Garmin LiveScope 2

Live-Sonar-System · Garmin

Garmin LiveScope 2 (Live-Sonar-System)

  • Live-Sonar
  • Keine Sonarbox mehr: der Geber hängt direkt am Kartenplotter und an der Batterie
  • Laut Garmin 20 % mehr Auflösung und 25 % mehr Reichweite als das LiveScope Plus
  • Bis 76 m nach vorn und unten, 600 bis 1.050 kHz
  • Wassersensor schaltet das Sonar ab, sobald der Geber aus dem Wasser kommt
  • Schwestermodell LiveScope 2 HD mit mehr Detail im Nahbereich bis 38 m

2.159,23 €

Amazon-Preis: Stand 03.11.2026, 15:35 MEZ, inkl. MwSt., ohne Gewähr · Details

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Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 19. Oktober 2026

Technische Daten

Betrachtetes Modell LiveScope 2 mit LVS44-Geber, Teilenummer 010-03899-10
Systemaufbau nur Geber, ohne separate Sonarbox; Anschluss direkt an Plotter und Batterie
Sonar-Typ Live-Scanning-Sonar (Echtzeitbild)
Modi Forward, Down, Perspective
Frequenzbereich 600–1.050 kHz
Reichweite 76,2 m nach vorn und nach unten (abhängig von Salzgehalt und Grund)
Öffnungswinkel Forward 20 × 165°, Down und Perspective 20 × 180°
Auflösung laut Garmin 20 % höher als beim LiveScope Plus
Maße Geber 16,0 × 14,2 × 4,8 cm
Gewicht 1,8 kg inklusive Geberkabel
Geberkabel 5,5 m laut Händlerangabe, Verlängerung als Zubehör
Anschluss Y-Kabel: Stromkabel zur Batterie, Garmin-BlueNet-Kabel zum Plotter oder Netzwerk-Switch
Ältere Plotter Adapterkabel für den klassischen Garmin-Marine-Network-Anschluss, Plotter-Software muss aktualisiert werden
Sensoren Wassersensor mit automatischer Abschaltung, Wassertemperatur, Neigungssensor zur Bildstabilisierung
Halterungen im Lieferumfang Elektromotor-Schafthalterung, Perspective-Halterung (beide werkzeuglos), Seitenschaft-Montage, Adapter für Force Kraken
Statusanzeige zwei LEDs am Geber für Betrieb und Netzwerk
Betriebstemperatur 0 bis 40 °C
Leistungsaufnahme weist Garmin nicht aus
UVP 2.199,99 € (LVS44), 2.299,99 € (LVS42HD)
Schwestermodelle LiveScope 2 HD (LVS42HD, bis 38 m), LiveScope 2 HD Ice Fishing (kurzes Kältekabel, 0-Grad-Halterung)
Marktstart vorgestellt am 7. Juli 2026

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • Die Sonarbox entfällt: kein Montageort für ein 2-kg-Gerät, weniger Kabel und weniger Steckverbindungen am Boot
  • Laut Garmin 20 % mehr Auflösung als das LiveScope Plus, dazu neue Rauschfilter und eine höhere Bildrate
  • 76 m Reichweite reichen für jedes Binnengewässer, die Plus-Generation kommt auf rund 60 m
  • Breiterer Öffnungswinkel mit 165° nach vorn und 180° nach unten
  • Der Wassersensor schaltet das Sonar außerhalb des Wassers ab und schont so den Geber
  • Mit der HD-Variante gibt es einen zweiten Geber für Angler, die vor allem auf Wurfweite fischen

Das spricht dagegen

  • Ohne kompatiblen Garmin-Kartenplotter zeigt das System nichts, das Display kostet extra
  • Die UVP liegt über dem Preis eines kompletten LiveScope-Plus-Systems mit Sonarbox
  • Zur Leistungsaufnahme und zum Spannungsbereich macht Garmin in der Anleitung keine Angaben
  • Ältere Plotter brauchen ein Adapterkabel und ein Software-Update, eine verbindliche Geräteliste steht nur auf der Garmin-Produktseite
  • Mit 1,8 kg ist der Geber doppelt so schwer wie der LVS34 des Vorgängers
  • Betriebstemperatur ab 0 °C, für Eis gibt es eine eigene Ausführung

Bewertung im Detail

Bildqualität 4,9
Ausstattung 4,6
Montage & Handling 4,6
Preis-Leistung 3,5

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,4 / 5

LiveScope 2 ist die neue Generation von Garmins Live-Sonar und die erste ohne separate Sonarbox. Der LVS44-Geber verarbeitet das Signal selbst und hängt direkt am Kartenplotter. Laut Garmin bringt er 20 % mehr Auflösung und 25 % mehr Reichweite als das LiveScope Plus, bis 76 m nach vorn und unten. Die UVP liegt bei 2.199,99 €, im Handel kostet der Geber ab 2.159,23 € (Amazon-Preis: Stand 03.11.2026, 15:35 MEZ · Details). Grundlage der Einordnung sind die Installationsanleitung mit der Spezifikationstabelle, die Garmin-Angaben zur Serie und die Händlerlistungen.

Die Sonarbox fällt weg

Bisher bestand jedes LiveScope aus zwei Teilen. Der Geber sendet und empfängt, die GLS-10-Box rechnet das Echo zu einem Bild und schickt es an den Plotter. Diese Box wiegt knapp 2 kg, braucht einen trockenen Platz im Boot und eigene Kabel zur Batterie und zum Netzwerk.

Beim LiveScope 2 sitzt die Rechenleistung im Geber. Am Ende des Geberkabels steckt ein Y-Kabel. Ein Strang führt mit rotem und schwarzem Kabel zur Batterie, der andere als Garmin-BlueNet-Kabel zum Plotter oder zu einem Netzwerk-Switch. Damit entfallen ein Gerät, ein Montageort und mehrere Steckverbindungen, an denen Feuchtigkeit Ärger machen kann. Auf kleinen Booten, Kajaks mit Elektromotor und Mietbooten mit Klemmhalterung ist das der größte praktische Gewinn.

Ein Punkt gehört zur Planung. Hat der Plotter nur den älteren Garmin-Marine-Network-Anschluss, braucht es ein Adapterkabel. Und die Installationsanleitung schreibt vor, die Plotter-Software zu aktualisieren, bevor der Geber angeschlossen wird.

Was 20 Prozent mehr Auflösung bedeuten

Ein Live-Sonar zeigt jedes Echo als hellen Fleck. Je feiner die Auflösung, desto kleiner und schärfer werden diese Flecken. Zwei Barsche, die eine Handbreit auseinander stehen, erscheinen dann als zwei getrennte Punkte, und ein Gummifisch bleibt neben einem Fisch als eigener Punkt sichtbar.

Garmin nennt für den LVS44 20 % mehr Auflösung als beim LVS34 des LiveScope Plus und beschreibt dazu neue Rauschfilter gegen Luftblasen, Algen und Schwebteilchen sowie eine höhere Bildrate. Eine Zahl zur Zieltrennung in Zentimetern veröffentlicht Garmin für die neue Generation nicht. Beim Plus nannte der Hersteller noch rund 35 cm auf 30 m.

Die zweite Neuerung betrifft das Bild bei Welle. Ein Neigungssensor im Geber gleicht das Nicken des Boots aus. Ohne diese Stabilisierung springt das Bild bei jeder Welle, weil der Geber am Elektromotor mitschwingt. Auf großen Seen bei Wind ist das der Unterschied zwischen einem lesbaren und einem unruhigen Bild.

76 Meter Reichweite und der breitere Fächer

Der LVS44 arbeitet mit 600 bis 1.050 kHz und reicht laut Datenblatt 76,2 m nach vorn und nach unten. Der Wert hängt nach Garmins Fußnote vom Salzgehalt, vom Grund und vom Wasser ab. Das LiveScope Plus kam auf rund 60 m.

Für deutsche Binnengewässer ist das reichlich. Ein weiter Wurf mit einem Gummifisch landet bei 30 bis 40 m, die meisten Seen und Talsperren sind an den befischten Stellen keine 40 m tief. Die zusätzliche Reichweite nutzt vor allem beim Absuchen großer Freiwasserflächen nach Zander- oder Barschschwärmen, weil der Geber dann ein größeres Feld auf einmal zeigt.

Breiter ist auch der Fächer. Nach vorn deckt der Strahl 20 × 165° ab, nach unten und im Perspective-Modus 20 × 180°. Die Strahldicke von 20° ist dieselbe wie beim Plus. Was sich ändert, ist die Breite des Ausschnitts, den du auf einen Blick siehst.

LiveScope 2 oder LiveScope 2 HD

Garmin bringt die Generation mit zwei Gebern. Beide nutzen dasselbe Anschlusskonzept und dieselben Halterungen, unterscheiden sich aber im Frequenzband:

WertLiveScope 2 (LVS44)LiveScope 2 HD (LVS42HD)
Frequenzbereich600–1.050 kHz850–1.600 kHz
Reichweite76,2 m38,1 m
Leistungsangabe laut Garmin20 % mehr Auflösung, 25 % mehr Reichweite50 % mehr Detail im Nahbereich
Öffnungswinkel20 × 165° / 20 × 180°20 × 165° / 20 × 180°
Maße16,0 × 14,2 × 4,8 cm13,3 × 13,4 × 4,8 cm
Gewicht inkl. Kabel1,8 kg1,65 kg
UVP2.199,99 €2.299,99 €

Werte laut Garmin-Installationsanleitung, UVP laut Garmin-Pressemeldung.

Höhere Frequenzen lösen feiner auf, verlieren im Wasser aber schneller an Energie. Darum zeigt der HD-Geber mehr Detail, sieht aber nur halb so weit. Für das Werfen auf Fische in 15 bis 30 m Entfernung, etwa beim Barschangeln an Krautkanten, ist der HD-Geber die stärkere Wahl. Wer tiefe Seen absucht oder Schwärme im Freiwasser verfolgt, nimmt den LVS44.

Garmin LiveScope 2 HD (LVS42HD)
Garmin LiveScope 2 HD (LVS42HD) Live-Sonar-Geber mit höherer Auflösung im Nahbereich, bis 38 m ab 2.372,86 € Amazon-Preis: Stand 03.11.2026, 15:35 MEZ · Details

Montage am Elektromotor, am Heck und an der Stange

Im Karton liegen eine Schafthalterung für den Elektromotor und eine Perspective-Halterung, beide ohne Werkzeug verstellbar. Kerben am Geber und an der Halterung zeigen, in welcher Stellung er nach vorn, nach unten oder in die Perspective blickt, getrennt für Backbord und Steuerbord. Dazu kommen Adapterscheiben für den Force-Kraken-Motor und die Spy-Pole-Halterung sowie flache Schrauben für eine dauerhafte Montage.

Garmins Anleitung legt Wert auf die Kabelführung. Das Kabel soll mit Isolierband am Schaft sitzen, Kabelbinder können es quetschen. Am Drehgelenk des Motors braucht es eine Schlaufe von mindestens 25 cm, damit der Motor frei drehen kann. Wer das Sonar unabhängig vom Elektromotor drehen will, greift zur Spy-Pole-Halterung, für die Montage am Heck gibt es einen eigenen Montagesatz.

Ein Wassersensor am Geber schaltet das Sonar ab, sobald er aus dem Wasser kommt, ein Temperaturfühler zeigt die Wassertemperatur am Plotter. Der Sensor darf laut Garmin nicht abgedeckt werden, eine Schutzhülle über dem Geber ist darum tabu.

Was Garmin nicht angibt

Die Anleitung nennt weder Leistungsaufnahme noch Spannungsbereich oder eine Sicherungsgröße, sie verlangt nur eine passende Absicherung am Pluspol. Beim LiveScope Plus standen 21 W im Normalbetrieb im Datenblatt. Für die Planung der Batterie fehlt damit ein Wert. Garmin rät in einem Beitrag zur Plotter-Wahl zu einem Kabel mit 10 AWG vom Bug zum Heck, was zeigt, dass der Hersteller mit spürbaren Strömen rechnet.

Ebenfalls offen bleibt die Kabellänge in den Garmin-Unterlagen. Händler nennen 5,5 m, eine Verlängerung gibt es als Zubehör. Das Gewicht steigt gegenüber dem Vorgänger deutlich, der LVS44 wiegt mit Kabel 1,8 kg, der LVS34 rund 0,9 kg. Am Schaft eines Elektromotors fällt das kaum ins Gewicht, an einer leichten Stange schon.

Der Plotter bleibt der größte Posten

Wie beim Vorgänger zeigt der Geber allein kein Bild. Er braucht einen Garmin-Kartenplotter, der das Signal ohne Sonarbox verarbeiten kann. Händler nennen die ECHOMAP-UHD2-Serie, ECHOMAP Ultra und Ultra 2, die GPSMAP-x3-Serie und die GPSMAP-Serien 8400, 8600 und 9000, die verbindliche Liste steht auf der Garmin-Produktseite. Für das Live-Bild empfiehlt Garmin eher große Bildschirme, weil Details auf 9 Zoll und mehr deutlich besser zu erkennen sind.

Zur UVP des Gebers kommen damit ein Plotter, eine eigene Batterie und gegebenenfalls eine Halterung. Wie sich die Kosten eines kompletten Systems zusammensetzen und welche Variante für welches Boot passt, ordnet die Kaufberatung Garmin LiveScope kaufen ein.

Für wen sich das LiveScope 2 lohnt

Für Neueinsteiger mit aktuellem Garmin-Plotter ist das LiveScope 2 die naheliegende Wahl. Die Installation ist einfacher als beim Plus, das Bild schärfer und die Reichweite größer. Wer ohnehin einen neuen Plotter kauft, plant die Sonarbox gar nicht erst ein.

Wer ein LiveScope Plus am Boot hat, steht vor einer anderen Rechnung. Das bestehende System liefert ein sehr gutes Bild, der Umstieg kostet die volle UVP und bringt vor allem Schärfe und rund 16 m Reichweite. Die Einordnung des Vorgängers steht in der Rezension zum Garmin LiveScope Plus.

Weniger passend ist das System für Angler, die überwiegend vom Ufer fischen oder nur wenige Tage im Jahr im Boot sitzen. Für sie liefert ein Wurfecholot die Tiefe und die Struktur für einen Bruchteil des Preises.

Alternativen im Vergleich

ModellSystemaufbauReichweiteFrequenzPreisBewertung
Garmin LiveScope 2 (LVS44)Geber ohne Box76 m600–1.050 kHzab 2.159,23 €4,4
Garmin LiveScope PlusLVS34 plus GLS 10ca. 60 m530–1.100 kHzab 1.799,99 €4,4
Lowrance ActiveTarget 2Geber plus Modulweist Lowrance nicht ausweist Lowrance nicht ausab 1.542,18 €3,9

Amazon-Preise: Stand 03.11.2026, 15:35 MEZ · Details

Das LiveScope Plus ist die günstigere Lösung für alle, die einen passenden Plotter am Boot haben und mit der Sonarbox leben können. ActiveTarget 2 kommt nur für Angler mit Lowrance-Displays in Frage, weil beide Systeme ausschließlich an den Plottern ihres Herstellers laufen.

Fazit

Das Garmin LiveScope 2 ist das technisch stärkste Live-Sonar im Garmin-Programm. Der Wegfall der Sonarbox vereinfacht den Einbau spürbar, dazu kommen laut Garmin ein schärferes Bild, 76 m Reichweite, ein breiterer Fächer und eine Stabilisierung gegen Wellenschlag. Abzüge gibt es für die hohe UVP, für fehlende Angaben zur Leistungsaufnahme und für das Gewicht des Gebers.

Mit 4,4 von 5 ist es die Empfehlung für Bootsangler, die neu in das Live-Sonar einsteigen oder einen aktuellen Garmin-Plotter fahren. Wer vor allem in Wurfweite auf Barsch und Zander angelt, prüft das HD-Modell mit dem feineren Nahbereich. Ein funktionierendes LiveScope Plus muss niemand eilig ersetzen.

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Häufige Fragen

Was ist neu beim Garmin LiveScope 2?

Der Geber verarbeitet das Sonarsignal selbst und braucht keine separate Sonarbox mehr. Er wird direkt an einen kompatiblen Kartenplotter und an die Batterie angeschlossen. Laut Garmin liefert der LVS44 20 % mehr Auflösung und 25 % mehr Reichweite als das LiveScope Plus, dazu kommen ein Wassersensor, ein Temperatursensor und eine Bildstabilisierung über einen Neigungssensor.

Was ist der Unterschied zwischen LiveScope 2 und LiveScope 2 HD?

Der LVS44 im LiveScope 2 arbeitet mit 600 bis 1.050 kHz und reicht bis 76 m. Der LVS42HD im LiveScope 2 HD nutzt höhere Frequenzen von 850 bis 1.600 kHz, zeigt laut Garmin 50 % mehr Detail im Nahbereich und reicht bis 38 m. Die Öffnungswinkel sind gleich. Wer überwiegend in Wurfweite angelt, profitiert vom HD-Geber, wer tiefe Seen und weite Distanzen absucht, vom LVS44.

Brauche ich für LiveScope 2 noch die GLS-10-Box?

Nein. Die GLS 10 gehört zum LiveScope Plus und zum LiveScope XR. Beim LiveScope 2 steckt die Signalverarbeitung im Geber. Er wird über ein Y-Kabel mit der Batterie und per Garmin-BlueNet-Kabel mit dem Plotter oder einem Netzwerk-Switch verbunden.

Welcher Kartenplotter passt zum Garmin LiveScope 2?

Der Plotter muss das Sonarsignal ohne Sonarbox verarbeiten können. Händler nennen die ECHOMAP-UHD2-Serie, ECHOMAP Ultra und Ultra 2, die GPSMAP-x3-Serie sowie die GPSMAP-Serien 8400, 8600 und 9000. Plotter mit dem klassischen Garmin-Marine-Network-Anschluss brauchen ein Adapterkabel, und laut Installationsanleitung muss die Plotter-Software vor dem Einbau aktualisiert werden. Die verbindliche Liste steht auf der Garmin-Produktseite.

Wie weit sieht das Garmin LiveScope 2?

Laut Garmin-Datenblatt reicht der LVS44 bis 76,2 m nach vorn und nach unten, der HD-Geber LVS42HD bis 38,1 m. Beide Werte hängen nach Herstellerangabe vom Salzgehalt, vom Grund und von den Wasserbedingungen ab. Für Seen, Talsperren und Flüsse in Deutschland deckt der LVS44 jede sinnvolle Wurf- und Suchdistanz ab.

Was kostet das Garmin LiveScope 2?

Garmin nennt eine UVP von 2.199,99 € für das LiveScope 2 und 2.299,99 € für das LiveScope 2 HD. Im Handel liegt der LVS44 derzeit bei 2.159,23 €. Dazu kommen ein kompatibler Kartenplotter, eine Batterie und je nach Boot eine Halterung. (Amazon-Preis: Stand 03.11.2026, 15:35 MEZ · Details)

Kann ich das LiveScope 2 an einer Stange oder am Heck montieren?

Ja. Im Lieferumfang stecken eine Schafthalterung für den Elektromotor und eine Perspective-Halterung, beide werkzeuglos verstellbar. Garmin bietet zusätzlich einen Heckspiegel-Montagesatz für die LiveScope-2-Geber und die Spy-Pole-Halterung an, mit der sich das Sonar unabhängig vom Elektromotor drehen lässt.

Funktioniert das LiveScope 2 beim Eisangeln?

Der normale LVS44 ist laut Datenblatt für 0 bis 40 °C ausgelegt. Für das Eisangeln gibt es das LiveScope 2 HD Ice Fishing mit einem kurzen Kabel, das bei Kälte flexibel bleibt, einem kombinierten Strom- und Netzwerkkabel und einer 0-Grad-Halterung für den senkrechten Einsatz im Eisloch.

Welche Einstellungen empfiehlt Garmin für das LiveScope 2?

Garmin empfiehlt, die Geisterbild-Unterdrückung auf Automatik zu stellen und die Rauschunterdrückung niedrig oder ganz aus, damit der Köder sichtbar bleibt. Die Farbgrenze lässt sich zwischen 30 und 90 % einstellen. Neu sind die Farbpaletten Moss und Lava.

Lohnt sich der Umstieg vom LiveScope Plus auf LiveScope 2?

Wer ein funktionierendes LiveScope Plus am Boot hat, gewinnt vor allem Bildschärfe und rund 16 m Reichweite, zahlt dafür aber die volle UVP. Bei einem Neukauf oder einem neuen Boot spricht mehr für LiveScope 2, weil die Sonarbox entfällt und die Installation einfacher wird. Der Plotter muss in beiden Fällen kompatibel sein.

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