Savage Gear High Rider 185 Co Pro-Motor

Preisentwicklung

509 €541 €572 €604 €12.09.2614.09.2616.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 522,82 € (15.09.2026, Amazon) · Höchstpreis: 590,33 € (Amazon)

Bellyboot · Savage Gear

Savage Gear High Rider 185 Co Pro-Motor (Bellyboot)

  • Zwei Berkley-Montagebasen ab Werk für Rutenhalter, Echolotgeber oder Kamera
  • 13,2 kg inklusive Taschen, das leichteste Bellyboot dieser Bauklasse bei Savage Gear
  • Drop-Stitch-Boden und 10 cm hoher Drop-Stitch-Sitz aus 0,90 mm PVC
  • 2 Luftkammern plus Boden, 150 kg Traglast
  • Bugmotor-Halterung vorbereitet, Float-Plus-motorbereit

ab 558,99 €

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 15:49 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 12. September 2026

Technische Daten

Modell High Rider 185 Co Pro-Motor Belly Boat (Artikelnummer 1635121)
Bauart Bellyboot in U-Form mit offener Front
Abmessungen aufgeblasen 185 × 115 cm
Gewicht 13,2 kg inklusive aller Taschen
Maximale Traglast 150 kg
Material 100 % PVC, 0,90 mm Wandstärke, Carbon-Optik
Luftkammern 2 Kammern plus aufblasbarer Boden
Boden aufblasbarer Drop-Stitch-Boden
Sitz Drop-Stitch-Sitz mit 10 cm Aufbauhöhe
Rumpfform neu geformter Bug für geraderen Lauf
Montagepunkte zwei Berkley-Montagebasen für Rutenhalter, Tisch, Echolot- oder Kamerahalter
Motorvorbereitung Float Plus motorbereit, Aufnahme für Savage Gear Bugmotor-Halterung (SVS70721)
Taschen zwei große, abnehmbare EVA-Taschen im Carbon-Look, wasserdicht
Unterboden lange Schlepppolster als Gleitschienen
Sicherheitsdetail abnehmbarer Reflektorriemen 20 × 5 cm am Sitzrücken (Klett)
Im Lieferumfang Handpumpe mit Manometer, Reparaturset mit PVC-Flicken, Kleber, Ventilschlüssel und Anleitung
Nicht im Lieferumfang Flossen, Rettungsweste, Bugmotor-Halterung, Elektromotor, Echolot
Hersteller Savage Gear (Svendsen Sport)
EAN 5706301027108

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • Zwei Berkley-Montagebasen ab Werk: Rutenhalter, Geberarm und Kamerahalterung lassen sich werkzeuglos anschrauben, ohne das PVC anzubohren
  • 13,2 kg sind für ein Boot dieser Größe wenig, das Schwestermodell Stealth 175 wiegt bei kleinerem Rumpf 2,4 kg mehr
  • Drop-Stitch in Boden und Sitz ergibt eine steife Standfläche und einen Sitz, der im Drill nicht wegsackt
  • 0,90 mm PVC liegen weit über den 0,4 bis 0,6 mm, mit denen Einstiegsboote arbeiten
  • 2 Luftkammern plus Boden: eine Kammer trägt dich auch dann, wenn die andere Luft verliert
  • Handpumpe mit Manometer und Reparaturset sind dabei, der Druck im Drop-Stitch-Boden lässt sich damit kontrolliert einstellen

Das spricht dagegen

  • Die Bugmotor-Halterung ist nur vorbereitet, das passende Teil SVS70721 kostet extra
  • Flossen fehlen im Lieferumfang, ohne sie ist das Boot am Wasser unbeweglich (rund 45 bis 60 €)
  • Ruder gibt es keine, anders als beim Stealth 175 mit seinen Aluminiumrudern
  • Zwei EVA-Taschen statt drei beim Stealth, dafür fehlt auch der Frontbügel mit Maßband
  • Savage Gear nennt keinen Betriebsdruck in bar, du bist auf das Manometer der Pumpe und dessen Markierung angewiesen

Bewertung im Detail

Material & Verarbeitung 4,5
Ausstattung 4,5
Handling & Transport 4,5
Preis-Leistung 4,0

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,4 / 5

Wer im Bellyboot angelt, kennt das Grundproblem: Echolot, Rutenhalter und Kamera wollen irgendwo befestigt werden, und der aufblasbare Rumpf verträgt weder Bohrer noch Schraubzwinge. Das Savage Gear High Rider 185 Co Pro-Motor löst das mit zwei Montagebasen ab Werk und kostet aktuell 558,99 €. Diese Rezension ordnet ein, was die Ausstattung im Alltag bringt und wo die Grenzen der Bauart liegen. Grundlage sind die Herstellerangaben von Savage Gear und die Datenblätter der Händler.

Zwei Montagebasen: das eigentliche Kaufargument

Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Bellyboot steckt in zwei unscheinbaren Platten auf den Seitenschläuchen. Savage Gear laminiert zwei Berkley-Montagebasen ab Werk auf, und darauf sitzt alles, was aus dem Berkley-Zubehörprogramm kommt: Rutenhalter, Geberarm fürs Echolot, kleiner Ablagetisch, Kamerahalterung.

Das klingt nach einem Detail und ist im Alltag der größte Komfortgewinn. Ohne solche Basen klemmst du deinen Geber mit Schaumstoff und Kabelbindern an den Schlauch, verschiebst ihn bei jedem Ein- und Aussteigen neu und bekommst ein Sonarbild, das mit jeder Welle kippt. Mit fester Basis steht der Geber senkrecht im Wasser und bleibt dort. Welche Geberbefestigung an aufblasbaren Booten überhaupt funktioniert, haben wir im Ratgeber zum Echolot fürs Belly Boat ausführlicher aufgeschrieben.

Zweiter Vorteil: Der Rumpf bleibt unversehrt. Jede Klemmlösung übt punktuell Druck auf eine PVC-Naht aus, und genau dort entstehen nach zwei Saisons die undichten Stellen.

Drop-Stitch in Boden und Sitz

Der Boden entscheidet darüber, ob du in einem Boot sitzt oder in einer Mulde hängst. Beim High Rider arbeiten Boden und Sitz mit Drop-Stitch: Tausende Polyesterfäden verbinden Ober- und Unterseite der Luftkammer miteinander, sodass sie sich beim Aufpumpen nicht mehr wölben kann. Sie wird flach und dabei brettartig steif.

Für dich heißt das eine feste Standfläche für die Füße, einen Sitz, der im Drill nicht nachgibt, und einen Rumpf, der sich beim Paddeln weniger verwindet. Der Sitz baut 10 cm hoch auf. Diese zehn Zentimeter sind der Unterschied zwischen einem Wurf, der knapp über dem Wasser abläuft, und einem, bei dem die Rutenspitze frei steht.

Ein Wert fehlt allerdings: Savage Gear nennt keinen Betriebsdruck in bar. Du richtest dich nach der Markierung am Manometer der mitgelieferten Handpumpe. Wer den Boden zu weich lässt, verschenkt genau die Steifigkeit, für die er bezahlt hat.

13,2 kg: der Vorteil, den man auf jedem Uferweg spürt

Beim Bellyboot entscheidet der Weg zum Wasser darüber, wie oft das Boot überhaupt zum Einsatz kommt. Mit 13,2 kg inklusive beider Taschen ist das High Rider 185 hier auffällig gut aufgestellt: Das kleinere Savage Gear Stealth 175 wiegt bei 10 cm weniger Länge 15,6 kg, also 2,4 kg mehr.

Praktisch bedeutet das: Den Weg vom Parkplatz zum Wasser schaffst du mit aufgeblasenem Boot auf dem Rücken, solange er einigermaßen frei ist. Bei 185 cm Breite bleibt im Unterholz trotzdem alles hängen, dort lohnt das Zusammenrollen. Rechne dann zehn bis fünfzehn Minuten fürs Aufpumpen von Hand ein, oder plane gleich eine Akku-Pumpe ein.

Die neue Bugform und was sie leisten soll

Savage Gear hebt beim High Rider eine überarbeitete Bugform hervor, die das Boot laut Hersteller schneller, gerader und energieeffizienter machen soll. Eine belastbare Zahl dazu weist der Hersteller nicht aus, also bleibt es bei der Konstruktionsabsicht.

Nachvollziehbar ist sie trotzdem. Ein Bellyboot fährt rückwärts, angetrieben von den Flossen, und die U-Form drückt dabei Wasser vor sich her. Je schmaler die Anströmkante läuft, desto weniger Kraft geht verloren. Unterstützt wird das von den langen Schlepppolstern an der Unterseite, die als Gleitschienen wirken und dem Boot eine Spur geben. Ohne sie dreht ein Bellyboot bei jedem ungleichen Flossenschlag weg.

Motorvorbereitung: was Pro-Motor wirklich einschließt

Der Namenszusatz verspricht mehr, als der Karton enthält. Das Boot ist Float-Plus-motorbereit und trägt die Aufnahme für die Savage Gear Bugmotor-Halterung SVS70721. Die Halterung selbst liegt nicht bei, der Motor ebenso wenig.

Wer damit plant, sollte ehrlich durchrechnen. Ein passender Elektroantrieb wie der Savage Gear Thruster 12V mit 55 lbs kostet um 200 €, dazu kommen Halterung und eine Batterie, die für ein Bellyboot leicht 15 kg wiegt. Damit verliert das Boot seinen Gewichtsvorteil beim Transport vollständig. Sinnvoll wird die Kombination auf großen Seen und Talsperren, auf denen du Strecken von mehreren hundert Metern zurücklegst. Für den Vereinssee mit drei Buchten reichen Flossen.

Dazu kommt die rechtliche Seite: Auf vielen Vereinsgewässern sind Elektromotoren ausgeschlossen, und auf Bundeswasserstraßen gelten eigene Regeln, die das Portal ELWIS für die Sportschifffahrt zusammenfasst.

Traglast: was von den 150 kg übrig bleibt

Die 150 kg maximale Traglast sind eine Zuladungsangabe, das Bootsgewicht steckt nicht darin. Die Rechnung fällt eindeutig aus:

PostenGewicht
Angler90 kg
Wathose, Watschuhe, Kleidung4 kg
Rettungsweste und Flossen3 kg
Zwei Ruten mit Rollen1 kg
Kescher, Köderboxen, Zange5 kg
Echolot mit Akku2 kg
Summe105 kg

Rund 45 kg Reserve bleiben stehen. Erst ab etwa 120 kg Körpergewicht wird die Traglast zu einem Kriterium, das die Kaufentscheidung beeinflusst. Wer zusätzlich Motor und Batterie mitnimmt, sollte die 15 kg Batteriegewicht in dieselbe Rechnung schreiben.

Material und Kammern: 0,90 mm und die 2+1-Auslegung

Savage Gear gibt 100 % PVC mit 0,90 mm Wandstärke an. Einstiegs-Bellyboote arbeiten mit PVC-Blasen um 0,48 mm in einer Nylonhülle. Beim Kontakt mit Kies, Muschelbänken und offenen Hakenspitzen ist die doppelte Materialstärke das, was die Lebensdauer bestimmt.

Wichtiger für die Sicherheit ist die Kammerzahl. Der Hersteller weist zwei Luftkammern plus Boden aus. Verliert eine Kammer Luft, trägt die zweite weiterhin, und du kommst ans Ufer. Beim Stealth 175 bleibt genau diese Angabe offen, hier ist sie sauber dokumentiert. Das mitgelieferte Reparaturset mit PVC-Flicken, Kleber und Ventilschlüssel gehört trotzdem in jede Bootstasche.

Was du zusätzlich brauchst

Das Boot allein bringt dich nicht aufs Wasser. Diese Posten gehören in die Kaufrechnung:

ZubehörWarumPreisrahmen
Flosseneinzige Fortbewegung ohne Motor45 bis 60 €
RettungswestePflicht, in Wathose lebenswichtigab 40 €
Wathose mit Watgürteldie Beine hängen im Wasserab 70 €
Echolot mit GeberarmTiefe und Struktur unter dem Bootab 100 €
Bugmotor-Halterung SVS70721nur bei Motorbetrieb nötigrund 50 €

Beim Echolot spielt die Montagebasis ihre Stärke aus, weil du den Geber fest verschrauben kannst. Für die Rutenwahl vom Boot gilt: kurz schlägt lang. Zwischen 1,80 m und 2,20 m arbeitest du im Sitzen am saubersten, wie im Ratgeber zur Spinnrute für Hecht und Zander beschrieben.

Alternativen im Vergleich

ModellMaßeGewichtTraglastBesonderheitBewertung
Savage Gear High Rider 185 Co185 × 115 cm13,2 kg150 kgzwei Berkley-Basen, Bugmotor-Aufnahme4,4
Savage Gear Stealth 175175 × 115 cm15,6 kg150 kgAluminiumruder, Frontbügel mit Lineal4,3
Savage Gear E-Rider 330 Kayak330 × 110 cm25,4 kg200 kgSitzkajak, echte Strecke möglich4,0
Savage Gear Easy Rider 300300 × 170 cm46,6 kg484 kgSchlauchboot für zwei Personen, bis 10 PS3,9

Die Tabelle zeigt vier Konzepte für vier Einsätze. Das Stealth 175 ist die Wahl, wenn du Strecke rudern willst und auf die Montagebasen verzichten kannst. Das E-Rider 330 setzt ein, sobald du mehrere Kilometer Uferlinie abfahren möchtest. Das Easy Rider 300 verlässt die Bellyboot-Klasse endgültig, es ist ein Schlauchboot mit Trailerpflicht im Kopf und Motorzulassung bis 10 PS.

Für wen sich das High Rider 185 lohnt

Es passt zu Anglern, die Elektronik am Boot betreiben wollen und regelmäßig auf Seen, Baggerseen und ruhigen Flussabschnitten unterwegs sind. Hecht- und Zanderangler holen am meisten heraus, weil sie mit Echolot und zwei Ruten arbeiten und dafür feste Montagepunkte brauchen. Welche Struktur du damit suchst, klärt der Ratgeber zum Hechtangeln.

Weniger passend ist es, wenn du ohne Elektronik fischst und Wert auf Ruder legst. Dann bekommst du beim Stealth 175 mehr Ausstattung fürs Geld. Ebenfalls die falsche Wahl ist es in starker Strömung und auf offenem Wasser, wo Wind und Zug ein Bellyboot schnell an seine Grenzen bringen.

Einordnung: das Bellyboot für Elektronik am Boot

Datenbasiert betrachtet bringt das High Rider 185 alles mit, was diese Preisklasse verlangt: 0,90 mm PVC, Drop-Stitch in Boden und Sitz, 2+1 Luftkammern, 150 kg Traglast und eine Pumpe mit Manometer im Lieferumfang. Die 13,2 kg sind der beste Transportwert in dieser Bauklasse bei Savage Gear, und die zwei Montagebasen lösen ein Problem, das jeder Bellyboot-Angler kennt.

Die Grenzen sind klar benannt: kein Ruder, keine Flossen, keine Motorhalterung im Karton. Rechne rund 90 € für Flossen und Weste dazu, bevor du das erste Mal aufs Wasser kommst. Der Betriebsdruck bleibt undokumentiert, hier hilft nur das Manometer der Pumpe.

Mit 4,4 von 5 ist es die Empfehlung für alle, die ihr Bellyboot als Plattform für Echolot und Rutenhalter verstehen. Wer stattdessen rudern will und die Elektronik weglässt, greift zum Stealth 175 und spart. Wer den Motor plant, sollte Halterung, Batteriegewicht und die Gewässerordnung vor dem Bootskauf klären.

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Häufige Fragen

Was bedeutet das Co im Namen High Rider 185 Co?

Co steht für Carbon Optix, die Oberflächenoptik des PVC. Das Material ist in Carbon-Struktur bedruckt, technisch handelt es sich um dasselbe 0,90 mm starke PVC wie bei den übrigen Booten der Serie. Eine Carbonfaser-Verstärkung steckt nicht darin, es ist eine reine Designentscheidung.

Wie viele Luftkammern hat das Savage Gear High Rider 185?

Savage Gear gibt zwei Luftkammern plus den aufblasbaren Boden an, in der Produktbeschreibung als 2+1 formuliert. Das ist die entscheidende Sicherheitsreserve: Verliert eine der beiden Hauptkammern Luft, trägt die zweite dich weiterhin. Beim Schwestermodell Stealth 175 lässt der Hersteller diese Angabe offen.

Kann man einen Elektromotor an das High Rider 185 montieren?

Ja, das Boot ist laut Hersteller Float-Plus-motorbereit und besitzt zusätzlich die Aufnahme für die Savage Gear Bugmotor-Halterung mit der Artikelnummer SVS70721. Die Halterung selbst und der Motor gehören nicht zum Lieferumfang. Vor dem Kauf lohnt der Blick in die Gewässerordnung, weil viele Vereinsgewässer Elektroantriebe ausschließen.

Wie schwer ist das High Rider 185 und passt es in einen normalen Kofferraum?

Das Boot wiegt 13,2 kg inklusive der beiden Taschen. Zusammengerollt passt es in den Kofferraum jedes Kombis, aufgeblasen trägst du es auf kurzen Strecken bis zum Wasser. Für längere Fußwege ist Abbauen die bessere Lösung, weil die 185 cm Breite im Wald an jedem Ast hängen bleiben.

Was sind die Berkley-Montagebasen und was passt darauf?

Es sind zwei genormte Aufnahmeplatten, die Savage Gear ab Werk auf die Seitenschläuche laminiert. Darauf lassen sich Rutenhalter, ein kleiner Tisch, ein Geberarm fürs Echolot oder eine Kamerahalterung aus dem Berkley-Zubehörprogramm aufsetzen. Der Vorteil gegenüber Klemmhaltern liegt darin, dass du am Boot nichts anbohren oder anklemmen musst.

Sind Flossen beim Savage Gear High Rider 185 dabei?

Nein, Flossen gehören nicht zum Lieferumfang und sind auch nicht als Option enthalten. Savage Gear führt dafür eigene Belly Boat Fins, die bei rund 45 € beginnen. Ruder liefert der Hersteller bei diesem Modell ebenfalls nicht mit, die Fortbewegung läuft also über Flossen oder einen nachgerüsteten Elektromotor.

Wie viel Zuladung bleibt nach Angler und Ausrüstung übrig?

Die 150 kg maximale Traglast beziehen sich auf die Zuladung, das Bootsgewicht ist bereits abgezogen. Bei 90 kg Körpergewicht plus Wathose, Weste, zwei Ruten, Kescher, Köderboxen und Echolot landest du bei rund 105 kg. Es bleiben also etwa 45 kg Reserve, was für jeden realistischen Einsatz reicht.

Was unterscheidet das High Rider 185 vom Stealth 175?

Das High Rider ist 10 cm länger, 2,4 kg leichter und bringt die beiden Berkley-Montagebasen sowie die vorbereitete Bugmotor-Aufnahme mit. Das Stealth 175 hat dafür Aluminiumruder, drei statt zwei EVA-Taschen und einen abnehmbaren Frontbügel mit 60-cm-Lineal. Material, Drop-Stitch-Boden, Sitzhöhe und Traglast sind bei beiden identisch.

Braucht man für ein Bellyboot einen Bootsführerschein?

Ohne Motor gilt ein Bellyboot als muskelkraftbetriebenes Kleinfahrzeug und ist führerscheinfrei. Kommt ein Elektromotor dazu, entscheiden Gewässer und Motorleistung darüber, ob eine Erlaubnis nötig wird. Maßgeblich bleibt in jedem Fall die Gewässerordnung des Vereins oder Pächters, die Bellyboote ganz verbieten oder an eine Anmeldung binden kann.

Wie lange dauert das Aufpumpen des High Rider 185?

Mit der mitgelieferten Handpumpe brauchst du je nach Kondition rund zehn bis fünfzehn Minuten für die beiden Seitenkammern plus Boden und Sitz. Der Drop-Stitch-Boden verlangt dabei den höchsten Druck, weil er nur steif wird, wenn er wirklich voll ist. Eine Akku-Pumpe verkürzt das auf wenige Minuten und ist die sinnvollste Zusatzanschaffung, wenn du regelmäßig raus willst.

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