Technische Daten
| Modell | Elite FS 7 mit Active Imaging 3-in-1 (Artikelnummer 000-15688-001) |
|---|---|
| Displaygröße | 7 Zoll, Farb-TFT |
| Auflösung | 800 × 480 px |
| Helligkeit | über 1.200 NITS, weiße LED-Hintergrundbeleuchtung |
| Betrachtungswinkel | 50° oben, 60° unten, 70° links/rechts |
| Bedienung | Multi-Touch-Touchscreen plus Tasten für Zoom, MOB, Pages und Wegpunkt |
| Geber | Active Imaging 3-in-1 (Heckmontage) |
| Sonarfrequenzen | Medium und High CHIRP 83/200 kHz, Active Imaging 455/800 kHz |
| Sonararten | CHIRP-Breitbandsonar, Active Imaging DownScan, Active Imaging SideScan, FishReveal |
| Live-Sonar | ActiveTarget-fähig (Geber separat), dazu LiveSight, StructureScan und StructureScan 3D |
| GPS | 10 Hz, 16 Kanäle, WAAS/EGNOS/MSAS/GLONASS, Genauigkeit 20 m RMS |
| Kartografie inklusive | C-MAP Weltbasiskarte (ROW-Version) |
| Kartenunterstützung | C-MAP (MAX N, MAX N+), C-MAP Genesis, Navionics (Gold, NAV+, Platinum+), Insight |
| Wegpunkte / Routen / Tracks | 3.000 / 100 / 100 (bis 10.000 Punkte je Track) |
|---|---|
| Vernetzung | WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, Ethernet 1 × 100 Mbit, NMEA 2000 (1 × Micro-C) |
| AIS | Kartenüberlagerung mit Schiffsdetails |
| Autopilot | Outboard Pilot, Ghost Trolling Motor, MotorGuide Xi5/Xi3 (mit PinPoint Gateway) |
| Kartenslot | 1 × microSD, max. 32 GB |
| Stromversorgung | 12 V DC (10,8–17 V), 2,0 A bei voller Helligkeit, 3-A-Sicherung |
| Schutzart | IPX7 bei geschlossener Kartenklappe |
| Betriebstemperatur | -15 °C bis 55 °C |
| Gewicht | 0,90 kg |
| Montage | Bügelhalter oder bündiger Einbau, kompasssicherer Abstand 300 mm |
| Lieferumfang | Display, Active Imaging 3-in-1 Geber, Sonnenabdeckung, Halterung, Netzkabel, Sicherung mit Halter, Eckclips |
| Garantie | 2 Jahre, erweiterbar auf insgesamt 5 Jahre |
Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.
Unsere Einordnung
Das spricht dafür
- Active Imaging 3-in-1 deckt CHIRP, SideScan und DownScan mit vier Frequenzen aus einem Geber ab
- ActiveTarget-fähig: Live-Sonar lässt sich später nachrüsten, ohne das Display zu tauschen
- Über 1.200 NITS Helligkeit, spürbar heller als die Einsteigerserien Hook Reveal und Eagle
- Vollständige Vernetzung über NMEA 2000, Ethernet, WLAN und Bluetooth inklusive AIS und Autopilot-Anbindung
- 10-Hz-GPS aktualisiert die Position zehnmal pro Sekunde, das hält die eigene Spur beim Kartieren sauber
Das spricht dagegen
- 800 × 480 px sind für ein 7-Zoll-Display dieser Preisklasse mager, Wettbewerber liefern hier mehr Pixel
- 2,0 A Stromaufnahme verlangen eine ordentlich dimensionierte Bootsbatterie
- Der ActiveTarget-Geber kostet noch einmal deutlich extra, das Live-Sonar-Paket sprengt schnell die 2.000 €
- Ab Werk liegt nur eine grobe Weltbasiskarte bei, brauchbares Kartenmaterial kostet zusätzlich
Die Lowrance Elite FS 7 ist das Gerät, das die Lücke zwischen Einstiegsklasse und Profireihe schließt: ein 7-Zoll-Multi-Touch-Display mit Active-Imaging-Sonar, voller Netzwerkanbindung und der Option, später Live-Sonar nachzurüsten. Diese Rezension ordnet das Set mit dem Active Imaging 3-in-1 Geber datenbasiert ein und zeigt, wo der Aufpreis gegenüber der Eagle-Serie wirklich ankommt. Grundlage sind Hersteller-Datenblatt, Ausstattung und aktuelle Händlerpreise.
Was die Elite FS 7 ist und für wen sie gebaut wurde
Die Elite FS steht bei Lowrance zwischen der Einsteigerserie Eagle und der Profireihe HDS PRO. Das Kürzel FS steht für Fishing System, und genau darum geht es: Das Display ist der Kern eines Systems, das sich um Live-Sonar, Radar, E-Motor-Steuerung und weitere Displays erweitern lässt. Ab Werk kommt das Set mit dem Active Imaging 3-in-1 Geber, Sonnenabdeckung, Halterung, Netzkabel samt Sicherung und Eckclips für den bündigen Einbau.
Zielgruppe sind Angler mit eigenem Boot, die Struktur systematisch absuchen und ihre Ausrüstung über Jahre ausbauen wollen. Wer nur Tiefe und Fischsicheln sehen will, findet in der Eagle-Serie für die Hälfte des Geldes ein passendes Gerät.
Active Imaging 3-in-1: vier Frequenzen aus einem Geber
Der mitgelieferte Geber ist der wichtigste Unterschied zu den günstigeren Sets. Er arbeitet mit vier Frequenzen:
| Sonar | Frequenzen | Aufgabe |
|---|---|---|
| 2D-CHIRP (Medium) | 83 kHz | weiter Kegel, schnelles Absuchen der Wassersäule |
| 2D-CHIRP (High) | 200 kHz | feinere Zieltrennung, Fischsicheln |
| DownScan Imaging | 455 / 800 kHz | fotoähnliche Struktur senkrecht unter dem Boot |
| SideScan | 455 / 800 kHz | Kanten, Kraut und Totholz neben dem Boot |
Der Sprung gegenüber den Einsteigergebern liegt bei den 83 kHz. Ein Weitwinkel-Kegel mit niedriger Frequenz deckt bei gleicher Tiefe deutlich mehr Wasser ab und arbeitet in trübem Wasser stabiler, weil längere Wellen weniger Energie an Schwebstoffen verlieren. Für das schnelle Abfahren eines Sees auf der Suche nach Fischschwärmen ist das die relevante Frequenz, während 455 und 800 kHz die Detailarbeit an der Kante übernehmen.
Dazu kommt FishReveal, das die Fischsicheln des CHIRP-Sonars über das DownScan-Bild legt. Fische stehen damit sichtbar im Kontext von Struktur statt als isolierte Bögen in einem zweiten Fenster.
ActiveTarget: der eigentliche Kaufgrund
Der Punkt, an dem sich die Elite FS von jedem Einsteigergerät löst, ist die Aufrüstbarkeit. Das Display ist ab Werk für ActiveTarget Live-Sonar vorbereitet. Live-Sonar zeigt Fische und Köder in Echtzeit, also die Bewegung selbst statt einer nachlaufenden Bildspur. Wer beim Vertikalangeln auf Zander sehen will, wie der Fisch auf den Gummifisch reagiert, braucht genau das.
Zusätzlich lassen sich LiveSight, StructureScan, StructureScan 3D und SonarHub anbinden. Was das kostet, gehört zur ehrlichen Rechnung dazu: Der ActiveTarget-Geber schlägt separat mit einem vierstelligen Betrag zu Buche, das Gesamtpaket liegt damit deutlich über 2.000 €. Wer diesen Weg von vornherein ausschließt, zahlt bei der Elite FS für eine Option, die er nie nutzt. Der Ratgeber zum Garmin LiveScope ordnet die Live-Sonar-Klasse insgesamt ein.
Display: hell, aber nicht fein
Hier liegt die klarste Schwäche des Geräts. Die Helligkeit von über 1.200 NITS ist ein echtes Argument und übertrifft die Einsteigerserien spürbar. Bei Sonne von hinten bleibt das Bild lesbar, ohne dass man die Hand darüber halten muss.
Die Auflösung von 800 × 480 Pixeln ist dagegen für ein 7-Zoll-Display in dieser Preisklasse knapp bemessen. Das ergibt rund 133 Pixel pro Zoll, denselben Wert wie bei der ausgelaufenen Hook Reveal 7, die zu einem Bruchteil des Preises verkauft wurde. Aktuelle Geräte anderer Hersteller liefern in dieser Klasse mehr. Für das Sonarbild selbst fällt das weniger ins Gewicht als beim Kartenmaterial, wo feine Konturlinien schnell verschmieren.
Bedient wird über Multi-Touch, ergänzt um Tasten für Zoom, Mann-über-Bord, Seitenwechsel, Wegpunkt und Beleuchtung. Diese Kombination ist gut gelöst, weil die wichtigsten Funktionen auch mit Handschuhen sicher erreichbar bleiben.
Vernetzung: was das Fishing System wirklich kann
Die Anschlussliste erklärt den Preis besser als jedes Sonardetail:
- NMEA 2000 über Micro-C für Motordaten, Sensoren und Autopilot
- Ethernet mit 100 Mbit für weitere Displays und Sonar-Module
- WLAN nach 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0
- AIS als Kartenüberlagerung mit Schiffsdetails
- Autopilot-Anbindung für Outboard Pilot, Ghost Trolling Motor sowie MotorGuide Xi5 und Xi3
Praktisch heißt das: Ein zweites Display an der Bugkonsole zeigt dieselben Wegpunkte, der E-Motor hält die Spur über einer Kante, und Motordaten laufen auf demselben Bildschirm mit. Das GPS mit 10 Hz Aktualisierungsrate und 16 Kanälen passt dazu, denn zehn Positionen pro Sekunde halten die Spur beim Kartieren sauber, während Einsteigergeräte mit 1 Hz arbeiten.
Strom, Montage und Alltag
Mit 2,0 A bei 13 V unter voller Helligkeit ist die Elite FS 7 kein Sparmodell. An einer 20-Ah-Batterie sind das rechnerisch rund zehn Stunden, mit ActiveTarget deutlich weniger. Für Boote mit fester Bordelektrik ist das unkritisch, für ein Schlauchboot mit kleinem Bleiakku wird es knapp.
Das Gehäuse wiegt 0,90 kg, ist nach IPX7 bei geschlossener Kartenklappe abgedichtet und arbeitet zwischen -15 und 55 °C. Montiert wird im Bügelhalter oder bündig im Armaturenbrett, der kompasssichere Abstand beträgt 300 mm. Die Garantie liegt bei 2 Jahren und lässt sich auf insgesamt 5 Jahre erweitern, ein Jahr mehr als bei den Einsteigerserien.
Karten, Genesis und die Frage nach dem Zubehör
Ab Werk liegt der ROW-Version nur eine grobe C-MAP-Weltbasiskarte bei, die kaum mehr als Küstenlinien zeigt. Wer navigieren oder Strukturen aus fertigem Kartenmaterial ablesen will, kauft nach: unterstützt werden C-MAP MAX N und MAX N+, C-MAP Genesis, Navionics Gold, NAV+ und Platinum+ sowie Insight. Eine gute Binnenkarte für Deutschland liegt schnell im dreistelligen Bereich und gehört ehrlicherweise in die Kaufkalkulation.
Kostenlos bleibt der eigene Weg: Das Gerät zeichnet über C-MAP Genesis die gelotete Tiefe zusammen mit der GPS-Position auf und erzeugt daraus Konturkarten deiner Gewässer. Gerade an Vereinsseen, für die es kein kommerzielles Kartenmaterial gibt, ist das die eigentlich wertvolle Funktion. Der microSD-Slot nimmt Karten bis 32 GB, ein zweiter Slot fehlt, Karte und Aufzeichnung teilen sich also denselben Platz.
Was der Aufpreis gegenüber der Eagle-Serie bringt
Diese Rechnung entscheidet über den Kauf, weil die Eagle-Serie etwa die Hälfte kostet. Die Unterschiede lassen sich klar benennen:
| Merkmal | Elite FS 7 | Eagle-Serie |
|---|---|---|
| Bedienung | Multi-Touch plus Tasten | nur Tasten |
| Helligkeit | über 1.200 NITS | 1.000 NITS |
| 2D-Frequenzen | 83 und 200 kHz CHIRP | vorwiegend 200 kHz |
| Live-Sonar | ActiveTarget nachrüstbar | nicht möglich |
| Vernetzung | NMEA 2000, Ethernet, WLAN, Bluetooth | keine |
| GPS-Rate | 10 Hz | 1 Hz |
| Garantie | 2 Jahre (auf 5 erweiterbar) | 1 Jahr (auf 5 erweiterbar) |
Der Aufpreis kauft also drei Dinge: Erweiterbarkeit, die zweite Sonarfrequenz und die Bedienung. Wer keinen dieser Punkte braucht, zahlt für ungenutzte Technik. Wer dagegen absehbar Live-Sonar, ein zweites Display oder eine E-Motor-Steuerung anschließen will, spart mit der Elite FS langfristig, weil der Displaytausch entfällt.
Für wen sich die Elite FS 7 lohnt
Sie passt zu Anglern mit eigenem Boot, die ihre Elektronik als System denken: heute Sonar und Karte, in zwei Jahren ActiveTarget, dazu vielleicht ein Bugdisplay und ein angebundener E-Motor. Für das Vertikalangeln auf Zander, für das Schleppfischen mit Motordaten auf dem Bildschirm und für alle, die Kanten und Plateaus systematisch kartieren, ist die Plattform richtig dimensioniert.
Zwei Gruppen sollten woanders schauen. Wer sein Echolot als fertiges Gerät ohne Ausbaupläne kauft, bekommt in der Eagle-Serie für weniger Geld sogar das feinere Display. Und wer sofort maximale Live-Sonar-Leistung will, vergleicht besser gleich mit dem Garmin LiveScope-System, das in dieser Disziplin den Maßstab setzt.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Display | Sonar | Live-Sonar | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Lowrance Elite FS 7 (Active Imaging) | 7”, 800 × 480, Touch | CHIRP 83/200 + 455/800 kHz | ActiveTarget nachrüstbar | 4,1 |
| Lowrance Eagle 9 TripleShot HD | 9”, 1024 × 600 IPS | CHIRP + DownScan + SideScan HD | nein | 4,1 |
| Garmin LiveScope Plus | Systemgeber | Live-Sonar | ja (Kern des Systems) | 4,6 |
| Humminbird Helix 5 | 5”, 800 × 480 | CHIRP 2D, je nach Variante DI | nein | 3,9 |
Die Elite FS 7 gibt es außerdem als Set mit HDI-Geber (Artikelnummer 000-15696-001). Dieses Paket spart rund 100 €, verzichtet dafür auf SideScan. Wer die Seitenansicht nicht braucht, fährt damit günstiger und kann den Active-Imaging-Geber später immer noch nachkaufen.
Fazit: die richtige Plattform, wenn du weiterbauen willst
Die Elite FS 7 ist ein durchdachtes Gerät für Angler, die ihr Boot über Jahre ausrüsten. Der Active Imaging 3-in-1 Geber deckt mit vier Frequenzen alles ab, was zwischen schneller Suche und Detailarbeit an der Kante anfällt, die Vernetzung über NMEA 2000 und Ethernet öffnet den Weg zu zweitem Display, Radar und E-Motor, und die ActiveTarget-Fähigkeit hält die Tür zum Live-Sonar offen. Mit 4,1 von 5 ist sie eine klare Empfehlung für diesen Anwendungsfall.
Die Rechnung geht allerdings nur auf, wenn du die Systemfähigkeit auch nutzt. Wer sein Echolot als abgeschlossenes Gerät betrachtet, bekommt in der Eagle-Serie bei rund halbem Preis sogar das feinere Display, denn 800 × 480 Pixel auf 7 Zoll sind für rund 1.000 € der schwächste Wert im Datenblatt. Als günstigerer Einstieg in dieselbe Plattform bleibt die Variante mit HDI-Geber, die SideScan gegen etwa 100 € Ersparnis eintauscht.
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Was ist der Unterschied zwischen der Elite FS 7 mit Active Imaging und der HDI-Variante?
Beide Sets nutzen dasselbe Display, sie unterscheiden sich nur im mitgelieferten Geber. Der Active Imaging 3-in-1 liefert CHIRP, DownScan und SideScan, also auch die seitliche Ansicht neben dem Boot. Der HDI-Geber deckt nur CHIRP und DownScan ab und kostet dafür rund 100 € weniger. Wer Struktur großflächig absuchen will, braucht die Active-Imaging-Version.
Welche Frequenzen nutzt der Active Imaging 3-in-1 Geber?
Er unterstützt Medium- und High-CHIRP mit 83 und 200 kHz für das klassische 2D-Sonar sowie 455 und 800 kHz für DownScan und SideScan. Die 83 kHz decken einen weiten Kegel für die schnelle Suche ab, die 455 und 800 kHz liefern das fotoähnliche Strukturbild. Damit deckt ein einziger Heckgeber alle üblichen Aufgaben ab.
Ist die Lowrance Elite FS 7 ActiveTarget-fähig?
Ja. Die Elite FS ist ab Werk auf ActiveTarget Live-Sonar vorbereitet, der Geber wird separat gekauft und über das Netzwerk angebunden. Zusätzlich lassen sich LiveSight, StructureScan, StructureScan 3D und SonarHub anschließen. Genau diese Aufrüstbarkeit trennt die Elite FS von den Einsteigerserien Hook Reveal und Eagle.
Wie viel Strom braucht die Elite FS 7?
Laut Datenblatt zieht sie 2,0 A bei 13 V mit voller Displayhelligkeit, abgesichert wird mit 3 A. An einer 12-V-Batterie mit 20 Ah reicht das rechnerisch für rund zehn Stunden. Kommt ein ActiveTarget-Geber dazu, steigt der Verbrauch weiter, dann gehört eine separate Versorgungsbatterie zur Planung.
Welche Karten sind bei der Elite FS 7 dabei?
Die europäische ROW-Version bringt eine grobe C-MAP-Weltbasiskarte mit. Detailliertes Kartenmaterial rüstest du über den microSD-Slot nach, unterstützt werden C-MAP MAX N und MAX N+, C-MAP Genesis, Navionics Gold, NAV+ und Platinum+ sowie Insight. Der Slot nimmt Karten bis 32 GB.
Hat die Elite FS 7 einen Touchscreen?
Ja, sie wird über einen Multi-Touch-Touchscreen bedient. Zusätzlich gibt es Tasten für Zoom, Mann-über-Bord, Seitenwechsel, Wegpunkt und Beleuchtung. Diese Kombination ist praktisch, weil sich die wichtigsten Funktionen auch mit nassen Fingern oder Handschuhen sicher auslösen lassen.
Elite FS 7 oder Elite FS 9, welche lohnt sich?
Die Elite FS 9 unterscheidet sich vor allem in der Displaygröße, die technische Plattform ist identisch. Da beide Geräte mit 800 × 480 px arbeiten, verteilt die 9er dieselbe Pixelzahl auf mehr Fläche. Mehr Übersicht in der geteilten Ansicht bekommst du damit, ein feineres Bild nicht. Für Boote mit knapper Konsole bleibt die 7er die sinnvollere Wahl.
Wie genau arbeitet das GPS der Elite FS 7?
Der interne Empfänger hat 16 Kanäle, aktualisiert die Position zehnmal pro Sekunde und nutzt die Korrekturdienste WAAS, EGNOS, MSAS und GLONASS. Lowrance gibt die Genauigkeit mit 20 m RMS an, die erste Position steht nach etwa 30 Sekunden. Die hohe Aktualisierungsrate ist beim Kartieren und beim Halten einer Spur der eigentliche Vorteil.
Lässt sich die Elite FS 7 mit einem E-Motor koppeln?
Ja. Über NMEA 2000 lassen sich der Lowrance Ghost Trolling Motor, der Outboard Pilot sowie MotorGuide Xi5 und Xi3 anbinden, letztere brauchen zusätzlich das PinPoint Gateway. Damit steuerst du Spurhaltung und Ankerfunktion direkt vom Display aus, was beim Vertikalangeln über einer Kante viel Arbeit spart.
Für wen lohnt sich die Elite FS 7?
Für Angler mit eigenem Boot, die mehr wollen als ein reines Einsteigergerät und sich die Option auf Live-Sonar offenhalten. Wer nur Tiefe und Fisch sehen will, ist mit der Eagle-Serie deutlich günstiger bedient. Wer dagegen Struktur systematisch absucht, Karten aufzeichnet und später ActiveTarget nachrüsten möchte, kauft mit der Elite FS die passende Plattform.