Huchen. Dazu kommt der Stint.

Die Ausnahme, die gerne abgefragt wird: Die eingewanderten Zwergwelse tragen ebenfalls eine Fettflosse und sind trotzdem keine Lachsartigen. Sie verraten sich über ihre acht Barteln.

Merkmal 3: Barteln zählen

Barteln sind Tasthaare rund ums Maul. Ihre Zahl ist ein hartes, eindeutiges Merkmal, das sich weder mit Alter noch mit Gewässer ändert.

BartelnArtenMerkhilfe
keineRotauge, Rotfeder, Brachse, Güster, Döbel, Aland, Hecht, Barsch, Zander, Forellen, Karausche, Giebel, Nasedie große Mehrheit
2 (ein Paar)Schleie, Gründlingje eine im Mundwinkel
4 (zwei Paare)Karpfen, Barbezwei lange, zwei kurze
6Welszwei lange am Oberkiefer, vier kurze am Unterkiefer
8Zwergwelsedie einzige Art mit acht
SonderfallQuappeeine unpaare Bartel am Kinn plus zwei kurze an den Nasenlöchern

Die Bartelzahl löst gleich mehrere klassische Prüfungsfallen auf: Karpfen gegen Karausche, Barbe gegen Nase und Wels gegen Zwergwels.

Merkmal 4: Die Maulstellung

Die Maulstellung verrät, wo ein Fisch seine Nahrung sucht, und ist auf Bildtafeln gut zu erkennen.

MaulstellungWie sie aussiehtNahrungTypische Arten
oberständigUnterkiefer ragt vor, Maulspalte zeigt nach obenAnflugnahrung an der OberflächeRotfeder, Ukelei, Moderlieschen
endständigOber- und Unterkiefer gleich lang, Maul zeigt nach vornNahrung im FreiwasserRotauge, Döbel, Hecht, Forelle
unterständigOberkiefer ragt vor, Maulspalte zeigt nach untenNahrung am GrundBarbe, Nase, Brachse, Gründling, Stör

Diese drei Begriffe kommen in den Fragenkatalogen aller Bundesländer vor, meist verknüpft mit der ökologischen Bedeutung. Wer sich merkt, dass die Maulstellung immer zur Nahrungsschicht zeigt, hat die Logik dahinter.

Merkmal 5: Die Rückenflossen

Zahl, Form und Position der Rückenflosse trennen mehrere ähnliche Arten.

Zwei getrennte Rückenflossen haben die Echten Barsche: Flussbarsch, Zander und der Wolgazander. Die vordere trägt harte Stacheln.

Eine durchgehende Rückenflosse mit stacheligem Vorderteil kennzeichnet den Kaulbarsch, der deshalb trotz Familienzugehörigkeit anders aussieht als der Flussbarsch.

Die Position der Rückenflosse relativ zur Bauchflosse ist das entscheidende Merkmal bei Rotauge und Rotfeder. Dazu gleich mehr.

Die Form der Oberkante trennt Karausche und Giebel: nach außen gewölbt bei der Karausche, gerade bis eingebuchtet beim Giebel.

Die Form der Afterflosse trennt Döbel und Aland: nach außen gerundet beim Döbel, eingebuchtet beim Aland.

Die klassischen Verwechslungspaare

Diese sechs Paare tauchen in fast jeder Prüfung auf. Für jedes gibt es ein Merkmal, das ohne Messgerät und ohne Erfahrung funktioniert.

Rotauge und Rotfeder

MerkmalRotauge (Plötze)Rotfeder
Rückenflossenansatzsenkrecht über dem Bauchflossenansatzdeutlich dahinter
Maulstellungendständigoberständig
Irisrot bis orangegelblich
Flossenorangerotkräftig rot

Das Sicherheitsmerkmal ist die Flossenposition, weil sie sich weder mit dem Alter noch mit dem Gewässer verändert. Die Farbe der Iris hilft am lebenden Fisch, auf einer Bildtafel führt sie oft in die Irre.

Brachse und Güster

MerkmalBrachse (Blei)Güster
Angelegte Brustflossereicht bis zum Bauchflossenansatzbleibt deutlich davor
Augekleiner als die SchnauzenlängeDurchmesser mindestens Schnauzenlänge
Flossenansätzedurchgehend grauBrust- und Bauchflossen rötlich
Endgrößeüber 50 cm möglichmeist unter 35 cm

Karpfen, Karausche und Giebel

MerkmalKarpfenKarauscheGiebel
Barteln4keinekeine
Oberkante Rückenflosseleicht eingebuchtetnach außen gewölbtgerade bis eingebuchtet
Bauchfellhellhelldunkel bis schwarz
Schwanzstielohne Fleckdunkler Fleck, vor allem bei Jungfischenohne Fleck

Bachforelle und Regenbogenforelle

MerkmalBachforelleRegenbogenforelle
Punkterote Punkte mit hellem Hofschwarze Punkte, keine roten
Schwanzflosseohne Punktedeutlich gepunktet
Längsbandfehltrosafarbenes Band auf der Flanke
Herkunftheimischaus Nordamerika eingeführt

Die gepunktete Schwanzflosse ist das schnellste Merkmal, weil sie auch auf schlechten Abbildungen erkennbar bleibt.

Barbe und Nase

MerkmalBarbeNase
Barteln4keine
Unterlippefleischig, weichscharfkantig verhornt, zum Abschaben
Schnauzerundlichdeutlich vorspringend
Bauchfellhellschwarz

Aal und Neunauge

MerkmalAalNeunauge
Kiefervorhandenfehlt, stattdessen eine Saugscheibe
Brustflossenvorhandenfehlen vollständig
Kiemenein Kiemendeckel je Seitesieben Kiemenöffnungen hinter dem Auge
SystematikKnochenfischRundmaul, steht neben den Fischen

Die fehlenden Brustflossen sind das Merkmal, das auf jeder Abbildung funktioniert.

Warum die Färbung das schlechteste Merkmal ist

Fische passen ihre Färbung dem Untergrund und dem Lichtklima an. Derselbe Barsch ist im klaren Baggersee hell und kontrastreich gestreift, im Moorgewässer fast schwarz. Dazu kommen drei weitere Störfaktoren:

  • Laichzeit. Viele Arten färben sich zur Laichzeit deutlich um, Männchen oft dramatisch. Die Rotfeder wird kräftiger, der Döbel bekommt einen Laichausschlag.
  • Alter. Junge Zander tragen deutliche Querbinden, die im Alter verblassen. Junge Karauschen zeigen den Schwanzfleck, der später verschwindet.
  • Zustand nach dem Fang. Ein Fisch verliert nach dem Tod innerhalb von Minuten an Farbe.

Nutze Färbung ausschließlich als Bestätigung, nachdem die Struktur-Merkmale schon eine Antwort geliefert haben.

So lernst du die Arten effizient

Karteikarten mit Merkmal statt Bild. Schreib auf die Rückseite die zwei Merkmale, die die Art von ihrem Verwechslungspartner trennen, statt einer Beschreibung des Aussehens. Genau danach wird gefragt.

In Paaren lernen. Rotauge und Rotfeder gehören auf eine Karte, Brachse und Güster ebenso. Wer sie einzeln lernt, verwechselt sie in der Prüfung.

Gruppen bilden. Alle Fische mit Fettflosse auf einen Stapel, alle mit Barteln auf den nächsten. Über diese Sortierung bleibt die Systematik hängen, statt 49 Einzelbilder auswendig zu lernen.

Schonzeit und Mindestmaß gleich mitnehmen. In den meisten Fragenkatalogen hängen an jeder Art auch Fragen zu Laichzeit, Lebensraum und Schonbestimmungen. Wer beides zusammen lernt, spart einen kompletten Durchgang.

Mit den Ausnahmen anfangen. Wels, Aal, Hecht, Schleie und Neunauge sind unverwechselbar und in fünf Minuten sicher. Danach bleibt Zeit für die schwierigen Paare.

Welche Kursformen dich auf den Rest der Prüfung vorbereiten und was sie kosten, vergleicht der Ratgeber Fischereischein-Onlinekurs.

Fazit: Merkmale schlagen Bilderkennen

Wer 49 Bildtafeln als Bilder auswendig lernt, steht in der Prüfung vor einer anderen Abbildung derselben Art und ist verloren. Wer stattdessen die feste Reihenfolge abarbeitet, kommt auch bei unbekannten Darstellungen zum Ziel: Körperform, Fettflosse, Barteln, Maulstellung, Rückenflossen, und erst dann die Farbe.

Zwei Zahlen genügen für den Einstieg: die Bartelzahl und die Zahl der Rückenflossen. Damit ist mehr als die Hälfte der Prüfungsarten schon eingegrenzt. Der Rest sind sechs Verwechslungspaare, für die je ein Merkmal reicht. Welche Papiere nach bestandener Prüfung folgen, steht im Ratgeber Braucht man einen Angelschein?.

Häufige Fragen

Wie viele Fischarten muss man für die Fischerprüfung kennen?

Das ist Landesrecht und unterscheidet sich deutlich. In Nordrhein-Westfalen umfasst der Bildteil 49 Arten, aus denen sechs Abbildungen vorgelegt werden und mindestens vier richtig bestimmt sein müssen. In Schleswig-Holstein kursieren rund 80 Arten. Andere Länder prüfen die Artenkenntnis überwiegend im schriftlichen Fragenkatalog statt an Bildtafeln.

In welcher Reihenfolge bestimmt man einen Fisch?

Von den stabilen zu den variablen Merkmalen. Zuerst die Körperform, dann die Fettflosse als schnelle Familienzuordnung, danach die Zahl der Barteln, die Maulstellung und schließlich Zahl, Form und Position der Rückenflossen. Färbung und Zeichnung kommen zuletzt, weil sie sich mit Gewässer, Alter und Jahreszeit stark verändern.

Was ist eine Fettflosse und welche Fische haben sie?

Die Fettflosse ist ein kleiner, strahlenloser Hautlappen zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Sie kennzeichnet die Lachsartigen, also Bachforelle, Regenbogenforelle, Seeforelle, Saibling, Äsche, Renke, Lachs und Huchen, außerdem den Stint. Achtung bei den eingewanderten Zwergwelsen: Sie tragen ebenfalls eine Fettflosse und gehören trotzdem nicht zu den Lachsartigen.

Wie unterscheide ich Rotauge und Rotfeder?

Am sichersten über die Position der Rückenflosse: Beim Rotauge beginnt sie senkrecht über dem Ansatz der Bauchflosse, bei der Rotfeder deutlich dahinter. Dazu kommt die Maulstellung, endständig beim Rotauge und oberständig bei der Rotfeder. Die rote Iris des Rotauges und die kräftig roten Flossen der Rotfeder sind Hilfsmerkmale, die im Wasser schnell täuschen.

Wie viele Barteln hat welcher Fisch?

Schleie und Gründling tragen ein Bartelpaar, also zwei Barteln. Karpfen und Barbe haben je vier, der Wels sechs und die eingewanderten Zwergwelse acht. Die Quappe fällt aus dem Raster: Sie hat eine unpaare Bartel am Kinn plus zwei kurze an den Nasenlöchern. Alle übrigen heimischen Arten der Prüfung sind bartellos.

Wie unterscheide ich Karpfen, Karausche und Giebel?

Der Karpfen ist über seine vier Barteln sofort erledigt, die beiden anderen haben keine. Karausche und Giebel trennt die Oberkante der Rückenflosse: Bei der Karausche wölbt sie sich nach außen, beim Giebel verläuft sie gerade bis leicht eingebuchtet. Ein zweites sicheres Merkmal ist das Bauchfell, hell bei der Karausche und dunkel bis schwarz beim Giebel.

Was unterscheidet Brachse und Güster?

Leg die Brustflosse an den Körper an: Bei der Brachse reicht sie bis zum Ansatz der Bauchflosse, bei der Güster bleibt sie deutlich davor. Die Güster hat außerdem auffällig große Augen, deren Durchmesser mindestens der Schnauzenlänge entspricht, und rötliche Ansätze an Brust- und Bauchflossen. Die Brachse wird mit über 50 Zentimetern zudem erheblich größer.

Ist das Neunauge ein Fisch?

Im engeren Sinne nein, Neunaugen gehören zu den Rundmäulern und stehen systematisch neben den Fischen. An ihrem Kopf sitzt statt eines Kiefers eine Saugscheibe, außerdem fehlen ihnen die paarigen Brust- und Bauchflossen. Hinter dem Auge sitzen sieben Kiemenöffnungen, die zusammen mit Auge und Nasenöffnung den Namen erklären. In der Prüfung tauchen sie trotzdem als Bildtafel auf.

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