Garmin STRIKER Vivid 9sv

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Tiefstpreis im Zeitraum: 575,98 € (16.09.2026) · Höchstpreis: 617,50 €

Boots-Echolot · Garmin

Garmin STRIKER Vivid 9sv (Boots-Echolot)

  • 9 Zoll
  • GPS
  • Side Imaging
  • bis 244 m
  • GT52HW-TM liefert CHIRP, ClearVü und SideVü aus einem Geber
  • 9-Zoll-WVGA-Display mit 800 × 480 px und Tastenbedienung
  • Quickdraw Contours zeichnet eigene Tiefenkarten mit 30-cm-Kontur auf
  • WLAN mit ActiveCaptain-Anbindung fürs Smartphone
  • Kein Kartenslot: fremdes Kartenmaterial lässt sich nicht laden

617,50 €

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 15:49 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 19. August 2026

Technische Daten

Displaygröße 9 Zoll (22,8 cm Diagonale, 11,2 × 19,8 cm Bildfläche)
Anzeigetyp WVGA-Farbdisplay
Auflösung 800 × 480 px
Bedienung Tasten, kein Touchscreen
Geber im Set GT52HW-TM, 12-Pin-Heckgeber, 6 m Kabel, 0,61 kg
Sonararten CHIRP-Traditionell, CHIRP ClearVü, CHIRP SideVü
Frequenzen (Geber) traditionell CHIRP 150–240 kHz, ClearVü und SideVü je CHIRP 425–485 und 790–850 kHz
Sendeleistung (Geber) traditionell 250 W, ClearVü und SideVü je 500 W (1.500 W gesamt)
Max. Tiefe (Geber) traditionell 243,8 m, ClearVü 152,4 m, SideVü 152,4 m
Sendeleistung (Gerät) 500 W eff.
Farbpaletten sieben Vivid-Farbpaletten für ClearVü und SideVü
GPS eingebaut, mit WAAS-Unterstützung
Kartierung Garmin Quickdraw Contours, Konturlinien im 30-cm-Abstand
Kartenmaterial keine Unterstützung für gekaufte Seekarten
Kartenslot keiner
Wegpunkte / Routen / Tracks 5.000 / 100 / 50 mit 50.000 Trackpunkten
Konnektivität WLAN 2,4 GHz mit ActiveCaptain-App, zwei 4-Pin-Geberanschlüsse
Stromversorgung 12–20 V DC, typisch 0,75 A, maximal 1,5 A, 9,0 W, 3-A-Sicherung
Schutzart IPX7 (bis 1 m für 30 Minuten)
Betriebstemperatur -15 °C bis 55 °C
Maße (B × H × T) 282 × 165 × 60 mm
Gewicht 1,1 kg
Montage Kipp-/Schwenkhalterung oder Einbau ins Armaturenbrett

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • Rund 480 € für 9 Zoll mit SideVü: preislich weit unter jedem vergleichbaren Lowrance-Gerät
  • GT52HW-TM ist ein vollwertiger 3-in-1-Geber mit 1.500 W Gesamtleistung und 6 m Kabel, allein im Handel rund 270 €
  • Quickdraw Contours zeichnet eigene Tiefenkarten mit 30-cm-Konturlinien auf, ohne Abo und ohne Freischaltung
  • Nur 0,75 A Verbrauch: ein 7-Ah-Akku trägt das Gerät durch den ganzen Angeltag
  • Zwei 4-Pin-Geberanschlüsse: traditioneller Geber und SideVü-Geber lassen sich getrennt anschließen

Das spricht dagegen

  • Kein Kartenslot und keine Unterstützung für gekauftes Kartenmaterial: Navigieren nach Seekarte fällt aus
  • Der GT52HW-TM arbeitet traditionell nur mit 150–240 kHz, für echtes Tiefwasser fehlt eine niedrige Frequenz
  • 800 × 480 Pixel auf 9 Zoll ergeben eine grobe Darstellung, IPS gibt es in dieser Serie nicht
  • Keine Vernetzung mit einem zweiten Display, kein NMEA 2000
  • Kein Touchscreen, die Bedienung läuft komplett über das Tastenfeld

Bewertung im Detail

Sonar-Leistung 4,5
Display & Bedienung 3,0
Ausstattung 3,5
Preis-Leistung 5,0

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,0 / 5

Der Striker Vivid 9sv ist Garmins Antwort auf eine simple Frage: Wie viel Sonar bekommt man für unter 500 €? Die Antwort fällt überraschend deutlich aus, sobald man weiß, worauf Garmin dafür verzichtet. Diese Rezension ordnet das Gerät anhand von Datenblatt, Geberdaten und Preisgefüge ein.

Was der Striker Vivid 9sv ist

Der Striker Vivid 9sv ist ein fest montiertes Boots-Echolot mit 9-Zoll-WVGA-Display, 800 × 480 Pixeln und Tastenbedienung. Er misst 282 × 165 × 60 mm, wiegt 1,1 kg und läuft an 12 bis 20 V mit typisch 0,75 A.

Im Set liegt der GT52HW-TM, ein 12-Pin-Heckgeber mit drei Sonarelementen. Das Gerät hat GPS mit WAAS, WLAN für die ActiveCaptain-App und Quickdraw Contours zur eigenen Kartierung. Was es nicht hat, ist ein Kartenslot, und diese eine Zeile im Datenblatt prägt das ganze Gerät.

Der Geber ist der eigentliche Star

Beim Striker Vivid steckt der Wert in dem, was hinten am Spiegel hängt. Garmin gibt für den GT52HW-TM Werte an, die man in dieser Preisklasse selten sieht.

ElementFrequenzLeistungmax. Tiefe
Traditionell CHIRP150–240 kHz250 W243,8 m
CHIRP ClearVü425–485 und 790–850 kHz500 W152,4 m
CHIRP SideVü425–485 und 790–850 kHz500 W152,4 m

1.500 W Gesamtleistung über drei Elemente, dazu 6 m Kabel und 0,61 kg Gewicht. Der Geber allein kostet im Einzelhandel rund 270 €, was bei einem Gerätepreis von etwa 480 € eine bemerkenswerte Rechnung ergibt: Für rund 210 € Aufpreis bekommst du das komplette 9-Zoll-Display dazu.

Wichtig ist die Doppelfrequenz bei ClearVü und SideVü. Das Gerät wechselt zwischen dem 455-kHz-Bereich für Reichweite und dem 800-kHz-Bereich für Detail. Beim Absuchen einer Uferkante fährst du mit 455 kHz und großer Breite, beim genauen Betrachten eines gefundenen Hindernisses schaltest du auf 800 kHz.

Die Frequenzlücke: was 150 kHz nicht können

Hier liegt die technische Grenze des Sets, und sie wird selten benannt. Der GT52HW-TM arbeitet traditionell mit 150 bis 240 kHz, also ausschließlich im hohen Bereich. Klassische Tiefwassergeber decken zusätzlich 50 kHz ab.

Der Unterschied hat einen physikalischen Grund: Längere Wellen verlieren unterwegs weniger Energie an Schwebstoffen und Gasbläschen, dringen also tiefer ein. Eine 50-kHz-Frequenz erreicht damit Tiefen, an denen 200 kHz längst nur noch Rauschen liefern. Die angegebenen 243,8 m sind ein Laborwert unter Idealbedingungen, im trüben Wasser eines Baggersees liegt die praktische Grenze deutlich darunter.

Für deutsche Binnengewässer ist das folgenlos. Der tiefste natürliche See Deutschlands, der Walchensee, misst 190 m, die allermeisten Vereinsgewässer bleiben unter 30 m. Wer dagegen in Norwegen auf Dorsch und Heilbutt fischt, braucht ein Gerät mit niedriger Frequenz, wie der Ratgeber welches Echolot für Norwegen im Detail zeigt.

Der fehlende Kartenslot: die zentrale Entscheidung

Das ist der Punkt, an dem der Preis erklärbar wird. Der Striker Vivid hat keinen microSD-Slot und keine Unterstützung für gekauftes Kartenmaterial. Weder Navionics noch Garmin BlueChart lassen sich laden.

Was das bedeutet, hängt komplett von deiner Angelweise ab:

  • Für den Vereinssee: fast folgenlos. Fertige Karten gibt es für die meisten deutschen Binnengewässer ohnehin nicht, und was du brauchst, zeichnest du mit Quickdraw selbst auf.
  • Für große Talsperren und Seen: spürbar. Vorhandenes Kartenmaterial würde dir die ersten Ausfahrten sparen.
  • Für Küste, Bodden und Ostsee: ein Ausschlusskriterium. Ohne Seekarte fehlt dir die Navigationsgrundlage, Fahrwasser und Untiefen sind nicht dargestellt.

Wer Kartenmaterial braucht, landet bei Garmin in der Echomap-Serie und zahlt deutlich mehr. Bei Lowrance beginnt die Kartenfähigkeit bereits bei der Hook Reveal 5.

Quickdraw Contours: die Kompensation

Was Garmin stattdessen mitgibt, ist bemerkenswert gut. Quickdraw Contours zeichnet beim Fahren die gelotete Tiefe zusammen mit der GPS-Position auf und erzeugt daraus eine Karte mit Konturlinien im Abstand von 30 cm.

Diese Auflösung ist der entscheidende Wert. Eine 30-cm-Kontur zeigt eine flache Rinne, eine Sandbank oder den Übergang von einem Plateau zur Kante als klar erkennbare Linienstruktur. Nach zwei bis drei Ausfahrten hast du von deinem Gewässer eine Karte, die genauer ist als alles Käufliche.

Das läuft ohne Abo, ohne Freischaltcode und ohne Internetverbindung. Über die ActiveCaptain-App verbindet sich das Gerät per WLAN mit dem Smartphone, überträgt Wegpunkte, meldet Software-Updates und gibt Zugang zur Quickdraw-Community, in der Angler ihre Aufzeichnungen teilen.

Die Einschränkung: Weil es keinen Kartenslot gibt, liegen die Aufzeichnungen im internen Speicher und wandern nur über die App weiter. Ein einfaches Umstecken der Karte auf ein zweites Gerät entfällt.

Display: hier wird gespart

Das 9-Zoll-Display mit 800 × 480 Pixeln ist der schwächste Teil des Geräts. Auf 22,8 cm Diagonale verteilen sich rund 56 Pixel pro Zentimeter, was für ein Gerät dieser Größe wenig ist.

ModellDiagonaleAuflösungPanel
Striker Vivid 9sv9”800 × 480WVGA
Lowrance Eagle 9 TripleShot HD9”1024 × 600IPS
Lowrance Elite FS 99”800 × 480TFT SolarMAX

Sichtbar wird das beim SideVü. Ein 60 m breiter Streifen Gewässergrund verteilt sich auf 800 Bildpunkte, jeder Pixel steht also für rund 7,5 cm Realität. Einzelne Äste eines versunkenen Baums lösen sich damit gerade noch auf, feinere Struktur geht unter.

Was Garmin dagegensetzt, sind die sieben Vivid-Farbpaletten, die der Serie ihren Namen geben. Sie erhöhen den Kontrast zwischen Grund, Struktur und Fisch und machen aus einer begrenzten Auflösung ein besser lesbares Bild. Das ersetzt keine Pixel, hilft im Alltag aber mehr, als es klingt.

Garmin nennt für die Striker-Serie keinen Nits-Wert und keine Betrachtungswinkel im Datenblatt. Wer sein Gerät in praller Sonne auf einer offenen Konsole betreibt, sollte das bei der Kaufentscheidung mitdenken.

Stromverbrauch in Alltagsgrößen

0,75 A typisch und 9,0 W Leistungsaufnahme sind gute Werte für ein 9-Zoll-Gerät. Was das für den Angeltag heißt, lässt sich rechnen: Eine 12-V-AGM-Batterie mit 7 Ah liefert 7 Ah geteilt durch 0,75 A, also rund neun Stunden. Abzüglich Alterung und Entladeschlussspannung bleiben realistisch sechs bis sieben Stunden.

Damit trägt ein kleiner, tragbarer Akku einen kompletten Angeltag. Zum Vergleich zieht eine Elite FS 9 mit 2,0 A fast das Dreifache und wäre an derselben Batterie nach zweieinhalb Stunden am Ende. Für Schlauchboot, Kajak und Belly Boat ist dieser Unterschied kaufentscheidend.

Für wen sich der Striker Vivid 9sv lohnt

Er passt zu Bootsanglern auf Binnengewässern, die viel Bildschirmfläche und seitliches Sonar wollen und dafür kein Kartenmaterial brauchen. Wer auf Hecht, Zander und Barsch in Seen, Baggerseen und Flüssen unterwegs ist, bekommt hier für rund 480 € eine Sonarausstattung, die bei der Konkurrenz das Zweieinhalbfache kostet. Der niedrige Stromverbrauch macht ihn zusätzlich für kleine Boote ohne feste Bordbatterie interessant.

Weniger passt er zu drei Gruppen. Wer auf Bodden, Ostsee oder anderen Revieren mit Fahrwasser unterwegs ist, braucht Seekarten und damit ein Echomap-Gerät. Wer in echtem Tiefwasser fischt, vermisst die niedrige Frequenz. Und wer sein Boot vernetzen will, mit zweitem Display, NMEA-2000-Motordaten oder Live-Sonar, ist in der Striker-Serie grundsätzlich falsch, denn nichts davon ist vorgesehen.

Alternativen im Vergleich

ModellDisplaySonarKartenBewertung
Garmin Striker Vivid 9sv9”, 800 × 480CHIRP + ClearVü + SideVünur Quickdraw4,0
Lowrance Eagle 9 TripleShot HD9”, 1024 × 600 IPSCHIRP + DownScan + SideScan HDC-MAP nachrüstbar4,1
Lowrance Elite FS 99”, 800 × 480Active Imaging 3-in-1C-MAP, Navionics, Insight4,2
Garmin LiveScope PlusSystemmodulLVS34 Live-Sonarje nach Display4,6

Wer statt eines fest montierten Geräts lieber vom Ufer aus lotet, findet mit dem Garmin Striker Cast eine Wurfvariante aus derselben Familie.

Fazit: das meiste Sonar pro Euro, mit einer klaren Bedingung

Der Striker Vivid 9sv ist eine der besten Rechnungen im Echolot-Markt. Ein GT52HW-TM mit drei Sonarelementen und 1.500 W Gesamtleistung, dazu 9 Zoll Bildfläche, GPS, WLAN und Quickdraw Contours mit 30-cm-Konturen für rund 480 €: Bei Lowrance kostet vergleichbare Sonarausstattung in dieser Größe das Zweieinhalbfache. Mit 4,0 von 5 ist er die Empfehlung für alle, die Sonarleistung über Komfort stellen.

Die Bedingung steht in einer einzigen Datenblattzeile: kein Kartenslot. Solange du auf Binnengewässern angelst und deine Karte selbst aufzeichnest, ist das kein Verlust. Sobald du Seekarten zum Navigieren brauchst, ist es ein Ausschlusskriterium, und dann führt der Weg zur Echomap-Serie oder zu einem kartenfähigen Lowrance-Gerät.

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Häufige Fragen

Hat der Garmin Striker Vivid 9sv einen Kartenslot?

Nein. Die gesamte Striker-Serie kommt ohne microSD-Slot und ohne Unterstützung für gekauftes Kartenmaterial. Du kannst weder Navionics- noch Garmin-BlueChart-Karten laden. Was bleibt, ist Quickdraw Contours, also die Karte, die du selbst aufzeichnest, plus GPS mit Wegpunkten und Tracks. Wer nach Seekarte navigieren will, braucht ein Echomap-Modell.

Was leistet der GT52HW-TM Geber?

Der GT52HW-TM ist ein 12-Pin-Heckgeber mit drei Elementen: traditionelles CHIRP mit 150 bis 240 kHz und 250 W, dazu CHIRP ClearVü und CHIRP SideVü mit je 425 bis 485 und 790 bis 850 kHz und je 500 W. Garmin gibt als maximale Tiefen 243,8 m traditionell sowie je 152,4 m für ClearVü und SideVü an. Das Kabel ist 6 m lang.

Was ist der Unterschied zwischen Striker Vivid 9sv und 7sv?

Die Bildschirmdiagonale: 9 Zoll gegenüber 7 Zoll, bei identischer Auflösung von 800 × 480 Pixeln. Sonar, Geber, Quickdraw und WLAN sind gleich. Die 9sv zieht mit 0,75 A etwas mehr Strom als die 7sv mit 0,55 A. Die größere Fläche lohnt vor allem, wenn du Sonar, SideVü und Karte gleichzeitig sehen willst.

Was bedeutet das sv im Namen?

Bei Garmin steht sv für SideVü, also die seitliche Abtastung. Modelle mit cv haben nur ClearVü, die Abtastung senkrecht unter dem Boot. Ohne Zusatz gibt es allein das traditionelle Sonar. Der Unterschied liegt am mitgelieferten Geber: Die sv-Modelle kommen mit dem GT52HW-TM, der alle drei Sonararten abdeckt.

Wie funktioniert Quickdraw Contours beim Striker Vivid 9sv?

Quickdraw zeichnet beim Fahren automatisch die gelotete Tiefe zusammen mit der GPS-Position auf und erzeugt daraus eine Karte mit Konturlinien im Abstand von 30 cm. Das läuft ohne Abo, ohne Freischaltung und ohne Internetverbindung. Über die ActiveCaptain-App lassen sich die Daten mit der Quickdraw-Community teilen und fremde Aufzeichnungen laden.

Wie viel Strom braucht der Striker Vivid 9sv?

Garmin gibt 0,75 A als typische und 1,5 A als maximale Stromaufnahme an, bei einer Leistungsaufnahme von 9,0 W und einer Eingangsspannung von 12 bis 20 V. Eine 12-V-Batterie mit 7 Ah reicht damit rechnerisch für gut neun Stunden, praktisch für sechs bis sieben. Das trägt einen kompletten Angeltag.

Lässt sich der Striker Vivid 9sv mit einem Panoptix-Geber betreiben?

Nein. Der Striker Vivid hat zwar zwei 4-Pin-Geberanschlüsse, unterstützt aber kein Panoptix und kein LiveScope. Live-Sonar von Garmin setzt ein Echomap- oder GPSMAP-Gerät voraus. Die zwei Anschlüsse sind für den traditionellen Geber und einen separaten SideVü-Geber gedacht.

Ist der Striker Vivid 9sv für tiefes Wasser geeignet?

Nur eingeschränkt. Der mitgelieferte GT52HW-TM arbeitet traditionell mit 150 bis 240 kHz, also im hohen Frequenzbereich. Diese Frequenzen liefern ein detailreiches Bild, verlieren aber schneller Energie als 50 kHz. Garmin gibt 243,8 m als Maximum an, was für deutsche Seen reicht. Für Norwegen oder tiefe Alpenseen ist ein Gerät mit niedriger Frequenz die bessere Wahl.

Hat der Striker Vivid 9sv einen Touchscreen?

Nein, die Bedienung läuft komplett über Tasten. Auf dem Wasser ist das robust, weil ein Tastenfeld mit nassen Fingern, Handschuhen und im Seegang zuverlässig funktioniert. Wer Touch-Bedienung mit Wischgesten und Pinch-Zoom will, muss bei Garmin zur Echomap-Serie greifen.

Was kostet der Garmin Striker Vivid 9sv?

Auf amazon.de liegt die Ausführung mit GT52HW-TM-Geber bei rund 480 €. Damit ist er eines der günstigsten 9-Zoll-Geräte mit seitlichem Sonar überhaupt: Eine vergleichbar ausgestattete Lowrance Elite FS 9 kostet rund das Zweieinhalbfache, allerdings mit Kartenslot, Touchscreen und Netzwerkanschlüssen.

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