Lowrance Elite FS 9

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Boots-Echolot · Lowrance

Lowrance Elite FS 9 (Boots-Echolot)

  • 9 Zoll
  • GPS
  • Side Imaging
  • Active Imaging 3-in-1: CHIRP, SideScan und DownScan aus einem Geber
  • ActiveTarget 2 Live-Sonar nachrüstbar, ohne das Display zu wechseln
  • 9-Zoll-Multi-Touchscreen mit über 1.200 NITS
  • Ethernet, WLAN, Bluetooth und NMEA 2000 ab Werk
  • Steuert Ghost- und Recon-E-Motoren sowie Power-Pole-Anker direkt vom Display

1.179,00 €

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 15:49 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 19. August 2026

Technische Daten

Displaygröße 9 Zoll, Farb-TFT mit SolarMAX
Auflösung 800 × 480 px
Helligkeit über 1.200 NITS, weiße LED-Hintergrundbeleuchtung
Betrachtungswinkel 50° oben, 60° unten, 70° links/rechts
Bedienung Multi-Touchscreen plus Tasten für Zoom, Seiten, Wegpunkt und Licht
Sonararten CHIRP, Broadband, Active Imaging DownScan und SideScan
Geber im Set Active Imaging 3-in-1 (auch ohne Geber und mit HDI-Geber lieferbar)
Live-Sonar ActiveTarget und ActiveTarget 2 nachrüstbar
Active Imaging HD möglich, erfordert das Sonarmodul S3100
FishReveal ja (Sonar über DownScan gelegt)
GPS 10 Hz, 16 Kanäle, WAAS/EGNOS/MSAS/GLONASS, 20 m RMS, erste Position nach ca. 30 s
Kartierung C-MAP Genesis Live, C-MAP Easy Routing, Navionics Autorouting
Kartenunterstützung C-MAP (MAX N, MAX N+), C-MAP Genesis, Navionics (Gold, NAV+, Platinum+), Insight
Kartografie ab Werk weltweite Basiskarte (ROW-Ausführung)
Wegpunkte / Routen / Tracks 3.000 / 100 / 100 mit bis zu 10.000 Punkten je Track
Konnektivität WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 4.0, 1 × Ethernet 100 Mbit, 1 × NMEA 2000 Micro-C
Kartenslot 1 × microSD, max. 32 GB
Autopilot / E-Motor Outboard Pilot, Ghost und Recon Trollingmotoren, MotorGuide Xi5/Xi3 über Gateway
AIS Overlay auf der Seekarte mit Schiffsdetails
Stromversorgung 12 V DC (10,8–17 V), 2,0 A bei 13 V und voller Helligkeit, 3-A-Sicherung
Schutzart IPX7 bei geschlossener Kartenklappe
Betriebstemperatur -15 °C bis 55 °C
Gewicht 1,2 kg
Montage Bügelhalterung oder Einbau ins Armaturenbrett
Garantie 2 Jahre, per Registrierung auf bis zu 5 Jahre erweiterbar

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • ActiveTarget 2 lässt sich nachrüsten: Live-Sonar wird zur Option, statt beim Kauf entschieden werden zu müssen
  • Active Imaging 3-in-1 deckt CHIRP, SideScan und DownScan mit einem einzigen Geber ab
  • Echte Netzwerkplattform mit Ethernet, NMEA 2000, WLAN und Bluetooth, ausbaubar über Jahre
  • Steuerung von Ghost- und Recon-E-Motoren sowie Power-Pole-Ankern direkt über den Touchscreen
  • Über 1.200 NITS und Multi-Touch machen die Bedienung auf hellem Wasser angenehm
  • 2 Jahre Grundgarantie statt einem Jahr wie in der Eagle-Serie

Das spricht dagegen

  • Nur 800 × 480 Pixel auf 9 Zoll: die Eagle-Serie bietet in derselben Größe 1024 × 600 auf IPS
  • 2,0 A Stromverbrauch sind das Dreifache einer Eagle Eye 9, das schlägt bei kleinen Batterien durch
  • Betrachtungswinkel von 50° nach oben sind für ein Gerät dieser Klasse knapp
  • Active Imaging HD gibt es nur mit dem separaten Sonarmodul S3100
  • Ohne ActiveTarget bleibt die Live-Sonar-Werbung ein Versprechen, das rund 1.900 € Aufpreis kostet

Bewertung im Detail

Sonar-Leistung 4,5
Display & Bedienung 3,5
Ausstattung 5,0
Preis-Leistung 4,0

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,2 / 5

Die Elite FS 9 sitzt im Lowrance-Programm an einer interessanten Stelle: über der günstigen Eagle-Serie, unter der Profi-Plattform HDS, und als einziges Gerät dieser Preisklasse mit voller Netzwerkfähigkeit. Diese Rezension ordnet sie anhand von Datenblatt, Ausstattung und den Kosten der Ausbaustufen ein.

Was die Elite FS 9 ist

Die Elite FS 9 ist ein fest montiertes Boots-Echolot mit 9-Zoll-Multi-Touchscreen, 800 × 480 Pixeln und über 1.200 NITS Helligkeit. FS steht für Fishing System, und dieser Name ist bei diesem Gerät ernst gemeint: Die Elite FS ist als ausbaubare Plattform angelegt, deren Anschlüsse den Ausbau über Jahre tragen.

Sie wiegt 1,2 kg, läuft an 12 V und zieht mit voller Helligkeit 2,0 A. Bedient wird über Multi-Touch, ergänzt um Tasten für Zoom, Seitenwechsel, Wegpunkt und Beleuchtung. Diese Doppellösung ist auf dem Wasser praktisch, weil ein Touchscreen mit nassen Fingern oder Handschuhen unzuverlässig wird.

Der Kern: eine Plattform, kein fertiges Gerät

Hier unterscheidet sich die Elite FS grundlegend von allem darunter. Das Datenblatt listet unter Konnektivität vier Einträge, die zusammen die Kaufentscheidung tragen:

Anschlusswas er ermöglicht
Ethernet 100 Mbitzweites Display, Sonarmodul S3100, ActiveTarget
NMEA 2000 Micro-CMotordaten, Sensoren, Autopilot, AIS
WLAN 802.11b/g/nSoftware-Updates, App-Anbindung, Genesis-Uploads
Bluetooth 4.0Zubehör und drahtlose Fernbedienungen

Was daraus wird, entscheidest du über die Jahre. Ein Boot kann mit einem Display und dem 3-in-1-Geber starten und später ActiveTarget 2, einen zweiten Bildschirm am Bug und einen Ghost-E-Motor bekommen, ohne dass das Ursprungsgerät ersetzt werden muss.

Genau dieses Versprechen fehlt der Eagle Eye 9 und der Eagle 9 TripleShot HD vollständig. Beide sind in sich geschlossen, beide können nie mehr, als sie am Kauftag konnten.

Active Imaging 3-in-1: was der Geber leistet

Im Standard-Set liegt der Active-Imaging-3-in-1-Geber, der drei Sonararten in einem Gehäuse vereint.

CHIRP-Sonar liefert das klassische Bild senkrecht unter dem Boot mit Fischsicheln und Bodenhärte. DownScan Imaging zeichnet dieselbe Zone als fotoähnliches Strukturbild, in dem Kraut, Totholz und Kanten erkennbar werden. SideScan tastet die Bereiche links und rechts des Bootes ab und ist das Werkzeug, mit dem man unbekannte Gewässer großflächig durchsucht.

FishReveal legt die CHIRP-Fischsicheln über das DownScan-Bild. Das nimmt Einsteigern die schwierigste Übung ab, nämlich Echos richtig zuzuordnen: Ein Bogen über einem Krautfeld ist im getrennten Bild schwer einzuordnen, im überlagerten siehst du sofort, ob der Fisch über, in oder neben der Struktur steht.

Wer mehr will, kann Active Imaging HD nachrüsten, die höher auflösende Ausbaustufe. Dafür braucht es allerdings das Sonarmodul S3100, das separat gekauft und verkabelt werden muss. Diese Fußnote steht bei Lowrance an jeder Stelle, wo Active Imaging HD beworben wird, und sie gehört zur ehrlichen Rechnung dazu.

Die Live-Sonar-Rechnung

Lowrance bewirbt die Elite FS prominent mit ActiveTarget 2. Das ist korrekt, aber unvollständig: Das Gerät unterstützt Live-Sonar, es enthält keines.

Was der Ausbau kostet, lässt sich beziffern. Lowrance ruft für das ActiveTarget-2-Paket aus Modul, Geber und Halterungen rund 1.900 € auf. Zusammen mit der Elite FS 9 bei rund 1.180 € landest du bei etwa 3.080 € für ein Boot mit Live-Sonar.

Zum Vergleich kostet die Eagle Eye 9 mit ihrem eingebauten Live-Sonar rund 1.250 €. Sie kann dafür kein SideScan und lässt sich nicht vernetzen. Die Entscheidung ist damit klar umrissen:

  • Live-Sonar jetzt, günstig, ohne Ausbaupläne: Eagle Eye 9
  • Vollständiges Sonar jetzt, Live-Sonar später, Boot als System: Elite FS 9
  • Beides sofort und ohne Kompromiss: Elite FS plus ActiveTarget, rund 3.000 €

Wo das Datenblatt schwächelt: das Display

Ein Punkt fällt beim Vergleich der Lowrance-Serien deutlich auf. Die Elite FS 9 bringt 800 × 480 Pixel auf 9 Zoll, während die neuere Eagle-Serie in derselben Größe 1024 × 600 auf einem IPS-Panel liefert.

ModellDiagonaleAuflösungPanelBetrachtungswinkel
Elite FS 99”800 × 480TFT SolarMAX50° / 60° / 70°
Eagle Eye 99”1024 × 600IPS85° rundum
Eagle 9 TripleShot HD9”1024 × 600IPS85° rundum

Das Alter der Serie erklärt das: Die Elite FS kam vor der aktuellen Eagle-Generation auf den Markt und trägt deren Displaytechnik noch nicht. Bei der Helligkeit liegt sie mit über 1.200 NITS vorn, bei Schärfe und Blickwinkeln zurück.

Praktisch spürbar wird das in zwei Situationen: bei geteilten Ansichten, wo drei Fenster auf 800 × 480 schnell eng werden, und beim seitlichen Blick aufs Display. Die 50° nach oben sind der knappste Wert im ganzen Datenblatt, und wer das Gerät tief in der Konsole verbaut, sollte den Neigungswinkel vorher prüfen.

Stromverbrauch: der Preis der Ausstattung

2,0 A bei 13 V sind für ein 9-Zoll-Gerät ein hoher Wert, und er hat einen Grund: WLAN, Bluetooth, Ethernet und ein leistungsfähigerer Prozessor kosten Energie.

Was das für den Angeltag bedeutet, lässt sich rechnen. Eine 12-V-AGM-Batterie mit 7 Ah liefert rechnerisch 7 Ah geteilt durch 2,0 A, also 3,5 Stunden. Abzüglich Alterung und Entladeschlussspannung bleiben realistisch zweieinhalb bis drei Stunden.

Für einen ganzen Tag brauchst du deshalb mindestens 20 Ah, besser 30. Kommt ActiveTarget dazu, das ein eigenes Modul mit Strom versorgt, planst du eher 50 Ah oder eine Lithium-Batterie ein. Wer sein Echolot am Belly Boat oder Kajak betreibt, ist mit der sparsamen Eagle-Serie klar besser bedient, wie der Ratgeber zum Echolot fürs Belly Boat zeigt.

E-Motor-Steuerung: das unterschätzte Argument

Ein Detail, das in Datenblattvergleichen selten auftaucht, im Bootsalltag aber viel verändert: Die Elite FS 9 steuert Ghost- und Recon-Trollingmotoren vollständig über den Touchscreen, dazu Power-Pole-Anker und MotorGuide-Motoren über ein Gateway.

Was das bedeutet, merkt man beim Zanderangeln an einer Kante. Statt den E-Motor per Fußpedal auf Position zu halten, setzt du auf dem Display einen Ankerpunkt, und der Motor hält die Position selbstständig gegen Wind und Strömung. Oder du lässt ihn eine Tiefenlinie abfahren, die du zuvor mit Genesis Live aufgezeichnet hast.

Diese Funktion allein rechtfertigt für viele Bootsangler den Aufpreis gegenüber der Eagle-Serie, weil sie eine Hand freimacht und die Konzentration beim Angeln lässt.

Für wen sich die Elite FS 9 lohnt

Sie passt zu Bootsanglern, die ihr Boot über Jahre ausbauen wollen und heute noch nicht wissen, wo sie in drei Jahren stehen. Wer ein Konsolenboot mit E-Motor fährt, Struktur mit SideScan sucht und sich die Tür zu Live-Sonar offenhalten will, kauft mit der Elite FS die richtige Basis. Auch für Angler mit vorhandener Lowrance-Ausrüstung ist sie interessant, weil die Variante ohne Geber deutlich günstiger ist.

Weniger passt sie zu drei Gruppen. Wer sofort Live-Sonar will und kein Budget von 3.000 € hat, fährt mit der Eagle Eye 9 besser. Wer nie vernetzen wird und mit einer kleinen Batterie unterwegs ist, zahlt hier für Anschlüsse, die er nie nutzt, und trägt den dreifachen Stromverbrauch mit. Und wer maximale Bildschärfe sucht, findet sie bei gleichem Preis in der aktuellen Eagle-Serie.

Alternativen im Vergleich

ModellDisplaySonarNetzwerkBewertung
Lowrance Elite FS 99”, 800 × 480Active Imaging 3-in-1Ethernet, NMEA 2000, WLAN4,2
Lowrance Elite FS 7 Active Imaging7”, 800 × 480Active Imaging 3-in-1Ethernet, NMEA 2000, WLAN4,2
Lowrance Eagle 9 TripleShot HD9”, 1024 × 600 IPSCHIRP + DownScan + SideScan HDkeins4,1
Lowrance HDS Live7–16”, bis 1280 × 800Active Imaging, Radar-fähig2 × Ethernet, 6 Displays4,4

Fazit: die richtige Wahl, wenn das Boot wachsen soll

Die Elite FS 9 ist kein Gerät, das man an seinem Auslieferungszustand misst. Sie ist die günstigste Lowrance-Plattform mit Ethernet, NMEA 2000, ActiveTarget-Unterstützung und E-Motor-Steuerung, und diese Anschlüsse entscheiden darüber, was in fünf Jahren noch möglich ist. Der Active-Imaging-3-in-1-Geber deckt in der Zwischenzeit alles ab, was ein Bootsangler an Sonar braucht. Mit 4,2 von 5 ist sie die vernünftigste Wahl für alle, die ihr Boot als System denken.

Zwei Punkte solltest du vorher klären: Das Display bleibt mit 800 × 480 Pixeln hinter der neueren Eagle-Serie zurück, und die 2,0 A Stromverbrauch verlangen eine ordentliche Batterie. Wer nichts vernetzen will und sofort Live-Sonar sucht, bekommt mit der Eagle Eye 9 für weniger Geld mehr Echtzeitbild, verzichtet dafür aber auf SideScan und jede Ausbaumöglichkeit.

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Häufige Fragen

Kann die Lowrance Elite FS 9 Live-Sonar?

Ja, aber nicht ab Werk. Die Elite FS 9 unterstützt ActiveTarget und ActiveTarget 2, das Live-Sonar-System von Lowrance. Geber und Modul kosten allerdings rund 1.900 € zusätzlich. Im Auslieferungszustand mit Active Imaging 3-in-1 liefert das Gerät CHIRP, SideScan und DownScan, aber kein Echtzeitbild.

Welcher Geber gehört zur Elite FS 9?

Lowrance bietet die Elite FS 9 in drei Varianten an: mit Active Imaging 3-in-1, mit HDI-Geber oder ganz ohne Geber. Der Active-Imaging-3-in-1-Geber ist die sinnvolle Wahl für die meisten Angler, weil er CHIRP, SideScan und DownScan in einem Gehäuse vereint. Die HDI-Variante verzichtet auf SideScan, reicht dafür mit niedrigen Frequenzen tiefer.

Was ist der Unterschied zwischen Elite FS 9 und Elite FS 7?

Der Unterschied liegt allein in der Bildschirmdiagonale: 9 Zoll gegenüber 7 Zoll, bei identischer Auflösung von 800 × 480 Pixeln. Sonar, Anschlüsse, Netzwerkfähigkeit und ActiveTarget-Unterstützung sind gleich. Die 9-Zoll-Version lohnt vor allem, wenn du oft geteilte Ansichten aus Sonar, SideScan und Karte gleichzeitig nutzt.

Wie viel Strom braucht die Elite FS 9?

Laut Datenblatt 2,0 A bei 13 V mit voller Displayhelligkeit, abgesichert mit 3 A. Eine 12-V-Batterie mit 7 Ah reicht damit rechnerisch für dreieinhalb Stunden, in der Praxis eher für zweieinhalb bis drei. Für einen ganzen Angeltag solltest du mindestens eine 20-Ah-Batterie einplanen, mit ActiveTarget deutlich mehr.

Lässt sich die Elite FS 9 mit einem zweiten Display vernetzen?

Ja. Die Elite FS 9 hat einen Ethernet-Port mit 100 Mbit und NMEA 2000 über Micro-C. Damit lassen sich ein zweites Display, ein Sonarmodul, Motordaten und Sensoren einbinden. Das ist der Hauptunterschied zur Eagle-Serie, die keine Vernetzung kennt.

Kann die Elite FS 9 einen Elektromotor steuern?

Ja. Lowrance nennt die Trollingmotoren Ghost und Recon, die sich vollständig über den Touchscreen bedienen lassen, dazu Power-Pole-Anker und MotorGuide Xi5/Xi3 über das PinPoint Gateway. Wer den E-Motor über Wegpunkte oder Konturlinien fahren lassen will, hat mit der Elite FS die passende Basis.

Was bringt das Sonarmodul S3100 an der Elite FS 9?

Das S3100 schaltet Active Imaging HD frei, die höher auflösende Ausbaustufe von SideScan und DownScan. Ohne das Modul arbeitet die Elite FS 9 mit dem normalen Active Imaging. Für die meisten Süßwasser-Anwendungen reicht das aus, das HD-Upgrade lohnt vor allem bei großer Reichweite und feiner Struktur.

Hat die Elite FS 9 ein IPS-Display?

Nein. Lowrance verbaut hier ein SolarMAX-TFT mit über 1.200 NITS und Betrachtungswinkeln von 50° oben, 60° unten und 70° zur Seite. Die neuere Eagle-Serie bekommt dagegen IPS-Panels mit 85° in alle Richtungen und höherer Auflösung. Bei der reinen Helligkeit liegt die Elite FS vorn, bei Blickwinkelstabilität und Schärfe die Eagle.

Welche Karten unterstützt die Elite FS 9?

C-MAP in den Ausbaustufen MAX N und MAX N+, C-MAP Genesis, Navionics in Gold, NAV+ und Platinum+ sowie Insight. Ab Werk liegt bei der ROW-Ausführung eine weltweite Basiskarte auf. Dazu kommen C-MAP Easy Routing und Navionics Autorouting, die aus Start und Ziel eine befahrbare Route berechnen.

Was kostet die Lowrance Elite FS 9?

Lowrance nennt für die Ausführung 000-15693-001 mit Active-Imaging-3-in-1-Geber eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.307,81 €. Auf amazon.de liegt sie bei rund 1.180 €. Die Variante ohne Geber ist günstiger und sinnvoll, wenn ein passender Lowrance-Geber bereits am Boot montiert ist.

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