Ausrüstung · Lowrance

Lowrance Eagle 9 TripleShot HD (Boots-Echolot)

4,1 / 5 · datenbasierte Einordnung

  • 9-Zoll-IPS-Display mit 1024 × 600 px und 1000 NITS Helligkeit
  • TripleShot HD: CHIRP, DownScan und SideScan aus einem Heckgeber
  • FishReveal legt Fischsicheln über das DownScan-Strukturbild
  • Genesis Live zeichnet eigene Tiefenkarten in Echtzeit auf
  • IPX7, 0,9 kg, 12-V-Betrieb mit maximal 640 mA

Rezension vom 15. August 2026

737,90 €

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Technische Daten

Modell Eagle 9 mit TripleShot HD Geber (Artikelnummer 000-16127-001)
Displaygröße 9 Zoll (22,9 cm), IPS-Farbdisplay
Auflösung 1024 × 600 px
Helligkeit 1000 NITS, weiße LED-Hintergrundbeleuchtung
Betrachtungswinkel 80° oben/unten, 80° links/rechts
Bedienung Tasten mit 8-Wege-Steuerkreuz, kein Touchscreen
Geber TripleShot HD (3-in-1, Heckmontage)
2D-Sonar Weitwinkel High CHIRP 200 kHz (Gerät unterstützt 50/83/200 kHz)
DownScan Imaging 455 / 800 kHz
SideScan 455 / 800 kHz
Maximale Tiefe weist Lowrance für die Eagle-Reihe nicht aus
FishReveal ja (CHIRP-Sicheln über DownScan-Bild)
GPS integriert, SBAS-Korrektur, erste Position nach ca. 45 s
Kartenmaterial weltweite Basiskarte vorinstalliert, C-MAP DISCOVER nachrüstbar
Eigene Karten Genesis Live (Aufzeichnung in Echtzeit auf microSD)
Speicher 3.000 Wegpunkte, 100 Routen, 100 Tracks
Kartenslot 1 × microSD, max. 32 GB
Maße 287,2 × 162,5 × 90 mm
Gewicht 0,9 kg
Betriebsspannung 12 V DC (10,8 bis 17 V), empfohlene Sicherung 3 A
Stromaufnahme max. 640 mA bei voller Hintergrundbeleuchtung
Schutzart IPX7 (bei geschlossener Kartenfachklappe)
Betriebstemperatur -15 bis 55 °C
Montage Bügelhalterung oder Einbau ins Armaturenbrett
UVP 831,81 €

Wer vom Boot aus auf Hecht, Zander oder Barsch angelt, sucht Kanten, Löcher und Krautfelder. Die Lowrance Eagle 9 TripleShot HD zeigt sie auf einem 9-Zoll-Display, in drei Sonaransichten gleichzeitig, und zeichnet dabei die Tiefenkarte des Gewässers selbst auf. Im Handel liegt sie derzeit bei rund 680 bis 740 €, bei einer UVP von 831,81 €. Grundlage dieser Einordnung sind das Datenblatt von Lowrance, die Angaben der Fachhändler und der Vergleich mit den Echoloten aus unseren übrigen Rezensionen.

Was die Eagle 9 ist und für wen sie gebaut wurde

Die Eagle-Reihe hat Lowrance 2024 als Nachfolge der Hook-Reveal-Serie eingeführt. Sie besetzt die Einstiegs- und untere Mittelklasse: fest montierte Kombigeräte aus Echolot und Kartenplotter, ohne Netzwerk, ohne Radar, ohne Live-Sonar. Die Eagle 9 ist darin das größte Display, unterhalb der Eagle Eye 9 mit Live-Sonar.

Zielgruppe sind Angler auf Klein- und Mittelbooten, die drei Dinge gleichzeitig sehen wollen: das klassische Sonarbild mit Fischsicheln, das strukturscharfe DownScan-Bild und die Karte. Genau dafür braucht es Displayfläche, und hier liegt der Kaufgrund der 9-Zoll-Variante gegenüber der technisch identischen Eagle 7.

Das Gerät wiegt 0,9 kg und misst 287,2 × 162,5 × 90 mm, montiert wird es in der mitgelieferten Bügelhalterung oder fest im Armaturenbrett. Der TripleShot-HD-Geber kommt ans Heck.

Der TripleShot HD: drei Sonarbilder aus einem Geber

Das Herzstück ist der TripleShot HD, ein Heckgeber, der drei Sonararten gleichzeitig liefert:

SonarFrequenzWas du siehst
2D-CHIRP (Weitwinkel)200 kHzTiefe, Grundverlauf, Fischsicheln unter dem Boot
DownScan Imaging455 / 800 kHzfotoähnliche Struktur senkrecht darunter: Kraut, Totholz, Kanten
SideScan455 / 800 kHzseitliche Ansicht links und rechts neben dem Boot

Der entscheidende Punkt für die Kaufentscheidung ist SideScan. Damit siehst du Struktur abseits der Fahrlinie, und das verändert die Suche grundlegend. Statt ein Gewässer in engen Bahnen abzufahren, ziehst du eine Linie und liest links und rechts mit. Bei einem Einsteigergerät ist das keine Selbstverständlichkeit, die Eagle-Modelle mit SplitShot HD verzichten darauf und zeigen nur CHIRP plus DownScan.

Das Kürzel HD bezieht sich auf die Geberelektronik. Laut Lowrance arbeiten SplitShot HD und TripleShot HD mit doppelter Empfindlichkeit gegenüber den Standard-Gebern der Vorgängerserie, beim TripleShot HD kommt eine verbesserte SideScan-Reichweite dazu. Die Werte für die maximale Lottiefe weist Lowrance für die Eagle-Reihe allerdings an keiner Stelle aus, weder im Datenblatt noch auf den Produktseiten der Fachhändler. Für deutsche Binnengewässer ist das unkritisch, für die Frage nach dem passenden Echolot für Norwegen bleibt damit eine Lücke, die andere Hersteller schließen.

Zur Einordnung: Das 2D-Sonar arbeitet mit dem TripleShot HD ausschließlich auf 200 kHz. Das Gerät selbst beherrscht auch Low CHIRP mit 50 kHz und Medium CHIRP mit 83 kHz, dafür brauchst du aber einen anderen Geber. Tiefe Frequenzen dringen weiter ins Wasser vor und sind die Wahl fürs Meer und für Alpenseen, 200 kHz zeichnen dafür feiner.

FishReveal: warum das Bild leichter zu deuten ist

Sonarbilder zu lesen ist der schwierigste Teil beim Einstieg. FishReveal nimmt hier Arbeit ab: Die Funktion legt die Fischsicheln aus dem CHIRP-Sonar über das strukturscharfe DownScan-Bild und zeigt beides in einer Ansicht.

Der praktische Nutzen liegt im Zusammenhang. Ein DownScan-Bild allein zeigt dir ein Krautfeld gestochen scharf, unterscheidet aber Fisch und Pflanze schlecht. Das CHIRP-Bild allein zeigt saubere Sicheln, ordnet sie aber keiner Struktur zu. Zusammengelegt siehst du, ob der Fisch über, in oder neben dem Kraut steht, und genau daran hängt die Köderwahl. Dazu kommt eine Automatik, die die Sonareinstellungen an wechselnde Tiefe und Trübung anpasst.

Display: der eigentliche Grund für die 9-Zoll-Variante

Das Panel ist der spürbarste Unterschied zur Vorgängergeneration. Die Eagle 9 nutzt ein IPS-Display mit 1024 × 600 px und 1000 NITS Helligkeit, mit 80° Betrachtungswinkel in alle Richtungen.

IPS ist dabei mehr als ein Datenblatt-Kürzel. Ältere TFT-Panels verlieren Farbe und Kontrast, sobald man schräg draufschaut oder eine Polbrille trägt, und eine Polbrille hat auf dem Boot fast jeder auf der Nase. Ein IPS-Panel bleibt in beiden Fällen lesbar. Die 1000 NITS sorgen dafür, dass das Bild auch bei tief stehender Sonne nicht wegbricht.

Die 9 Zoll rechnen sich vor allem im geteilten Bildschirm. Auf drei Fenstern nebeneinander bleibt jedes Feld noch groß genug, um Details zu erkennen. Auf einem 5-Zoll-Gerät ist bei zwei Fenstern Schluss.

Bedient wird über Tasten mit 8-Wege-Steuerkreuz, einen Touchscreen gibt es nicht. Auf dem Wasser hat das Vorteile: nasse Finger, Handschuhe und Schaukeln stören die Tastenbedienung nicht. Wegpunkte setzen und zoomen dauert dafür ein paar Klicks länger.

GPS und Karten: was inklusive ist und was extra kostet

Das GPS ist eingebaut, arbeitet mit SBAS-Korrektur und braucht nach dem Einschalten rund 45 Sekunden bis zur ersten Position. Gespeichert werden 3.000 Wegpunkte, 100 Routen und 100 Tracks, was für die allermeisten Reviere reichlich ist.

Beim Kartenmaterial gehört ein realistischer Blick dazu. Ab Werk liegt eine weltweite Basiskarte auf, die Land und Wasser unterscheidet und sonst wenig zeigt: keine Tiefenlinien, keine Gewässerdetails. Wer eine echte Seekarte will, kauft C-MAP DISCOVER auf microSD dazu, das ist ein Posten von rund 100 bis 200 € je nach Region.

Kostenlos bleibt dagegen der Teil, der fürs Angeln am meisten bringt: Genesis Live. Du fährst dein Gewässer ab, und das Gerät zeichnet daraus in Echtzeit eine Tiefenkarte mit Konturlinien, direkt auf die microSD-Karte. Auf Gewässern, für die es ohnehin kein gutes Kartenmaterial gibt, also den meisten deutschen Baggerseen und Kanälen, ist die selbst gefahrene Karte die einzige, die es gibt. Welche Kartenpakete und Geber Lowrance zur Eagle-Reihe anbietet, listet der Hersteller auf seiner deutschen Produktseite auf.

Eagle 5, 7 oder 9: welche Größe passt

Alle drei Displaygrößen teilen sich Software, Sonarelektronik und GPS. Der Unterschied ist die Fläche, und daran hängen Preis, Gewicht und Stromverbrauch:

MerkmalEagle 5Eagle 7Eagle 9
Display5 Zoll, IPS7 Zoll, IPS9 Zoll, IPS
Auflösungkeine Herstellerangabe800 × 480 px1024 × 600 px
Gewichtkeine Herstellerangabe0,67 kg0,9 kg
Maßekeine Herstellerangabe225,9 × 139,8 × 88,5 mm287,2 × 162,5 × 90 mm
Stromaufnahme max.keine Herstellerangabe550 mA640 mA
UVP mit SplitShot HD391,51 €546,21 €wird so nicht geführt
UVP mit TripleShot HDwird so nicht geführthöher als SplitShot831,81 €

Die Wahl folgt zwei Fragen. Wie viele Fenster willst du gleichzeitig sehen? Wer mit Karte plus Sonar plus SideScan arbeitet, braucht 9 Zoll, alles darunter wird unübersichtlich. Und wie viel Platz hat dein Boot? Auf einer kleinen Konsole oder einem Schlauchboot ist ein 9-Zoll-Gerät sperrig, dort sitzt die Eagle 7 besser.

Daneben führt Lowrance mit der Eagle 4x ein reines Einsteigergerät ohne Kartenplotter und mit der Eagle Eye 9 eine Variante mit eingebautem Live-Sonar, die preislich deutlich darüber liegt.

Einordnung gegen die Alternativen

GerätDisplaySonarBesonderheitPreisniveau
Lowrance Eagle 9 TripleShot HD9 Zoll IPS, 1024 × 600CHIRP + DownScan + SideScanGenesis Live, kein Netzwerkrund 680 bis 740 €
Lowrance Hook Reveal 7 TripleShot7 Zoll SolarMAX, 800 × 480CHIRP + DownScan + SideScanAuslaufmodell, nur noch RestpostenRestposten
Humminbird Helix 55 Zollje nach Variantekompaktes Einsteigergerätdeutlich günstiger
Garmin LiveScope PlusZusatzsystemLive-SonarEchtzeitbild, braucht TrägergerätOberklasse

Der direkte Vorgänger, die Hook Reveal 7 TripleShot, deckt dieselbe Sonarausstattung ab und ist als Restposten günstig zu haben. Gegen die Eagle 9 sprechen dort das kleinere Display, das ältere Panel und die auslaufende Ersatzteilversorgung.

Wer kein Boot hat, ist mit einem Wurfecholot wie dem Deeper Chirp+ 2 besser bedient, denn die Eagle braucht Heckgeber und 12-V-Versorgung. Und wer bereits weiß, dass Live-Sonar das Ziel ist, überspringt die Eagle-Reihe und schaut direkt auf netzwerkfähige Geräte, denn nachrüsten lässt sich das hier nicht.

Für wen sich die Eagle 9 lohnt

Fazit

Die Lowrance Eagle 9 TripleShot HD liefert das, was ein Bootsecholot in dieser Klasse leisten soll: drei Sonaransichten aus einem Geber, ein helles IPS-Display mit genug Fläche für den geteilten Bildschirm und eine Kartierungsfunktion, die ohne Abo und ohne Zusatzkosten arbeitet. Die Kombination aus SideScan und Genesis Live ist für die Spotsuche auf unbekanntem Wasser der eigentliche Wert des Geräts.

Mit 4,1 von 5 ist sie die Empfehlung für Bootsangler im Süßwasser, die ein großes Display wollen und mit einem geschlossenen System leben können. Zwei Punkte gehören zur Wahrheit: Lowrance nennt für die Eagle-Reihe keine maximalen Lottiefen, und brauchbares Kartenmaterial kostet extra. Wer beides einkalkuliert, bekommt hier viel Sonar fürs Geld.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • SideScan in dieser Preisklasse: der TripleShot HD liefert die seitliche Ansicht, für die bei anderen Einsteigergeräten ein Zusatzgeber fällig wird
  • 9 Zoll mit 1024 × 600 px und 1000 NITS ergeben genug Fläche für eine geteilte Ansicht aus Sonar, DownScan und Karte, auch bei praller Sonne
  • IPS-Panel bleibt aus schrägem Winkel und durch die Polbrille ablesbar, was ältere TFT-Displays nicht leisten
  • Genesis Live kartiert dein Gewässer selbst, ohne Abo und ohne Zusatzsoftware
  • Die HD-Geber der Eagle-Reihe arbeiten laut Lowrance mit doppelter Empfindlichkeit gegenüber den Standard-Gebern der Vorgängerserie

Schwächen

  • Lowrance weist für die Eagle-Reihe keine maximalen Lottiefen aus, für Tiefseeeinsätze fehlt damit die entscheidende Zahl
  • Ab Werk liegt nur eine grobe weltweite Basiskarte auf, brauchbares Kartenmaterial kostet als C-MAP DISCOVER extra
  • Der TripleShot HD sendet 2D nur mit 200 kHz, für sehr tiefes Wasser braucht es einen Geber mit 50 kHz
  • Keine Netzwerkanbindung: Live-Sonar, Radar oder ein zweites Display lassen sich nicht anschließen, dafür beginnt die Elite-FS-Reihe
  • Bedienung nur über Tasten, das Zoomen und Setzen von Wegpunkten dauert länger als auf einem Touchgerät

Bewertung im Detail

Sonar-Leistung 4,5
Display & Bedienung 4,5
Karten & Ausstattung 3,5
Preis-Leistung 4,0
Gesamtwertung 4,1 / 5

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen SplitShot HD und TripleShot HD bei der Lowrance Eagle?

Der SplitShot HD liefert zwei Sonararten: klassisches CHIRP-Sonar und DownScan Imaging senkrecht unter dem Boot. Der TripleShot HD kommt zusätzlich mit SideScan, also der seitlichen Ansicht neben dem Boot. Die Eagle 5 und Eagle 7 gibt es mit beiden Gebern, die Eagle 9 wird üblicherweise mit dem TripleShot HD ausgeliefert. Wer Kanten, Kraut und Strukturen abseits der Bootsspur finden will, braucht den TripleShot.

Wie groß ist der Unterschied zwischen Lowrance Eagle 5, Eagle 7 und Eagle 9?

Die drei Modelle teilen sich Software, Sonartechnik und GPS, unterscheiden sich also nur in der Displaygröße und den daran hängenden Werten. Die Eagle 9 hat 9 Zoll mit 1024 × 600 px und wiegt 0,9 kg, die Eagle 7 hat 7 Zoll mit 800 × 480 px und wiegt 0,67 kg, die Eagle 5 ist mit 5 Zoll die kompakteste. Beim Preis liegen zwischen Eagle 5 und Eagle 9 nach UVP rund 440 €.

Wie tief lotet die Lowrance Eagle 9?

Lowrance weist für die Eagle-Reihe keine maximale Lottiefe aus, weder für das CHIRP-Sonar noch für DownScan oder SideScan. Für die typischen deutschen Süßwassergewässer bis etwa 50 m ist das unkritisch. Wer gezielt in großer Tiefe lotet, etwa in norwegischen Fjorden, sollte ein Gerät mit ausgewiesener Tiefenangabe und einem 50-kHz-Geber wählen.

Braucht die Lowrance Eagle 9 eine Seekarte zum Kauf dazu?

Für den Betrieb reicht die vorinstallierte weltweite Basiskarte, die aber nur Land und Küste unterscheidet und keine Tiefenlinien enthält. Detailliertes Kartenmaterial rüstest du als C-MAP DISCOVER auf microSD nach. Unabhängig davon zeichnest du mit Genesis Live eigene Tiefenkarten auf, das kostet nichts extra.

Was macht Genesis Live bei der Eagle 9?

Genesis Live erzeugt während der Fahrt eine Tiefenkarte deines Gewässers und legt sie direkt auf der microSD-Karte ab. Du fährst dein Revier ab, und das Gerät zeichnet Konturen mit Tiefenlinien mit. Sobald du eine Kante oder ein Loch gefunden hast, findest du die Stelle bei der nächsten Ausfahrt exakt wieder.

Passt die Lowrance Eagle 9 auf ein Schlauchboot oder Belly Boat?

Für ein Belly Boat ist die Eagle 9 zu groß und zu stromhungrig, dort passen kompakte Geräte oder ein Wurfecholot besser. Auf einem Schlauchboot funktioniert sie, wenn du eine stabile Halterung für Display und Heckgeber hast und einen 12-V-Akku mitführst. Mit maximal 640 mA Stromaufnahme reicht ein kleiner Bleigel- oder LiFePO4-Akku für einen ganzen Tag.

Welchen Akku braucht die Lowrance Eagle 9?

Das Gerät läuft mit 12 V Gleichspannung im Bereich von 10,8 bis 17 V und zieht maximal 640 mA. Rechnerisch reicht ein 12-V-Akku mit 7 Ah für rund 10 Stunden Betrieb bei voller Hintergrundbeleuchtung. Lowrance empfiehlt eine 3-A-Sicherung in der Zuleitung.

Ist die Lowrance Eagle 9 wasserdicht?

Sie ist nach IPX7 geschützt, solange die Klappe des Kartenfachs geschlossen ist. IPX7 bedeutet kurzzeitiges Untertauchen bis 1 m Tiefe für 30 Minuten. Spritzwasser, Regen und eine überkommende Welle sind damit unproblematisch, dauerhaftes Untertauchen ist es nicht.

Kann ich an die Eagle 9 ein Live-Sonar anschließen?

Die Eagle-Reihe ist bewusst ohne Netzwerkanbindung gebaut, ein Live-Sonar oder ein zweites Display lässt sich nicht koppeln. Wer diese Erweiterung will, steigt bei Lowrance in die Elite-FS-Reihe ein oder greift bei Lowrance zur Eagle Eye 9, die Live-Sonar bereits eingebaut hat.

Lohnt sich der Umstieg von der Hook Reveal auf die Eagle 9?

Wenn deine Hook Reveal läuft, bringt der Wechsel vor allem das IPS-Display, die höhere Auflösung und die empfindlicheren HD-Geber. Fängerisch entscheidend ist keiner dieser Punkte. Interessant wird die Eagle 9 dann, wenn du von einem kleinen 5- oder 7-Zoll-Gerät auf eine große geteilte Ansicht wechseln willst oder deine Hook Reveal keinen SideScan hat.

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