Lowrance Eagle Eye 9

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Boots-Echolot mit Live-Sonar · Lowrance

Lowrance Eagle Eye 9 (Boots-Echolot mit Live-Sonar)

  • 9 Zoll
  • GPS
  • Live-Sonar
  • Side Imaging
  • Live-Sonar vorwärts und abwärts aus einem einzigen Geber, ohne Zusatzmodul
  • 9-Zoll-IPS-Display mit 1024 × 600 px und 1.000 NITS
  • Vier Ansichten: Live Forward, Live Down, CHIRP und DownScan mit FishReveal
  • Sparsam: 650 mA bei 12 V mit voller Helligkeit
  • Kein SideScan und keine Netzwerkfunktionen

1.249,99 €

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 15:49 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der angelrausch.de-Redaktion · Veröffentlicht am 19. August 2026

Technische Daten

Displaygröße 9 Zoll, IPS-Farbdisplay
Auflösung 1024 × 600 px
Helligkeit 1.000 NITS, weiße LED-Hintergrundbeleuchtung
Betrachtungswinkel 85° oben/unten, 85° links/rechts
Bedienung Tastenfeld mit 8-Wege-Steuerkreuz, kein Touchscreen
Sonaransichten Live Forward, Live Down, CHIRP-Sonar, DownScan Imaging mit FishReveal
Geber Eagle-Eye-Live-Sonar-Geber (alle vier Ansichten aus einem Gehäuse)
SideScan nein
Autotuning ja, Sonareinstellungen passen sich selbst an
GPS eingebaut mit SBAS-Korrektur, erste Position nach ca. 45 s
Kartierung Genesis Live (eigene Konturkarten in Echtzeit)
Kartenunterstützung C-MAP DISCOVER
Kartografie ab Werk weltweite Basiskarte (ROW-Ausführung 000-16130-001)
Wegpunkte / Routen / Tracks 3.000 / 100 / 100
Kartenslot 1 × microSD, max. 32 GB
Stromversorgung 12 V DC (10,8–17 V), 650 mA bei voller Helligkeit, 3-A-Sicherung
Schutzart IPX7 bei geschlossener Kartenklappe
Betriebstemperatur -15 °C bis 55 °C
Maße (L × B × H) 287,2 × 162,5 × 90,0 mm
Gewicht 0,9 kg
Montage Bügelhalterung oder Einbau ins Armaturenbrett, Twist-Lock-Stecker
Garantie 1 Jahr, per Registrierung auf bis zu 5 Jahre erweiterbar

Angaben laut Hersteller-Datenblatt und Händlerlistung, Abweichungen sind in der Tabelle vermerkt.

Unsere Einordnung

Das spricht dafür

  • Live-Sonar ohne Zusatzmodul: vier Ansichten aus einem Geber, das spart den vierstelligen Aufpreis eines ActiveTarget-Systems
  • Live Forward zeigt in Echtzeit, wie der Fisch auf den Köder reagiert, das ändert die Köderführung grundlegend
  • IPS-Panel mit 1024 × 600 px ist deutlich schärfer und blickwinkelstabiler als die 800 × 480 der Elite- und Hook-Serien
  • 650 mA Verbrauch sind für ein 9-Zoll-Gerät mit Live-Sonar bemerkenswert wenig
  • Twist-Lock-Stecker und Tastenbedienung machen Montage und Handhabung auf kleinen Booten unkompliziert

Das spricht dagegen

  • Kein SideScan: die Fläche links und rechts neben dem Boot bleibt unsichtbar
  • Keine Netzwerkfunktionen, kein Ethernet, kein NMEA 2000: das Gerät bleibt für immer Einzelplatz
  • Auf amazon.de gelistet ist meist die AMER-Ausführung mit US-Binnenkarten, die in Deutschland nichts nützen
  • Kein Touchscreen, die Bedienung läuft komplett über das Tastenfeld
  • Nur 1 Jahr Grundgarantie, die Verlängerung auf 5 Jahre setzt eine Registrierung voraus

Bewertung im Detail

Sonar-Leistung 4,5
Display & Bedienung 4,0
Ausstattung 3,5
Preis-Leistung 4,5

Gesamtnote (Mittelwert der Teilnoten): 4,1 / 5

Live-Sonar war jahrelang das Merkmal, an dem sich Ausrüstung im vierstelligen Bereich von allem darunter geschieden hat. Die Lowrance Eagle Eye 9 greift genau diese Grenze an: Sie packt Echtzeitansichten nach vorn und nach unten in ein Gerät der Einstiegsserie und verzichtet dafür an anderer Stelle. Diese Rezension ordnet sie anhand von Datenblatt, Ausstattung und Preisgefüge ein.

Was die Eagle Eye 9 ist

Die Eagle Eye 9 ist ein fest montiertes Boots-Echolot mit 9-Zoll-IPS-Display, 1024 × 600 Pixeln und 1.000 NITS Helligkeit. Sie gehört zur Eagle-Serie, also zu Lowrance’ günstigster Linie, und unterscheidet sich vom Rest der Serie durch genau eine Sache: den mitgelieferten Live-Sonar-Geber.

Das Gehäuse misst 287,2 × 162,5 × 90,0 mm, wiegt 0,9 kg und läuft an 12 V. Bedient wird über ein Tastenfeld mit 8-Wege-Steuerkreuz, einen Touchscreen gibt es nicht. Der Twist-Lock-Stecker, den Lowrance mit dieser Generation eingeführt hat, verriegelt Strom- und Geberkabel mit einer Vierteldrehung.

Vier Ansichten aus einem Geber: der eigentliche Punkt

Hier liegt der ganze Sinn des Geräts. Ein klassischer Live-Sonar-Aufbau bei Lowrance besteht aus drei Teilen: Display, ActiveTarget-Geber und ein Sonarmodul dazwischen. Die Eagle Eye 9 fasst das zusammen.

Ansichtwas sie zeigt
Live ForwardEchtzeitbild vor dem Boot, Fisch und Köder in Bewegung
Live DownEchtzeitbild senkrecht unter dem Boot
CHIRP-Sonarklassisches Sonarbild mit Fischsicheln und Bodenhärte
DownScan Imaginghochauflösendes Strukturbild, mit FishReveal überlagerbar

Lowrance gibt für das Live-Bild ausdrücklich dieselbe Auflösung an wie beim ActiveTarget 2, dem hauseigenen Premium-Live-Sonar. Der Unterschied liegt bei der Beweglichkeit: Ein ActiveTarget-Geber lässt sich am E-Motor frei drehen und beliebig ausrichten, die Eagle Eye arbeitet mit zwei fest definierten Blickrichtungen.

Für das praktische Angeln ist das eine ehrliche Aufteilung. Beim Vertikalangeln auf Zander willst du sehen, ob der Fisch dem Gummifisch folgt oder abdreht, und dafür reichen vorwärts und abwärts völlig. Wer ein Krautfeld systematisch mit dem Live-Bild abscannen will, greift zum teureren System.

Was der Verzicht auf SideScan kostet

Das ist die wichtigste Einschränkung und sie ist keine Kleinigkeit. Die Eagle Eye 9 hat kein SideScan, während die gleich große Eagle 9 TripleShot HD aus derselben Serie es mitbringt.

Praktisch bedeutet das eine andere Arbeitsweise. Mit SideScan fährst du ein unbekanntes Gewässer in Bahnen ab und markierst Strukturen, die 30 m links und rechts vom Boot liegen. Ohne SideScan siehst du nur, was direkt unter dir und vor dir ist, und musst deutlich engere Bahnen fahren.

Die beiden Geräte lösen also verschiedene Aufgaben: Die TripleShot findet Struktur, die Eagle Eye zeigt dir Fisch am gefundenen Spot. Wer beides will, kommt an einem Gerät mit 3-in-1-Geber plus separatem Live-Sonar nicht vorbei, und ist damit sofort im Preisbereich der Elite FS 9 mit ActiveTarget.

Das IPS-Display ist der unterschätzte Sprung

Ein Detail geht in Datenblattvergleichen regelmäßig unter. Lowrance hat den Eagle- und Elite-Serien jahrelang Displays mit 800 × 480 Pixeln gegeben, unabhängig von der Diagonale. Die Eagle Eye 9 bekommt 1024 × 600 Pixel auf einem IPS-Panel.

ModellDiagonaleAuflösungPixel gesamt
Eagle Eye 99”1024 × 600614.400
Elite FS 99”800 × 480384.000
Hook Reveal 99”800 × 480384.000

Das sind 60 % mehr Bildpunkte auf derselben Fläche. Bei Live-Sonar ist das mehr als Kosmetik: Das Echtzeitbild lebt davon, dass du einen Köder von einem Fisch unterscheiden kannst, und dafür zählt jeder Pixel.

Dazu kommt die Panel-Technik. Ein IPS-Panel hält Farbe und Kontrast über den ganzen Betrachtungswinkel, bei der Eagle Eye 85° in alle vier Richtungen. Auf einem Boot, wo du selten frontal vor dem Gerät sitzt und meist eine polarisierte Brille trägst, ist das im Alltag spürbarer als die reine Nits-Zahl. Bei der Helligkeit liegt sie mit 1.000 NITS hinter der Elite-FS-Serie mit über 1.200 NITS.

Wo Lowrance spart: keine Vernetzung

Die Eagle-Serie ist eine geschlossene Insel, und Lowrance macht daraus kein Geheimnis. Im Datenblatt der Eagle Eye 9 stehen bei Konnektivität genau zwei Einträge: ein microSD-Slot und der Geberanschluss. Kein Ethernet, kein NMEA 2000, kein WLAN, kein Bluetooth.

Was daraus folgt, ist eine echte Kaufentscheidung:

  • Kein zweites Display: Bug- und Heckgerät lassen sich nicht koppeln, jedes Gerät bräuchte einen eigenen Geber.
  • Keine Motordaten: Drehzahl, Tankfüllung und Trimmung eines NMEA-2000-fähigen Außenborders bleiben außen vor.
  • Keine Trollingmotor-Steuerung: Die Bedienung eines Ghost- oder Recon-E-Motors über das Display, wie sie die Elite-FS-Serie bietet, entfällt.
  • Keine App-Anbindung: Wegpunkte wandern über die microSD-Karte, nicht über das Smartphone.

Für ein Ruder-, Schlauch- oder kleines Konsolenboot mit einem Gerät an Bord ist das folgenlos. Wer ein Boot über Jahre ausbaut, kauft sich hier eine Sackgasse.

Stromverbrauch in Alltagsgrößen

650 mA bei voller Helligkeit sind für ein 9-Zoll-Gerät mit Live-Sonar ein auffällig niedriger Wert. Zum Vergleich zieht die Elite FS 9 laut Datenblatt 2,0 A, also mehr als das Dreifache.

Was das für den Angeltag bedeutet, lässt sich rechnen. Eine 12-V-AGM-Batterie mit 7 Ah liefert rechnerisch 7 Ah geteilt durch 0,65 A, also rund 10,7 Stunden. Weil eine Bleibatterie nicht bis zur letzten Amperestunde entladen werden sollte und mit dem Alter Kapazität verliert, kalkulierst du realistisch mit sieben bis acht Stunden. Für einen ganzen Angeltag reicht das mit Reserve, und selbst ein kleiner 12-V-Akku im Rucksack trägt das Gerät durch.

Bei einer Elite FS 9 an derselben Batterie wärst du nach knapp dreieinhalb Stunden am Ende. Wer im Belly Boat oder Kajak unterwegs ist und jedes Gramm Batteriegewicht spürt, sollte diesen Unterschied ernst nehmen. Der Ratgeber zum Echolot fürs Belly Boat geht auf die Stromfrage im Detail ein.

Der Karten-Fallstrick beim Kauf in Deutschland

Hier lohnt genaues Hinsehen, und es ist derselbe Punkt wie bei der Hook Reveal 5. Lowrance baut die Eagle Eye in Regionalversionen. Die ROW-Ausführung 000-16130-001 ist die für Europa gedachte Variante mit weltweiter Basiskarte, erweiterbar über C-MAP DISCOVER.

Auf amazon.de gelistet ist dagegen überwiegend die AMER-Ausführung mit vorinstallierten C-MAP-Binnenkarten für über 17.000 nordamerikanische Gewässer. In Deutschland ist dieses Kartenmaterial wertlos.

Dramatisch ist das nur begrenzt, denn GPS, Wegpunkte, Tracks und vor allem Genesis Live arbeiten unabhängig vom mitgelieferten Kartenmaterial. Genau die Funktionen, die an einem deutschen Vereinssee zählen, sind also in jeder Ausführung vorhanden. Wer detaillierte Seekarten braucht, rüstet eine C-MAP-Karte auf microSD nach. Der Preisunterschied von rund 250 € zwischen AMER-Listung und ROW-UVP relativiert sich damit.

Für wen sich die Eagle Eye 9 lohnt

Sie passt zu Anglern, die Live-Sonar wollen und nicht bereit sind, dafür 3.000 € und mehr auszugeben. Vertikalangler auf Zander, Barschangler mit Dropshot und alle, die vom Boot aus gezielt einzelne Fische anwerfen, bekommen hier den Kern der Technik zum Preis eines gehobenen Standard-Echolots. Auch als Bug-Gerät neben einem vorhandenen Heck-Echolot ergibt sie Sinn, solange man akzeptiert, dass beide Geräte nichts voneinander wissen.

Weniger passt sie zu drei Gruppen. Wer unbekannte Großgewässer erst einmal kartieren und Struktur finden will, braucht SideScan und damit ein anderes Gerät. Wer sein Boot als System denkt, mit zweitem Display, Radar oder E-Motor-Steuerung, ist in der Eagle-Serie grundsätzlich falsch. Und wer überwiegend vom Ufer aus angelt, fährt mit einem Wurfecholot wie dem Deeper Chirp+ 2 besser, weil sich dort die Montagefrage gar nicht erst stellt.

Alternativen im Vergleich

ModellDisplaySonarBesonderheitBewertung
Lowrance Eagle Eye 99”, 1024 × 600 IPSLive Forward/Down + CHIRP + DownScanLive-Sonar ohne Modul4,1
Lowrance Eagle 9 TripleShot HD9”, 1024 × 600 IPSCHIRP + DownScan + SideScan HDseitliche Suche4,1
Lowrance Elite FS 99”, 800 × 480Active Imaging 3-in-1, ActiveTarget-fähigNetzwerk, Touchscreen4,2
Garmin LiveScope PlusSystemmodulLVS34 Live-Sonarfrei ausrichtbar, Referenzklasse4,6

Wer wissen will, wie sich Live-Sonar generell einordnet und was der Aufpreis zu einem ausgewachsenen System bringt, findet die Einordnung im Ratgeber Garmin LiveScope kaufen.

Fazit: Live-Sonar wird bezahlbar, mit einer klaren Rechnung

Die Eagle Eye 9 macht etwas, das im Lowrance-Programm bisher niemand konnte: Sie liefert Echtzeitbilder von Fisch und Köder ohne Zusatzmodul und ohne vierstelligen Aufpreis. Das scharfe IPS-Display mit 1024 × 600 Pixeln passt zu dieser Aufgabe, der niedrige Verbrauch von 650 mA macht sie auch für kleine Boote und Kajaks tauglich. Mit 4,1 von 5 ist sie in ihrer Preisklasse die interessanteste Neuerung seit Jahren.

Der Preis dafür steht klar im Datenblatt: kein SideScan, keine Vernetzung, keine Erweiterbarkeit. Das ist eine saubere Rechnung, solange du weißt, was du kaufst. Wer Struktur suchen will, nimmt die Eagle 9 TripleShot HD. Wer ein Bootssystem aufbauen will, nimmt die Elite FS 9. Und wer sehen will, was der Fisch mit dem Köder macht, greift zur Eagle Eye.

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Häufige Fragen

Hat die Lowrance Eagle Eye 9 echtes Live-Sonar?

Ja. Die Eagle Eye 9 liefert Live Forward und Live Down, also die Ansicht vor dem Boot und senkrecht darunter, jeweils in Echtzeit. Lowrance gibt dafür dieselbe Auflösung an wie beim deutlich teureren ActiveTarget 2. Der Unterschied liegt im Blickfeld: ActiveTarget lässt sich frei ausrichten und deckt auch die Seiten ab, die Eagle Eye beschränkt sich auf zwei feste, fokussierte Ansichten.

Braucht die Eagle Eye 9 ein zusätzliches Sonarmodul?

Nein, und genau darin liegt ihr Sinn. Alle vier Ansichten, also Live Forward, Live Down, CHIRP und DownScan, kommen aus einem einzigen Geber, der direkt am Display hängt. Bei einem klassischen Live-Sonar-Aufbau brauchst du Display, Geber und ein separates Modul, was den Einstiegspreis schnell über 2.500 € treibt.

Hat die Eagle Eye 9 SideScan?

Nein. Die Eagle Eye 9 zeigt CHIRP, DownScan und die beiden Live-Ansichten, aber keine seitliche Abtastung. Wer Kanten, Krautfelder und Hindernisse links und rechts des Bootes großflächig absuchen will, braucht ein Gerät mit 3-in-1-Geber, etwa die Eagle 9 TripleShot HD oder die Elite FS 9.

Welche Karten sind bei der Eagle Eye 9 dabei?

Das hängt an der Ausführung. Die ROW-Version 000-16130-001 bringt eine weltweite Basiskarte mit und lässt sich mit C-MAP DISCOVER erweitern. Die auf amazon.de häufig gelistete AMER-Ausführung enthält stattdessen C-MAP-Binnenkarten für über 17.000 US-Gewässer, die in Deutschland wertlos sind. GPS, Wegpunkte und Genesis Live funktionieren in beiden Ausführungen gleich.

Wie viel Strom zieht die Eagle Eye 9?

Laut Datenblatt 650 mA bei 12 V mit voller Displayhelligkeit, abgesichert mit 3 A. Eine 12-V-Bleibatterie mit 7 Ah reicht damit rechnerisch für rund zehn Stunden, in der Praxis kalkulierst du wegen Alterung und Entladeschlussspannung mit sieben bis acht Stunden. Für ein 9-Zoll-Gerät mit Live-Sonar ist das ein sehr guter Wert.

Kann die Eagle Eye 9 eigene Tiefenkarten aufzeichnen?

Ja, über Genesis Live. Das Gerät verknüpft jede Lotung mit der GPS-Position und baut daraus in Echtzeit eine Konturkarte, die sich auf microSD sichern lässt. An Vereinsgewässern ohne fertiges Kartenmaterial ist das die Funktion, die dir das Gewässer nach wenigen Ausfahrten wirklich erschließt.

Eagle Eye 9 oder Eagle 9 TripleShot HD, was passt besser?

Das hängt an deiner Angelweise. Die Eagle 9 TripleShot HD bringt SideScan mit und ist die bessere Suchmaschine, wenn du unbekannte Gewässer großflächig abfahren willst. Die Eagle Eye 9 hat kein SideScan, dafür Live-Sonar: Sie zeigt dir, wie der Fisch am Spot auf deinen Köder reagiert. Für Vertikalangler auf Zander und Barsch ist die Eagle Eye die klar stärkere Wahl.

Lässt sich die Eagle Eye 9 mit einem zweiten Display vernetzen?

Nein. Lowrance weist für die Eagle-Serie weder Ethernet noch NMEA 2000 aus, und ein Sonarmodul lässt sich ebenfalls nicht anschließen. Das Gerät bleibt ein in sich geschlossener Einzelplatz. Wer sein Boot über Jahre mit zweitem Display, Radar oder E-Motor-Steuerung ausbauen will, braucht eine netzwerkfähige Plattform wie die Elite FS oder HDS.

Wie hell ist das Display der Eagle Eye 9 bei Sonne?

Lowrance gibt 1.000 NITS an, dazu ein IPS-Panel mit 85° Betrachtungswinkel in alle Richtungen. Das IPS-Panel ist hier der wichtigere Wert: Es bleibt auch mit polarisierter Sonnenbrille und aus seitlicher Position lesbar, während einfachere TFT-Panels dann abdunkeln. Gegenüber der Elite-FS-Serie mit über 1.200 NITS liegt sie bei der reinen Helligkeit etwas zurück.

Was kostet die Lowrance Eagle Eye 9?

Lowrance nennt für die ROW-Ausführung 000-16130-001 eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.498,15 €. Auf amazon.de liegt die dort gelistete AMER-Ausführung bei rund 1.250 €. Damit ist sie das mit Abstand günstigste Live-Sonar-Paket im Lowrance-Programm, denn ein ActiveTarget-2-System kostet allein als Modul mit Geber rund 1.900 € zusätzlich zum Display.

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