Technische Daten
| Betrachtetes Modell | Xclusive RS-2 Medium Feeder MF3917 |
|---|---|
| Länge | 3,95 m (13 ft) |
| Wurfgewicht | 95-165 g |
| Rutengewicht | 288 g laut Sportex (Fertigungstoleranz bis 8 %) |
| Teile | 3 Rutenteile plus 3 Wechselspitzen |
| Transportlänge | 1,39 m |
| Wechselspitzen | 3 Carbonspitzen mit 2,0 / 3,0 / 4,0 oz Testkurve |
| Blank | Helicore-Blank aus T800-Carbon von Toray |
| Ringe | Seaguide mit SIC-Einlagen, Weitwurf-Bestückung |
| Rollenhalter | Fuji TVS |
| Griff | Naturkork der Klasse 3A im Handteil, EVA-Griffteil |
|---|---|
| Hakenhalter | Seaguide D-Hook mit großem Öhr |
| Einsatzbereich laut Sportex | mittelschwere Feederangelei auf Friedfisch in Still- und Fließgewässern |
| Hersteller | Ockert GmbH, Puchheim (Deutschland) |
| Hersteller-Artikelnummer | 137388 |
| EAN | 4048855436366 |
| UVP | 339,95 € |
| Modelle der Serie (Länge / WG / Gewicht) | LF2715 2,70 m 35-85 g 162 g · LF3015 3,00 m 35-85 g 199 g · LF3315 3,30 m 35-85 g 204 g · LF3615 3,65 m 35-85 g 215 g · ML3616 3,65 m 65-125 g 212 g · ML3916 3,95 m 65-125 g 257 g · MF2717 2,70 m 95-165 g 202 g · MF3017 3,00 m 95-165 g 236 g · MF3617 3,65 m 95-165 g 243 g · MF3917 3,95 m 95-165 g 288 g · MF4217 4,25 m 95-165 g 295 g · MH3619 3,65 m 93-192 g 267 g · MH3919 3,95 m 93-192 g 274 g · HF3622 3,65 m 155-225 g 282 g · HF3922 3,95 m 155-225 g 318 g · HF4222 4,25 m 155-225 g 321 g |
| Spitzensätze der Kraftklassen | Light 1,0/2,0/3,0 oz · Medium Light und Medium 2,0/3,0/4,0 oz · Medium Heavy 2,0/3,0/4,0 oz · Heavy Distance 3,0/4,0/5,0 oz |
Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.
Unsere Einordnung
Das spricht dafür
- Der Helicore-Blank aus T800-Carbon dämpft die Fluchten großer Brassen und Karpfen, ohne im Wurf weich zu werden
- Drei Wechselspitzen von 2 bis 4 oz decken alles vom stillen Baggersee bis zur Strömung im Fluss ab
- Seaguide-SIC-Ringe und ein Fuji-TVS-Rollenhalter sind vollwertige Markenkomponenten ohne Sparstellen
- 1,39 m Transportlänge sind für eine 3,95-m-Rute kompakt, das Dreiteiler-Konzept macht es möglich
- Sportex fertigt als deutsche Marke der Ockert GmbH, Ersatzspitzen und Service laufen über einen Ansprechpartner im Inland
- Beide Awin-Händler führen das Modell zum selben Preis, rund 61 € unter der UVP
Das spricht dagegen
- 288 g sind für 3,95 m ein spürbarer Wert, beim Feedern mit häufigem Nachwerfen macht sich das im Unterarm bemerkbar
- Rund 279 € sind ein deutlicher Aufpreis gegenüber Feederruten mit ähnlichen Eckdaten aus der 70-Euro-Klasse
- Sportex weist die Ringzahl der einzelnen Modelle nicht aus
- Die Griffangaben der Quellen weichen ab: Sportex nennt Naturkork der Klassen 3A bis 5A, ein Händlerdatenblatt führt zusätzlich ein EVA-Griffteil
- Das Rutengewicht kann laut Sportex fertigungsbedingt um bis zu 8 % abweichen, also um mehr als 20 g bei diesem Modell
Die Sportex Xclusive Feeder RS-2 ist die Premium-Feederserie der deutschen Marke, und die MF3917 ist innerhalb dieser Serie die Ausführung für mittelschwere Distanzangelei. 3,95 m Länge, 95 bis 165 g Wurfgewicht, drei Carbonspitzen und ein Preis ab 278,76 € beschreiben ihre Position. Grundlage dieser Einordnung sind das Datenblatt von Sportex, die Händlerlistungen und der Aufbau der Serie.
Was die Xclusive-Serie im Sportex-Programm ist
Sportex gehört zur Ockert GmbH in Puchheim und fertigt seine Blanks unter deutscher Regie. Die Xclusive-Linie steht dabei im oberen Bereich des Programms, unterhalb der Sonderserien und oberhalb der Rapid-Einsteigerreihe.
Das RS-2 im Namen bezeichnet die zweite Generation. Sportex beschreibt sie als überarbeiteten Helicore-Blank aus T800-Carbon der neuesten Generation, mit dem Ziel, mehr Schnelligkeit und Robustheit zu erreichen. Die Heavy-Modelle bekamen dazu größere Ringe im KW-Format für zusätzliche Wurfweite.
Der Blank: Helicore und T800
Zwei Begriffe tragen die Konstruktion.
T800 ist eine Kohlefaser des japanischen Herstellers Toray mit hoher Zugfestigkeit bei gleichzeitig hohem Elastizitätsmodul. Praktisch heißt das: Der Blank braucht für dieselbe Kraft weniger Material, wird dünner und leichter und stellt sich nach der Belastung schneller zurück.
Helicore bezeichnet die Wickeltechnik. Zusätzliche Fasern laufen spiralförmig um den Grundkörper und arbeiten gegen das Verdrehen des Blanks. Beim Feedern zeigt sich das beim Wurf: Ein gefüllter Futterkorb mit 100 g und mehr baut in der Beschleunigung ein erhebliches Drehmoment auf. Ein Blank, der sich dabei verwindet, schickt den Korb seitlich vom Zielpunkt weg. Über 40 m Wurfdistanz entscheiden wenige Grad Verdrehung darüber, ob das Futter am Platz landet oder daneben.
Sportex beschreibt die Aktion als Kombination aus Dämpfung im oberen Bereich und progressiver Kraftverteilung im Drill. Für die Feederangelei auf Brassen und Karpfen ist beides relevant: Die Dämpfung verhindert das Ausschlitzen des Hakens bei kopfschüttelnden Fischen, das Rückgrat bringt sie über die Distanz heran.
3,95 Meter: warum diese Länge
Die Länge einer Feederrute erfüllt drei Aufgaben.
Erstens Wurfweite: Der längere Beschleunigungsweg bringt den Korb bei gleichem Krafteinsatz weiter. Zwischen einer 3,65-m- und einer 3,95-m-Rute liegen im Wurf je nach Technik fünf bis zehn Meter.
Zweitens Schnurkontrolle: Eine lange Rute hält mehr Schnur über der Wasseroberfläche. Im Fluss zieht die Strömung an jedem Meter Schnur, der im Wasser hängt, und drückt die Montage flussabwärts. Je weniger Schnur im Wasser liegt, desto ruhiger steht der Korb.
Drittens Anhiebweg: Auf 40 m Distanz dehnt sich monofile Schnur beim Anhieb deutlich. Eine lange Rute nimmt beim Aufrichten mehr Schnur auf und bringt dadurch mehr Kraft an den Haken.
Der Preis dafür steht in der Spec-Tabelle: 288 g. Innerhalb der Serie wiegt die 30 cm kürzere MF3617 nur 243 g, also 45 g weniger. Beim Feedern mit häufigem Nachwerfen ist dieser Unterschied im Unterarm spürbar.
Die drei Wechselspitzen: das eigentliche Werkzeug
Bei einer Feederrute steckt die Bissanzeige in der Spitze. Die MF3917 kommt mit drei Carbonspitzen von 2,0, 3,0 und 4,0 oz Testkurve.
Die Testkurve beschreibt, wie viel Gewicht die Spitze braucht, um sich in einen bestimmten Winkel zu biegen. Die Auswahl folgt einer einfachen Logik: Die Spitze soll durch den Wasserdruck auf Korb und Schnur leicht vorgespannt stehen, sodass sie beim Biss noch Weg nach beiden Seiten hat.
| Spitze | Einsatz | Situation |
|---|---|---|
| 2,0 oz | stilles Wasser, kleine Körbe | Baggersee, Kanal ohne Strömung, vorsichtige Bisse |
| 3,0 oz | leichte Strömung, mittlere Körbe | langsam fließender Fluss, windiger See |
| 4,0 oz | kräftige Strömung, schwere Körbe | Fluss mit Zug, weite Distanz, Method Feeder |
Eine zu weiche Spitze steht unter Dauerlast und zeigt nur noch den Strömungsdruck an. Eine zu harte verschluckt die feinen Zupfer, die beim Angeln auf Brassen mit Maden den Unterschied machen. Die Abstufung in Ein-Unzen-Schritten ist deshalb der praktisch wertvollste Ausstattungspunkt dieser Rute.
Wurfgewicht in Futterkörbe übersetzt
95 bis 165 g klingen abstrakt, bis man sie in reale Montagen umrechnet. Der Wert bezieht sich auf das gesamte fliegende Gewicht, also Korb plus Futter.
- Drahtkorb 40 g leer, gefüllt rund 70 bis 90 g: liegt komfortabel im unteren Bereich
- Drahtkorb 60 g leer, gefüllt rund 100 bis 120 g: der Kernbereich dieser Rute
- Method Feeder 45 g, mit Futtermantel rund 90 bis 110 g: passend
- Distanzkorb 80 g leer, gefüllt 140 bis 160 g: das obere Ende
Für alles darüber ist die Heavy-Distance-Ausführung mit 155 bis 225 g gebaut. Wie die Montage darunter aussieht, steht im Ratgeber zu den Method-Feeder-Tipps.
Die Bestückung: keine Sparstellen
Drei Komponenten prägen die Rute.
Die Seaguide-Ringe mit SIC-Einlagen halten die hohe Beschleunigung aus, die ein Futterkorb beim Wurf erzeugt. SIC ist hart, abriebfest und leitet Reibungswärme ab.
Der Fuji-TVS-Rollenhalter ist ein Standardteil des japanischen Herstellers mit Schraubmutter und Trittfläche. Ersatzteile sind über den Fachhandel verfügbar, was bei Eigenkonstruktionen anderer Marken schwieriger ausfällt.
Der Griff kombiniert Naturkork und EVA. Sportex nennt Naturkork der Klassen 3A bis 5A, ein Händlerdatenblatt führt zusätzlich ein EVA-Griffteil im Handbereich. Diese Mischbauweise ist beim Feedern verbreitet: Kork liegt angenehm unter der führenden Hand, EVA am Rutenende hält Bodenkontakt und Nässe besser aus.
Der Seaguide D-Hook als Hakenhalter hat ein großes Öhr, in das auch ein Haken mit Futterkorb-Vorfach passt.
Welches Modell der Serie passt wozu
Die Serie umfasst sechzehn Modelle in fünf Kraftklassen. Für die verbreiteten deutschen Anwendungen ergibt sich:
- Light (35-85 g), 2,70 bis 3,65 m: Kanal, kleiner Vereinssee, Winkelpicker-Angelei auf Rotaugen
- Medium Light (65-125 g), 3,65 bis 3,95 m: stille Gewässer mit mittlerer Distanz, Brassen im See
- Medium (95-165 g), 2,70 bis 4,25 m: der Allroundbereich, Method Feeder, mittlere Flüsse
- Medium Heavy (93-192 g), 3,65 bis 3,95 m: schwere Körbe, Karpfen am Futterplatz
- Heavy Distance (155-225 g), 3,65 bis 4,25 m: starke Strömung, maximale Wurfweite
Die MF3917 in 3,95 m ist innerhalb dieser Aufstellung die Wahl mit der breitesten Abdeckung: lang genug für Distanz und Schnurkontrolle, kraftvoll genug für gefüllte Körbe, dabei mit der 2-oz-Spitze noch fein genug für zögerliche Bisse. Wer überwiegend am stillen Wasser auf kurze Distanz fischt, kommt mit der MF3617 in 3,65 m leichter und günstiger davon.
Preis-Einordnung
Die UVP liegt bei 339,95 €. Beide Awin-Händler rufen denselben Preis auf, rund 61 € darunter. Ein echter Preisvergleich entfällt dadurch, dafür ist die Preisstellung im Markt einheitlich.
Für die Einordnung: Feederruten in dieser Länge und Kraftklasse beginnen im Handel bei etwa 50 €. Der Aufpreis zahlt auf das Blankmaterial, die vollständige Markenbestückung, die Spitzenabstufung und die Ersatzteilversorgung über einen deutschen Hersteller ein. Wer nur ein paar Mal im Jahr an den Feederplatz geht, findet in der 70-Euro-Klasse eine Rute, die die Aufgabe erledigt.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Länge | Wurfgewicht | Gewicht | Preisniveau |
|---|---|---|---|---|
| Sportex Xclusive RS-2 Medium Feeder MF3917 | 3,95 m | 95-165 g | 288 g | ca. 279 € |
| Sportex Xclusive RS-2 Medium Feeder MF3617 | 3,65 m | 95-165 g | 243 g | ca. 271 € |
| Spro Petri Feeder 3,60 m | 3,60 m | bis 130 g | 401 g | ca. 70 € |
| Daiwa Ninja X Feeder 3,60 m | 3,60 m | bis 120 g | 240 g | ca. 50 € |
Der Vergleich zeigt die Preisklassenlogik deutlich: Beim reinen Gewicht liegt die Ninja X Feeder für ein Sechstel des Preises vorn, weil sie kürzer und schwächer ausgelegt ist. Die Xclusive gewinnt bei Kraftreserve, Spitzenabstufung und Komponentenqualität.
Fazit
Die Sportex Xclusive RS-2 Medium Feeder MF3917 ist eine Feederrute für Angler, die regelmäßig auf Distanz fischen und dabei sowohl den stillen See als auch den Fluss abdecken wollen. Ein Helicore-Blank aus T800-Carbon, drei Carbonspitzen von 2 bis 4 oz und eine vollständige Bestückung aus Seaguide- und Fuji-Komponenten ergeben eine Rute, die über Jahre hält und für die es Ersatzteile gibt.
Mit einer Gesamtwertung von 4,3 von 5 ist sie die Empfehlung für ambitionierte Friedfischangler mit hoher Angelfrequenz. Punktabzug gibt es für die 288 g, die beim häufigen Nachwerfen spürbar werden, und für den Preis, der ein Vielfaches funktional ausreichender Alternativen beträgt. Wer erst in die Feederangelei einsteigt, baut sein Können sinnvoller mit einer Rute der Einstiegsklasse auf und steigt später gezielt um. Passend dazu lohnt der Blick auf Bissanzeiger für Feederruten, wenn die Rute abends im Ständer liegt.
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Alle Feederruten im Ranking →Häufige Fragen
Was bedeutet MF3917 bei der Sportex Xclusive RS-2?
MF steht für Medium Feeder als Kraftklasse. Die ersten beiden Ziffern nennen die Länge in Dezimetern, also 39 für 3,95 m. Die letzten beiden Ziffern bezeichnen intern die Wurfgewichtsklasse, hier 17 für 95 bis 165 g. Nach demselben Schema steht MF3617 für dieselbe Kraftklasse in 3,65 m.
Wofür sind die drei Wechselspitzen der Sportex Xclusive RS-2 gedacht?
Die Spitzen unterscheiden sich in ihrer Testkurve: 2,0 oz für stilles Wasser und feine Bisse, 3,0 oz für leichte Strömung und mittlere Körbe, 4,0 oz für kräftige Strömung und schwere Futterkörbe. Die Spitze soll sich unter dem Wasserdruck leicht vorspannen und beim Biss trotzdem noch Weg haben. Zu weich zeigt der Zug des Wassers dauerhaft Ausschlag, zu hart verschluckt sie feine Bisse.
Für welche Futterkörbe eignet sich die MF3917?
Das Wurfgewicht von 95 bis 165 g umfasst den gefüllten Korb samt Futter. Praktisch sind das Drahtkörbe von 40 bis 80 g Eigengewicht mit Futterfüllung sowie mittlere bis große Method-Feeder. Für kleine Körbe unter 40 g ist die Light-Ausführung mit 35 bis 85 g die passendere Wahl.
Was ist ein Helicore-Blank?
Helicore bezeichnet bei Sportex einen Blankaufbau, bei dem zusätzliche Carbonfasern spiralförmig um den Grundkörper gewickelt werden. Diese Wicklung arbeitet gegen das Verdrehen des Blanks unter Last. Beim Feedern zeigt sich der Effekt beim Wurf: Der Korb fliegt gerader, weil sich der Blank in der Beschleunigung weniger verwindet.
Wie schwer ist die Sportex Xclusive RS-2 Medium Feeder MF3917?
288 Gramm laut Sportex. Der Hersteller weist ausdrücklich auf eine fertigungsbedingte Toleranz von bis zu 8 Prozent hin, das entspricht bei diesem Modell rund 23 g in beide Richtungen. Innerhalb der Serie liegen die Gewichte zwischen 162 g (LF2715, 2,70 m) und 321 g (HF4222, 4,25 m).
Welche Rolle passt zur Sportex Xclusive RS-2 Medium Feeder?
Eine 4000er bis 5000er Feeder- oder Stationärrolle mit 300 bis 400 g Eigengewicht passt zur Rute. Wichtig ist eine ausreichend große Spule, damit Schnur in 0,20 bis 0,25 mm monofil in einer Lage abläuft, sowie eine feinfühlige Bremse für dünne Vorfächer. Eine Freilaufrolle ist beim Feedern nützlich, wenn die Rute im Ständer liegt.
Warum ist eine Feederrute dreiteilig?
Die Dreiteilung hält die Transportlänge kurz: 3,95 m Rutenlänge ergeben nur 1,39 m Packmaß. Zusätzlich erlaubt der Aufbau, den Übergang zur Wechselspitze konstruktiv sauber zu lösen, weil die Spitze als viertes Element aufgesteckt wird. Praktisch bedeutet das drei Steckverbindungen, die nach jedem Angeltag gereinigt werden sollten.
Was bringen SIC-Ringe beim Feedern?
SIC steht für Siliziumkarbid, ein hartes und abriebfestes Keramikmaterial mit guter Wärmeableitung. Beim Feedern läuft die Schnur bei jedem Wurf unter hoher Beschleunigung durch die Ringe, weil der Korb ein Vielfaches eines Kunstköders wiegt. Weichere Einlagen bekommen davon mit den Jahren Kerben, die dann die Schnur beschädigen.
Passt die MF3917 auch für den Fluss?
Ja, dafür ist die Kombination aus 3,95 m Länge und der 4,0-oz-Spitze gedacht. Die Länge hält mehr Schnur über dem Wasser und reduziert dadurch den Zug der Strömung auf die Montage. Bei starker Strömung mit Körben über 165 g greifst du zur Heavy-Distance-Ausführung mit 155 bis 225 g.
Lohnt sich der Aufpreis gegenüber einer Feederrute für 70 Euro?
Er lohnt sich für Angler, die regelmäßig und viele Stunden feedern. Der Unterschied liegt im Blankmaterial, in der vollständigen Markenbestückung und in der Verfügbarkeit von Ersatzspitzen. Für den gelegentlichen Ansitz am Vereinssee erledigt eine Rute der 70-Euro-Klasse dieselbe Aufgabe, mit etwas mehr Gewicht und gröberer Spitzenabstufung.