Savage Gear Gravity Pencil

Preisentwicklung

AngelPlatz
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Tiefstpreis im Zeitraum: 7,98 € (20.09.2026)

Stickbait · Savage Gear

Savage Gear Gravity Pencil (Stickbait)

  • 8 g auf 5 cm Körperlänge: fliegt weiter als jeder Wobbler gleicher Größe
  • VMS-Flankenbewegung beim Absinken plus Rasselkammer im Heck
  • Sechs Größen von 4,5 bis 8 cm, dazu die schlanke Slim-Version
  • Salzwasserfeste BKK-UAR-Drillinge laut Händlerangabe
  • Einstieg unter 10 € in den kleinen Größen

ab 7,98 €

Preise: Stand 14.10.2026 (Amazon: 14.10.2026, 15:36 MESZ), inkl. MwSt., ohne Gewähr · Details

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Der Preis ändert sich für dich nicht.

Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 20. September 2026

Technische Daten

Modell Savage Gear Gravity Pencil 5 cm, hier in der Farbe Sardine PHP
Ködertyp sinkender Pencil (Stickbait) ohne Tauchschaufel
Länge 5 cm
Gewicht 8 g
Sinkverhalten sinkend, im Handel als „S“ geführt
Größen der Serie 4,5 cm/5 g · 5 cm/8 g · 6 cm/12 g · 7 cm/18 g · 7,5 cm/25 g · 8 cm/33 g
Slim-Variante 5,5 cm / 5 g, schlankerer Körper
Gewicht je Zentimeter 1,6 g/cm (5 cm) bis 4,1 g/cm (8 cm)
Körpermaterial verstärktes ABS
Wurfsystem festes Innengewicht, auf Wurfweite geformt
Körperform flache Seitenflanken für Griff im Wasser
Aktion VMS (Vivid Movement System): Flankenbewegung während der Absinkphase
Geräusch röhrenförmige Rasselkammer im Heck
Haken BKK UAR Drillinge laut deutschem Händlertext, andere Händler nennen SGY Saltwater UAR 3X
Anzahl Drillinge zwei (Bauch und Heck)
Einsatzbereich Salzwasser und Süßwasser
Zielfische laut Hersteller Makrele, Wolfsbarsch, Hornhecht, Dorsch, Meerbrassen; im Süßwasser Barsch, Rapfen und Forelle
Farben u. a. Sardine PHP, Ghost Sardine, Pink Belly Sardine PHP, Mirror Ayu, Sayoris PHP, Pink Head, Blue Green, Last Flash
Lauftiefe weist der Hersteller nicht aus, sie ergibt sich aus der Absinkzeit
Sinkrate weist der Hersteller nicht aus
Hersteller Savage Gear (Svendsen Sport)
EAN (5 cm, Sardine PHP) 5706301713957
Herstellernummer SVS71395

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • 1,6 g pro Zentimeter Körperlänge in der 5-cm-Größe: damit erreichst du Fisch, der für einen gleich langen Wobbler außer Reichweite liegt
  • Die Absinkphase arbeitet mit, das VMS lässt den Körper flankend nach unten taumeln
  • Sechs Größen von 5 bis 33 g decken Barsch am Fluss bis Makrele an der Küste ab
  • Salzwassertaugliche Drillinge und ABS-Körper machen ihn an der Ostsee dauerhaft einsetzbar
  • Rasselkammer im Heck liefert einen zusätzlichen Reiz in trübem Wasser
  • Unter 10 € in den kleinen Größen, bei einem Köder für Steinpackungen und Grundnähe ein kalkulierbarer Verlust

Das spricht dagegen

  • Savage Gear weist weder Sinkrate noch Lauftiefe aus, die Tiefe musst du über die Absinkzeit selbst auszählen
  • Das Innengewicht sitzt fest, Köder mit wanderndem Wurfgewicht liegen in der Flugphase ruhiger
  • Zur Hakenbestückung widersprechen sich die Händlerangaben, Savage Gear nennt im deutschen Text BKK UAR
  • Als sinkender Köder hängt er in flachem, steinigem Wasser schnell fest
  • Längen und Gewichte sind im Handel eng gestaffelt, beim Bestellen lohnt der genaue Blick auf Zentimeter und Gramm

Bewertung im Detail

Wurfweite & Aerodynamik 4,5
Aktion & Vielseitigkeit 4,0
Haken & Verarbeitung 4,5
Preis-Leistung 4,5

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,4 / 5

Es gibt Tage, an denen die Fische genau dort stehen, wo dein Köder gerade eben nicht mehr hinkommt. Der Savage Gear Gravity Pencil ist für diese Situation gebaut: ein kompakter, sinkender Köder, dessen Innengewicht so platziert ist, dass er Distanzen erreicht, die ein gleich langer Wobbler nie schafft. Aktuell liegt er bei 7,98 €. Diese Rezension ordnet ihn anhand der Herstellerangaben, der Händlerdaten und der Auslegung der Serie ein.

Was ein sinkender Pencil ist

Ein Pencil ist ein länglicher Köder ohne Tauchschaufel. Seine Bewegung entsteht damit allein aus der Körperform und aus dem, was du mit der Rutenspitze machst. Eine Schaufel würde den Köder auf eine feste Tiefe und ein festes Laufbild festlegen, hier bleibt beides in deiner Hand.

Die meisten Pencils sind Oberflächenköder. Der Gravity Pencil dreht das um: Er sinkt, und damit wird die gesamte Wassersäule bespielbar. Nach dem Aufprall zählst du Sekunden, und mit jeder Sekunde startet dein Einholen eine Etage tiefer. Über flachem Sand fischst du ihn zwei Sekunden nach dem Aufkommen, an der tiefen Kante zehn.

Der Körper hat flache Seitenflanken, die laut Savage Gear für Griff im Wasser sorgen. Diese Flanken sind der Grund, warum der Köder beim Absinken seitlich wegkippt, statt gerade durchzufallen.

Die Gewichtsrechnung: warum 8 g auf 5 cm so weit fliegen

Der interessanteste Wert steht nirgends im Datenblatt, er ergibt sich aus zwei anderen. Ein normaler Wobbler mit 5 cm Länge wiegt zwischen 3 und 5 g. Der Gravity Pencil wiegt bei derselben Länge 8 g. Umgerechnet auf die Länge sieht die Serie so aus:

GrößeGewichtGewicht je cm
4,5 cm5 g1,1 g/cm
5 cm8 g1,6 g/cm
6 cm12 g2,0 g/cm
7 cm18 g2,6 g/cm
7,5 cm25 g3,3 g/cm
8 cm33 g4,1 g/cm
Slim 5,5 cm5 g0,9 g/cm

Die Zahlen erklären das Konzept in einer Zeile: Von der kleinsten zur größten Größe vervierfacht sich die Masse je Zentimeter, während der Köder optisch klein bleibt. Für dich heißt das, dass du ein kleines Köderbild mit einem schweren Wurfgewicht kombinierst. Genau diese Kombination fehlt im Köderkasten der meisten Angler, weil klein sonst automatisch leicht bedeutet.

Der Preis dafür ist Wind- und Wurfstabilität. Savage Gear verbaut ein festes Innengewicht statt einer wandernden Kugel, wie sie etwa der Gravity Twitch im Magnetsystem trägt. Ein festes Gewicht ist mechanisch simpler und fällt nie aus, ein wanderndes Gewicht streckt den Köder in der Flugphase zusätzlich und verhindert Trudeln. Bei einem Körper dieser Länge ist die Trudelgefahr allerdings gering, die Bauform hat hier wenig zu verlieren.

VMS: was beim Absinken passiert

VMS steht bei Savage Gear für Vivid Movement System. Hinter dem Kürzel steckt die Eigenbewegung während der Absinkphase. Der Körper kippt auf die Flanke, rutscht seitlich weg und zeigt dabei die ganze bedruckte Fläche.

Diese Phase ist beim Spinnfischen die produktivste. Ein Raubfisch, der einem Köder folgt, entscheidet meistens genau in dem Moment, in dem der Köder stoppt und wegsackt, weil dieses Bild einem angeschlagenen Beutefisch entspricht. Die Mechanik dahinter ist dieselbe wie beim Twitchen, nur dass hier die Schwerkraft die Arbeit übernimmt.

Ergänzt wird das durch eine röhrenförmige Rasselkammer im Heck. Sie liefert ein Klickgeräusch beim Schlag mit der Rutenspitze. In trübem Wasser und bei wenig Licht ist das ein zusätzlicher Anhaltspunkt für den Fisch, in sehr klarem Wasser eher ein neutraler Faktor.

Welche Größe für welchen Einsatz

Die Serie deckt zwei getrennte Welten ab, und die Größe entscheidet, in welcher du landest.

GrößeTypischer EinsatzZielfische
4,5 und 5 cmleichtes Spinnfischen, klares Wasser, kleine BeutefischeBarsch, Forelle, Hornhecht
6 und 7 cmAllround an Küste und großem FlussHornhecht, Makrele, Rapfen, Barsch
7,5 und 8 cmWind, Strömung, weite Distanzen, tiefe KantenMakrele, Dorsch, Wolfsbarsch, Meerbrassen

An der deutschen Ostseeküste sind die mittleren Größen die naheliegende Wahl. Auf Hornhecht genügen 5 bis 12 g, weil die Fische hoch im Wasser stehen und ein kleines, schnell geführtes Köderbild suchen. Beim Makrelenangeln von Mole und Brücke gehst du eine Nummer höher, dort zählt jeder zusätzliche Meter Wurfweite, weil die Schwärme in Schüben vorbeiziehen.

Im Süßwasser lohnt sich der Köder überall dort, wo Distanz das Problem ist: Rapfen an der Buhnenkante, Barsch auf freier Fläche im See. Welche Rolle Tageszeit und Wetter dabei spielen, steht im Ratgeber zum Barschangeln.

Slim oder Standard

Die Gravity Pencil Slim mit 5,5 cm und 5 g ist die Antwort auf sehr klares Wasser und vorsichtige Fische. Mit 0,9 g je Zentimeter ist sie fast halb so dicht wie die Standardversion und fällt entsprechend langsamer.

Das kostet Wurfweite, liefert dafür eine längere Absinkphase. Wo Fische einen schnell durchfallenden Köder nur beobachten, gibt ihnen der Slim mehr Zeit für die Entscheidung. Praktisch heißt das: An der Küste bei Wind greifst du zur schweren Standardversion, am flachen Forellensee oder im gläsernen Spätsommerwasser zum Slim.

Haken, Rassel und Salzwasser

Hier liegt die einzige echte Unschärfe in der Datenlage. Der deutsche Händlertext, den Savage Gear an die Shops liefert, nennt BKK UAR Drillinge, also Haken des taiwanischen Spezialisten BKK. Andere europäische Händler weisen für dieselbe Serie SGY Saltwater UAR 3X aus, die Hausmarke von Savage Gear. Beide Angaben beschreiben salzwasserfeste Drillinge in gehobener Qualität, welche Bestückung im konkreten Karton steckt, kann je nach Produktionsjahr abweichen.

Verlassen kannst du dich auf zwei Dinge: Es sind zwei Drillinge verbaut, einer am Bauch und einer am Heck, und beide sind für den Salzwassereinsatz ausgelegt. Die Spülung mit Süßwasser nach dem Angeltag bleibt trotzdem sinnvoll, weil Salz zuerst in Sprengringe und Ösen kriecht.

Ein Detail zum Drillingsabstand: Bei einem 5 cm kurzen Körper sitzen zwei Drillinge dicht beieinander. Das erhöht die Hakrate bei kurz attackierenden Fischen wie dem Hornhecht spürbar, erschwert aber das schonende Abhaken beim Zurücksetzen.

Rute, Schnur und Führung

Für die Größen bis 12 g reicht eine leichte Spinnrute mit 5 bis 20 g Wurfgewicht. Ab 18 g brauchst du eine Küstenrute oder kräftige Spinnrute mit 15 bis 40 g, sonst bremst der Blank den Wurf ab und die Weite, für die der Köder überhaupt existiert, geht verloren.

Bei der Schnur führt bei diesem Köder wenig an Geflecht vorbei. Eine dünne geflochtene Hauptschnur zwischen 0,10 und 0,14 mm bietet dem Wind wenig Angriffsfläche und überträgt die kurzen Schläge verzögerungsfrei. Wie du sie sinnvoll aufbaust, steht im Ratgeber zur geflochtenen Schnur beim Spinnfischen. Am Ende gehört ein Stück Fluorocarbon von 0,25 bis 0,35 mm davor, an der Küste gern anderthalb bis zwei Meter.

Die Grundführung ist simpel: weit werfen, abzählen, langsam einholen, zwischendurch zwei kurze Schläge, danach eine Pause von ein bis zwei Sekunden. In dieser Pause arbeitet das VMS. Wer neu im Spinnfischen ist, findet die Grundlagen im Ratgeber Spinnfischen erklärt.

Alternativen im Vergleich

ModellLängeGewichtTypBesonderheitPreisBewertung
Savage Gear Gravity Pencil5 cm8 gsinkender Pencilfestes Innengewicht, VMS beim Absinkenab 7,98 €4,4
Savage Gear Gravity Twitch MR9,5 cm15 gTwitchbait, suspendingMagnet-Wurfsystem, 1,7 bis 3 m Lauftiefeab 7,28 €4,4
Savage Gear Seeker ISP9,8 cm23 gKüstenblinkerrotiert im Spinnstopp, nachleuchtende Punkteab 5,48 €4,4
Abu Garcia Toby5,7 bis 9 cm7 bis 60 gBlinkeracht Gewichte, Klassiker seit Jahrzehntenab 5,48 €4,3

Amazon-Preise: Stand 14.10.2026, 15:36 MESZ · Details

Die vier Köder lösen dieselbe Aufgabe auf vier Arten. Der Blinker ist die einfachste und billigste Antwort auf Wurfweite, flattert dafür ohne dein Zutun und bietet wenig Spielraum für Pausen. Der Twitchbait läuft in einer definierten Tiefe und hält sie, was über Kraut ein Vorteil ist. Der Gravity Pencil liegt dazwischen: Er fliegt wie ein Blinker und lässt sich führen wie ein Wobbler, verlangt dafür, dass du die Tiefe selbst auszählst.

Für wen sich der Gravity Pencil lohnt

Er passt zu Anglern, bei denen Wurfweite die Engstelle ist. Küstenangler an der Ostsee, Rapfenangler an breiten Flüssen, Barschangler auf offener Seefläche: überall dort holt ein Köder mit dieser Dichte Fisch in Reichweite, der sonst außen bleibt. Der niedrige Preis macht ihn zusätzlich zu einem Kandidaten für steinige Strecken, wo Köderverlust einkalkuliert ist.

Weniger sinnvoll ist er im flachen, krautigen Kleingewässer. Dort sackt er in jeder Pause weiter ab und findet Grund, bevor die Aktion greift. Auch wer eine exakt reproduzierbare Lauftiefe braucht, ist mit einem schaufelgeführten Wobbler besser bedient, weil der Gravity Pencil seine Tiefe allein über die Zeit definiert.

Einordnung: ein Spezialist mit sehr klarem Job

Datenbasiert betrachtet ist der Gravity Pencil ein Weitwurfwerkzeug mit kleinem Köderbild. Die Serie deckt mit sechs Größen von 5 bis 33 g und der Slim-Variante einen breiten Bereich ab, die Absinkaktion über das VMS liefert die Bissphase mit, und die salzwassertaugliche Hakenbestückung macht ihn an der Küste dauerhaft brauchbar.

Die Grenzen liegen in der Datenlage und im Konzept: Savage Gear nennt weder Sinkrate noch Lauftiefe, die Hakenangaben der Händler widersprechen sich, und als sinkender Köder verzeiht er im Flachen wenig. Dafür kostet er in den kleinen Größen unter 10 €.

Mit 4,4 von 5 ist er die Empfehlung für alle, die an Küste oder großem Fluss die letzten zwanzig Meter Wurfweite brauchen und bereit sind, die Tiefe im Kopf mitzuzählen.

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Häufige Fragen

Welche Größen gibt es vom Savage Gear Gravity Pencil?

Die Serie umfasst 4,5 cm mit 5 g, 5 cm mit 8 g, 6 cm mit 12 g, 7 cm mit 18 g, 7,5 cm mit 25 g und 8 cm mit 33 g. Dazu kommt die schlankere Gravity Pencil Slim mit 5,5 cm und 5 g. Alle Varianten sind sinkend ausgelegt.

Schwimmt der Gravity Pencil an der Oberfläche?

Nein, er sinkt. Klassische Pencil-Baits sind oft Oberflächenköder, der Gravity Pencil arbeitet dagegen unter Wasser und kann bis zum Grund geführt werden. Über die Absinkzeit nach dem Wurf bestimmst du, in welcher Wasserschicht du fischst.

Wie tief läuft der Savage Gear Gravity Pencil?

Eine feste Lauftiefe gibt es bei diesem Ködertyp nicht, und Savage Gear weist auch keine aus. Du zählst nach dem Aufprall die Sekunden bis zum Anfangen des Einholens. Je länger du zählst, desto tiefer startet der Köder. Bei 8 g auf 5 cm ist die Absinkgeschwindigkeit hoch, in 3 m Wassertiefe bist du nach wenigen Sekunden am Grund.

Welche Fische fängt man mit dem Gravity Pencil?

Savage Gear nennt als Zielfische Makrele, Wolfsbarsch, Hornhecht, Dorsch und Meerbrassen, im Süßwasser Barsch, Rapfen und Forelle. An der deutschen Ostseeküste sind Hornhecht und Makrele die naheliegenden Kandidaten, im Binnenland Barsch und Rapfen an Kanten und Strömungsrinnen.

Was bedeutet VMS beim Savage Gear Gravity Pencil?

VMS steht für Vivid Movement System. Gemeint ist die Eigenbewegung, die der Körper während der Absinkphase zeigt: Er kippt seitlich weg und flankt dabei, statt senkrecht durchzufallen. Diese Phase ist die Bissphase, weil ein taumelnder Köder auf Raubfisch wie ein angeschlagener Beutefisch wirkt.

Was unterscheidet den Gravity Pencil vom Gravity Pencil Slim?

Der Slim hat bei 5,5 cm Länge nur 5 g und damit einen deutlich schlankeren Körper. Er ist der feinere Köder für klares Wasser und vorsichtige Fische, wirft sich aber spürbar kürzer. Die Standardversion mit 5 cm und 8 g setzt dagegen auf Masse und Wurfweite.

Welche Rute passt zum Savage Gear Gravity Pencil?

Für die kleinen Größen bis 12 g reicht eine leichte Spinnrute mit 5 bis 20 g Wurfgewicht. Bei 18 bis 33 g brauchst du eine Küstenrute oder kräftige Spinnrute mit 15 bis 40 g, sonst verlierst du genau die Wurfweite, für die der Köder gebaut ist. Geflochtene Schnur in 0,10 bis 0,14 mm überträgt die Schläge sauber.

Wie führt man den Gravity Pencil richtig?

Weit auswerfen, absinken lassen, dann langsam einholen und dabei gelegentlich kurze Schläge mit der Rutenspitze geben. Nach jedem Schlag eine kurze Pause einlegen, in der der Köder wieder abkippt. Genau in diesen Pausen kommen die meisten Bisse. Bei Hornhecht funktioniert zusätzlich ein zügiges, gleichmäßiges Einholen dicht unter der Oberfläche.

Rosten die Haken des Gravity Pencil im Salzwasser?

Der deutsche Händlertext weist salzwasserfeste Drillinge aus, in der Praxis bleibt die Süßwasserspülung nach dem Angeltag trotzdem Pflicht. Salz kriecht in Sprengringe und Ösen, dort setzt der Rost zuerst an. Ein kurzes Abspülen und Trocknen verlängert die Lebensdauer der Haken erheblich.

Lohnt sich der Gravity Pencil auch im Süßwasser?

Ja, vor allem dort, wo du weit werfen musst. An großen Flüssen auf Rapfen und an offenen Seen auf Barsch spielt die hohe Wurfweite ihren Vorteil aus, weil du Fisch erreichst, der sonst außerhalb der Reichweite steht. In kleinen, verkrauteten Gewässern passt ein schwimmender Köder besser, weil der Gravity Pencil in der Pause absackt.

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