Ausrüstung · Deeper

Deeper Chirp+ 4 (Wurfecholot)

4,3 / 5 · datenbasierte Einordnung

  • KI-Fischerkennung trennt Fischechos automatisch vom Rauschen
  • Bodenhärte- und Vegetationskarten in 2D und 3D aus eigenen Scans
  • 3-Frequenz-CHIRP mit bis zu 1 cm Zielseparation und 15 Scans pro Sekunde
  • 94 g, 100 m Tiefenbereich, 120 m Funkreichweite, USB-C
  • Hartschalenkoffer und Night Cover liegen bei, 5 Jahre Garantie

Rezension vom 5. August 2026

Deeper Chirp+ 4 (Wurfecholot)

ab 398,99 €

Preise: Stand 24.08.2026, ohne Gewähr

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Technische Daten

Sonar-Typ CHIRP mit 3 Frequenzen
Frequenzen & Kegelwinkel 675 kHz (7°) · 240 kHz (20°) · 100 kHz (47°)
Zielseparation bis 1 cm (schmaler Kegel), 2,4 cm (mittel und breit)
Scanrate bis 15 Scans pro Sekunde
Tiefenbereich 15 cm bis 100 m
Funkreichweite bis 120 m (WLAN aufs Smartphone)
GPS GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou, QZSS
KI-Fischerkennung ja, Auswertung der Rohdaten in Echtzeit
Kartenerstellung Live-Bathymetrie in 2D und 3D, dazu Bodenhärte- und Vegetationskarten
Akku Li-Ion 3,8 V, 1.300 mAh
Laufzeit bis 9 h (GPS an) bzw. 15 h (GPS aus)
Ladezeit 80 % in 60 min, voll in 110 min (USB-C)
Gewicht 94 g
Durchmesser ca. 65 mm
Gehäuse ABS mit Titan-Einsätzen
Wassertemperatursensor ja, auf 0,2 °C genau
Betriebstemperatur -20 °C bis 40 °C (auch Eisangeln)
Lieferumfang Sonar, USB-C-Kabel, Hartschalenkoffer, Night Cover, 2 Befestigungsschrauben, Anleitung
App Fish Deeper (iOS und Android), Kartenverwaltung im Lakebook gratis
Garantie 5 Jahre (Hersteller)
UVP 429,00 €
EAN 4779032951050 (Artikelnummer 3500240)

Der Deeper Chirp+ 4 ist die aktuelle Spitze der Wurfecholot-Reihe und kostet ab 398,99 €. Das Besondere steckt in der Auswertung: Eine eingebaute KI markiert Fische im Sonarbild, und aus den eigenen Scans entstehen Karten, die Bodenhärte und Kraut als eigene Ebenen zeigen. Diese Rezension ordnet das Gerät datenbasiert ein, Grundlage sind das Hersteller-Datenblatt, die Händlerangaben und der Vergleich mit den Vorgängern der Serie.

Was ein Wurfecholot leistet und wo seine Grenze liegt

Ein Wurfecholot ist eine Sonarkugel an der Schnur. Du wirfst sie aus, kurbelst sie ein und bekommst dabei auf dem Smartphone einen Querschnitt des Gewässers entlang der Wurfbahn. Anders als ein festes Bootsecholot brauchst du dafür kein Boot, keinen Geber am Heck und keine Stromversorgung.

Die Grenze dieser Bauweise ist die Reichweite. 120 m Funkverbindung bestimmen, wie weit du vom Ufer aus arbeiten kannst, und die Wurfweite bestimmt, wie weit die Kugel überhaupt kommt. Mit 94 g und einer kräftigen Rute sind 60 bis 80 m realistisch. Wer größere Flächen erfassen will, hängt das Sonar an ein Boot, ein Belly Boat oder ein Futterboot, dann bleibt der Abstand zum Smartphone konstant klein und die Verbindung stabil.

Für die Rutenwahl heißt das konkret: mindestens 100 g Wurfgewicht, besser 120 g, und eine geflochtene Schnur ab 0,20 mm. Eine leichte Spinnrute überlebt den Wurf einer 94-g-Kugel nicht dauerhaft.

Das Sonar: drei Frequenzen, drei Aufgaben

Der Chirp+ 4 sendet CHIRP-Signale auf drei wählbaren Frequenzen. CHIRP bedeutet, dass jeder Impuls ein Frequenzband durchläuft statt auf einem festen Ton zu bleiben. Das erhöht die Energie im Signal und erlaubt es der Auswertung, dicht beieinander liegende Echos zu trennen.

FrequenzKegelwinkelZielseparationWofür
675 kHzbis 1 cmEinzelfische, Vertikalangeln, dichte Struktur
240 kHz20°2,4 cmAllrounder für Kanten und Grundverlauf
100 kHz47°2,4 cmFlächensuche, schnelles Absuchen großer Bereiche

Der schmale Kegel ist die Präzisionseinstellung. Bei deckt er in 5 m Tiefe einen Kreis von rund 60 cm Durchmesser ab, dafür trennt er Echos bis auf 1 cm. Praktisch heißt das: Ein Zander, der flach über dem Grund steht, erscheint als eigene Sichel statt im Bodenecho zu verschwinden.

Der breite Kegel arbeitet umgekehrt. 47° erfassen in 5 m Tiefe einen Kreis von etwa 4,3 m Durchmesser, du siehst also viel auf einmal und findest Kanten schneller. Die Trennschärfe sinkt dabei auf 2,4 cm. Mit 15 Scans pro Sekunde bleibt das Bild auch beim zügigen Einkurbeln flüssig.

Die KI-Fischerkennung: was sie wirklich abnimmt

Hier liegt der Kernunterschied zu allen Vorgängern. Die Elektronik wertet die Rohdaten in Echtzeit aus und entscheidet, welches Echo ein Fisch ist.

Das klingt nach Spielerei, trifft aber die häufigste Fehlerquelle beim Sonarlesen. Kraut, aufsteigende Gasblasen aus Faulschlamm, Äste und Thermosprungschichten erzeugen Echos, die einer Fischsichel ähneln. Wer das Bild seit Jahren liest, unterscheidet das an Form und Bewegung. Wer neu einsteigt, sieht überall Fische und wundert sich, warum an der vermeintlichen Sammelstelle nichts beißt.

Die KI markiert die echten Fischechos direkt und stellt sie auch auf der 3D-Karte dar. Deeper verbessert das Modell laufend über Updates. Für erfahrene Sonar-Leser bleibt der Gewinn überschaubar, sie kennen die Muster. Einsteigern spart die Funktion die Lernkurve, an der viele aufgeben. Wie du Sonarbilder auch ohne KI richtig deutest, steht in unserem Ratgeber zum Echolot am Belly Boat.

Bodenhärte und Kraut: die Karten, die den Aufpreis tragen

Die zweite Neuerung wirkt technisch unscheinbar und ist für Ansitzangler der eigentliche Kaufgrund.

Beim Kartieren wertet der Chirp+ 4 die Stärke des Bodenechos aus. Harter Grund wirft mehr Schall zurück, weicher Schlamm schluckt ihn. Aus diesem Unterschied entsteht eine Karte, die nach Bodenhärte eingefärbt ist. Eine dritte Ebene zeigt die Vegetation, also wo Kraut steht und wie hoch es reicht.

Für die Praxis am Wasser ist das ein direkter Vorteil. Beim Karpfenangeln entscheidet die Bodenbeschaffenheit über den Futterplatz: Auf hartem Kies oder Lehm liegen Boilies sichtbar auf und der Karpfen findet sie, auf weichem Schlamm sinken sie ein. Die klassische Methode dafür ist das Abtasten mit dem Marker-Blei, bei dem man aus dem Widerstand auf den Grund schließt. Der Chirp+ 4 liefert dieselbe Information als Fläche statt als Punkt.

Auch für Raubfischangler ist das nutzbar. Zander stehen bevorzugt an Hartgrundkanten, und Krautfelder sind im Sommer der Standplatz für Hechte. Beide Strukturen erscheinen auf der Karte, ohne dass du sie erst mühsam abloten musst.

Ein Punkt gehört dazu: Die Karten entstehen ausschließlich aus deinen eigenen Scans. Ein vorbereitetes Kartenmaterial für deutsche Seen liefert Deeper nicht mit. Das erste Ausmessen eines Gewässers kostet also Zeit, dafür gehört die Karte danach dir und liegt gratis im Lakebook.

Akku, Laden und was 94 g im Wurf bedeuten

Der Li-Ion-Akku fasst 1.300 mAh bei 3,8 V. Deeper nennt bis zu 9 Stunden mit aktivem GPS und bis zu 15 Stunden ohne. Der Unterschied ist praktisch relevant, weil jedes Kartieren GPS braucht. Wer wirklich kartiert, rechnet also mit der 9-Stunden-Zahl.

Geladen wird über USB-C, nach 60 Minuten sind 80 Prozent erreicht, nach 110 Minuten ist der Akku voll. Für einen normalen Angeltag reicht das. Bei einer Nachtsession oder einem Wochenende am Wasser gehört eine Powerbank in die Tasche, dann lädt das Sonar zwischendurch am Rutenhalter.

Das Gehäuse besteht aus ABS mit Titan-Einsätzen an den Befestigungspunkten. Diese Einsätze sind der Grund, warum das Sonar Hunderte Würfe an der Schnur übersteht: Ein reines Kunststoffgewinde würde am Öhr mit der Zeit ausreißen. Der Betriebsbereich reicht von -20 °C bis 40 °C, das Gerät ist damit auch fürs Eisangeln freigegeben. Der eingebaute Wassertemperatursensor arbeitet auf 0,2 °C genau, was für das Auffinden von Sprungschichten reicht.

Was im Karton liegt

Der Lieferumfang unterscheidet sich vom Chirp+ 3 an einer Stelle, die im Alltag zählt. Beim Chirp+ 4 liegt ein Hartschalenkoffer bei, beim Vorgänger eine Neoprentasche. Ein 400-€-Gerät, das im Rucksack zwischen Zangen und Bleien liegt, bekommt in einer weichen Tasche Kratzer auf dem Sonarfenster.

Dazu kommen ein Night Cover für das Angeln bei Dunkelheit, ein USB-C-Kabel, zwei Befestigungsschrauben und die Anleitung. Die App Fish Deeper gibt es für iOS und Android, die Kartenverwaltung im Lakebook ist kostenlos und ohne Abo nutzbar.

Einordnung in die Deeper-Reihe

Deeper staffelt die Serie über die Auswertung, nicht über die Bildqualität allein.

ModellFrequenzenZielseparationBesonderheitPreisniveau
Deeper Chirp+ 43 (675/240/100 kHz)1 cmKI-Fischerkennung, Bodenhärte- und Krautkartenab rund 399 €
Deeper Chirp+ 33 (675/240/100 kHz)1 cmgleiche Sonar-Hardware, ohne KI und Härtekartenab rund 349 €
Deeper Chirp+ 23 (675/290/100 kHz)1 cmältere CHIRP-Generation, Micro-USBab rund 289 €
Deeper Pro+ 22 (290/100 kHz)2,5 cmkein CHIRP, GPS-Kartierung vorhandenab rund 212 €
Deeper Start1 (120 kHz)grobohne GPS, nur Tiefe und Fischanzeigeab rund 106 €

Die Tabelle zeigt die Logik der Reihe. Bis zum Chirp+ 2 kauft der Aufpreis Sonar-Leistung, ab dem Chirp+ 3 kauft er Software. Der direkte Vergleich der beiden Spitzenmodelle steht ausführlich im Artikel Chirp+ 3 gegen Chirp+ 4, und wie sich Deeper gegen den wichtigsten Wettbewerber schlägt, steht im Vergleich mit dem Garmin Striker Cast.

Für wen sich der Chirp+ 4 lohnt

Er passt, wenn du Gewässer systematisch erschließt: Karpfenangler, die Futterplätze nach Bodenhärte auswählen, Ansitzangler an neuen Seen, Raubfischangler, die Kanten und Krautfelder kartieren wollen. Er passt auch, wenn du viel scannst und die automatische Fischmarkierung als Zeitgewinn siehst.

Weniger passend ist er in zwei Fällen. Wer Sonarbilder sicher liest und nur Tiefe, Kanten und Struktur sucht, bekommt beim Chirp+ 3 dieselbe Bildqualität für rund 100 € weniger. Und wer überwiegend vom Boot in großen Tiefen angelt, etwa an der norwegischen Küste, ist mit einem festen Bootsecholot samt Bildschirm besser bedient.

Einordnung: das Karten-Werkzeug der Serie

Datenbasiert betrachtet bekommst du mit dem Chirp+ 4 die Sonar-Hardware des Chirp+ 3 plus eine Auswertung, die es sonst in dieser Klasse nicht gibt. Drei Kegelwinkel von 7° bis 47°, 1 cm Zielseparation, 100 m Tiefenbereich und 15 Scans pro Sekunde sind die Basis. Darauf setzen KI-Fischerkennung, Bodenhärte- und Vegetationskarten auf, dazu kommen Hartschalenkoffer und 5 Jahre Garantie.

Die Schwächen sind der Preisabstand zum technisch gleichwertigen Vorgänger, die 9 Stunden Laufzeit mit GPS und die 94 g, die eine kräftige Rute verlangen. Mit 4,3 von 5 ist der Chirp+ 4 die Empfehlung für alle, die ihre Gewässer wirklich vermessen wollen. Wer das Sonarbild ohnehin selbst liest, spart mit dem Chirp+ 3 rund 100 € ohne Verlust an Bildqualität.

Preisentwicklung

Günstigster Anbieterpreis im Zeitverlauf. Tiefststand 398,99 € am 5. August, aktuell 398,99 €, Höchststand 429,00 €.

429,00 €398,99 €18. Juli24. Aug.

Bestpreis aus 3 verglichenen Anbietern, Datenstand automatisch aktualisiert. Ohne Gewähr.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Die KI markiert Fischechos direkt im Sonarbild, damit entfällt die häufigste Fehldeutung: Kraut oder Luftblasen als Fisch zu lesen
  • Bodenhärte-Karten zeigen, wo Kies neben Schlamm liegt, das ist bei der Futterplatzwahl die entscheidende Information
  • Drei Kegelwinkel von 7° bis 47° decken Vertikalsuche und Flächensuche mit einem Gerät ab
  • 1 cm Zielseparation im schmalen Kegel trennt einzelne Fische dicht über dem Grund
  • Hartschalenkoffer und Night Cover liegen bei, beim Chirp+ 3 gibt es nur eine Neoprentasche
  • 5 Jahre Garantie sind im Echolot-Markt ein Spitzenwert

Schwächen

  • Rund 100 € Aufpreis gegenüber dem Chirp+ 3 bei identischer Sonar-Hardware, bezahlt wird ausschließlich Software
  • 9 Stunden Laufzeit mit aktivem GPS reichen für lange Sessions knapp, ohne Powerbank bleibt es bei einem Angeltag
  • 94 g Wurfgewicht verlangen eine kräftige Rute, feine Spinnruten scheiden zum Auswerfen aus
  • Die Karten entstehen nur aus selbst gescannten Bahnen, eine vorbereitete Gewässerkarte liefert Deeper nicht mit
  • 120 m Funkreichweite begrenzen die Suche vom Ufer aus, für größere Distanzen brauchst du Boot oder Belly Boat

Bewertung im Detail

Sonar-Leistung 4,5
Kartierung & Software 5,0
Akku & Handling 4,0
Preis-Leistung 3,5
Gesamtwertung 4,3 / 5

Häufige Fragen

Was kann der Deeper Chirp+ 4, was der Chirp+ 3 nicht kann?

Drei Software-Funktionen und ein Zubehörteil. Der Chirp+ 4 erkennt Fische per KI automatisch im Sonarbild, färbt die Karte nach Bodenhärte ein und zeichnet Vegetation als eigene Kartenebene, jeweils in 2D und 3D. Dazu liegt ein Hartschalenkoffer statt einer Neoprentasche bei. Die Sonar-Hardware ist bei beiden Geräten identisch.

Wie genau arbeitet die KI-Fischerkennung des Deeper Chirp+ 4?

Die Auswertung läuft in Echtzeit auf den Rohdaten des Sonars und markiert, welche Echos von Fischen stammen und welche von Kraut, Ästen oder Luftblasen. Deeper verbessert das Modell laufend über Updates. Wer Sonarbilder sicher liest, gewinnt dadurch wenig. Für Einsteiger nimmt die Funktion die Fehlerquelle weg, an der die meisten scheitern.

Wie tief lotet der Deeper Chirp+ 4?

Der Messbereich reicht laut Datenblatt von 15 cm bis 100 m. In der Praxis begrenzen Wassertrübung und Bodenbeschaffenheit den Wert nach unten, weiches Sediment schluckt Schall stärker als harter Kies. Für deutsche Seen, Talsperren und Flüsse ist der Bereich mehr als ausreichend, an der norwegischen Küste stößt jedes Wurfecholot irgendwann an seine Grenze.

Wie lange hält der Akku des Deeper Chirp+ 4?

Deeper gibt bis zu 9 Stunden mit aktivem GPS an und bis zu 15 Stunden ohne. Geladen wird über USB-C, nach 60 Minuten sind 80 Prozent erreicht, nach 110 Minuten ist der 1.300-mAh-Akku voll. Für eine Nachtsession solltest du eine Powerbank einpacken, denn das Kartieren läuft immer mit GPS.

Welche Rute brauche ich, um den Deeper Chirp+ 4 auszuwerfen?

Das Sonar wiegt 94 g. Sinnvoll ist eine Rute mit mindestens 100 g Wurfgewicht, besser 120 g und mehr, dazu eine geflochtene Schnur ab 0,20 mm. Eine leichte Spinnrute für Barsch ist dafür ungeeignet, sie nimmt beim Wurf Schaden. Viele Angler nutzen eine alte Karpfen- oder Welsrute nur für das Echolot.

Was bringen die Bodenhärte-Karten in der Praxis?

Der Chirp+ 4 wertet die Stärke des Bodenechos aus und färbt die Karte danach ein. Harter Grund reflektiert stärker als weicher Schlamm. Beim Karpfenangeln ist genau das die Entscheidung für oder gegen einen Futterplatz, denn Boilies versinken auf Schlamm und liegen auf Kies sichtbar auf. Auch für Zander an Hartgrundkanten ist die Information direkt verwertbar.

Funktioniert der Deeper Chirp+ 4 auch beim Eisangeln?

Ja, der Betriebsbereich reicht bis -20 °C. Beim Eisangeln wird das Sonar in das Bohrloch gehängt statt geworfen, die Frequenzwahl bleibt dieselbe. Das mitgelieferte Night Cover ist eine Abdeckung für das Angeln bei Dunkelheit und hat mit dem Eiseinsatz nichts zu tun.

Braucht der Deeper Chirp+ 4 eine Internetverbindung?

Zum Loten und Kartieren nicht. Das Sonar baut ein eigenes WLAN zum Smartphone auf und arbeitet vollständig offline. Eine Internetverbindung brauchst du für das Hochladen der Karten ins Lakebook und für Updates der App und der Firmware. Die Lakebook-Verwaltung selbst ist kostenlos, ein Abo verlangt Deeper nicht.

Wie weit reicht die Funkverbindung des Deeper Chirp+ 4?

Deeper nennt eine stabile Verbindung bis 120 m. Der Wert gilt für freie Sicht ohne Hindernisse, hohes Schilf und starker Wellengang verkürzen ihn. Wer weiter hinaus will, montiert das Sonar am Boot, am Belly Boat oder an einem Futterboot, dann bleibt der Abstand zum Smartphone konstant klein.

Lohnt sich der Aufpreis zum Chirp+ 4 oder reicht der Chirp+ 3?

Die Sonar-Leistung ist gleich, der Aufpreis kauft ausschließlich Auswertung. Wer Futterplätze nach Bodenbeschaffenheit auswählt oder große Flächen scannt und dabei automatische Fischmarkierungen will, hat einen echten Gegenwert. Wer nur Tiefe, Kanten und Struktur sucht, bekommt beim Chirp+ 3 dieselbe Bildqualität für rund 100 € weniger.

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