Das Wichtigste in Kürze
- Kostenlose Probeprüfung: Bayern, Sachsen und Brandenburg stellen einen amtlichen Online-Test mit 60 Zufallsfragen und Auswertung bereit, in Mecklenburg-Vorpommern tut das der Onlinetrainer des Landesanglerverbands.
- Fragenkataloge als PDF: Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Bayern, Brandenburg und das Saarland veröffentlichen ihre Prüfungsfragen, Hessen und Brandenburg mit Lösungen.
- Über Verband oder Lehrgang: In Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Bremen, Thüringen und Sachsen-Anhalt kommen die Fragen mit der Anmeldung oder den Kursunterlagen, Hamburg hat dafür eine eigene Lern-App.
- Prüfungsreif bist du, wenn drei Probetests hintereinander mindestens 50 von 60 ergeben und jedes Sachgebiet zwei Antworten über der Hürde liegt.
- Grenze jedes Online-Tests: Er übt nur die Theorie. NRW und Hamburg prüfen zusätzlich praktisch, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mündlich.
Wo du die Prüfung kostenlos als Test üben kannst
Vier Länder stellen eine Probeprüfung ins Netz, die den Prüfungstag nachspielt. Drei davon betreibt das Land selbst, in Mecklenburg-Vorpommern der Landesanglerverband.
| Bundesland | Angebot | So läuft der Test |
|---|---|---|
| Bayern | Übungsprüfung im amtlichen Prüfungsportal | 60 Zufallsfragen aus demselben Pool wie die echte Prüfung, beliebig oft wiederholbar |
| Sachsen | Online-Testprüfung von LfULG und Landesverband Sächsischer Angler | kompletter Prüfungsbogen mit 12 Fragen je Sachgebiet, ein neuer Bogen per Klick |
| Brandenburg | FischereischeinTEST der Landesregierung | 60 Zufallsfragen mit Bewertung, dazu alle Prüfungsfragen mit Lösung |
| Mecklenburg-Vorpommern | Fischereischein-Onlinetrainer des Landesanglerverbands | 60 Zufallsfragen wie in der Prüfung, einzelne Sachgebiete lassen sich getrennt testen |
Zu den Tests führen in Bayern die Seite Prüfungsfragen zur staatlichen Fischerprüfung der Landesanstalt für Landwirtschaft, in Sachsen die Online-Testprüfung zum sächsischen Fischereischein, in Brandenburg der FischereischeinTEST und in Mecklenburg-Vorpommern der Onlinetrainer des Landesanglerverbands.
Diese vier Angebote sind der ehrlichste Maßstab für den eigenen Stand. Sie arbeiten mit den amtlichen Fragen, ziehen wie die Prüfung 60 Fragen per Zufall und zählen am Ende aus. Ein Ergebnis aus einem dieser Tests sagt deshalb mehr als jede Selbsteinschätzung nach dem Durchblättern des Katalogs.
Fragenkataloge als PDF: Lernen am Original
In den meisten Ländern sind die Prüfungsfragen öffentlich, und die Prüfung zieht ihre Fragen aus genau diesem Katalog. Wer den Katalog seines Landes durcharbeitet, kennt damit jede Frage, die kommen kann.
| Bundesland | Herausgeber | Besonderheit |
|---|---|---|
| Hessen | Landwirtschaftsministerium, PDF mit und ohne Lösungen | 563 Fragen, bundeseinheitlicher Katalog (Stand Oktober 2023) plus hessische Landesfragen |
| Baden-Württemberg | Landesfischereiverband, Stand April 2025 | richtige Antworten fett und kursiv, bei manchen Fragen sind zwei von drei Antworten richtig |
| Nordrhein-Westfalen | Anlage 1 der Fischerprüfungsordnung | dazu die zehn Praxisaufgaben (Anlage 2) und 49 Bildtafeln (Anlage 3) |
| Schleswig-Holstein | Landesregierung, neue Fragen seit 1. Januar 2026 | bundesweit abgestimmte Fragen plus Landesteil, auch in Leichter Sprache |
| Mecklenburg-Vorpommern | LALLF, fünf PDF-Dateien nach Prüfungskomplex | Stand 2021 |
| Sachsen | LfULG, fünf PDF-Dateien nach Sachgebiet | 1.027 Fragen |
| Bayern | Download im Prüfungsportal | rund 1.000 Text- und 50 Bildfragen |
| Brandenburg | im FischereischeinTEST | die richtige Antwort steht immer unter A |
| Saarland | Fischereiverband Saar | „Lernfragen zur saarländischen Fischerprüfung“ |
Die Dateien findest du beim hessischen Landwirtschaftsministerium, beim Landesfischereiverband Baden-Württemberg, in der Fischerprüfungsordnung NRW samt Anlagen, auf der Fischerei-Seite des Landes Schleswig-Holstein, beim LALLF Mecklenburg-Vorpommern, bei der sächsischen Fischereibehörde und beim Fischereiverband Saar.
Zwei Kataloge haben eine Eigenheit, die beim Lernen zählt. In Baden-Württemberg sind bei einem Teil der Fragen zwei der drei Antworten richtig, der Verband kennzeichnet sie fett und kursiv. Wer aus anderen Katalogen gewohnt ist, nach der einen richtigen Antwort zu suchen, hört dort nach dem ersten Treffer zu früh auf zu lesen. In Brandenburg steht die richtige Lösung in der Fragensammlung immer unter A. Lerne dort den Wortlaut der Antwort und kontrolliere dich danach im simulierten Test.
Ohne frei abrufbaren Katalog arbeiten mehrere Länder. Der Anglerverband Niedersachsen schickt nach Anmeldung und Zahlung ein Vorbereitungsheft mit den Prüfungsfragen, den Katalog ohne Antworten gibt es dort für 6,80 Euro dazu. In Berlin stecken die 361 Fragen im Lehrgangsmaterial des Landesanglerverbands Berlin. Der Anglerverband Hamburg bietet die Lern-App „Fischereischein Hamburg“ und ein Handbuch zur Prüfungsvorbereitung an. In Bremen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ist ein Vorbereitungslehrgang Pflicht, dort kommen die Fragen über den Kurs.
Taugt der Test aus einem anderen Bundesland?
Zum großen Teil ja. Die Länder haben einen bundeseinheitlichen Fragenkatalog abgestimmt, der hessische Katalog trägt den Stand Oktober 2023. Hessen und Schleswig-Holstein prüfen mit diesem Katalog plus eigenen Landesfragen, Schleswig-Holstein seit dem 1. Januar 2026. Für Allgemeine und Spezielle Fischkunde, Gewässerkunde und Gerätekunde eignet sich darum fast jeder amtliche Test. Ob eine Rute über ihr Wurfgewicht hinaus belastet werden darf oder wie viele Bartfäden die Schleie hat, ist in Kiel dieselbe Frage wie in Wiesbaden.
Die Gesetzeskunde bleibt Landessache. Schonzeiten, Mindestmaße, Fischereiabgabe und zuständige Behörden unterscheiden sich von Land zu Land, und genau diese Fragen kommen in deiner Prüfung. Der Bundeskatalog stellt dazu sogar eine eigene Frage, nämlich ob in den Bundesländern einheitliche Mindestmaße und Schonzeiten gelten. Richtig ist die Antwort, dass die Länder sie unterschiedlich regeln können.
Für die Praxis heißt das:
- Grundlagen mit dem bequemsten amtlichen Test üben, auch wenn er aus einem anderen Land stammt.
- Gesetzeskunde ausschließlich mit dem Katalog deines Prüfungslandes lernen.
- Auswertung immer nach den Regeln deines Landes, denn die Mindestzahl je Sachgebiet reicht von 6 bis 9.
Was ein Probetest zeigt und was er auslässt
Ein vollständiger Probetest liefert drei Werte, die du anders kaum bekommst. Er zeigt den Gesamtstand, er zeigt schwache Sachgebiete, und er zeigt das Tempo. Bayern gibt in der Prüfung 60 Minuten, Mecklenburg-Vorpommern 90 und Brandenburg 120. Wer im Probetest deutlich länger braucht, weiß, wo er noch unsicher ist.
Ein Effekt verfälscht das Ergebnis nach vielen Durchläufen. Man erkennt Fragen am ersten Wort oder an der Länge der Antworten und tippt richtig, ohne den Inhalt zu kennen. Dagegen hilft ein einfacher Trick: Die Frage lesen, die Antwort im Kopf formulieren und erst dann auf die drei Möglichkeiten schauen.
Kein Online-Test übt die Prüfungsteile, die einige Länder zusätzlich verlangen:
- Nordrhein-Westfalen: ein Angelgerät nach Vorgabe zusammenbauen (mindestens 25 von 28 Punkten) und 4 von 6 Fischarten auf Bildtafeln bestimmen.
- Hamburg: einen Fisch tierschutzgerecht versorgen, zwei von fünf Knoten binden und eine Montage zusammenstellen (mindestens 24 von 30 Punkten).
- Niedersachsen: ein Prüfungsgespräch beim Anglerverband mit 6 von 8 Fischbildern und dem Betäuben und Töten am Fisch oder Modell.
- Sachsen-Anhalt: ein mündlicher Teil zu Verhalten am Wasser, Gerät, Versorgen der Fische und Recht.
Was dort genau verlangt wird und welche Stoffgebiete die Theorie umfasst, beschreibt der Ratgeber zur Theorieprüfung beim Angelschein.
So wertest du einen Probetest aus
Am Ende jedes Tests stehen zwei Zahlen, und beide entscheiden. Die Gesamtzahl muss in fast allen Ländern bei mindestens 45 von 60 liegen. Dazu kommt eine Mindestzahl je Sachgebiet, an der auch Prüflinge mit guter Gesamtzahl scheitern. Für den Probetest lohnt ein Puffer, denn am Prüfungstag kosten Aufregung und eine missverstandene Verneinung schnell zwei bis drei Antworten.

| Aufbau | Länder | Hürde je Sachgebiet | Ziel im Probetest |
|---|---|---|---|
| 5 × 12 Fragen | Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland | 6 von 12 | 8 von 12 |
| 5 × 12 Fragen | Sachsen | 8 von 12 | 10 von 12 |
| 5 × 12 Fragen | Hessen | 9 von 12 | 11 von 12 |
| 6 × 10 Fragen | Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Thüringen | 6 von 10 | 8 von 10 |
| 5 × 10 Fragen | Rheinland-Pfalz | 7 von 10 | 9 von 10 |
Für Berlin und Sachsen-Anhalt nennen die öffentlichen Quellen keine eindeutige Mindestzahl je Sachgebiet. Mit 80 Prozent je Gebiet im Probetest bist du dort auf der sicheren Seite. Die Bestehensregeln aller Länder samt Bearbeitungszeit stehen im Ratgeber Fischerprüfung: Wie viele Fragen und wie viele Fehler?.
Ein Lernplan, der die Tests richtig einsetzt
Probetests wirken am besten als Messinstrument zu festen Zeitpunkten. Ein Plan in vier Phasen setzt sie gezielt ein:
- Eingangstest am ersten Tag. Einen kompletten Bogen ohne Vorbereitung ausfüllen. Das Ergebnis ist meist ernüchternd und trotzdem wertvoll, weil es die Reihenfolge der Sachgebiete vorgibt.
- Sachgebiet für Sachgebiet. Mit dem schwächsten Gebiet beginnen, den Katalogblock am Stück lernen und danach nur dieses Gebiet testen. Der Onlinetrainer in Mecklenburg-Vorpommern bietet dafür einzelne Kategorien, im sächsischen Test steht jedes Sachgebiet als eigener Block auf dem Bogen.
- Prüfungssimulation unter Zeit. Vollständige Bögen mit der Zeitvorgabe deines Landes, am Stück und ohne Nachschlagen. Jede falsch beantwortete Frage kommt auf eine Fehlerliste, die du vor dem nächsten Test durchgehst.
- Freigabe. Drei Tests in Folge im grünen Bereich der Ampel. Danach wiederholst du bis zur Prüfung nur noch die Fehlerliste und einen Test alle zwei bis drei Tage.
Den Prüfungstermin suchst du am besten schon vor Phase 1 heraus, denn die Anmeldung schließt in vielen Ländern vier Wochen vorher. Wie oft geprüft wird und welche Fristen gelten, steht im Ratgeber zu den Prüfungsterminen für den Angelschein.
Apps und Onlinekurse: wann sich Geld lohnt
Wo ein amtlicher Test oder ein öffentlicher Katalog existiert, kommst du ohne Bezahlangebot aus. Lern-Apps lohnen sich vor allem in Ländern, die ihre Fragen nur als PDF anbieten, etwa Hessen, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen. Sie machen aus dem Katalog ein Quiz, merken sich falsche Antworten und lassen sich unterwegs nutzen. Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf den Stand der Fragen. Schleswig-Holstein prüft seit Januar 2026 mit neuen Fragen, der Katalog in Baden-Württemberg trägt den Stand April 2025, und eine App mit älteren Fragen übt am Prüfungsstoff vorbei.
Onlinekurse mit Lernvideos und Probeprüfungen ersetzen in einigen Ländern den Präsenzlehrgang. In Niedersachsen meldet die Onlineakademie des Anglerverbands ihre Teilnehmer direkt zur Prüfung an, im Saarland melden sich Onlinekurs-Teilnehmer mit ihrem Kurszertifikat beim Fischereiverband oder über den Kursanbieter an. Wo ein Präsenzlehrgang Pflicht ist, wie in Bayern oder bei den Kursen des Landesanglerverbands Berlin, bleibt der Onlinekurs eine Ergänzung.
Sonderfall Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz prüft mit 50 Fragen aus fünf Fächern zu je 10, die Bearbeitungszeit beträgt zwei Stunden. Bestanden hat, wer in jedem Fach mindestens 7 von 10 richtig beantwortet. Den Fragebogen stellt das zuständige Ministerium für jeden Termin landeseinheitlich zusammen, ein amtlicher Online-Test existiert nicht. Die Verwaltungsauskunft zum Ablauf der Fischerprüfung beschreibt das Verfahren.
Geübt wird darum vor allem mit den Unterlagen des Pflichtlehrgangs. Für die Grundlagen helfen die amtlichen Tests aus Bayern, Sachsen oder Brandenburg, ausgewertet nach der Regel des Landes. Ziel sind 9 von 10 je Fach, weil ein einziges schwaches Fach die Prüfung kippt. Ganz verloren ist der Tag dann noch nicht. Wer genau ein Fach verfehlt, kann es am selben Prüfungstag mündlich nachholen.
Fazit: kostenlos üben, nach Landesregeln auswerten
Für den schriftlichen Teil brauchst du kein Geld auszugeben. Bayern, Sachsen und Brandenburg stellen amtliche Probeprüfungen ins Netz, Mecklenburg-Vorpommern einen Trainer des Landesverbands, und die meisten übrigen Länder veröffentlichen ihren Katalog. Lerne die Gesetzeskunde mit dem Katalog deines Landes, nutze für die Grundlagen den bequemsten amtlichen Test und werte jeden Durchlauf nach der Hürde deines Landes aus. Drei grüne Tests in Folge sind das Signal, dass du bereit bist. Wer in NRW, Hamburg, Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt antritt, plant zusätzlich Zeit für den praktischen oder mündlichen Teil ein.
Häufige Fragen
Wo kann ich die Angelschein-Prüfung kostenlos online üben?
Amtliche Probeprüfungen mit 60 Zufallsfragen und Auswertung bieten Bayern im Prüfungsportal der Landesanstalt für Landwirtschaft, Sachsen mit der Online-Testprüfung von LfULG und Landesverband Sächsischer Angler und Brandenburg mit dem FischereischeinTEST der Landesregierung. In Mecklenburg-Vorpommern übernimmt der Onlinetrainer des Landesanglerverbands diese Rolle. Weitere Länder veröffentlichen ihre Fragen als PDF, Hessen sogar mit Lösungen.
Ist der Online-Test genauso aufgebaut wie die echte Prüfung?
Die amtlichen Tests in Bayern, Sachsen und Brandenburg ziehen 60 Fragen aus dem Katalog, aus dem auch die Prüfung stammt, und werten sie aus. Sie bilden damit den schriftlichen Teil realistisch ab. Was kein Online-Test übt, sind die zusätzlichen Prüfungsteile einzelner Länder. In Nordrhein-Westfalen und Hamburg kommt eine praktische Prüfung dazu, in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ein mündlicher Teil.
Wie oft sollte ich den Probetest machen, bevor ich zur Prüfung gehe?
Ein guter Richtwert sind drei vollständige Probetests hintereinander mit mindestens 50 richtigen Antworten und zwei Antworten Puffer über der Mindestzahl in jedem Sachgebiet. Davor lohnt ein erster Test ganz am Anfang, der die schwachen Gebiete zeigt. Wer täglich testet, sollte jedes Mal einen neuen Fragebogen ziehen, damit sich keine Reihenfolgen einprägen.
Kann ich mit dem Online-Test eines anderen Bundeslandes üben?
Für Fischkunde, Gewässerkunde und Gerätekunde funktioniert das gut, weil es einen bundeseinheitlichen Fragenkatalog gibt (Stand Oktober 2023), den Länder wie Hessen und Schleswig-Holstein um eigene Fragen ergänzen. Die Gesetzeskunde fragt dagegen Landesrecht ab, also Schonzeiten, Mindestmaße und Behörden deines Landes. Diesen Teil übst du mit dem Katalog des Landes, in dem du antrittst.
Gibt es für Rheinland-Pfalz einen Online-Test zur Fischerprüfung?
Rheinland-Pfalz bietet keinen amtlichen Online-Test an. Der Fragebogen mit 50 Fragen wird für jeden Prüfungstermin landeseinheitlich zusammengestellt, geübt wird vor allem mit den Unterlagen aus dem Pflichtlehrgang. Die Grundlagen lassen sich zusätzlich mit den Tests anderer Länder trainieren. Weil in Rheinland-Pfalz jedes Fach mit mindestens 7 von 10 bestanden sein muss, sollte der Probetest je Sachgebiet bei 9 von 10 liegen.
Wie viele Fragen muss ich im Probetest richtig haben?
Zum Bestehen reichen in fast allen Ländern 45 von 60 Fragen. Im Probetest solltest du stabil bei 50 liegen, weil Aufregung und missverständliche Formulierungen am Prüfungstag schnell zwei bis drei Antworten kosten. Genauso wichtig ist die Mindestzahl je Sachgebiet, meist 6 von 12 oder 6 von 10, in Sachsen 8 und in Hessen 9 von 12.
Warum steht im Brandenburger Fragenkatalog die richtige Antwort immer bei A?
Die Landesregierung hat die Fragensammlung so aufbereitet, dass die richtige Antwort jeweils unter A steht. Das macht die Datei schnell lesbar, verleitet aber dazu, sich die Position zu merken. Lerne deshalb den Wortlaut der richtigen Antwort und prüfe dich anschließend in der simulierten Test-Prüfung auf derselben Seite.