Savage Gear Gravity Crank MR

Preisentwicklung

AngelPlatz
6 €6 €7 €8 €28.09.2603.10.2608.10.2614.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 6,78 € (28.09.2026)

Crankbait · Savage Gear

Savage Gear Gravity Crank MR (Crankbait)

  • Magnetisches Weitwurfsystem: 9 g auf nur 5,8 cm Körperlänge
  • Eckige Tauchschaufel und hoher Rücken für eine breite, wasserverdrängende Aktion
  • Schwimmend: steigt im Spinnstopp auf, das hilft über Steinen und Holz
  • Laute Rasselkammer plus geschmiedete Sprengringe
  • Einstieg unter 10 € je Köder

ab 6,78 €

Preise: Stand 14.10.2026 (Amazon: 14.10.2026, 15:36 MESZ), inkl. MwSt., ohne Gewähr · Details

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Der Preis ändert sich für dich nicht.

Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 28. September 2026

Technische Daten

Modell Savage Gear Gravity Crank MR 5,8 cm, hier in der Farbe Perch
Ködertyp Crankbait, mitteltief laufend (MR = Medium Runner)
Länge 5,8 cm
Gewicht 9 g
Sinkverhalten schwimmend (Floating), hoher Auftrieb
Lauftiefe 1,3 bis 1,6 m (7,3 cm: 1,4 bis 2 m)
Größen der Serie 5,8 cm / 9 g · 7,3 cm / 19 g
Gewicht je Zentimeter 1,6 g/cm (5,8 cm) · 2,6 g/cm (7,3 cm)
Tauchschaufel eckig (Square Bill)
Körperform kompakt mit hohem Rücken
Wurfsystem magnetisch, mit gleitendem Eisenkern
Rassel röhrenförmige Rasselkammer, laut
Drillinge 2 × SGY 1X BN, Größe 6 (7,3 cm: Größe 4)
Sprengringe geschmiedet, verstärkt
Qualitätskontrolle jeder Köder laut Hersteller einzeln im Wassertank kontrolliert
Dekore Perch, Roach, Dirty Roach, Firetiger, Blue Chrome, Red Crayfish
Zielfische laut Hersteller Barsch, Hecht, Forelle, Zander, Rapfen, Schwarzbarsch
Passende Rute 5,8 cm: rund 3-15 bis 5-20 g · 7,3 cm: rund 10-30 bis 15-40 g (unsere Einordnung)
Steiggeschwindigkeit im Stopp weist der Hersteller nicht aus
EAN (5,8 cm, Perch) 5706301716811
Herstellernummer SVS71681
Hersteller Savage Gear (Svendsen Sport)

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • 9 g auf 5,8 cm: Der kompakte Körper bringt viel Masse mit, das Magnetsystem streckt ihn im Flug und macht ihn zum Weitwurf-Crankbait
  • Eckige Schaufel und hoher Rücken erzeugen eine breite Aktion mit deutlicher Druckwelle, die Raubfische auch in trübem Wasser über die Seitenlinie orten
  • Schwimmend mit hohem Auftrieb: Im Spinnstopp treibt der Köder nach oben, bleibt er an Steinen oder Holz hängen, löst ihn oft schon eine Pause
  • Die Lauftiefe von 1,3 bis 2 m trifft die Wasserschicht über flachen Kanten, Buhnen und Krautfeldern
  • Geschmiedete Sprengringe und Einzelkontrolle im Wassertank bei einem Preis unter 10 €

Das spricht dagegen

  • Nur zwei Größen und eine Tiefenklasse: Für Fische, die tiefer als etwa 2,5 m am Grund stehen, brauchst du einen anderen Köder
  • Die Drillinge in 1X-Drahtstärke passen zu Barsch und Forelle, bei einem großen Hecht als Beifang sind sie das schwächste Glied
  • Die breite Aktion zieht spürbar an der Rute, auf Dauer ermüdender als ein schlanker Minnow
  • Wie schnell der Köder im Spinnstopp aufsteigt, weist Savage Gear nicht aus

Bewertung im Detail

Wurfweite & Wurfsystem 4,5
Aktion & Lauf 4,0
Haken & Verarbeitung 4,0
Preis-Leistung 4,5

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,3 / 5

Der Savage Gear Gravity Crank MR ist ein kompakter, schwimmender Crankbait für die mittlere Wasserschicht: eckige Tauchschaufel, hoher Rücken, magnetisches Weitwurfsystem und eine laute Rasselkammer. Es gibt ihn in zwei Größen, 5,8 cm mit 9 g und 7,3 cm mit 19 g, aktuell ab 6,78 €. Diese Rezension ordnet ihn anhand des Händlertexts von Savage Gear, der Serienwerte und seiner Bauform ein.

Was ein Crankbait ist und was „MR“ bedeutet

Ein Crankbait ist ein Wobbler mit kurzem, hochrückigem Körper und einer Tauchschaufel, die ihn beim Einkurbeln nach unten zieht. Das englische „crank“ steht fürs Kurbeln: Der Köder arbeitet von selbst, sobald du einholst. Schläge aus der Rutenspitze kannst du zusätzlich einbauen. Das macht Crankbaits zu den einfachsten Hartködern für den Einstieg ins Spinnfischen.

MR steht für Medium Runner, also mitteltief laufend. Laut Savage Gear erreicht die 5,8-cm-Version 1,3 bis 1,6 m, die 7,3-cm-Version 1,4 bis 2 m. Im deutschen Handel findet sich ausschließlich diese MR-Version, die Serie besetzt also genau eine Tiefenzone. Wie sich Crankbaits, Minnows und Jerkbaits grundsätzlich unterscheiden, erklärt der Ratgeber Wobbler zum Angeln.

Eckige Schaufel und hoher Rücken: woher die Aktion kommt

Zwei Bauteile bestimmen das Laufbild. Die eckige Tauchschaufel (Square Bill) ist breit und kurz. Sie drückt den Köder nach unten und lässt ihn dabei kräftig von Seite zu Seite schlagen. Trifft sie auf einen Stein oder einen Ast, kippt der Köder mit der Kante voran über das Hindernis. Square-Bill-Crankbaits sind deshalb die klassische Wahl für Steinpackungen, Totholz und Muschelbänke.

Der hohe Rücken verdrängt beim Einholen viel Wasser. Savage Gear beschreibt das Ergebnis als breite, wobbelnde Aktion. Für den Fisch bedeutet das eine deutliche Druckwelle, die er über die Seitenlinie wahrnimmt, bevor er den Köder sieht. In trübem Wasser, in der Dämmerung und bei Wind zählt dieses Signal mehr als ein naturgetreues Dekor.

Die Kehrseite: Eine breite Aktion bremst. Du spürst beim Einholen deutlich mehr Zug an der Rute als bei einem schlanken Minnow. In sehr klarem Wasser mit scheuen Fischen ist ein dezenteres Laufbild oft die bessere Wahl.

Das Magnet-Wurfsystem und die Gewichtsrechnung

Im Körper sitzt ein gleitender Eisenkern. Beim Wurf rutscht er ins Heck, der Köder fliegt mit dem Schwerpunkt hinten und überschlägt sich kaum. Beim Einholen hält ein Magnet den Kern in der Laufposition, wo er für ein stabiles Laufbild sorgt. Dasselbe Prinzip steckt im Savage Gear Gravity Twitch.

Wie viel Masse der kompakte Körper mitbringt, zeigt die Umrechnung auf die Länge:

GrößeGewichtGewicht je cmLauftiefeDrillinge
5,8 cm9 g1,6 g/cm1,3 bis 1,6 m2 × Größe 6
7,3 cm19 g2,6 g/cm1,4 bis 2 m2 × Größe 4
zum Vergleich: Gravity Twitch MR 9,5 cm15 g1,6 g/cm1,7 bis 3 m2 × Größe 4

Die kleine Größe liegt damit auf dem Niveau eines deutlich längeren Twitchbaits, die große wiegt je Zentimeter fast das Doppelte. 19 g auf 7,3 cm sind für einen schwimmenden Wobbler viel. Du bekommst ein kompaktes Köderbild, das sich fast wie ein kleiner Blinker werfen lässt, und erreichst Fische, die an der Scharkante eines Sees oder an der Strömungskante eines breiten Flusses weit draußen stehen.

Für den Alltag spricht trotzdem viel für die kleinere Größe: Mit 9 g passt sie an eine leichte Barschrute, die 19-g-Version verlangt schon eine mittlere Spinnrute.

Schwimmend: was im Spinnstopp passiert

Der Gravity Crank ist schwimmend ausgelegt, laut Savage Gear mit hohem Auftrieb. Hörst du auf zu kurbeln, steigt er langsam zur Oberfläche. Daraus ergeben sich zwei Vorteile.

Der erste betrifft den Biss. Ein Köder, der nach einer Strecke gleichmäßigen Laufs plötzlich stoppt und nach oben treibt, wirkt auf einen folgenden Barsch wie ein Fischchen, das seine Flucht abbricht. Viele Attacken kommen genau in diesem Augenblick.

Der zweite betrifft die Hänger. Läuft der Köder über Steine oder durch Kraut und bleibt kurz stecken, reicht oft eine Pause: Der Auftrieb hebt ihn aus dem Hindernis, bevor sich die Drillinge festsetzen. An Steinpackungen und in Buhnenfeldern spart das Köder.

Wie schnell der Aufstieg erfolgt, gibt Savage Gear nicht an. Steiggeschwindigkeit oder Auftriebswerte fehlen im Datenblatt, was bei Wobblern dieser Preisklasse allerdings die Regel ist.

Lauftiefe: 1,3 bis 2 m sinnvoll nutzen

Die Tiefenangabe ist ein Richtwert. Wie tief ein Crankbait tatsächlich läuft, hängt vor allem von drei Dingen ab: vom Schnurdurchmesser (dünne Schnur schneidet besser durchs Wasser, der Köder taucht tiefer), von der Wurfweite (auf einer langen Strecke hat er mehr Weg zum Abtauchen) und von der Rutenhaltung (Spitze tief zum Wasser bringt ein paar Zentimeter dazu).

In der Praxis passt die MR-Tiefe zu diesen Situationen:

SituationWarum der Gravity Crank passt
flache Kanten und Plateaus im See, 1,5 bis 2,5 m Wassertiefeläuft knapp über Grund oder über der Krautoberkante
Buhnenfelder und Steinpackungen am Flusseckige Schaufel und Auftrieb helfen bei Grundkontakt
Kanäle und Hafenbecken mit 2 bis 3 m Tiefedeckt die mittlere Wasserschicht ab, in der Barschtrupps jagen

Bewusster Grundkontakt gehört beim Crankbait zum Handwerk. Lässt du den Köder in flachem Wasser über den Boden rattern, wirbelt er Sediment auf und löst oft Bisse aus. Die eckige Schaufel ist genau für diese Führung gebaut.

Stehen die Fische tiefer als etwa 2,5 m am Grund, erreicht der Gravity Crank sie nicht mehr. Dann ist ein Gummifisch am Jigkopf die passendere Wahl, Größen und Formen erklärt der Ratgeber zu Gummifischen für Barsch.

Rassel, Haken und Sprengringe

In den Körper ist eine röhrenförmige Rasselkammer eingebaut, die laut Savage Gear einen lauten, charakteristischen Ton abgibt. Zusammen mit der Druckwelle der Schaufel sendet der Köder damit auf zwei Kanälen. In trübem Flusswasser und in der Dämmerung ist das ein Plus, an sehr klaren, stark befischten Seen kann eine laute Rassel scheue Fische auch warnen.

Als Haken nennt der Händlertext SGY 1X BN Drillinge. SGY ist die Hakenmarke von Savage Gear, „1X“ bezeichnet die Standard-Drahtstärke, „BN“ die schwarze Nickelbeschichtung. Der 5,8-cm-Köder trägt zwei Drillinge der Größe 6, der 7,3-cm-Köder Größe 4. Für Barsch, Forelle und Rapfen ist das passend dimensioniert. In Hechtgewässern bleibt ein 1X-Draht bei einem großen Fisch das schwächste Glied, dort gehört außerdem ein Stahlvorfach auch beim Barschangeln vor den Köder.

Die Sprengringe sind laut Savage Gear geschmiedet und verstärkt. Bei günstigen Wobblern sitzen oft einfache gebogene Ringe, die unter Last aufbiegen können. Dazu kommt laut Hersteller eine Einzelkontrolle: Jeder Köder läuft vor dem Verpacken im Wassertank. Ein schief laufender Wobbler direkt aus der Packung sollte damit die Ausnahme bleiben.

Rute, Schnur und Führung

Für die 5,8-cm-Version mit 9 g reicht eine leichte Spinnrute mit etwa 3 bis 15 oder 5 bis 20 g Wurfgewicht. Die 7,3-cm-Version mit 19 g gehört an eine Rute mit 10 bis 30 oder 15 bis 40 g. Eine etwas weichere Spitze hilft bei Crankbaits: Sie federt den Zug der breiten Aktion ab und gibt dem Barsch beim Biss einen Moment mehr, den Köder zu nehmen.

Als Hauptschnur bietet sich eine dünne geflochtene Schnur von 0,08 bis 0,12 mm an, davor ein Meter Fluorocarbon mit 0,20 bis 0,28 mm. Wie die Verbindung zuverlässig hält, zeigt der Ratgeber geflochtene Schnur mit Fluorocarbon verbinden. Mit reiner Monofiler läuft der Köder etwas flacher, weil die dickere Schnur mehr Wasserwiderstand hat.

Die Grundführung ist gleichmäßiges Einkurbeln. Variationen bringen die Bisse: Tempo wechseln, kurze Spinnstopps einbauen, in denen der Köder aufsteigt, und über flachem Grund bewusst Bodenkontakt suchen. Wann Barsche am aktivsten jagen und wo sie im Jahreslauf stehen, beschreibt der Ratgeber zum Barschangeln.

Alternativen im Vergleich

ModellLängeGewichtTypLauftiefePreisBewertung
Savage Gear Gravity Crank MR5,8 cm9 gCrankbait, schwimmend1,3 bis 1,6 mab 6,78 €4,3
Savage Gear Gravity Twitch MR9,5 cm15 gTwitchbait, schwebend1,7 bis 3 mab 7,28 €4,4
Spro Ikiru Silent Jerk 959,5 cm15 gJerkbaitbis rund 1 mab 9,09 €4,1
Savage Gear Gravity Pencil5 cm8 gPencil, sinkendüber die Absinkzeitab 7,98 €4,4

Amazon-Preise: Stand 14.10.2026, 15:36 MESZ · Details

Die vier Köder teilen sich die Arbeit. Der Gravity Crank ist der Köder für das gleichmäßige Absuchen: werfen, kurbeln, Stopp, weiterkurbeln. Der Gravity Twitch schwebt in der Pause, will mit Schlägen aus der Rutenspitze geführt werden und läuft tiefer. Der Ikiru Silent Jerk arbeitet flach und leise für klares Wasser. Der Gravity Pencil sinkt und deckt über die Absinkzeit jede Tiefe ab. Für einen sinnvoll bestückten Barsch-Köderkasten ergänzen sich ein Crankbait für die Suche und ein Twitchbait für die Stellen, an denen die Fische stehen.

Für wen sich der Gravity Crank lohnt

Er passt zu Einsteigern ins Wobblerangeln, weil er ohne Rutenarbeit fängt, und zu erfahrenen Barschanglern, die große Flächen in 1 bis 2 m Tiefe schnell absuchen wollen. An Flüssen mit Steinpackungen und Buhnen spielt er seine Bauform aus, und der Preis unter 10 € macht den Verlust eines Köders verschmerzbar.

Weniger passend ist er an tiefen, klaren Seen, wo die Fische im Hochsommer unter 4 m stehen, und für gezieltes Hechtangeln, wo größere Köder mit kräftigeren Haken die bessere Wahl sind. Am kleinen Forellenbach ist die 5,8-cm-Version eine Option, die 19 g der großen Version sind dort zu viel. Köder und Gerät für Forellen fasst der Ratgeber zum Forellenangeln zusammen.

Fazit

Der Savage Gear Gravity Crank MR ist ein Suchköder mit klarem Profil: breite Aktion, laute Rassel, weite Würfe dank Magnetsystem und eine Lauftiefe von 1,3 bis 2 m. Geschmiedete Sprengringe und die Einzelkontrolle im Wassertank heben ihn von vielen Crankbaits seiner Preisklasse ab.

Die Grenzen liegen in der Serie: zwei Größen, eine Tiefenklasse, Standard-Drillinge. Wer mehr Tiefe braucht, greift zum Gravity Twitch oder zum Gummifisch. Mit 4,3 von 5 ist der Gravity Crank die Empfehlung für Barsch an Kanten, Buhnen und Kanälen, am vielseitigsten in der 5,8-cm-Größe, die an jeder leichten Spinnrute funktioniert.

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Häufige Fragen

Wie tief läuft der Savage Gear Gravity Crank MR?

Laut Savage Gear erreicht die 5,8-cm-Version 1,3 bis 1,6 m, die 7,3-cm-Version 1,4 bis 2 m. Die tatsächliche Tiefe hängt vom Schnurdurchmesser, der Wurfweite und dem Einholtempo ab. Dünne geflochtene Schnur und lange Würfe bringen den Köder an die Obergrenze, dicke Monofile und kurze Würfe lassen ihn flacher laufen.

Schwimmt oder sinkt der Gravity Crank?

Er schwimmt. Solange du kurbelst, zieht die Tauchschaufel ihn nach unten, hörst du auf, steigt er wieder zur Oberfläche. Diesen Moment nutzt du gezielt als Spinnstopp, weil er einem Raubfisch einen fliehenden Beutefisch vorspielt, der plötzlich stoppt.

Welche Größen gibt es vom Gravity Crank?

Im deutschen Handel gibt es zwei Größen: 5,8 cm mit 9 g und 7,3 cm mit 19 g, beide als MR-Version (mitteltief) und schwimmend. Beide Größen gibt es in sechs Dekoren: Perch, Roach, Dirty Roach, Firetiger, Blue Chrome und Red Crayfish.

Was bedeutet MR beim Savage Gear Gravity Crank?

MR steht für Medium Runner, also mitteltief laufend. Hersteller kennzeichnen Wobbler häufig mit SR (Shallow Runner, flach), MR und DR (Deep Runner, tief). Beim Gravity Crank findet sich im Handel ausschließlich die MR-Version mit 1,3 bis 2 m Lauftiefe.

Welche Rute passt zum Gravity Crank?

Für die 5,8-cm-Version mit 9 g eignet sich eine leichte Spinnrute mit etwa 3 bis 15 oder 5 bis 20 g Wurfgewicht. Die 7,3-cm-Version mit 19 g gehört an eine Rute mit 10 bis 30 oder 15 bis 40 g. Eine etwas weichere Spitze federt den Zug der breiten Aktion ab und gibt dem Fisch beim Biss einen Moment mehr Zeit.

Welche Fische fängt man mit dem Savage Gear Gravity Crank?

Savage Gear nennt Barsch, Hecht, Forelle, Zander, Rapfen und Schwarzbarsch. In Deutschland ist der Barsch der naheliegende Zielfisch, dazu Forelle und Rapfen in Flüssen. Hechte beißen auf den Köder ebenfalls, in Hechtgewässern gehört deshalb ein Stahl- oder Titanvorfach vor den Köder.

Was ist der Unterschied zwischen Gravity Crank und Gravity Twitch?

Der Gravity Crank ist ein kompakter, schwimmender Crankbait, der beim gleichmäßigen Einkurbeln arbeitet und 1,3 bis 2 m tief läuft. Der Gravity Twitch ist ein schlanker, schwebender Twitchbait, der mit Schlägen aus der Rutenspitze geführt wird und in der MR-Version 1,7 bis 3 m erreicht. Beide nutzen dasselbe magnetische Weitwurfsystem.

Wie führt man einen Crankbait wie den Gravity Crank?

Die Grundführung ist gleichmäßiges Einkurbeln, der Köder arbeitet dabei von selbst. Variationen bringen Bisse: Tempo wechseln, kurze Spinnstopps einbauen, in denen der Köder aufsteigt, und über flachem Grund bewusst Bodenkontakt suchen. Die eckige Schaufel ist für diesen Kontakt mit Steinen und Holz gebaut.

Welche Schnur passt zum Gravity Crank?

Bewährt ist eine dünne geflochtene Hauptschnur von 0,08 bis 0,12 mm mit einem Meter Fluorocarbon von 0,20 bis 0,28 mm davor. Die dünne Schnur bietet wenig Wasserwiderstand, der Köder erreicht dadurch seine volle Lauftiefe. Mit dicker Monofiler läuft er etwas flacher.

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