Technische Daten
| Modell | Daiwa N'ZON 4 Rod Holdall 180 cm (Artikelnummer 13304-702) |
|---|---|
| Außenlänge | 180 cm |
| Weitere Längen | 145 cm (13304-701) und 196 cm (13304-703) |
| Nutzbare Rutenlänge (180er) | bis ca. 175 cm Transportlänge |
| Kapazität | bis zu 4 fertig montierte Ruten |
| Hauptfächer | 2, gepolstert, je mit gepolsterter Trenneinlage |
| Verschluss | Zwei-Wege-Reißverschluss je Hauptfach |
| Rutenfixierung | 3 Klettbänder |
|---|---|
| Außentaschen | Tip-Case für den N'ZON Tip Carrier, Fach mit Klettschlaufe für den Schirm |
| Tragesystem | gepolsterter Schultergurt, Tragegriffe mit Klettverschluss, obere Griffschlaufe |
| Material | 100 % Polyester |
| Serie | Daiwa N'ZON (Feeder- und Method-Feeder-Programm) |
| EAN | 5055545256691 |
Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.
Unsere Einordnung
Das spricht dafür
- Vier fertig montierte Ruten bleiben aufgebaut, das spart am Wasser jedes Mal den Auf- und Abbau
- Zwei getrennte Hauptfächer mit gepolsterter Einlage halten Ringe und Rollen sicher auseinander
- Das Tip-Case außen nimmt die empfindlichen Feederspitzen separat auf
- Drei Längen decken kurze Method-Feeder-Ruten und lange Distanzruten gleichermaßen ab
- Eigenes Schirmfach mit Klettschlaufe, damit der Schirm nicht lose im Auto liegt
Das spricht dagegen
- Daiwa weist weder Breite und Höhe noch das Leergewicht aus, die Passform lässt sich vorab nur über die Länge abschätzen
- Vier Ruten in zwei Fächern heißt zwei Ruten je Fach, bei großen Freilaufrollen wird es dort eng
- Ein verstärkter Standboden ist für dieses Modell nicht ausgewiesen
Wer mit vier Ruten zum Feederplatz fährt, will sie fertig montiert transportieren und nicht bei jedem Ansitz neu aufbauen. Genau dafür ist das Daiwa N’ZON 4 Rod Holdall gebaut. Diese Rezension ordnet das Futteral anhand von Herstellerangaben, Ausstattung und Preis ein und zeigt, welche der drei Längen zu deinen Ruten passt.
Was das N’ZON 4 Rod Holdall ist
Das N’ZON 4 Rod Holdall ist ein gepolstertes Futteral für bis zu vier fertig montierte Ruten, also für Ruten mit aufgesetzter Rolle und eingezogener Schnur. Es gehört zur N’ZON-Familie, die Daiwa rund um das Feeder- und Method-Feeder-Angeln aufgebaut hat, vom Feederkorb über die Ruten bis zum Schirm. Aktuell liegt es im Handel bei 99,99 €.
Der Aufbau folgt dem klassischen Holdall-Prinzip: zwei gepolsterte Hauptfächer, jedes mit eigenem Zwei-Wege-Reißverschluss und einer gepolsterten Trenneinlage im Inneren. Zwei Ruten teilen sich damit ein Fach, bleiben durch die Einlage aber voneinander getrennt. Drei Klettbänder fixieren die Ruten zusätzlich, damit sie beim Tragen nicht gegeneinander rutschen.
Die drei Längen: welche passt zu deinen Ruten
Das ist die einzige Entscheidung, die du vor dem Kauf treffen musst, und sie hängt am Packmaß deiner Ruten.
| Ausführung | Artikelnummer | passt zu |
|---|---|---|
| 145 cm | 13304-701 | kurze Method-Feeder-Ruten, Reiseruten, dreiteilige Ruten mit kleinem Packmaß |
| 180 cm | 13304-702 | Allroundgröße, Transportlängen bis ca. 175 cm |
| 196 cm | 13304-703 | lange Distanz- und Karpfenruten mit großem Packmaß |
Die 180-cm-Ausführung ist die Allroundgröße und nimmt Ruten mit bis zu rund 175 cm Transportlänge auf. Praktisch deckt sie damit die meisten dreiteiligen Feederruten von 3,60 bis 3,90 m ab sowie zweiteilige Ruten bis etwa 3,50 m. Miss vor dem Kauf im zusammengelegten Zustand nach: Eine dreiteilige 3,90-m-Rute hat oft ein kleineres Packmaß als eine zweiteilige 3,60-m-Rute, weil die Teilung entscheidet, nicht die Gesamtlänge.
Wer noch unsicher ist, welche Rutenlänge überhaupt zum eigenen Gewässer passt, findet im Ratgeber Feedern für Anfänger die Grundlagen dazu, und der Überblick über die Angelruten-Arten ordnet die Bauformen ein.
Das Tip-Case: die durchdachteste Einzelheit
Die auffälligste Besonderheit sitzt außen. Daiwa hat dort eine schmale Tasche angesetzt, die exakt auf den N’ZON Tip Carrier passt, also auf das Röhrenetui für Feederspitzen. Das ist mehr als Kosmetik: Quivertips sind die empfindlichsten Teile einer Feederausrüstung, mit Durchmessern von wenigen Millimetern und Bruchlasten, bei denen ein eingeklemmter Blank genügt.
Wandern die Spitzen in einer eigenen Außentasche mit, können sie im Hauptfach nicht zwischen die Ruten geraten. Beachte allerdings, dass das Etui selbst nicht zum Lieferumfang gehört und separat gekauft werden muss.
Daneben sitzt ein zweites Fach mit Klettverschlussschlaufe, das für einen Angelschirm gedacht ist. Wer schon einmal einen Schirm lose im Kofferraum hatte, weiß, warum das eine sinnvolle Ergänzung ist.
Schutzwirkung: wo die Polsterung reicht und wo nicht
Die Kombination aus zwei gepolsterten Hauptfächern und je einer gepolsterten Einlage ist für ein Futteral dieser Preisklasse ordentlich. Ringe und Rollen zweier benachbarter Ruten treffen nicht direkt aufeinander, und die Klettbänder verhindern das Wandern beim Tragen.
Zwei Punkte gehören trotzdem in die Rechnung. Erstens teilen sich immer zwei Ruten ein Fach: Bei großen Freilauf- oder Big-Pit-Rollen wird das eng, dann legst du die Ruten am besten gegeneinander versetzt ein, sodass die Rollen an den entgegengesetzten Enden sitzen. Zweitens weist Daiwa für dieses Modell keinen verstärkten Standboden aus. Andere Futterale der Marke haben einen harten Boden, der das Abstellen im Nassen verzeiht. Stell das N’ZON Holdall deshalb besser flach ab statt aufrecht in die Pfütze.
Beim Material nennt Daiwa 100 % Polyester ohne Angabe einer Wassersäule. Das hält Spritzwasser und Nieselregen ab, bei Dauerregen dringt Feuchtigkeit ein. Nach nassen Ansitzen gehört die Tasche geöffnet zum Trocknen, sonst bleibt Restfeuchte im Polster und setzt den Rutenringen zu.
Tragen und Transport
Zum Tragesystem gehören ein gepolsterter Schultergurt, Tragegriffe mit Klettverschluss und eine große Griffschlaufe am oberen Ende, die das Be- und Entladen aus dem Kofferraum erleichtert. Für den Weg vom Parkplatz zum Platz reicht das, gerade weil sich das Gewicht mit vier montierten Ruten schnell summiert.
Was fehlt, ist ein echtes Rucksacksystem mit zwei Schultergurten. Wer regelmäßig lange Fußwege mit voller Ausrüstung geht, sollte das einkalkulieren oder gleich zu einem Trolley-System greifen.
Für wen sich das N’ZON 4 Rod Holdall lohnt
Es passt zu Feeder- und Method-Feeder-Anglern, die mit mehreren fertig montierten Ruten an den Platz fahren und dabei die Quivertips getrennt transportieren wollen. Genau für diesen Ablauf ist es gebaut, vom Tip-Case über die Trenneinlagen bis zum Schirmfach. Auch für Ansitzangler auf Brassen oder Karpfen, die zwei bis vier Ruten gleichzeitig fischen, ist die Kapazität passend gewählt.
Weniger passt es in zwei Fällen. Wer schwere Karpfenruten mit großen Big-Pit-Rollen transportiert, findet in einem Holdall mit eigenem Fach je Rute mehr Platz, etwa im Black Widow 3 Rod Holdall. Und wer seine Ruten unmontiert im Kofferraum stapelt oder mit dem Flugzeug reist, ist mit einem Hartschalenkoffer besser bedient, weil dort Druck von außen keine Rolle spielt.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Kapazität | Länge | Besonderheit | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Daiwa N’ZON 4 Rod Holdall | 4 montierte Ruten | 145 / 180 / 196 cm | Tip-Case und Schirmfach | 4,1 |
| Daiwa Black Widow 3 Rod Holdall 10 ft | 3 montierte Ruten | 170 cm | PVC-Boden, Karpfenausrichtung | 4,1 |
| Cormoran Rutentasche 5092 | mehrere Ruten | verschiedene | günstiger Einstieg | 3,8 |
| Cormoran Rutenkoffer 5091 | Hartschale | verschiedene | maximaler Schutz beim Transport | 4,0 |
Für den reinen Karpfenansitz mit drei Ruten ist das Black Widow Holdall die passendere Wahl, weil es auf 10-ft- und 12-ft-Karpfenruten zugeschnitten ist und einen PVC-Abschluss am Boden mitbringt. Umgekehrt hat das N’ZON die klar bessere Ausstattung für Feederangler. Wie viele Ruten überhaupt erlaubt sind, klärt der Ratgeber Angeln mit drei Ruten.
Fazit: das durchdachte Futteral für Feederangler
Das Daiwa N’ZON 4 Rod Holdall macht genau das, wofür Feederangler ein Futteral kaufen: Es transportiert vier fertig montierte Ruten sicher, hält die empfindlichen Quivertips in einem eigenen Fach und nimmt den Schirm gleich mit. Mit zwei gepolsterten Hauptfächern, Trenneinlagen und drei Klettbändern ist die Schutzwirkung für die Preisklasse stimmig, und die drei Längen decken vom kurzen Method-Feeder bis zur langen Distanzrute alles ab. Dafür stehen 4,1 von 5.
Vor dem Kauf misst du das Packmaß deiner längsten Rute und wählst danach die Größe: 145 cm für kurze und Reiseruten, 180 cm als Allroundmaß, 196 cm für alles darüber. Wer große Freilaufrollen fährt oder ein Futteral mit hartem Standboden sucht, schaut sich die Alternativen an. Für den klassischen Feederansitz mit vier Ruten ist dieses Modell eine der rundesten Lösungen in seinem Preisbereich.
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Wie lang dürfen die Ruten für das N'ZON 4 Rod Holdall 180 cm sein?
Die 180-cm-Ausführung nimmt Ruten mit einer Transportlänge bis rund 175 cm auf. Damit passen die meisten dreiteiligen Feederruten von 3,60 bis 3,90 m sowie zweiteilige Ruten bis etwa 3,50 m. Miss deine Rute im zusammengelegten Zustand vom Endknopf bis zur Spitze, denn die Teilung entscheidet stärker über das Packmaß als die Gesamtlänge.
Welche Größen gibt es beim N'ZON 4 Rod Holdall?
Daiwa bietet drei Längen an: 145 cm mit der Artikelnummer 13304-701, 180 cm als 13304-702 und 196 cm als 13304-703. Die 145er passt zu kurzen Method-Feeder-Ruten und Reiseruten, die 180er ist die Allroundgröße für klassische Feederruten, und die 196er nimmt lange Distanzruten mit großem Packmaß auf.
Passen vier fertig montierte Ruten mit Rollen hinein?
Ja, dafür ist das Futteral gebaut. Die Ruten werden mit drei Klettbändern fixiert, damit sie nicht gegeneinander rutschen. Bei großen Freilauf- oder Big-Pit-Rollen wird es in den zwei Hauptfächern allerdings eng, weil sich zwei Ruten ein Fach teilen. Wer solche Rollen fährt, versetzt die Ruten beim Einlegen gegeneinander.
Wofür ist das kleine Außenfach am N'ZON Holdall gedacht?
Es ist exakt auf den Daiwa N'ZON Tip Carrier abgestimmt, also auf das Röhrenetui für Feederspitzen. Damit reisen die dünnen Quivertips getrennt von den Ruten und können nicht zwischen Blanks eingeklemmt werden. Das Etui selbst gehört nicht zum Lieferumfang.
Ist das N'ZON 4 Rod Holdall wasserdicht?
Nein. Daiwa gibt 100 % Polyester als Material an, ohne eine Wassersäule auszuweisen. Ein solches Gewebe hält Spritzwasser und kurzen Nieselregen ab, bei Dauerregen dringt Feuchtigkeit ein. Lass die Ruten nach nassen Ansitzen offen trocknen, sonst bleibt Restfeuchte im Polster und die Ringe setzen Flugrost an.
Für welche Angelart ist das Futteral gedacht?
Es stammt aus dem N'ZON-Programm, das Daiwa rund um Feeder- und Method-Feeder-Angeln aufgebaut hat. Das erklärt das eigene Fach für die Feederspitzen. Nutzen lässt es sich aber für jede Angelei, bei der mehrere montierte Ruten transportiert werden, etwa beim Ansitz auf Brassen oder Karpfen mit mehreren Ruten.
Wie unterscheidet sich das Holdall von einer normalen Rutentasche?
Ein Holdall transportiert Ruten fertig montiert, also mit aufgesetzter Rolle und eingezogener Schnur. Eine einfache Rutentasche oder ein Sleeve nimmt nur den blanken Blank auf. Der Vorteil zeigt sich am Wasser: Du legst die Rute ab und angelst, statt jedes Mal Rolle und Schnur neu zu montieren.
Kann man das Futteral auf dem Rücken tragen?
Es hat einen gepolsterten Schultergurt, mit dem sich die Tasche schräg über der Schulter tragen lässt, dazu Tragegriffe mit Klettverschluss und eine große Griffschlaufe am oberen Ende. Ein echtes Rucksack-Tragesystem mit zwei Schultergurten bietet Daiwa hier nicht, für längere Fußwege mit schwerem Gepäck ist das ein Nachteil.
Was kostet das Daiwa N'ZON 4 Rod Holdall?
Die 180-cm-Ausführung liegt bei den von uns beobachteten Händlern gleichauf, die 145er ist rund 10 € günstiger und die 196er rund 15 € teurer. Den tagesaktuellen Wert siehst du oben an den Kauf-Buttons, dort steht auch, welcher Händler gerade am günstigsten liefert.