Technische Daten
| Modell | Striker Cast GPS, Teilenummer 010-02246-02 |
|---|---|
| Sonar-Typ | traditionelles 2D-Sonar mit zwei festen Frequenzen |
| Frequenzen | 260 kHz und 455 kHz |
| Kegelwinkel | 260 kHz elliptisch 22 × 63°, 455 kHz elliptisch 9 × 14° |
| Tiefenbereich | unter 0,6 m bis 45 m |
| Funktechnik | Bluetooth, 2,4 GHz bei maximal 7,78 dBm |
| Funkreichweite | bis 60 m (abhängig von den Wasserbedingungen) |
| GPS | ja, für Quickdraw Contours |
| Kartenerstellung | Quickdraw Contours mit Tiefenlinien im 30-cm-Raster |
| Akku | integrierter Li-Ion-Akku, über 10 h im normalen Betrieb |
| Ladezeit | ca. 1,5 h (USB, Netzteil 5,5 V / 1 A) |
| Gewicht | 75 g |
|---|---|
| Maße | ca. 7,6 cm Durchmesser, 6,0 cm Höhe |
| Befestigungsschlaufe | 5 m (im Lieferumfang) |
| Wasserdichtigkeit | schwimmfähig, IEC 60529 IPX7 |
| Betriebstemperatur | -20 °C bis 60 °C (Laden: 5 °C bis 40 °C) |
| Empfohlene Schnur | ab 9 kg Tragkraft |
| App | Striker Cast (iOS/Android), kostenlos, ohne Abo |
| Sonaransichten | traditionelles 2D-Echolotbild und Flasher fürs Eisangeln |
| Ein-/Ausschalten | automatisch über Wasserkontakt |
| Garantie | 1 Jahr (Hersteller) |
| Markteinführung | Oktober 2020 |
Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.
Unsere Einordnung
Das spricht dafür
- Mit 75 g die leichteste Kugel ihrer Klasse: eine kräftige Spinn- oder Hechtrute ab etwa 80 g Wurfgewicht reicht schon, Karpfengerät ist keine Pflicht
- Quickdraw Contours zeichnet Tiefenlinien im 30-cm-Raster und speichert sie kostenlos, ohne Abo und ohne Zusatzsoftware
- Der elliptische 22 × 63°-Kegel scannt quer zur Wurfrichtung deutlich breiter als ein runder Kegel, ein Einholvorgang deckt damit mehr Fläche ab
- Karten aus Quickdraw lassen sich in Garmins Community teilen und auf einem Garmin-Kartenplotter am Boot weiterverwenden
- Automatik über Wasserkontakt: kein Knopf, kein vergessenes Ausschalten, keine leere Kugel am nächsten Morgen
- Über 10 Stunden Laufzeit bei nur 1,5 Stunden Ladezeit, das trägt jeden Angeltag
- Von -20 °C bis 60 °C freigegeben und mit Flasher-Ansicht auch fürs Eisangeln ausgelegt
Das spricht dagegen
- 45 m maximale Scantiefe: für tiefe Talsperren, Alpenseen und Norwegen-Fjorde zu wenig, die Deeper-Chirp-Modelle loten bis 100 m
- Arbeitet mit zwei festen Frequenzen statt mit CHIRP: Fische dicht über Grund oder im Kraut trennt das Bild gröber als bei einem CHIRP-Gerät
- Bluetooth statt WLAN begrenzt die Reichweite laut Garmin auf 60 m, bei Welle bleibt real weniger übrig
- Nur 1 Jahr Herstellergarantie, Deeper gibt auf seine Wurfecholote fünf
- Ohne Temperatursensor-Angabe im Datenblatt und ohne Nachtcover im Lieferumfang, beides hat die Deeper-Chirp-Reihe an Bord
Der Garmin Striker Cast GPS ist ein wurfbares Echolot: eine 75 g leichte Kugel, die du auswirfst, langsam einkurbelst und die dabei per Bluetooth ihr Sonarbild aufs Smartphone schickt. Garmin greift damit den Platzhirschen Deeper an, mit anderer Funktechnik, anderer Kartierung und einem klar niedrigeren Preis. Grundlage dieser Einordnung sind das Garmin-Handbuch, die Ausstattung und der aktuelle Marktpreis.
Was der Striker Cast GPS ist und für wen er gedacht ist
Garmin hat den Striker Cast im Oktober 2020 auf den Markt gebracht und bietet ihn in zwei Varianten an: mit GPS (Teilenummer 010-02246-02) und ohne. Nur die GPS-Version kann Tiefenkarten zeichnen, und genau darum geht es den meisten Käufern. Aktuell liegt sie im Handel bei 194,99 €.
Zielgruppe sind Uferangler, die ihr Gewässer verstehen wollen: Karpfenangler, die vor dem Anfüttern die Kante suchen, Raubfischangler, die Plateaus und Krautfelder kartieren, und alle, die an einem neuen See erst einmal wissen möchten, wo überhaupt Tiefe liegt. Auch vom Belly Boat oder Kajak lässt sich die Kugel hinterherziehen.
Das Sonar: zwei Frequenzen, ein ungewöhnlicher Kegel
Der Striker Cast arbeitet laut Handbuch mit zwei festen Frequenzen, 260 kHz und 455 kHz. Ein CHIRP-Frequenzband, wie es die Deeper-Chirp-Reihe sendet, gehört nicht dazu. Das kostet Feinzeichnung: Ein Fisch, der direkt über dem Grund steht, verschmilzt im Bild eher mit der Bodenlinie als bei einem CHIRP-Gerät.
Bemerkenswert ist dafür die Kegelform. Garmin gibt die Kegel elliptisch an, nicht rund:
| Frequenz | Kegel | Einsatz |
|---|---|---|
| 260 kHz | 22 × 63° | Flächensuche: breiter Streifen quer zur Wurfrichtung |
| 455 kHz | 9 × 14° | Detailarbeit: schmaler Streifen, feinere Zeichnung |
Diese Ellipse ist ein echter Vorteil beim Kartieren. Ein runder 20°-Kegel deckt in 5 m Tiefe einen Kreis von etwa 1,8 m Durchmesser ab. Der 260-kHz-Kegel des Garmin erfasst in derselben Tiefe einen Streifen von rund 1,9 m in Wurfrichtung, aber etwa 6,1 m quer dazu. Du siehst also pro Einholvorgang eine mehr als dreimal so breite Bahn. Für eine Karte deines Uferabschnitts brauchst du dadurch merklich weniger Würfe.
Der Preis dafür: Der breite Kegel mittelt über eine große Fläche. Eine schmale Rinne oder eine kleine Kuppe verschwindet im Durchschnitt, und ein Echo im Randbereich lässt sich nicht orten. Für die Grobkartierung ist das ideal, für die Feinarbeit an einer einzelnen Kante schaltest du besser auf 455 kHz.
Die Scantiefe endet bei 45 m. In Deutschland ist das für Seen, Flüsse und Baggerseen praktisch immer ausreichend. An der Bleilochtalsperre, am Walchensee oder auf einer Norwegen-Reise reicht es nicht mehr, dort ist ein Gerät mit 100 m Lotbereich die richtige Wahl (siehe unser Ratgeber zum Echolot für Norwegen).
Quickdraw Contours: der eigentliche Kaufgrund
Das GPS-Modul macht aus dem Echolot ein Kartierungswerkzeug. Beim Einkurbeln verbindet die App jede Lotung mit der Position und zeichnet daraus Tiefenlinien im 30-cm-Raster. Das ist ein feines Raster: Eine Kante, die über zwei Meter von 3 auf 5 m abfällt, erscheint als sechs sauber getrennte Linien statt als eine Farbfläche.
Der strategische Vorteil liegt im Garmin-Ökosystem. Quickdraw Contours ist dasselbe System, das auch in Garmins fest verbauten Kartenplottern steckt. Karten, die du mit der Kugel vom Ufer aus aufnimmst, kannst du auf einem Garmin-Echolot am Boot weiterverwenden und in der Community mit anderen tauschen. Wer ohnehin Garmin am Boot fährt oder das plant, sammelt mit dem Striker Cast Kartendaten fürs eigene System. Bei einem Deeper bleiben die Karten im Lakebook des Herstellers.
Kostenpflichtig ist daran nichts: Die Striker-Cast-App ist gratis, Karten erstellen und speichern ebenfalls. Alle Herstellerangaben stehen auf der Produktseite von Garmin, die vollständigen technischen Daten im Garmin-Handbuch zum Striker Cast.
Gewicht und Wurfgerät: der unterschätzte Praxisvorteil
75 g klingen nach einer Randnotiz, sind aber der Punkt, an dem der Striker Cast im Alltag punktet. Die Deeper-Kugeln wiegen 90 bis 94 g. Der Unterschied entscheidet darüber, welche Rute du mitnehmen musst.
Mit 75 g wirfst du die Kugel an einer kräftigen Hecht- oder Zanderrute ab etwa 80 g Wurfgewicht. Damit reicht für viele Raubfischangler die Rute, die ohnehin am Wasser steht. Für die schwereren Deeper-Kugeln brauchst du eher eine Karpfen- oder Welsrute ab 100 g. Wer das Echolot nur zum Spotcheck zwischendurch nutzt, spart sich so eine komplette zweite Kombo.
Garmin nennt als Untergrenze für die Schnur 9 kg Tragkraft. Das ist kein Vorschlag: Beim Wurf wirken auf die Kugel Beschleunigungskräfte, und eine gerissene Schnur bedeutet 190 € auf dem Gewässergrund. Die mitgelieferte 5-m-Befestigungsschlaufe ist dafür da, die Kugel zusätzlich zu sichern.
Akku, Automatik und Robustheit
Der integrierte Li-Ion-Akku hält laut Garmin über 10 Stunden im normalen Betrieb und ist nach rund 1,5 Stunden wieder voll. Für einen kompletten Angeltag reicht eine Ladung, für eine Karpfensession über zwei Nächte brauchst du eine Powerbank.
Praktisch gelöst ist das Ein- und Ausschalten über Wasserkontakt: Es gibt keinen Knopf. Schwimmt die Kugel, läuft sie, nimmst du sie heraus, geht sie aus. Das erspart die klassische Ärgernis-Situation, die Kugel eingeschaltet in den Rucksack zu stecken und sie am nächsten Morgen leer vorzufinden. Ein Detail dazu: Bleibt sie nass im geschlossenen Rucksack liegen, können die Kontakte weiterhin schließen. Trockenwischen lohnt.
Die Kugel ist schwimmfähig und nach IPX7 geschützt, der Betriebsbereich reicht von -20 °C bis 60 °C. Geladen werden darf sie nur zwischen 5 °C und 40 °C, das ist beim Eisangeln zu beachten. Zusammen mit der Flasher-Ansicht in der App ist der Striker Cast damit ausdrücklich fürs Angeln am Eisloch vorgesehen.
Wo Garmin spart
Die Herstellergarantie beträgt ein Jahr. Deeper gibt auf seine Wurfecholote fünf Jahre. Bei einem Gerät, das geworfen wird, im Wasser schwimmt und regelmäßig gegen Steine und Bootsrümpfe schlägt, ist das ein spürbarer Unterschied im Risiko.
Im Lieferumfang fehlen zwei Dinge, die Deeper ab der Chirp-Reihe mitliefert: ein Nachtangel-Cover mit LED-Beleuchtung und ein ausgewiesener Wassertemperatursensor. Wer nachts auf Karpfen oder Aal angelt, verliert die Kugel im Dunkeln leichter aus dem Blick. Für das Auffinden der Wassertemperatur, ein wichtiger Faktor beim Ansitz auf Karpfen im Frühjahr, gibt das Datenblatt nichts her.
Einordnung gegen die Konkurrenz
Der natürliche Gegenspieler ist der Deeper Pro+ 2, der ebenfalls mit festen Frequenzen arbeitet und kartieren kann. Die Kernwerte:
| Merkmal | Striker Cast GPS | Deeper Pro+ 2 | Deeper Chirp+ 3 |
|---|---|---|---|
| Sonar | 2 feste Frequenzen | 3 feste Frequenzen | CHIRP, 3 Frequenzen |
| Tiefenbereich | 45 m | 100 m | 100 m |
| Funk / Reichweite | Bluetooth, 60 m | WLAN, 100 m | WLAN, 120 m |
| Kartierung | Quickdraw, 30-cm-Linien | Lakebook | Lakebook, live in 3D |
| Gewicht | 75 g | 90 g | 90 g |
| Akku | über 10 h | bis 9 h | bis 15 h |
| Garantie | 1 Jahr | 5 Jahre | 5 Jahre |
| Preisniveau | rund 190 € | rund 210 € | rund 320 € |
Die Rechnung ist damit klar: Der Striker Cast GPS ist der günstigste Einstieg in eigene GPS-Tiefenkarten und die leichteste Kugel am Markt. Wer maximale Lotungstiefe, feinere Echotrennung und lange Garantie braucht, zahlt bei Deeper drauf. Die ausführliche Gegenüberstellung steht in unserem Duell Garmin Striker Cast vs. Deeper.
Für wen sich der Striker Cast GPS lohnt
Er passt, wenn du an Gewässern bis 45 m Tiefe angelst, deine Spots vom Ufer aus kartieren willst und dafür kein zweites schweres Rutenset mitschleppen möchtest. Er passt besonders gut, wenn du bereits ein Garmin-Echolot am Boot hast oder eines planst, weil deine Quickdraw-Karten dann auf beiden Geräten laufen.
Er passt nicht, wenn du regelmäßig an tiefen Talsperren, Alpenseen oder in Norwegen unterwegs bist, wenn du weit über 60 m werfen willst oder wenn dir die feinste mögliche Echotrennung wichtig ist, etwa beim Vertikalangeln auf Zander an der Kante.
Fazit
Der Garmin Striker Cast GPS macht eine Sache sehr gut: Er bringt dich für den kleinsten Betrag zu eigenen, verwertbaren Tiefenkarten. Die 75 g leichte Kugel, der breite elliptische Suchkegel und die kostenlose Quickdraw-Kartierung mit 30-cm-Linien sind ein rundes Paket für den Uferangler an normal tiefen deutschen Gewässern.
Mit einer Gesamtwertung von 4,1 von 5 ist er die Empfehlung für alle, die ein Wurfecholot zum Kartieren suchen und keine 45 m Tiefe brauchen. Punktabzug gibt es für die fehlende CHIRP-Technik, die auf 60 m begrenzte Bluetooth-Reichweite und die im Vergleich knappe Garantie von einem Jahr. Wer den Spot gefunden hat, findet in unseren Tipps zum Nachtangeln und im Ratgeber Karpfen angeln die passende Fortsetzung.
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Alle Wurfecholote im Ranking →Häufige Fragen
Wie tief lotet der Garmin Striker Cast GPS?
Laut Garmin-Handbuch arbeitet der Striker Cast von unter 0,6 m bis 45 m Wassertiefe. Für Vereinsteiche, Baggerseen, Flüsse und die allermeisten deutschen Standgewässer reicht das vollständig aus. An tiefen Talsperren, Alpenseen oder in Norwegen stößt er dagegen an seine Grenze, dort loten die Deeper-Chirp-Modelle mit 100 m deutlich weiter.
Wie weit kann ich den Striker Cast GPS werfen?
Die Bluetooth-Verbindung hält laut Garmin bis 60 m, ausdrücklich abhängig von den Wasserbedingungen. Bei ruhigem Wasser und hoch gehaltenem Handy erreichst du diesen Wert, bei Welle taucht die Kugel immer wieder ein und die nutzbare Distanz sinkt auf etwa 40 bis 50 m. Für typische Uferwürfe genügt das, für weite Distanzen an großen Seen ist ein WLAN-Gerät im Vorteil.
Was ist der Unterschied zwischen Striker Cast und Striker Cast GPS?
Die GPS-Variante (Teilenummer 010-02246-02) hat ein GPS-Modul und erstellt damit über Quickdraw Contours eigene Tiefenkarten. Das Basismodell ohne GPS (010-02246-00) liefert dasselbe Sonarbild, kann aber nur live anzeigen und nichts kartieren. Der Aufpreis für die GPS-Version liegt bei rund 40 bis 50 €, und genau das Kartieren ist der Grund, warum die meisten Angler ein Wurfecholot kaufen.
Braucht der Garmin Striker Cast GPS ein Abo?
Nein. Die Striker-Cast-App für iOS und Android ist kostenlos, das Sonarbild, das Erstellen der Quickdraw-Karten und deren Speicherung kosten nichts. Damit unterscheidet er sich vom Deeper-System, bei dem die Bibliothek fertiger Gewässerkarten hinter einem Premium-Abo liegt. Eigene Karten bleiben allerdings auch bei Deeper gratis.
Welche Rute brauche ich für den Garmin Striker Cast GPS?
Die Kugel wiegt 75 g. Eine kräftige Spinn- oder Hechtrute ab etwa 80 g Wurfgewicht wirft sie sauber, eine schwere Grund- oder Karpfenrute erst recht. Garmin empfiehlt eine Schnur ab 9 kg Tragkraft, also etwa 0,30 mm monofil oder entsprechend starkes Geflecht. An einer leichten Barschrute hat der Striker Cast nichts verloren, dort riskierst du den Blank.
Ist der Striker Cast GPS ein CHIRP-Echolot?
Nein. Er arbeitet laut Garmin-Handbuch mit zwei festen Frequenzen, 260 kHz und 455 kHz. CHIRP sendet stattdessen ein ganzes Frequenzband und trennt dadurch dicht beieinanderstehende Echos feiner. In der Praxis heißt das: Struktur, Tiefe, Kraut und Schwärme zeigt der Striker Cast zuverlässig, einzelne Fische direkt über dem Grund zeichnet ein CHIRP-Gerät sauberer heraus.
Kann ich mit dem Striker Cast GPS eigene Tiefenkarten erstellen?
Ja, das ist die Kernfunktion der GPS-Variante. Beim Einkurbeln verknüpft die App jede Lotung mit der GPS-Position und zeichnet daraus Tiefenlinien im 30-cm-Raster. Wirfst du deinen Uferabschnitt fächerförmig ab, hast du nach einer knappen Stunde eine brauchbare Karte mit Kanten, Löchern und Plateaus. Die Karten lassen sich in der Garmin-Community teilen.
Funktioniert der Garmin Striker Cast GPS beim Eisangeln?
Ja. Garmin gibt einen Betriebsbereich von -20 °C bis 60 °C an, und die App bringt neben dem 2D-Echolotbild eine Flasher-Ansicht mit, die klassische Darstellung fürs Eisangeln. Die Kugel liegt dabei im Bohrloch. Beachte, dass der Akku nur bei 5 °C bis 40 °C geladen werden darf, die Kugel also nicht bei Frost an den Strom gehört.
Wie schalte ich den Striker Cast ein und aus?
Gar nicht von Hand. Das Gerät hat keinen Schalter: Sobald die Kugel im Wasser schwimmt, schließen die Kontakte und sie schaltet sich ein, beim Herausnehmen geht sie wieder aus. Das ist praktisch, weil du sie nach dem Angeln nicht vergessen kannst. Für den Transport im nassen Rucksack solltest du sie trotzdem trocken wischen, sonst läuft der Akku unbemerkt leer.
Lohnt sich der Striker Cast GPS gegenüber einem Deeper?
Er lohnt sich, wenn du den günstigsten Weg zu eigenen GPS-Tiefenkarten suchst, an Gewässern unter 45 m Tiefe angelst und leichteres Wurfgerät bevorzugst. Für maximale Scantiefe, feinere Echotrennung durch CHIRP und größere Funkreichweite führt der Weg zu den Deeper-Chirp-Modellen, die dafür spürbar mehr kosten und eine schwerere Rute verlangen.