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Savage Gear Stealth 175 Belly Boat (Bellyboot)

4,3 / 5 · datenbasierte Einordnung

  • Aufblasbarer Drop-Stitch-Boden: steife Standfläche statt durchhängendem Schlauchboden
  • 0,90 mm PVC in Carbon-Optik, 150 kg maximale Traglast
  • Extra hoher Sitz mit 10 cm Aufbau für besseren Wurfwinkel
  • Aluminiumruder, drei wasserdichte EVA-Taschen, Frontbügel mit 60-cm-Lineal
  • Float-Plus-motorbereit, Handpumpe mit Manometer und Reparaturset dabei

Rezension vom 10. August 2026

Savage Gear Stealth 175 Belly Boat (Bellyboot)

ab 439,99 €

Preise: Stand 24.08.2026, ohne Gewähr

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Technische Daten

Modell Savage Gear Stealth 175 Belly Boat (Artikelnummer 1635120)
Bauart Bellyboot mit U-Form und offener Front
Abmessungen aufgeblasen 175 × 115 cm
Gewicht 15,6 kg
Maximale Traglast 150 kg
Material PVC in Carbon-Optik, 0,90 mm Wandstärke
Boden aufblasbarer Drop-Stitch-Boden
Sitz extra hoher Sitz (10 cm Aufbau) mit EVA-Polsterung
Antrieb schwarze Aluminiumruder, Flossenantrieb möglich
Motor Float Plus motorbereit (Motor und Halterung nicht enthalten)
Taschen drei wasserdichte EVA-Taschen im Carbon-Look
Frontbügel abnehmbar, mit Netz-Lap-Netz und 60-cm-Lineal
Unterboden lange Schlepppolster (Gleitschienen)
Sicherheitsdetail abnehmbarer Reflektorgurt 20 × 5 cm am Sitzrücken (Klett)
Transport zwei rucksackartige Tragegurte
Im Lieferumfang Handpumpe mit Manometer, Reparaturset mit Anleitung, Reflektorgurt
Nicht im Lieferumfang Flossen, Rettungsweste, Elektromotor, Echolot
Hersteller Savage Gear (Svendsen Sport)
EAN 5706301027092

Die besten Hechtplätze liegen fast immer dort, wo die Wurfweite vom Ufer endet. Das Savage Gear Stealth 175 Belly Boat bringt dich für 439,99 € genau dorthin, mit Drop-Stitch-Boden, 0,90 mm PVC und 150 kg Traglast. Diese Rezension ordnet ein, was die Bauart im Alltag leistet, wo ihre Grenzen liegen und was du zusätzlich brauchst. Grundlage sind die Herstellerangaben von Savage Gear und die Datenblätter der Händler.

Drop-Stitch: das Bauteil, an dem sich Bellyboote unterscheiden

Der Boden entscheidet über den Sitzkomfort, und hier arbeitet das Stealth mit der besseren Technik.

Ein klassischer Schlauchboden besteht aus einer runden Luftkammer. Pumpt man sie auf, wölbt sie sich, und der Angler sitzt in einer Mulde. Bei einem Drop-Stitch-Boden verbinden Tausende Polyesterfäden Ober- und Unterseite miteinander. Die Kammer kann sich beim Aufpumpen nicht mehr wölben, sie wird flach und dabei so steif wie eine Holzplatte.

Für dich bedeutet das drei Dinge: Die Füße stehen auf einer festen Fläche, der Sitz gibt beim Drill nicht nach, und das Boot verwindet sich beim Rudern weniger. Genau das trennt ein Bellyboot für 500 € von einem für 150 €.

Savage Gear setzt die Technik zusätzlich im Sitz ein. Der ist 10 cm hoch aufgebaut und hebt dich damit sichtbar über die Wasserlinie.

Der 10-cm-Sitz und warum Sitzhöhe wichtiger ist als Bootslänge

Im Bellyboot sitzt du tiefer als in jedem anderen Boot, und daraus folgt das zentrale Problem dieser Bauart: Beim Werfen läuft die Rutenspitze knapp über dem Wasser, beim Landen musst du dich weit vorbeugen.

Jeder Zentimeter Sitzhöhe entschärft das. Mit 10 cm Aufbau bekommst du einen Wurfwinkel, der eine seitliche Wurfbewegung überhaupt erlaubt, und du siehst weiter über die Wasseroberfläche, was beim Anfahren von Krautfeldern und Kanten hilft.

Der Preis dafür ist ein höherer Schwerpunkt. Beim Ein- und Aussteigen im flachen Wasser merkst du das, im Sitzen bleibt das Boot durch die zwei breiten Seitenschläuche ruhig.

Material: 0,90 mm PVC und die offene Frage nach den Kammern

Savage Gear gibt für das Stealth 175 0,90 mm PVC in Carbon-Optik an. Zum Vergleich: Bellyboote der Einstiegsklasse wie das Lineaeffe Belly Boat XXL arbeiten mit 0,48 mm PVC-Blasen in einer Oxford-Nylon-Hülle. Das ist ein anderes Konstruktionsprinzip, und beim Kontakt mit Kies, Muschelbänken und Hakenspitzen macht sich die doppelte Materialstärke bezahlt.

Eine Lücke bleibt: Die Anzahl der Luftkammern weist Savage Gear für dieses Modell nirgends aus. Beim technisch eng verwandten High Rider 185 nennt der Hersteller zwei Kammern plus Boden. Für das Stealth lässt er die Angabe offen. Weil die Kammerzahl die entscheidende Sicherheitsreserve ist, gehört das benannt: Ein Boot mit zwei getrennten Kammern trägt dich auch dann noch, wenn eine Luft verliert.

Das mitgelieferte Reparaturset mit Anleitung deutet darauf hin, dass Savage Gear mit gelegentlichen Löchern rechnet, wie jeder Hersteller aufblasbarer Boote.

Traglast: was von den 150 kg für dich übrig bleibt

Die 150 kg maximale Traglast sind eine Zuladungsangabe, das Bootsgewicht ist bereits abgezogen. Die Rechnung fällt deutlich aus:

PostenGewicht
Angler90 kg
Wathose, Watschuhe, Kleidung4 kg
Rettungsweste, Flossen3 kg
Zwei Ruten mit Rollen1 kg
Kescher, Köderboxen, Zange, Kamera5 kg
Echolot mit Akku2 kg
Summe105 kg

Es bleiben rund 45 kg Reserve. Für die allermeisten Angler ist die Traglast damit kein Kriterium, das den Kauf beeinflusst. Wer über 120 kg wiegt, sollte trotzdem nachrechnen, weil dann die Ausrüstung ins Limit läuft.

15,6 kg: der Weg zum Wasser ist der Knackpunkt

Hier liegt die deutlichste Schwäche der Bauart. Das Boot wiegt 15,6 kg, und das Schwestermodell High Rider 185 schafft dieselbe Traglast bei 13,2 kg. Das sind 2,4 kg Unterschied, die du auf jedem Uferweg spürst.

Savage Gear liefert zwei rucksackartige Tragegurte mit, mit denen sich das aufgeblasene Boot auf dem Rücken tragen lässt. Das funktioniert für die letzten 200 m vom Parkplatz. Für längere Anmärsche bleibt nur Abbauen, Zusammenrollen und die Handpumpe mit Manometer am Wasser noch einmal auspacken. Das Aufpumpen von Hand kostet je nach Kondition zehn bis fünfzehn Minuten.

Wer regelmäßig weite Wege hat, sollte eine Elektropumpe mit Akku einplanen. Das Manometer der Handpumpe ist trotzdem sinnvoll, weil der Drop-Stitch-Boden seinen Druck braucht, um steif zu werden.

Ausstattung: Ruder, Taschen, Bügel

Drei Details heben das Stealth über den Standard.

Die schwarzen Aluminiumruder sind der größte praktische Unterschied zu einfachen Bellybooten. Mit Flossen bewegst du dich mit vielleicht 1 km/h, rückwärts und mit Blick nach hinten. Mit Rudern legst du auch mal 500 m zurück, um ans andere Ende der Bucht zu kommen.

Die drei wasserdichten EVA-Taschen im Carbon-Look ersetzen die Tacklebox. EVA bedeutet geschäumtes Material mit fester Form, das Wasser abweist und beim Aufsetzen aufs Wasser nicht sofort vollläuft.

Der abnehmbare Frontbügel mit Netz und 60-cm-Lineal ist der cleverste Teil: Das Netz spannt sich vor dir als Ablage, auf der du den Fisch abhaken kannst, ohne ihn ins Boot heben zu müssen. Das Lineal daneben macht das Messen zur Sache von zwei Sekunden, was bei Mindestmaßen und beim schonenden Zurücksetzen zählt. Welche Schonzeiten und Mindestmaße dabei gelten, unterscheidet sich je Bundesland, für Zander in Niedersachsen haben wir das in einem eigenen Ratgeber aufgeschlüsselt.

Was du zusätzlich brauchst

Das Boot allein bringt dich nicht aufs Wasser. Diese Posten gehören in die Kaufrechnung:

ZubehörWarumPreisrahmen
Flosseneinzige präzise Fortbewegung45 bis 60 €
RettungswestePflichtausrüstung, in Wathose lebenswichtigab 40 €
Wathose plus WatgürtelBellyboot-Angeln heißt: Beine im Wasserab 70 €
EcholotTiefe und Struktur unter dem Bootab 100 €

Bei der Wathose gilt dieselbe Materialfrage wie beim Waten im Fluss: Für die kalte Jahreszeit isoliert eine Neoprenhose wie die Abu Garcia Neoprene Waders, im Sommer ist eine atmungsaktive Hose die bessere Wahl. Beim Echolot lohnt sich der Blick in unseren Ratgeber zum Echolot fürs Belly Boat, weil die Geberbefestigung am aufblasbaren Rumpf eine eigene Frage ist.

Alternativen im Vergleich

ModellMaßeGewichtTraglastMaterialPreisniveau
Savage Gear Stealth 175175 × 115 cm15,6 kg150 kg0,90 mm PVCab rund 499 €
Savage Gear High Rider 185 Co Pro-Motor185 × 115 cm13,2 kg150 kg0,90 mm PVCab rund 579 €
Savage Gear E-Rider 330 Kayak330 × 110 cm25,4 kg200 kg0,90 mm PVCab rund 755 €
Lineaeffe Belly Boat XXL150 × 112 cm3,6 kg140 kg0,48 mm PVC-Blasenab rund 190 €

Die Tabelle zeigt drei verschiedene Konzepte. Das High Rider 185 ist die Ausbaustufe: leichter, mit Berkley-Montagebasen für Echolot und Rutenhalter, dafür rund 80 € teurer. Der E-Rider 330 ist ein Kajak und spielt in einer anderen Liga, sobald größere Strecken und Motorbetrieb im Spiel sind. Das Lineaeffe zeigt, was der Einstiegspreis kostet: 3,6 kg Gewicht klingen traumhaft, kommen aber daher, dass hier eine dünne PVC-Blase in einer Nylonhülle steckt statt eines Drop-Stitch-Bodens.

Für wen sich das Stealth 175 lohnt

Es passt, wenn du regelmäßig auf Seen und Baggerseen unterwegs bist und die Uferkanten, Krautfelder und Inseln erreichen willst, an denen der Uferangler scheitert. Hecht- und Zanderangler profitieren am meisten, weil sie damit Strukturen anfahren, die vom Ufer aus im toten Winkel liegen. Welche Köderführung dort funktioniert, klärt unser Ratgeber zum Hechtangeln.

Weniger passend ist es für Angler mit langen Fußwegen zum Wasser, für Strömungsgewässer und für alle, die überwiegend am Karpfenplatz sitzen. Wer maximal zweimal im Jahr aufs Wasser will, fährt mit einem Einstiegsmodell besser.

Vor der ersten Fahrt lohnt ein Blick in zwei Regelwerke: die Gewässerordnung des Vereins oder Pächters, die über Bellyboote und Elektromotoren entscheidet, und bei Bundeswasserstraßen die Vorgaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, die das Portal ELWIS für die Sportschifffahrt zusammenfasst.

Einordnung: solide Technik mit einer Pflicht-Nachrüstung

Datenbasiert betrachtet bringt das Stealth 175 die Merkmale mit, die ein Bellyboot in dieser Preisklasse haben muss: Drop-Stitch-Boden, 0,90 mm PVC, 10 cm Sitzhöhe, Aluminiumruder und ein Lieferumfang, der Pumpe, Reparaturset und Reflektorgurt einschließt. Die 150 kg Traglast decken jeden realistischen Anwendungsfall ab.

Die Grenzen liegen im Transportgewicht und in einer Informationslücke: 15,6 kg sind mehr als beim leichteren Schwestermodell, und die Anzahl der Luftkammern bleibt unbeantwortet. Flossen und Rettungsweste kommen zwingend obendrauf, das sind rund 90 € zusätzlich.

Mit 4,3 von 5 ist es die Empfehlung für Angler, die mehrmals pro Saison aufs Wasser wollen und dafür ein Boot suchen, das mehr aushält als eine Saison. Wer Echolot und Motor plant, sollte die 80 € Aufpreis zum High Rider 185 einkalkulieren, dort sind die Montagepunkte bereits ab Werk vorhanden. Für die Rutenwahl vom Boot ist unser Ratgeber zur Spinnrute für Hecht und Zander der passende nächste Schritt.

Preisentwicklung

Günstigster Anbieterpreis im Zeitverlauf. Tiefststand 439,99 € am 24. August, aktuell 439,99 €, Höchststand 498,99 €.

498,99 €439,99 €10. Aug.24. Aug.

Bestpreis aus 4 verglichenen Anbietern, Datenstand automatisch aktualisiert. Ohne Gewähr.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Der Drop-Stitch-Boden macht aus dem Bootsboden eine steife Platte: Du sitzt stabil und rutschst beim Drill nicht in eine Mulde
  • 0,90 mm Wandstärke liegen deutlich über den 0,4 bis 0,6 mm, mit denen Einstiegs-Bellyboote arbeiten
  • 150 kg Traglast lassen auch bei 100 kg Körpergewicht plus Wathose noch Reserve für Ausrüstung
  • Die 10 cm Sitzhöhe heben Oberkörper und Rutenhand über die Wasserlinie, das verbessert den Wurfwinkel spürbar
  • Aluminiumruder erlauben echtes Rudern über größere Strecken, viele Bellyboote lassen nur Flossenantrieb zu
  • Handpumpe mit Manometer, Reparaturset und Reflektorgurt sind dabei, das spart rund 40 € Zubehör

Schwächen

  • Flossen fehlen im Lieferumfang, ohne sie ist das Boot am Wasser nicht einsatzfähig (rund 45 bis 60 €)
  • 15,6 kg sind viel für den Fußmarsch: Bei aufgeblasenem Boot über 500 m Uferweg wird der Transport zur Arbeit
  • Savage Gear weist die Anzahl der Luftkammern für dieses Modell nicht aus, beim Schwestermodell High Rider 185 sind es 2+1
  • Der Motorhalter für den Float-Plus-Antrieb ist beim Stealth nicht Teil des Lieferumfangs

Bewertung im Detail

Material & Verarbeitung 4,5
Ausstattung 4,5
Handling & Transport 4,0
Preis-Leistung 4,0
Gesamtwertung 4,3 / 5

Häufige Fragen

Für welche Gewässer ist das Savage Gear Stealth 175 gedacht?

Für Seen, Baggerseen, Talsperren und ruhige Flussabschnitte. Die 175 cm Länge und die U-Form machen es wendig genug, um Krautfelder, Seerosen und Uferkanten abzufischen, an die du vom Ufer nicht herankommst. In starker Strömung und auf offener See ist ein Bellyboot die falsche Wahl, weil du gegen Strömung und Wind mit Flossen kaum ankommst.

Was ist ein Drop-Stitch-Boden und warum ist er wichtig?

Drop-Stitch bedeutet, dass Ober- und Unterseite der Luftkammer über Tausende Polyesterfäden miteinander verbunden sind. Dadurch bleibt die Kammer beim Aufpumpen flach und wird brettartig steif, statt sich zu einer Wurst zu wölben. Beim Stealth 175 sitzt diese Technik im Boden: Du bekommst eine feste Standfläche für die Füße und einen Sitz, der nicht nachgibt.

Wie viel wiegt das Savage Gear Stealth 175 und wie transportiere ich es?

Das Boot wiegt 15,6 kg. Für den Weg zum Wasser hat Savage Gear zwei rucksackartige Tragegurte angebracht, mit denen du es aufgeblasen auf dem Rücken tragen kannst. Für längere Strecken ist Abbauen und Zusammenrollen die bessere Lösung, dann passt es in den Kofferraum jedes Kombis.

Braucht man für ein Bellyboot einen Bootsführerschein?

Ohne Motor gilt ein Bellyboot als muskelkraftbetriebenes Kleinfahrzeug und ist führerscheinfrei. Sobald ein Elektromotor dazukommt, hängt die Antwort vom Gewässer und der Motorleistung ab. Entscheidend ist immer die Gewässerordnung des jeweiligen Vereins oder Pächters: Manche Gewässer verbieten Bellyboote grundsätzlich, andere erlauben sie nur mit Anmeldung.

Wie viel Traglast bleibt für Angler und Ausrüstung übrig?

Savage Gear gibt 150 kg als maximale Traglast an, und dieser Wert bezieht sich auf die Zuladung, das Bootsgewicht ist bereits abgezogen. Bei 90 kg Körpergewicht plus 4 kg Wathose und Kleidung bleiben rund 55 kg für Ruten, Kescher, Köderboxen und Echolot. Das ist mehr Reserve, als ein Bellyboot-Angler je ausreizt.

Sind Flossen beim Savage Gear Stealth 175 dabei?

Nein, Flossen gehören nicht zum Lieferumfang und müssen separat gekauft werden. Savage Gear bietet dafür die Belly Boat Fins an, die bei rund 45 € starten. Ohne Flossen bewegst du dich nur über die mitgelieferten Aluminiumruder, was fürs Umsetzen funktioniert, beim präzisen Anfahren von Spots aber unpraktisch ist.

Kann man einen Elektromotor an das Stealth 175 montieren?

Ja, das Boot ist laut Savage Gear für das Float-Plus-System vorbereitet. Der Motor und die passende Halterung sind kein Teil des Lieferumfangs. Wer mit Motor plant, sollte vorher prüfen, ob das Zielgewässer Elektroantriebe überhaupt zulässt: Auf vielen Vereinsgewässern sind sie ausgeschlossen.

Was unterscheidet das Stealth 175 vom High Rider 185?

Das High Rider 185 ist 10 cm länger, mit 13,2 kg leichter und bringt zwei Berkley-Montagebasen für Rutenhalter oder Echolot mit, dazu eine vorbereitete Bugmotor-Halterung. Das Stealth 175 hat dafür drei EVA-Taschen statt zwei und einen Frontbügel mit Maßband. Beide nutzen 0,90 mm PVC, den Drop-Stitch-Boden und den 10 cm hohen Sitz.

Welche Rutenlänge passt zum Bellyboot-Angeln?

Kurze Ruten zwischen 1,80 m und 2,20 m sind im Bellyboot am praktischsten, weil du tief sitzt und die Rute beim Werfen und Landen wenig Platz hat. Längere Spinnruten ab 2,70 m schlagen beim Anhieb schnell aufs Wasser. Für Vertikalangeln vom Boot reichen sogar 1,50 m bis 1,80 m.

Welche Sicherheitsausrüstung gehört ins Bellyboot?

Eine Rettungsweste ist Pflicht, auch für gute Schwimmer: In Wathose und mit Flossen bist du im Wasser stark eingeschränkt. Dazu kommen ein Watgürtel, ein wasserdicht verpacktes Handy und eine Lichtquelle, sobald du in der Dämmerung unterwegs bist. Der mitgelieferte Reflektorgurt am Sitzrücken macht dich für andere Boote sichtbar.

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