Technische Daten
| Modell | Daiwa Exceler Spin 3,00 m (Artikelnummer 11662-300, im Handel auch als 1002M geführt) |
|---|---|
| Länge | 3,00 m |
| Wurfgewicht | 15-50 g |
| Aktion | extra fast / fast (Doppelangabe laut Daiwa) |
| Rutengewicht | 180 g |
| Gewicht je Meter | 60 g/m (rechnerisch) |
| Teile | 2 (Steckrute) |
| Transportlänge | 155 cm |
| Ringe | 8 Stück, Seaguide mit Titanium-Oxyd-Einlage |
| Blank | HMC+-Kohlefaser |
| Griff | EVA, auf den Serienfotos als geteilter Griff mit freiliegendem Blank |
|---|---|
| Rollenhalter | ergonomischer Rollenhalter, Hersteller und Typ nennt Daiwa nicht |
| Zusatz | Hakenhalter am Blank |
| UVP laut Daiwa | 134,00 € (Website), 129,00 € (Katalog 2026) |
| Weitere Modelle der Serie | 2,25 m / 5-20 g · 2,40 m / 10-40, 20-60, 40-80 g · 2,70 m / 10-40, 20-60, 40-80 g |
| Schwesterserien | Exceler Jiggerspin, Exceler Spin ST, Exceler Spin Seatrout 3,15 m |
| Passende Rollengröße | 3000 bis 4000 (unsere Einordnung, Daiwa nennt keine) |
| Zielfische | Hecht, Zander, Barsch, Rapfen; Daiwa nennt nahezu alle heimischen Raubfische |
| EAN | 4066466028930 |
| Hersteller | Daiwa |
Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.
Unsere Einordnung
Das spricht dafür
- 180 g auf 3,00 m: Mit 60 g je Meter ist die Rute leichter als die Crossfire Spin gleicher Länge (70 g je Meter) und liegt auf dem Niveau der teureren Fuego Predator
- 15-50 g decken die Köder ab, die Uferangler auf Hecht und Zander am häufigsten werfen, vom 12-cm-Wobbler bis zum 15-cm-Gummifisch
- Im Handel deutlich unter der UVP von 134,00 €
- Seaguide-Ringe mit Titanium-Oxyd-Einlage vertragen geflochtene Schnur
- 3,00 m Hebel bringen Wurfweite und halten die Schnur im Drill über Steinpackungen und Uferbewuchs
- Dieselbe Ausstattung wie bei den kurzen Serienmodellen: HMC+-Blank, EVA-Griff und Hakenhalter gibt es auch an der langen Version
Das spricht dagegen
- Nur 8 Ringe auf 3,00 m, dieselbe Zahl wie bei der 2,25-m-Version: Rechnerisch steht an der langen Rute alle 37,5 cm ein Ring
- 155 cm Transportlänge sind in Bahn, Kleinwagen und kurzen Futteralen sperrig, eine mehrteilige Variante bietet die Serie nicht
- Die Aktion gibt Daiwa nur als Doppelangabe extra fast / fast an, eine eindeutige Einordnung für das 3,00-m-Modell fehlt
- Rollenhalter und Ringtyp beschreibt Daiwa nur allgemein, beim Vorgänger stand noch ein Fuji-DPS-Rollenhalter im Datenblatt
Wer vom Ufer auf Hecht und Zander fischt, stößt irgendwann an eine Grenze: Die Kante liegt 60 m draußen, vor den Füßen ragt die Steinpackung, und die 2,70-m-Rute kommt nicht ganz hin. Die Daiwa Exceler Spin 3,00 m ist Daiwas Antwort aus der Mittelklasse. Sie bringt einen HMC+-Blank mit 15-50 g Wurfgewicht und 180 g Gewicht mit und kostet ab 75,73 € bei einer UVP von 134,00 €. Grundlage dieser Einordnung sind das Datenblatt auf der Produktseite von Daiwa, der Daiwa-Katalog 2026 und die Listungen der Händler.
Die Exceler Spin in Daiwas Programm
Die Exceler-Familie ist bei Daiwa die Mittelklasse unterhalb von Serien wie Fuego und Prorex. Sie umfasst mehrere Rutenlinien: die Exceler Spin als Allround-Spinnrute, die Jiggerspin fürs Gummifischangeln, die feine Spin ST und die Spin Seatrout für die Küste. Die Spin-Linie gibt es in acht Modellen von 2,25 m bis 3,00 m, das 3,00-m-Modell ist das längste der Serie.
Der Blank besteht aus HMC+, Daiwas Bezeichnung für hochmodulige Kohlefasern mit erhöhter Dichte. Weil die Fasern dichter liegen, braucht der Blank weniger Harz, und Harz bringt Gewicht ohne Steifigkeit. In Daiwas Materialhierarchie steht HMC+ eine Stufe unter dem HVF-Carbon der teureren Serien. Laut Serientext richtet sich die Rute an die aktive Angelei auf die heimischen Raubfische, mit ausgewogener, schneller Aktion und kräftigem Rückgrat.
Händler führen die aktuelle Generation seit 2023. Zu erkennen ist sie an der Artikelnummer 11662 und an EANs mit dem Anfang 4066466. Wichtig beim Kauf: Einige Shops verkaufen noch die Vorgängerin mit 30-60 g, dazu unten mehr.
Drei Meter: was die Länge beim Wurf bringt
Eine Rute arbeitet beim Wurf als Hebel. Bei gleicher Armbewegung legt die Spitze einer 3,00-m-Rute einen längeren Weg zurück als die einer 2,70-m-Rute und ist entsprechend schneller. Diese 30 cm mehr Hebel sind der eigentliche Kaufgrund. Wie viele Meter davon am Wasser ankommen, hängt an Köder, Schnurstärke und Wurftechnik, eine feste Zahl nennt Daiwa darum zu Recht nicht.
Der zweite Vorteil zeigt sich nach dem Biss. Eine lange Rute hält die Schnur höher über dem Wasser. An Buhnen und Steinpackungen führst du den Fisch damit über die Steine, an verkrauteten Ufern über das Schilf. Beim Einholen eines tief laufenden Wobblers schleift die Schnur weniger über die Uferkante.
Die Kehrseite: Drei Meter sind am engen, bewachsenen Ufer, im Bellyboot und beim schnellen Twitchen unhandlich. Wer vorwiegend an kleinen Flüssen und Kanälen fischt, ist mit den 2,40- oder 2,70-m-Modellen besser bedient. Die Grundlagen zur Längenwahl stehen im Ratgeber zur Spinnrute für Hecht und Zander.
15-50 g in Köder übersetzt
Das Wurfgewicht beschreibt das Gesamtgewicht, das die Rute sauber werfen kann. Eine gängige Faustregel: Am besten arbeitet eine Rute im mittleren Bereich ihrer Angabe, hier also zwischen rund 25 und 40 g. Übersetzt in typische Köder:
| Köder | Gewicht | Einordnung |
|---|---|---|
| Spinner Größe 4 bis 5 | rund 9 bis 13 g | unter dem Wurfgewicht, der Blank lädt sich kaum auf |
| Spro Ikiru Silent Jerk 95 | 15 g | unteres Ende, wirft sauber |
| Minnow-Wobbler 12 cm | rund 15 bis 20 g | im Bereich |
| Blinker | 20 bis 30 g | Kernbereich, maximale Wurfweite |
| Gummifisch 12 cm + 14-g-Kopf | rund 27 g | Kernbereich |
| Gummifisch 15 cm + 21-g-Kopf | rund 47 g | oberes Ende |
| Svartzonker McMy Tail 20 cm | 83 g | deutlich zu schwer |
Die Rute deckt damit genau die Spanne ab, in der die meisten Uferangler auf Hecht und Zander arbeiten. Blinker sind dabei die natürlichen Partner der langen Rute, weil sie kompakt fliegen und die Länge in Weite umsetzen. Für große Swimbaits und Jerkbaits ab 60 g braucht es eine Baitcastrute oder das 40-80-g-Modell der Serie.
Extra fast oder fast: die Doppelangabe erklärt
Daiwa schreibt bei allen acht Modellen extra fast / fast. Bei den Schwesterserien nennt der Hersteller dagegen Einzelwerte, die Jiggerspin etwa ist klar als extra fast ausgewiesen, die Seatrout als medium fast. Die Doppelangabe beschreibt eine Aktion zwischen beiden Stufen: Die Spitze arbeitet schnell, der Blank biegt sich unter Last aber etwas tiefer als bei einer reinen Jigrute.
Für die Praxis heißt das: Wobbler, Blinker und Gummifisch lassen sich gleichermaßen führen, die Spitze zeigt Grundkontakt an, und das Rückgrat setzt den Anhieb auch auf Distanz durch. Im Drill puffert der etwas tiefer arbeitende Blank Kopfstöße besser ab als eine extra-fast-Jigrute. Besitzer beschreiben die Serie im Anglerboard entsprechend als Allroundrute, für reines Zanderjiggen empfinden sie sie als etwas weich.
Gewicht und Balance
180 g sind für eine Drei-Meter-Rute mit 50 g Wurfgewicht ein guter Wert. Auf die Länge gerechnet ordnet sich die Exceler so ein:
| Rute | Länge | Wurfgewicht | Gewicht | Gramm je Meter |
|---|---|---|---|---|
| Daiwa Exceler Spin 3,00 m | 3,00 m | 15-50 g | 180 g | 60,0 g/m |
| Daiwa Crossfire Spin 3,00 m | 3,00 m | 10-40 g | 210 g | 70,0 g/m |
| Daiwa Fuego Predator Spin 2,70 m | 2,70 m | 15-50 g | 165 g | 61,1 g/m |
| Daiwa Ninja X Spin 2,70 m | 2,70 m | 30-60 g | 205 g | 75,9 g/m |
Die Exceler ist auf den Meter gerechnet die leichteste der vier und liegt gleichauf mit der teureren Fuego Predator.
Bei langen Ruten zählt neben dem Gewicht die Balance. Je länger der Blank, desto weiter liegt sein Schwerpunkt vorn, und die Spitze zieht nach unten. Eine Rolle der Größe 3000 bis 4000 mit rund 250 bis 300 g verschiebt den Schwerpunkt zurück Richtung Rollenfuß. Die Daiwa Ninja LT 4000-C mit 270 g passt gewichtsmäßig gut. Eine sehr leichte 2500er-Rolle macht die Kombination dagegen spürbar kopflastig.
Acht Ringe auf drei Metern
Alle acht Modelle der Serie tragen 8 Ringe, vom 2,25-m-Modell bis zur 3,00-m-Version. Rechnerisch steht bei der kurzen Rute über die Gesamtlänge alle 28 cm ein Ring, bei der langen alle 37,5 cm. Zum Vergleich: Die Exceler Jiggerspin mit 3,05 m hat 9 Ringe, die Shimano Sustain mit 2,70 m sogar 10.
Weite Ringabstände haben eine Folge unter Last. Die Schnur folgt der Biegung des Blanks in längeren geraden Abschnitten und liegt weniger gleichmäßig an. Beim Werfen und Einholen spielt das kaum eine Rolle, im Drill eines großen Fisches verteilt sich die Last etwas ungleichmäßiger auf den Blank. Hier zeigt sich der Preisabstand zu höher beringten Ruten.
Die Ringe selbst passen zur Aufgabe. Seaguide mit Titanium-Oxyd-Einlage heißt: Die Einlage ist eine harte Keramik, die dem Abrieb geflochtener Schnur standhält. Worauf es bei Geflecht sonst ankommt, steht im Ratgeber zur geflochtenen Schnur beim Spinnfischen.
Griff, Rollenhalter und Transport
Daiwa nennt einen EVA-Griff. Die Serienfotos zeigen einen geteilten Aufbau: ein kurzes EVA-Stück hinter dem Rollenhalter, ein freiliegender Blankabschnitt und ein EVA-Endgriff. Das spart Gewicht und bringt den Blank näher an die Hand. EVA nimmt kein Wasser auf, bleibt bei Kälte griffig und lässt sich nach dem Angeln einfach abwaschen.
Beim Rollenhalter bleibt Daiwa allgemein und schreibt nur von einem ergonomischen Modell. Auf den Fotos ist ein Schraubrollenhalter zu sehen, Hersteller und Typ nennt das Datenblatt nicht. Der Hakenhalter am Blank nimmt den Köder beim Platzwechsel auf.
Zerlegt misst die Rute 155 cm. Das passt in Kombis und die meisten Mittelklasse-Kofferräume, im Kleinwagen meist nur über die umgeklappte Rückbank. Wer mit Bahn oder Rad zum Wasser fährt, sollte die Transportlänge vor dem Kauf mit dem eigenen Futteral abgleichen.
Vorgängerin und aktuelle Generation
Die Suche nach einer Exceler Spin mit drei Metern führt im Handel oft noch zur Vorgängerin. Die beiden unterscheiden sich deutlich:
| Merkmal | Vorgängerin 11664-302 | Aktuell 11662-300 |
|---|---|---|
| Wurfgewicht | 30-60 g | 15-50 g |
| Gewicht | 235 g (Händlerangabe) | 180 g |
| Aktion | fast | extra fast / fast |
| Griff | Kork | EVA |
| Rollenhalter | Fuji DPS | ergonomisch, ohne Markenangabe |
| Ringe | 8, Titanium-Oxyd | 8, Seaguide Titanium-Oxyd |
| Transportlänge | 154 cm | 155 cm |
| EAN beginnt mit | 4059845 | 4066466 |
Die aktuelle Rute ist deutlich leichter und auf etwas leichtere Köder ausgelegt. Die Vorgängerin mit ihrem höheren Wurfgewicht passt besser, wenn du vorwiegend schwere Blinker und große Gummifische wirfst. Beim Kauf hilft der Blick auf die EAN, die in den meisten Shops in der Artikelbeschreibung steht.
Welches Exceler-Spin-Modell passt
Die Serie deckt mit acht Modellen vom Barsch bis zum Hecht alles ab. Die Werte laut Daiwa:
| Artikelnummer | Länge | Wurfgewicht | Gewicht | Transportlänge | UVP |
|---|---|---|---|---|---|
| 11662-226 | 2,25 m | 5-20 g | 120 g | 116 cm | 103,00 € |
| 11662-240 | 2,40 m | 10-40 g | 140 g | 124 cm | 118,00 € |
| 11662-241 | 2,40 m | 20-60 g | 140 g | 124 cm | 123,00 € |
| 11662-242 | 2,40 m | 40-80 g | 165 g | 124 cm | 126,00 € |
| 11662-270 | 2,70 m | 10-40 g | 165 g | 139 cm | 120,00 € |
| 11662-271 | 2,70 m | 20-60 g | 175 g | 139 cm | 126,00 € |
| 11662-272 | 2,70 m | 40-80 g | 195 g | 139 cm | 141,00 € |
| 11662-300 | 3,00 m | 15-50 g | 180 g | 155 cm | 134,00 € |
Die UVP stammt von der Daiwa-Website, der Katalog 2026 nennt jeweils 5 bis 6 € weniger. Auffällig ist das Gewicht: Die 3,00-m-Rute wiegt nur 5 g mehr als die 2,70 m mit 20-60 g. Wer zwischen diesen beiden schwankt, entscheidet also über Länge und Köderbereich, das Gewicht spielt kaum eine Rolle. Für Barsch und leichte Köder ist das 2,25-m-Modell die richtige Wahl, für schwere Hechtköder die 2,40 m oder 2,70 m mit 40-80 g.
Alternativen im Vergleich
| Rute | Länge | Wurfgewicht | Gewicht | Blank | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Daiwa Exceler Spin 3,00 m | 3,00 m | 15-50 g | 180 g | HMC+ | 4,1 |
| Daiwa Crossfire Spin 3,00 m | 3,00 m | 10-40 g | 210 g | Kohlefaser | 3,9 |
| Daiwa Fuego Predator Spin 2,70 m | 2,70 m | 15-50 g | 165 g | HMC+ | 4,3 |
| Daiwa Exceler Jigger 2,70 m | 2,70 m | 7-28 g | 150 g | HMC+ | 4,3 |
Die Crossfire ist der günstigere Einstieg in dieselbe Länge, wiegt aber 30 g mehr und wirft leichtere Köder. Die Fuego Predator bringt dasselbe Wurfgewicht mit Fuji-Rollenhalter auf 2,70 m, ist also die Wahl, wenn dir die 30 cm weniger nichts ausmachen. Die Exceler Jigger ist die Spezialistin für Gummifische bis 12 cm. Weitere Modelle stehen in der Bestenliste der Spinnruten unter 100 Euro.
Für wen sich die Rute lohnt
Die Exceler Spin 3,00 m passt, wenn du an großen Gewässern vom Ufer fischst: Buhnenfelder am Strom, Baggerseen mit flachen Ufern, Talsperren, Häfen. Dort bringt die Länge Wurfweite und Kontrolle, und das Wurfgewicht deckt Blinker, Wobbler und mittlere Gummifische ab. Wie du den Zander an solchen Plätzen findest, erklärt der Ratgeber zum Zanderangeln am See.
Weniger passend ist sie an kleinen, zugewachsenen Gewässern, vom Boot und für das konzentrierte Twitchen kleiner Wobbler. Dort sind kürzere Ruten handlicher.
Einordnung: die lange Allroundrute zum Mittelklassepreis
Datenbasiert betrachtet bringt die Exceler Spin 3,00 m alles mit, was eine lange Uferrute braucht: HMC+-Blank, schnelle Aktion mit Rückgrat, Seaguide-Ringe mit Titanium-Oxyd, EVA-Griff und mit 180 g ein Gewicht, das auf die Länge gerechnet mit teureren Ruten mithält. Der Straßenpreis liegt deutlich unter der UVP.
Abzüge gibt es für die sparsame Beringung mit acht Ringen auf drei Metern, die allgemeinen Angaben zu Rollenhalter und Aktion und die sperrige Transportlänge. Mit 4,1 von 5 ist sie die Empfehlung für Uferangler, die an großen Gewässern eine leichte Drei-Meter-Rute für Hecht und Zander suchen und dafür keine 150 € ausgeben wollen.
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Welche Aktion hat die Daiwa Exceler Spin 3,00 m?
Daiwa gibt für alle acht Modelle der Serie die Doppelangabe extra fast / fast an, auch für die 3,00-m-Version. Gemeint ist eine schnelle Spitzenaktion: Unter Last biegt sich vor allem das obere Drittel des Blanks, das Rückgrat bleibt straff. Laut Daiwa-Serientext ist die Aktion ausgewogen und schnell mit starkem Rückgrat.
Welche Köder passen zur Daiwa Exceler Spin 3,00 m mit 15-50 g?
Das Wurfgewicht deckt Wobbler zwischen 10 und 14 cm, Blinker von 20 bis 30 g und Gummifische bis rund 15 cm am passenden Jigkopf ab. Am besten wirft die Rute im mittleren Bereich um 25 bis 40 g. Leichte Spinner unter 15 g laden den langen Blank kaum auf, große Hechtköder ab 60 g liegen klar darüber.
Welche Rolle passt zur Daiwa Exceler Spin 3,00 m?
Eine Stationärrolle der Größe 3000 bis 4000 passt am besten. Bei 180 g Rutengewicht und 3,00 m Länge sorgt eine Rolle um 250 bis 300 g dafür, dass der Schwerpunkt nahe am Rollenfuß liegt und die Spitze nicht nach vorn zieht. Innerhalb der Marke bietet sich die Daiwa Ninja LT 4000-C mit 270 g an. Daiwa selbst nennt keine Rollengröße.
Wie schwer ist die Daiwa Exceler Spin 3,00 m?
Laut Daiwa wiegt sie 180 g. Auf die Länge gerechnet sind das 60 g je Meter. Die Daiwa Crossfire Spin 3,00 m liegt mit 210 g bei 70 g je Meter, die Exceler Spin 2,70 m mit 20-60 g wiegt 175 g. Für eine Drei-Meter-Rute mit 50 g Wurfgewicht ist das ein guter Wert.
Was unterscheidet die aktuelle Exceler Spin 3,00 m von der alten Version mit 30-60 g?
Die Vorgängerin 11664-302 hatte 30-60 g Wurfgewicht, einen Korkgriff, einen Fuji-DPS-Rollenhalter und wog laut Händlerdaten 235 g. Die aktuelle 11662-300 hat 15-50 g, einen EVA-Griff, einen ergonomischen Rollenhalter ohne Markenangabe, Seaguide-Ringe und wiegt 180 g. Transportlänge und Ringanzahl sind mit 155 bzw. 154 cm und 8 Ringen praktisch gleich. Unterscheiden lassen sich beide sicher über die EAN: Die aktuelle Rute beginnt mit 4066466.
Wann lohnt sich eine 3-m-Spinnrute gegenüber 2,70 m?
Wenn Wurfweite oder Schnurführung über Hindernisse zählen: an Buhnen und Steinpackungen, an flachen Seeufern, an Talsperren und überall, wo Schilf oder Kraut vor dir steht. Die 30 cm mehr Hebel beschleunigen die Rutenspitze beim Wurf stärker und halten die Schnur im Drill höher. Am engen, bewachsenen Ufer, im Bellyboot und beim Twitchen ist die kürzere Rute handlicher.
Eignet sich die Daiwa Exceler Spin 3,00 m zum Jiggen auf Zander?
Für gelegentliches Jiggen an großen Gewässern ja, als reine Jigrute weniger. Die lange Rute setzt den Anhieb auf Distanz gut durch, sie ist aber kopflastiger und ermüdet bei stundenlangem Faulenzen mehr als eine kürzere Rute. Für das gezielte Jiggen baut Daiwa die Exceler Jiggerspin mit extra-fast-Aktion, etwa in 2,70 m mit 7-28 g.
Welche Schnur gehört auf die Daiwa Exceler Spin 3,00 m?
Eine geflochtene Schnur zwischen 0,12 und 0,15 mm passt zum Wurfgewicht. Sie dehnt sich kaum, überträgt Bisse auch auf 50 m und ist dünn genug für weite Würfe. Davor kommt ein Fluorocarbon-Vorfach mit 0,30 bis 0,40 mm, beim Hechtangeln ein Stahl- oder Titanvorfach. Die Seaguide-Ringe mit Titanium-Oxyd-Einlage sind für Geflecht ausgelegt.
Wie lang ist die Daiwa Exceler Spin 3,00 m zerlegt?
Die Transportlänge beträgt 155 cm, die Rute ist zweiteilig. Das passt in Kombis und größere Kofferräume, in Kleinwagen meist nur diagonal über die umgeklappte Rückbank. Für Reisen mit Bahn oder Flugzeug ist eine mehrteilige Reiserute praktischer, die Exceler-Serie bietet keine.
Taugt die Daiwa Exceler Spin 3,00 m für die Meerforelle an der Küste?
Mit 3,00 m Länge und 15-50 g liegt sie im Bereich klassischer Küstenruten. Daiwa führt für diesen Einsatz aber eine eigene Schwester, die Exceler Spin Seatrout mit 3,15 m und 15-40 g, deren Aktion laut Daiwa medium fast ist. Die weichere Aktion verzeiht die Fluchten einer Meerforelle besser. Für den gelegentlichen Küstentag reicht die Spin-Version aus.